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September 2008

 

+++ 30.09.08 Multi-Sportler am Ziel seiner Träume +++

 

Von Hans-Wilhelm Lindemann

Vom Aa-See in Münster aufs Gelbe Meer im fernen China, vom Badminton ins Segelboot, Goldmedaillen-Gewinner im und mit Rollstuhl.

Es gibt Dinge und Ereignisse, die wollen nicht zueinander passen. Hier ist es geschehen: Siegmund Mainka, beidseitig Oberschenkel amputiert und aktiv bei der RBG 51, ist Dortmunds einziger erfolgreicher Teilnehmer des olympischen Sommers 2008.

Viele heimische Sportler machten sich mit großen Hoffnungen auf nach China und kehrten trotz großartiger Eindrücke enttäuscht zurück. So blieb es Siegmund Mainka vorbehalten, den Glanzpunkt zu setzen. Bei den Paralympics holte er in der einstmals deutschen Kolonialstadt Qingdao mit Steuermann Jens Kroker und Robert Prem nach elf spannenden Regatten den Olympiasieg im 3-Personen Kielboot (Sonar) den Olympiasieg und damit eine von 14 Goldmedaillen für die deutsche Mannschaft. Die Zeitungen in der Millionenstadt waren so beeindruckt, dass seitenweise über das deutsche Team berichtet wurde.

Mainka (40) ist gebürtiger Schlesier, stammt aus Gleiwitz und kann mit Fug und Recht als „Multi-Sportler" bezeichnet werden. Berührungsängste gab und gibt es nicht. Judo, Ringen, Basketball Badminton und nun Segeln gehören zu seinem Repertoire. Als Deutscher in Polen konnte er erst nach dem Fall der Mauer in den Westen ins ins münsterländische Borken übersiedeln. Da hatte das Schicksal aber schon dramatisch zugeschlagen. Bei einem Unfall beim polnischen Militär verlor er im Alter von 20 Jahren beide Beine.

Die Lebensfreude hat er dadurch nicht verloren - im Gegenteil. Die Worte sprudeln nur so aus ihm heraus. Auch dank der unvergesslichen Tage in China. „Die Menschen waren unglaublich freundlich und hilfsbereit", erinnert er sich. Das Lächeln blieb auch, als er bei einem Ausflug in die Stadt auf Leute traf, die Federball spielten. Die wunderten sich, als Mainka deutlich machte, dass er mitspielen wollte. Die Augen wurden größer, als er den „Straßenmeister" problemlos düpierte. Sie konnten ja nicht ahnen, dass Mainka im Frühjahr zum dritten Mal in Serie Deutscher Meister im Rollstuhl-Badminton geworden war.

Warum aber Segeln und nicht auch Badmintion in China? Bei den Paralympics gehört Badminton nicht zum Programm. Zum Segen kam Mainka über einen Freund in Münster. Der empfahl ihn Jens Kroker, der dringend ein neues Mitglied für seine Crew suchte. Es folgten Trainingseinheiten in Berlin. „Technisch und taktisch war ich im Keller", sagt Mainka. Spätestens aber nach einer Proberegatta in London gab es keinen Zweifel mehr an seinen Qualitäten. Trainingseinheiten in Florida folgten, was zugleich deutlich macht, dass Behindertensport auf dieser Ebene Leistungssport ist.

Der Segler, der eigentlich eine Landratte ist, kommt vom Rolli-Badminton. Dort ist er erfolgreich wie kein anderer, wovon seine deutschen Titel im Einzel, Doppel und Mixed sowie der dritte Platz bei der EM 2008 in Dortmund zeugen. Seit 1996 betreibt er diesen Sport. Zuerst in Borken aktiv wurde er vom Vorsitzenden Winfried Withöft und von Geschäftsführerin Petra Opitz von den Möglichkeiten des RBG 51 Dortmund überzeugt und für den Verein gewonnen. Dafür nimmt Siegmund Mainka pro Trainingstag 160 km Fahrstrecke in Kauf. Weil das offenbar noch nicht reicht, legt er noch eine Extra-Schicht in Bochum ein.

