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 +++ 30.08.2009 Vier WM-Bronzemedaillen für deutsche Judoka +++

(RN ino) Bei der Judo-WM in Rotterdam haben die deutschen Athleten die Erwartungen übertroffen. Es gab Bronze für Heide Wollert, Ole Bischof, Claudia Malzahn und Romy Tarangul.
Ole Bischof freute sich über Bronze

Angeführt von Olympiasieger Ole Bischof haben die deutschen Judoka mit vier Bronzemedaillen die erfolgreichste WM seit sechs Jahren gekämpft. Nach den Enttäuschungen von Kairo (2005) und Rio de Janeiro (2007) überzeugten die Athleten der deutschen Auswahl im Ahoy-Sportpalast von Rotterdam mit ansprechenden Leistungen und verpassten oft nur knapp den Finaleinzug. Die Erwartungen des Deutschen Judo-Bundes (DJB) wurden weit übertroffen.

"Das war ein beeindruckender Auftritt unseres Teams. Unsere Erwartungen wurden schon zu Beginn des neuen Olympia-Zyklus übererfüllt", sagte DJB-Vizepräsident Lutz Pitsch.

Heide Wollert hatte am Samstag für die letzte Bronzemedaille gesorgt, einen Tag später scheiterte die bis dahin starke Franziska Konitz (Berlin) im Kampf um Platz drei an der Olympiazweiten Maki Tsukada (Japan). Neben Wollert hatten Bischof (Reutlingen), Claudia Malzahn (Halle/Saale) sowie Romy Tarangul (Frankfurt/Oder) Bronze gewonnen.

Bei den vergangenen Titelkämpfen hatte es durch Sandra Köppen-Zuckschwerdt (Bronze/2007) und Athen-Olymiasiegerin Yvonne Bönisch (Silber/2005) nur zu jeweils einer Medaille gereicht. Letzter deutscher Weltmeister war der Münchner Florian Wanner, der 2003 in Osaka Gold holte.

Bischof: "Meine erste WM-Medaille ist etwas Besonderes"

Den Traum vom WM-Triumph hat Ole Bischof noch längst nicht aufgegeben. "Wenn es optimal läuft wie in Peking, dann gelingt Gold. Wenn nicht, dann bin ich immer noch stark genug für eine Medaille", sagte Bischof: "Meine erste WM-Medaille ist schon etwas Besonderes. Nach dem EM-Titel vor vier Jahren und dem Olympiagold habe ich gezeigt, dass ich noch immer vorne mitmischen kann."

Seine Bronzemedaille sowie seinen 30. Geburtstag hatte Bischof am Freitagabend mit Eltern und Freunden gefeiert. "Wir sind in ein Sushi-Restaurant eingefallen." Keine 24 Stunden später feierte Teamkollegin Wollert den größten Erfolg ihrer Karriere. "Eine WM-Medaille war mein Traum. Der ist heute in Erfüllung gegangen", sagte die Leipzigerin.

Im kleinen Finale der Kategorie bis 78kg besiegte Heide Wollert die EM-Fünfte Celine Lebrun durch einen Festhaltegriff 36 Sekunden vor Ablauf der Kampfzeit entscheidend und feierte ihren ersten Sieg überhaupt gegen die starke Französin am Ende mit einem Freudentanz auf der Matte.

Weniger Grund zur Freude hatte Franziska Konitz einen Tag später. Die Berlinerin kämpfte sich bravourös bis ins Halbfinale, verlor dort aber gegen Karina Bryant (Großbritannien). Bronze verpasste Konitz schließlich durch die Niederlage gegen Tsukada, nach 3:48 Minuten war der Kampf durch Ippon beendet.

An den letzten beiden Wettkampftagen waren Vize-Europameisterin Kerstin Thiele (Leipzig/bis 70kg) nach einer Zweitrunden-Pleite sowie Michael Pinske (Berlin/bis 90kg) gar bei seinem ersten Auftritt überraschend schnell ausgeschieden. Für Dimitri Peters (Rotenburg/bis 100kg) war ebenfalls nach dem ersten Kampf Schluss, Andreas Tölzer (Mönchengladbach/über 100kg) verlor in der Hoffnungsrunde.

Weltmeister-Titel erkämpften Marhilde Verkerk (Niederlande/bis 78kg), Yuri Alvear (Kolumbien/bis 70kg) und Lee Kyu-Won (Südkorea/bis 90kg). Am Sonntag holten Tong Wen (China/über 78kg), Maxim Rakow (Kasachstan/bis 100kg) und Teddy Riner (Frankreich/über 100kg) Gold. ruhrnachrichten neuss

 +++ 29.08.2009 Wollert sichert sich Bronze bei der Judo-WM +++

(RN tob) Bei der Judo-WM in Rotterdam hat Heide Wollert die vierte Bronzemedaille für Deutschland gewonnen. Kerstin Thiele und Michael Pinske schieden hingegen früh aus.
Heide Wollert feierte mit WM-Bronze den bislang größten Erfolg in ihrer Karriere

Halbschwergewichtlerin Heide Wollert hat die Bronzeserie der deutschen Judoka bei der Weltmeisterschaft in Rotterdam auf vier ausgebaut. "Eine WM-Medaille war mein Traum. Der ist heute in Erfüllung gegangen", sagte die Leipzigerin nach dem größten Erfolg ihrer bisherigen Karriere.

Im kleinen Finale der Kategorie bis 78kg besiegte Heide Wollert die EM-Fünfte Celine Lebrun durch einen Festhaltegriff 36 Sekunden vor Ablauf der Kampfzeit entscheidend und feierte ihren ersten Sieg überhaupt gegen die starke Französin am Ende mit einem Freudentanz auf der Matte.

"Heide Wollert hat die Serie der sehr starken Vorstellungen unserer Kämpfer hier in Rotterdam nahtlos fortgesetzt. Mit Bronze und vor allem der hervorragenden Kampfweise können wir hochzufrieden sein", sagte der Vizepräsident des Deutschen Judo-Bundes (DJB), Lutz Pitsch.

DJB übertrifft eigene Erwartungen

Vor dem WM-Abschlusstag mit den drei Entscheidungen in den schwersten Kategorien (Frauen über 78kg sowie Männer bis 100kg und über 100kg) haben die deutschen Judoka in den Niederlanden durch Wollert, Olympiasieger Ole Bischof (Reutlingen), Claudia Malzahn (Halle/Saale) sowie Romy Tarangul (Frankfurt/Oder) bereits vier Bronzemedaillen erkämpft. Damit wurden die Bilanzen der WM 2007 (einmal Bronze) und 2005 (einmal Silber) und die eigenen Erwartungen schon übertroffen.

Ex-Europameisterin Wollert verpasste allerdings den ganz großen Wurf, weil sie nach einem Freilos sowie Vorrundensiegen über Sally Conway (Großbritannien) sowie Amy Cotton (Kanada) im Halbfinale nach taktischem Fehler an der neuen Vizeweltmeisterin Marina Prischtschepa (Ukraine) scheiterte. Den Titel holte sich Marhilde Verkerk (Niederlande).

Frühe Niederlagen für Thiele und Pinske

Überraschend schnell schieden dagegen in Rotterdam Vizeeuropameisterin Kerstin Thiele (Leipzig/bis 70kg) nach einer Zweitrunden-Pleite gegen Sally Conway (Großbritannien) sowie Michael Pinske (bis 90kg) aus. Der Berliner kassierte bereits beim ersten Auftritt gegen den Franzosen Nicolas Brisson die entscheidende Niederlage. Weltmeister-Titel erkämpften Yuri Alvear (Kolumbien/bis 70kg)) und Lee Kyu-Won (Südkorea/bis 90kg). ruhrnachrichten neuss

 +++ 28.08.2009 Bischof verpasst ganz großen Wurf: WM-Bronze +++


Rotterdam (dpa) - Den Traum vom Triple verpasst, aber den WM-Fluch gebrochen: Ein Jahr nach seinem Gold-Coup von Peking hat Judo-Olympiasieger Ole Bischof bei den Weltmeisterschaften mit Bronze seine erste WM-Medaille erkämpft, den ganz großen Wurf aber erneut verfehlt.