„Zu einem Empfang im Rathaus ist es bisher noch nicht gekommen", bedauert Winfried Withöft. Kleiner Trost für Mainka: In zwei Wochen lädt Angela Merkel alle deutschen Medaillengewinner nach Berlin. westfälische rundschau

 

+++ 29.09.08 Vielleicht mit Olympiasiegern +++

 

JC Koriouchi will Yvonne Bönisch, die 2004 in Athen 57-Kilo-Gold gewann, und dem aktuellen 81-Kilo-Champion Ole Bischof einen Start in der Schürenkamp-Halle schmackhaft machen

 

JUDO MASTERS-OPEN-TURNIER Das Masters-Open-Turnier des Judo-Clubs Koriouchi Gelsenkirchen hat Tradition. Dennoch wird es bei der 18. Auflage des Preisgeld-Turnieres am 22. November (Samstag) in der Schürenkamp-Halle eine Premiere geben: Erstmals werden auch Frauen starten. Und bei den beiden Gewichtsklassen, dem Leicht- und Halbmittelgewicht (bis 57 kg und bis 63 kg), hat sich Koriouchi-Präsident Reinhard Woelk etwas gedacht. Er hofft, seine guten Kontakte zur Sportreferentin des Deutschen Judo-Bundes, Elisabeth Grubert aus Münster, spielen lassen zu können. Und dann würde er dem Publikum gerne die 57-Kilo-Olympiasiegerin von 2004 in Athen präsentieren: die 27-jährige Yvonne Bönisch vom Deutschen Meister UJKC Potsdam.

Zumindest hoffen darf Reinhard Woelk, der bei den Gewichtsklassen der Männer auf das aktuelle Olympia-Turnier reagiert hat. "Wir arbeiten dran", sagt der Koriouchi-Chef mit Blick auf den 29-jährigen Halbmittelgewichtler Ole Bischof, der in Peking das 81-Kilo-Turnier gewonnen hat und, wenn er denn käme, das 81-Kilo-Turnier in Gelsenkirchen gewinnen könnte. Die zweite Männer-Konkurrenz am 22. November wird im Halbschwergewicht ausgetragen, der 100-Kilo-Klasse.

Pro Gewichtsklasse wird der JC Koriouchi maximal 16 Judoka zulassen. Und neben den Frauen-Konkurrenzen wird es zu einer weiteren Turnier-Änderung kommen: Es wird nicht mehr, wie beim Judo üblich, zwei dritte Plätze geben. Das jeweilige 250-Euro-Preisgeld für den dritten Rang wird ausgekämpft. "Insgesamt werden 7000 Euro ausgeschüttet", sagt Reinhard Woelk. Pro Gewichtsklasse werden es 1750 Euro sein, von denen der Turniersieger 1000 und der im Finale Unterlegene 500 Euro erhalten wird. AHa waz gelsenkirchen

 

+++ 27.09.08 Ergebnisse der BEM der Männer und Frauen in Hattingen +++

Nadine Herbertz für DSC Wanne-Eickel

Mit 3 Vereinsjudoka und 5 DSC-MannschaftskämpferInnen war der DSC Wanne-Eickel - Judo e.V. bei den heutigen Bezirkseinzelmeisterschaften der Männer und Frauen in Hattingen vertreten. Nina Koch, Janina Seidel und Jens Kassubeck qualifizieren sich für die Westdeutschen Einzelmeisterschaften am 18. Oktober in Herne. Timo Rutkowski, Carsten Buchholz, Larissa Stange, Nicole Demmer und Andrea Wohlgemuth verpassen die Quali.

Den Auftakt machte Timo Rutkowski in der vollen Gewichtsklasse -73kg, der trotz großem Engagement und Biss den Yuko-Rückstand nicht mehr aufholen konnte. Da sein Gegner den nächsten Kapf verlor, schied auch Timo aus dem Turnier aus. Gleiches wiederfuhr Carsten Buchholz (-81kg). Auch Larissa Stange erging es in der Gewichtsklasse über 78kg nicht wesentlich besser. Ihren Auftaktkampf verlor sie nach voller Kampfzeit mit Yuko. Sichtlich körperlich unterlegen musste sich Larissa in ihrem zweiten Kampf vorzeitig geschlagen geben.
Nicole Demmer und Andrea Wohlgemuth (-78kg) erwischten einen stark besetzten Vorpool, in dem sie gut mitkämpfen. Nicole entschied das direkte Duell gegen Andea mit Koka für sich. In den anderen Kämpfen mussten sich beide geschlagen geben.
Besser lief es für die DSC MannschaftskämpferInnen Jens Kassubeck (-90kg), Nina Koch und Janina Seidel (-70kg). Nina maschierte mit 5 vorzeitigen Siegen ins Finale durch. Hier stand sie der jungen Regina Schneider gegenüber. Nach voller Kampfzeit und keiner kampfentscheidenden Wertung ging es in die Verlängerung, in der Nina ihre Gegnerin immer wieder unter Druck setze und letztlich den Kampf durch eine Passivitätsstrafe für ihre Gegnerin gewann (1. Platz). Janina konnte sich in der für sie ungewohnten Gewichtsklasse mit 3 siegen als Poolzweite ins Halbfinale vorkämpfen, indem sie sich geschlagen geben musste. Den Kampf um Platz 3 entschied sie dann wieder souverän für sich (3. Platz). Jens Kassubeck kämpfte sich ebenfalls mit zwei Siegen souverän ins Finale vor, musste sich hier aber gegen seinen Dauerkonkurrenten Andre Nagel geschlagen geben (2. Platz).
Alle drei haben sich damit die Fahrkarte zu den Westdeutschen Einzelmeisterschaften gesichert, die am 18. Oktober 2008 in Herne stattfinden.