Der Reutlinger bezwang einen Tag nach seinem 30. Geburtstag in der Ahoy-Sporthalle von Rotterdam Srdjan Mrvaljevic aus Montenegro und sicherte sich im dritten Anlauf erstmals WM-Edelmetall. "Ich hätte es drauf gehabt, aber ich freue mich über die Medaille", sagte Bischof.

Dass er das Kunststück verpasste, als erster deutscher Mattenkämpfer das Triple aus Olympiasieg sowie EM- und WM-Titel zu holen, konnte der 30-Jährige verschmerzen: "Das ist Judo. Da fällt man halt mal auf den Rücken." Dennoch wollte Bischof am Abend mit Freundin und Eltern endlich seinen Geburtstag kräftig feiern. "Wir gehen richtig schön essen." Jubeln durfte auch Claudia Malzahn, die dem Deutschen-Judo-Bund (DJB) die dritte Bronzemedaille bescherte.

Seinen Geburtstag hatte Bischof angesichts der anstehenden WM-Mission vernachlässigt, auf der Judo-Matte war er dann voll zur Stelle. Im Eiltempo startete Bischof seine dritte WM- Teilnahme und machte in der Vorrunde kurzen Prozess mit seinen Gegnern. Für den Auftaktkampf gegen den Luxemburger Denis Leider benötigte Bischof gerade einmal 58 Sekunden.

Etwas länger, aber auch nicht über die volle Kampfzeit konnte der Tscheche Jaromir Jezek Gegenwehr leisten, der nach viereinhalb Minuten unterlag. Der Usbeke Shokir Muminov musste nach etwas mehr als zweieinhalb Minuten geschlagen von der Matte runter. Am ärgsten traf es aber den Schweizer Christoph Keller: Im Vorrunden-Finale war seine Niederlage nach nur zehn Sekunden besiegelt. "Ich habe richtig gutes Judo gemacht", freute sich Kurzarbeiter Bischof.

Doch im Halbfinale gegen den russischen Europameister und späteren WM-Sieger Ivan Nifontow kam der unerwartete Tiefschlag. Nach nur 64 Sekunden hatte der Russe den Kampf gewonnen - und Bischofs Traum von Gold zerstört. "Er hat mich im Gewühl erwischt, das war echt schade", erklärte Bischof. "Da sind die beiden überragenden Kämpfer des Tages aufeinandergetroffen", klagte DJB-Vizepräsident Lutz Pitsch. "Hopp oder top - so eng ist es eben an der Spitze." Im kleinen Finale ließ Bischof aber nichts mehr anbrennen und siegte nach 101 Sekunden.

"Eine Medaille! Ich kann es noch gar nicht fassen", bejubelte Malzahn ihren dritten Platz durch den Sieg gegen die Slowenin Urska Zolnir - und schloss erst einmal ihre Eltern in die Arme. Durch ihren unerwarteten Coup in der Klasse bis 63 Kilogramm bescherte die 26- Jährige dem DJV nach Bronze für Romy Tarangul die dritte Medaille - und sich selbst den größten internationalen Erfolg.wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt getan! dpa sportsline

 +++ 28.08.2009 Bischof und Malzahn gewinnen Bronze +++

DerWesten
Rotterdam. Olympiasieger Ole Bischof und Claudia Malzahn haben bei der Judo-WM in Rotterdam Bronze gewonnen. Bischof siegte durch Ippon, auch Malzahn setzte sich vorzeitig durch.

Judo-Olympiasieger Ole Bischof hat bei der WM in Rotterdam das historische Gold-Triple verfehlt, war aber auch mit seiner ersten WM-Medaille zufrieden. "Die Hoffnungen auf den Titel waren berechtigt, aber ich kann mich auch richtig über Bronze freuen", sagte der Reutlinger, der wie Claudia Malzahn bei den Frauen auf dem dritten Platz landete. Gemeinsam mit seinen Eltern feierte der Gold-Junge von Peking die "erneute Medaille in der Weltspitze" und den runden Geburtstag bei einem gemütlichen Abendessen in der niederländischen Hafenstadt.

Einen Tag nach seinem 30. Geburtstag verlor Bischof im Halbfinale im 81-kg-Limit gegen den Europameister und späteren Weltmeister Iwan Nifontow aus Russland nach 1:04 Minuten durch einen Fußwurf und scheiterte damit am großen Ziel, sich als erster deutscher Judoka überhaupt bei Sommerspielen, EM und WM die Krone aufzusetzen.

Gegen Keller nur 10 Sekunden für Ippon

Ole Bischof besiegte im Kampf um die Medaille Srdjan Mrvaljevic aus Montenegro nach 1:41 Minuten mit einer Fußtechnik. Der Europameister von 2005 - ebenfalls in Rotterdam - hatte in den ersten vier Kämpfen insgesamt nur 8:15 Minuten auf der Matte gestanden, brauchte beim Einzug ins Halbfinale gegen den Schweizer Christoph Keller sogar nur 10 Sekunden für den Ippon.

Restlos zufrieden war auch WM-Debütantin Claudia Malzahn (Halle/Saale), die sich fünf Tage nach ihrem 26. Geburtstag in der Klasse bis 63kg vorzeitig nach 2:22 Minuten gegen Europameisterin Urska Zolnir aus Slowenien durchsetzte. "Ich freue mich riesig, kann es noch gar nicht fassen, dass ich eine WM-Medaille habe", sagte sie.

Malzahn über Hoffnungsrunde für Bronzekampf qualifiziert

Die frühere Vize-Europameisterin Malzahn, die in ihrer Laufbahn schon mehrfach durch Verletzungen zurückgeworfen worden war, hatte nach zunächst zwei Erfolgen ihren dritten Kampf verloren. Mit einem Sieg in der Hoffnungsrunde konnte sie sich dann doch noch für den Bronzekampf qualifizieren.

An den ersten beiden Wettkampftagen hatte es für den Deutschen Judo-Bund (DJB) eine weitere Bronzemedaille durch Romy Tarangul (Frankfurt/Oder) in der Klasse bis 52kg gegeben. "Die bisherige Bilanz übertrifft unsere Erwartungen. Ich habe auch keine Träne im Knopfloch - Ole hat sich stark präsentiert", sagte DJB-Vizepräsident Lutz Pitsch. Die Entscheidungen in den restlichen 6 der 14 Klassen fallen am Samstag und Sonntag. derwesten sport

+++ 27.08.2009 WM-Bronze für Judoka Tarangul +++

(RN dok) Romy Tarangul hat sich bei der Judo-WM in Rotterdam die Bronzemedaille erkämpft. Olympiasieger Ole Bischof tritt am Freitag gegen den Luxemburger Denis Leider an.

Romy Tarangul sicherte sich Bronze bei der Judo-WM

Vom Verband gab es einen Blumenstrauß aufs Zimmer, von Teamkollegin Romy Tarangul eine unerwartete Bronzemedaille: Olympiasieger Ole Bischof jubelte an seinem 30. Geburtstag auf der Tribüne über die erste Medaille für den Deutschen Judo-Bund (DJB) bei der WM in Rotterdam. Einen Tag vor Bischofs erstem Auftritt gewann Tarangul den Kampf um Bronze in der Klasse bis 52 kg gegen die Chinesin He Hongmei. Die Titel gingen am Donnerstag an Misato Nakamura aus Japan, die Französin Morgane Ribout (bis 57 kg) und den Südkoreaner Wang Ki-Chun (bis 73 kg).

"Ich bin total stolz darauf, dass ich hier so eine Überraschung geschafft habe. Das war wichtig für die Mannschaft. Meine Technik hat heute richtig gut geklappt", sagte Tarangul. Die Olympianeunte aus Frankfurt/Oder sorgte gegen He Hongmei nach 2:44 Minuten für die Entscheidung durch Ippon.

Zuvor lag Tarangul nach beeindruckenden Kämpfen lange auf Finalkurs, scheiterte dann aber im Halbfinale hauchdünn an der Olympiazweiten Yanet Bermoy aus Kuba. In der Vorrunde war die 21-Jährige gegen Vize-Europameisterin Ana Carrascosa (Spanien), Maria Garcia Caceres (Dominikanische Republik) und Hanane Kerroumi (Marokko) erfolgreich.