 

+++ 25.09.08 Landesliga Frauen des JC 66 weiter auf Erfolgskurs +++

 

Frank Urban für JC 66 Bottrop

Die zweite Frauenmannschaft des Judo-Club 66 Bottrop geht in ihrem ersten Jahr in der Landesliga ihren Weg. Mit einem 4:2 gegen den JC Wermelskirchen und ein 3:3 gegen den Tabellenführer Yamanashi Porz erzielte das von Nicole Koppenborg betreute Team drei Punkte am Wochenende und steht damit auf dem dritten Tabellenplatz.

Die JC-Damen trafen in ihrer Auftaktbegegnung auf das Team aus Wermelskirchen.

Mit eine großen Wertung für einen Schulterwurf sorgte Miriam Eickmeier, die in die Klasse bis 78 kg aufgerückt war für den ersten Punkt. Katharina  Gutmann sorgte per Haltegriff für den zweiten Punkt. Nach den vorzeitigen Siegen von Maureen Siegmann und Janina Lanfermann lag der JC bereits uneinholbar mit 4:0 in Führung. Lisa Kaziur (-57 kg) kämpfte unentschieden, die beiden Kämpfe gab der JC 66 ab, so dass es am Ende 4:2 für die Bottroper stand. Im zweiten Kampf ging es gegen den Ausrichter Porz. Ein spannender Kampf entwickelte sich. Nach Niederlagen von Miriam Eickmeier (-78 kg) und Svenja Reißberg (-70 kg) lag der JC zunächst 0:2 zurück. Marina Möhner (-52 kg) und Janina Lanfermann (+78 kg) sorgten mit ihren Siegen für den 2:2 Zwischenstand. Nicole Koppenburg musste sich trotz guter Leistung geschlagen geben. Da beide Mannschaften bis 48 kg keine Kämpferin aufbieten konnten, war es an Katharina Gutmann dem JC das unentschieden zu retten. Und die JC-Kämpferin sorgte an ihrem achtzehnten Geburtstag mit einer Kontertechnik kurz vor Schluss für den vielumjubelten dritten Punkt. Damit hält der JC weiter den Anschluss an die Tabellenspitze. Zu ihrem nächsten Kampftag treten die Frauen am 26. Oktober in Gladbach an.
 
+++ 24.09.08 Gegen Essen war mehr drin +++
 
Velberter hatten Sieg gegen JKG fast sicher.Zuvor gewann der VJC mit 5:2 gegen Hackenbroich
 

JUDO LANDESLIGA Mit einem klaren Sieg und einer knappen Niederlage schlossen die Judoka des Velberter JC den zweiten Kampftag in der Landesliga ab. Damit liegen sie auf Tabellenplatz fünf. Im ersten Kampf holten die Velberter einen schönen 5:2-Erfolg gegen Germania Hackenbroich heraus. Sebastian Simka, Jörn Brosig, Sven Fritz, Guido Rollenbeck und Swen Collas sorgten mit ihren Siegen für die fünf Punkte. Danach gewann auch JKG Essen II gegen Hackenbroich.

Die Essener waren dann der zweite Gegner, gegen den sie den Sieg fast schon in der Tasche hatten. Jörn Brosig und Volker Kolender verloren zwar ihre Kämpfe, doch Mohamed Charrak und Sebastian Simka setzten ihre Siege dagegen. Und im vorletzten Mattenduell war der Punkt von Swen Collas fest eingeplant.