Olympiasieger Bischof mit guter Auslosung

Der deutsche Star Bischof tritt am Freitag im Mittelgewicht bis 81 kg zum ersten Mal auf die Matte des Ahoy-Sportpalasts. Sein Geburtstag fiel der gewissenhaften Wettkampfvorbereitung zum Opfer, immerhin gab es vom Verband am frühen Morgen Blumen aufs Zimmer.

"Ich denke, er hat seinen Geburtstag völlig ausgeblendet. Er will sich optimal vorbereiten und hat auch eine gute Auslosung erwischt", sagte Lutz Pitsch, Vizepräsident des DJB. Zum Auftakt muss Bischof im Pool B seiner Gewichtsklasse gegen den Luxemburger Denis Leider antreten. Siegt der Ex-Europameister aus Reutlingen dort und anschließend noch fünfmal, sitzt er erstmals in seiner Karriere auf dem WM-Thron.

Schendel und Hein in der ersten Runde ausgeschieden

Die beiden weiteren deutschen Vertreter kamen am Donnertag erwartungsgemäß nicht einmal in die Nähe des WM-Titels und scheiterten bereits in ihren ersten Kämpfen. Bei den Männern verlor der EM-Siebte Mario Schendel (Potsdam/bis 72 kg) gegen Yoel Razvozou (Israel). Auch die frühere U23-Europameisterin Marlen Hein (Prenzlau/bis 57 kg) musste sich im Auftaktkampf Marti Malley (USA) geschlagen geben.

Vize-Präsident Pitsch war mit seinen WM-Debütanten folglich nicht zufrieden. "Das war nicht das, was wir erwartet haben. Die Gegner waren lösbar, aber beide haben ihr Leistungsvermögen nicht voll ausgeschöpft", sagte der Funktionär.

Am Freitag steht in Rotterdam neben der Entscheidung in der Bischof-Klasse bis 81 kg bei den Frauen die Klaasen bis 63 kg auf dem Programm. Die deutsche Starterin ist Clauda Malzahn aus Halle/Saale. ruhrnachrichten neuss


 +++ 26.08.2009 Judokas mit Fehlstart - Tränen bei Baschin +++

(WN) Rotterdam - Vom Losglück verlassen haben die deutschen Mattenkämpfer zum Auftakt der Judo-Weltmeisterschaften einen klassischen Fehlstart hingelegt.

Mit Leichtgewichtlerin Michaela Baschin, WM-Debütant Robert Kopiske und Adrian Kulisch mussten sich am ersten Tag der Welttitelkämpfein Rotterdam gleich alle drei Starter des Deutschen Judo-Bundes (DJB) frühzeitig in der Vorrunde verabschieden. «Das ist nicht der von uns erhoffte Auftakt geworden», gestand DJB-Vizepräsident Lutz Pitsch nach dem schwachen Einstand. «Die Auslosung hat uns einfach schwer getroffen.» Erst in zwei Tagen geht Olympiasieger Ole Bischof in seiner Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm an den Start.

Ein Jahr nach ihrem enttäuschenden neunten Platz bei Olympia gab es für Baschin in ihrer Klasse bis 48 Kilo erneut nichts zu holen. Die 25-Jährige gewann zwar vorzeitig ihren Auftaktkampf gegen die Kolumbianerin Luz Adiela Alvarez, in der zweiten Runde hatte sie dann aber gegen die Weißrussin Olga Leschanka das Nachsehen. Nach einer frühen Wertung gegen sich lief die Lehramtsstudentin aus Backnang dem Rückstand hinterher und konnte einmal mehr die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllen. «Ich bin total enttäuscht», sagte Baschin aufgelöst unter Tränen.

Gerade einmal 117 Sekunden dauerte das WM-Debüt von Kopiske in der Klasse bis 60 Kilogramm. Beeinträchtigt von einer Knieverletzung hatte der erst 19 Jahre alte Potsdamer gegen Olympiasieger Choi Minho aus Südkorea nicht den Hauch einer Chance. Nicht viel besser erging es dem Esslinger Kulisch, der seinen Auftaktkampf in der Klasse bis 66 Kilo gegen den französischen Olympia-Zweiten Benjamin Darbelet verlor und ausschied. Noch vor einem Monat hatte Kulisch mit seinem Sieg bei den German Open in Sindelfingen für Aufsehen gesorgt.

Die Favoriten hatten am Auftakttag der WM einen schweren Stand. Nach seinem Sieg gegen Kopiske schied Olympiasieger Choi Minho bereits im zweiten Kampf aus. Noch schlimmer erwischte es den Olympia-Zweiten Ludwig Paischer aus Österreich, der gleich im ersten Kampf die Segel streichen musste. In der Klasse bis 66 Kilo scheiterte neben Kulisch-Bezwinger Darbelet auch Peking-Olympiasieger Masato Uchishiba (Japan) frühzeitig. westfälische nachrichten

 +++ 26.08.2009 WM-Vorrunde Endstation für deutsche Judoka +++

(RN anr)
Für Michaela Baschin, Robert Kopiske und Adrian Kulisch ist die Judo-WM in Rotterdam bereits vorbei. Die deutschen Judoka schieden bereits in der Vorrunde aus.
Aus für Manuela Baschin in der Vorrunde

Dreifaches Aus in der Vorrunde: Die deutschen Judoka haben zum Auftakt der Weltmeisterschaft in Rotterdam (26. bis 30. August) einen glatten Fehlstart hingelegt. Die Auswahl des Deutschen Judo-Bundes (DJB) setzt aber vor allem auf Olympiasieger Ole Bischof, der am Donnerstag seinen 30. Geburtstag feiert und am Freitag im Mittelgewicht bis 81kg auf die Matte tritt. Die ersten WM-Titel sicherten sich Georgi Santaraja (Ukraine/bis 60kg), Tsagaanbaatar Hashbaatar (Mongolei/bis 66kg) sowie bei den Frauen die Japanerin Tomoko Fukumi (bis 48kg).

"Ich bin sehr enttäuscht, dass ich die Erwartungen, die ich selbst in mich gesetzt hatte, nicht erfüllen konnte. Ich hatte mir viel mehr vorgenommen", sagte die mit Medaillenhoffnungen angetretene EM-Dritte Michaela Baschin. Der "Floh" aus Backnang landete im Extraleichtgewicht zwar einen souveränen Auftaktsieg gegen Luz Adiela Alvarez (Kolumbien), war dann aber gegen Olga Leschanka (Weißrussland) chancenlos. Allerdings plagte sich die Olympianeunte in den letzten Tagen mit einer Erkältung und war physisch nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte.

Bei den Männern waren Robert Kopiske (Potsdam/bis 60kg) sowie Adrian Kulisch (Esslingen/bis 66kg) von vornherein gegen Olympiasieger Choi Min-Ho (Südkorea) sowie den Olympiazweiten Benjamin Darbelet (Frankreich) krasse Außenseiter. "Beide haben beherzt gekämpft, waren am Ende aber deutlich unterlegen. Das Normale ist eingetreten", schätzte Bundestrainer Detlef Ultsch ein.

Kopiske verletzt sich

Kopiske verletzte sich im Duell gegen Choi zudem am rechten Knie und erlitt vermutlich eine Außenband-Dehnung. Kulisch hielt seinen Kampf zumindest bis zur Hälfte offen. "Da war auch ein Sieg möglich, aber am Ende hat er sich das Zepter aus der Hand nehmen lassen und war einfach nicht mehr in der Lage, noch Akzente zu setzen", kritisierte Ultsch.

Am Donnerstag stehen in Rotterdam die Entscheidungen bei den Männer bis 73kg und bei den Frauen bis 52kg sowie bis 57kg auf dem Programm. Deutsche Starter sind Mario Schendel (Potsdam), Romy Tarangul (Frankfurt/Oder) und Marlen Hein (Prenzlau). ruhrnachrichten neuss

 +++ 26.08.2009 Judoka Bischof fit für den WM-Titel +++

DerWesten
Rotterdam. Judoka Ole Bischof will ein Jahr nach seinem olympischen Triumph in Peking auch den Weltmeister-Titel gewinnen. "Ich bin fit, nicht verletzt und voll motiviert", sagte Bischof.

Fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem goldenen Triumph von Peking setzt Judo-Olympiasieger Ole Bischof zum nächsten großen Wurf an. "Olympiasieger bin ich, Europameister war ich auch schon. Wenn ich jetzt noch den Weltmeister-Titel holen würde...Das hat in Deutschland noch niemand geschafft", sagt der Reutlinger vor Beginn der Judo-WM in Rotterdam am heutigen Mittwoch (26. bis 30. August). Am Donnerstag, dem Tag vor seinem Wettkampf, feiert der Mittelgewichtler seinen 30. Geburtstag und will sich mit dem Gold-Triple selbst das beste Geschenk bereiten.

 

"Die Ausgangslage ist gut", meint Ole Bischof. "Ich bin fit, nicht verletzt und voll motiviert. Alter Lorbeer zählt jetzt nicht mehr. Die Zeit, in der ich mich feiern lassen konnte, ist vorbei."

Bischof hat sehr zur Freude des neuen Bundestrainers Detlef Ultsch die komplette WM-Vorbereitung voll mitgezogen, ist mit seinen Teamkollegen im früheren Stamm-Trainingscamp der deutschen Biathleten am Belmeken-Berg in Bulgarien "die Hänge hochgerannt".

"Trainingsmoral ist von Tag zu Tag gewachsen"

Für den Olympiasieger war das auch eine Art Therapie. "Natürlich fällst Du nach so einem unglaublichen Triumph wie dem Olympiasieg in ein Motivations-Loch und musst dich zum Training aufraffen", sagte er: "Du siehst die vielen schönen Sachen, die man so in seiner Freizeit machen kann. Aber die harte Vorbereitung in der Mannschaft hat mir geholfen. Die Trainingsmoral ist von Tag zu Tag gewachsen."

Der Volkswirtschaftsstudent hatte nach seiner Goldshow auf der olympischen Bühne in Peking zahlreiche PR-Termine absolviert, war in der TV-Show "Schlag den Raab" angetreten und absolvierte gut dotierte Privat-Trainings und Vorträge in den USA. Ans Aufhören aber dachte er bislang nicht.

"Es läuft alles bestens"

"Ich habe ein paar gute Sponsoren gefunden. Es läuft alles bestens. Warum soll ich gerade jetzt abtreten. Ich muss schauen, wann der richtige Zeitpunkt ist", so Bischof. Ob er London 2012 mit der ihm eigenen Akribie angeht, sei noch nicht entschieden. "Ich werde mich am Ende des Jahres hinsetzen und nachdenken, was gut gelaufen ist und was nicht. Dann entscheide ich weiter."

Bisher steht für den Champion in der nacholympischen Saison ein fünfter Platz bei der EM im April in Tiflis zu Buche. Damals stand er erst am Anfang seiner klar auf Rotterdam ausgerichteten Vorbereitung. Der WM-Ort, an den der Wahl-Kölner am Dienstag per Auto anreiste, wertet Bischof zudem als "gutes Pflaster. In Rotterdam habe ich 2005 den EM-Titel geholt und 2007 den Superweltcup gewonnen. Das war damals meine Fahrkarte nach Peking."derwesten sport


 +++ 25.08.2009 Judokas hoffen auf Neustart - Bischof will Triplet +++


(WN) Rotterdam - Judo-Olympiasieger Ole Bischof ist heiß auf seine erste WM-Medaille, doch auch ansonsten hoffen die deutschen Mattenkämpfer bei den Welttitelkämpfen auf einen gelungenen Neustart auf dem Weg zu Olympia 2012.

«Wir haben einen Umbruch in der Nationalmannschaft, um für die nächsten Olympischen Spiele zielgerichtet aufzubauen. Es gibt keinen Erwartungsdruck», gibt Peter Frese, Präsident des Deutschen Judo-Bundes (DJB), seinen Athleten vor dem WM-Startschuss am 26. August in Rotterdam mit auf den Weg. Das große Ziel Triple will dagegen Bischof ein Jahr nach seinem Triumph von Peking in Angriff nehmen: «Das hat noch keiner in Deutschland geschafft, Europameister, Weltmeister und Olympiasieger zu sein.»

An Rotterdam hat Bischof, der einen Tag vor seinem WM-Auftritt am 28. August 30 Jahre alt wird, beste Erinnerungen. «Das ist ein gutes Pflaster für mich, hier bin ich 2005 Europameister geworden.» Bei seiner dritten WM-Teilnahme will der Olympiasieger aus Reutlingen endlich auch bei Welttitelkämpfen nach den Sternen greifen: «Der Traum wäre es, am Freitagabend gleich doppelt feiern zu können. Ich will nachher nicht einen fünften Platz schönreden.»

Ein Jahr nach dem - abgesehen vom überraschenden Olympiasieg Bischofs - enttäuschenden Abschneiden in Peking ist der Neuanfang im deutschen Judo-Sport in vollem Gange. Erstmals seit acht Jahren geht der DJB wieder in voller Mannschaftsstärke bei der WM an den Start, auch in den unteren Männer-Gewichtsklassen soll endlich wieder der Weg an die Weltspitze angepeilt werden. Schützlinge wie Leichtgewichtler Robert Kopiske (Potsdam), Adrian Kulisch (Esslingen) in der Klasse bis 66 Kilogramm oder Mario Schendel (Potsdam) in der Klasse bis 73 Kilo sollen langfristig den immer noch großen Abstand zur Weltelite verringern. «Erste zarte Triebe» beim Neuanfang hat Männer-Bundestrainer Detlef Ultsch bereits ausgemacht.

Nach der Auszeit von Athen-Olympiasiegerin Yvonne Bönisch ruhen die deutschen Medaillenhoffnungen bei den Frauen vor allem auf Leichtgewichtlerin Michaela Baschin (Backnang), Romy Tarangul (Frankfurt/Oder) in der Klasse bis 52 Kilo sowie der Leipzigerin Heide Wollert in der Klasse bis 78 Kilo. «Wir haben Athletinnen am Start, die sich auf einem Top-Niveau durchsetzen können», verspricht der neue Bundestrainer Michael Bazynski - und will der neuen Anzug- Pflicht bei Medaillenkämpfen gerne nachkommen. «Ich hoffe, dass ich oft den Anzug anziehen muss.» westfälische nachrichten


 +++ 25.08.2009 Bischof führt WM-Aufgebot an, Bönisch fehlt +++


(RN ged) Die deutschen Judoka werden bei der WM in Rotterdam (26. bis 30. August) von Olympiasieger Ole Bischof angeführt. Nicht dabei ist dagegen Athen-Olympiasiegerin Yvonne Bönisch.

Mit Olympiasieger und Hoffnungsträger Ole Bischof an der Spitze treten die deutschen Judoka zur WM (26. bis 30. August) in Rotterdam an. Der Deutsche Judo-Bund (DJB) ist erstmals seit 2001 wieder in allen 14 Gewichtsklassen vertreten.

Nicht zum WM-Aufgebot gehört Athen-Olympiasiegerin Yvonne Bönisch. Die Potsdamerin nimmt wegen Motivationsproblemen eine Auszeit vom Judo, und außerdem hat ihr Trainerstudium an der Akademie in Köln begonnen. Im Herbst will die 28-Jährige über die Fortsetzung ihrer Karriere entscheiden.

Das deutsche WM-Aufgebot im Überblick:

Frauen: Michaela Baschin (Backnang/bis 48kg), Romy Tarangul (Frankfurt/Oder/52kg), Marlen Hein (Prenzlau/57kg), Claudia Malzahn (Halle/63kg), Kerstin Thiele (Leipzig/70kg), Heide Wollert (Leipzig/78kg), Franziska Konitz (Berlin/über 78kg).

Männer: Robert Kopiske (Potsdam/60kg), Adrian Kulisch (Esslingen/66kg), Mario Schendel (Potsdam/73kg), Ole Bischof (Reutlingen/81kg), Michael Pinske (Berlin/90kg), Dimitri Peters (Rotenburg/100kg), Andreas Tölzer (Mönchengladbach/über 100kg). ruhrnachrichten neuss
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