So kam dem Kampf von Guido Rollenbeck eine Schlüsselrolle zu. Er konnte seinen Gegner hoch ausheben, aber nicht auf die Matte werfen. Rollenbeck verlor das Gleichgewicht, wurde gekontert und verlor: 2:3. Nach dem Sieg von Schwergewichtler Swen Collas, der das 3:3 brachte, musste Thomas Tödter zum "Finale" auf die Matte. Körperlich unterlegen gab er alles, verlor aber trotz toller Leistung, so dass die Essener knapp mit 4:3 siegten.

 

+++ 24.09.08 Neustart in der Landesliga +++

 

Von Sebastian Schneider

Die Judo-Damen des 1. JJJC Hattingen werden nicht mehr in der 2. Bundesliga starten.Verein möchte Mischung aus erfahrenen und jungen Kämpferinnen zusammenstellen

JUDO 2. BUNDESLIGA Leicht fällt es Hattingens Teammanagerin Angela Andree nicht, was sie zu verkünden hat, das spürt man. "Wir fangen ganz unten wieder an, in der Landesliga." Aus "Vernunftsgründen" beginnen die Judo-Damen des 1. JJJC ab sofort mit dem Neuaufbau.

Betrachtet man die Tabelle der soeben beendeten Bundesliga-Saison, so überrascht die Entscheidung zum Rückzug vielleicht, denn immerhin belegen die Hattingerinnen dort den fünften Platz, einen Rang im sicheren Mittelfeld. Mit dem sportlichen Abstieg hatten sie nichts zu tun. Aber zu dünn war schon in den letzten Wochen und Monaten die Personaldecke. "Ich habe schon in dieser Saison manchmal gezittert", erzählt Angela Andree. "Zum Beispiel, ob Susann Satmmwitz das Gewicht für die Klasse unter 48 kg hat." Die andere Kämpferin dieser Gewichtsklasse, Marion Esche-Dönges, wird bald Mutter und kann deswegen für die kommende Saison nicht eingeplant werden. "Wir hätten uns nach Kämpferinnen von außen, möglicherweise aus dem Ausland, umschauen müssen. Das passt nicht zu unserer Philosophie", sagt Angela Andree. Aber auf Bundesliga-Niveau hätte das wohl sein müssen. Die Klasse unbesetzt zu lassen, brächte neben den sportlichen auch finazielle Probleme mit sich: Bei jedem nicht ausgetragenen Kampf wären 150 Euro fällig geworden. "Das können wir uns nicht leisten."

Außerdem plagen die Hattingerinnen in anderen Klassen ähnliche Probleme. Bis 52 kg verlässt Irene Arends den Verein, sodass mit Verena Cors nur noch eine Kämpferin zur Verfügung steht. "Auch bis 57 kg hätten wir uns nach Verstärkung umsehen müssen", erklärt Angela Andree. In dieser Klasse gewannen die Damen schon in der zurückliegenden Saison nur einen einzigen Punkt, und auch hier steht mit Pia Schubert nur eine Kämpferin im Kader. "Es fehlt uns einfach die zweite Garnitur. Eine Kämpferin pro Gewichtsklasse ist für die 2. Bundeliga auf jeden Fall zu wenig", fasst Angela Andree die personelle Bestandsaufnahme zusammen.

Bei so vielen Baustellen stellte sich zwangsläufig die Frage nach der Perspektive. "Wir mussten uns fragen, wo wir hinwollen." Die Entscheidung fiel schwer, aber es gab keine sinnvolle Alternative: Im Team besprach man sich, nun wollen die verbleibenden Kämpferinnen mit Nachwuchs aus dem eigenen Verein in der Landesliga einen Neuanfang wagen.

Natürlich ist ein wenig Wehmut dabei. "Als ich hier anfing, haben wir auch ganz unten, in der Oberliga, begonnen", erzählt Angela Andree, für die es also schon der zweite Neuanfang ist. Aber es lief ja durchaus erfolgreich. Nach der Oberliga kam die Regionalliga, dann die 2. Bundesliga, und immer als eine zusammengewachsene Einheit. "Die Stimmung war bis zuletzt super. Es passte eigentlich immer, alle haben sich reingekniet." Und das ist genau das, was Andree und ihre Helfer wieder schaffen wollen. Sie möchten etwas mit Perspektive aufbauen. Perspektive, die in der Bundeliga einfach nicht mehr gegeben war. waz hattingen

 

+++ 23.09.08 Herrenteam macht es besser +++

 

Adler 07 auf Platz drei nach zwei souveränen Siegen in den Landesligakämpfen.Damen-Rumpfmannschaft schafft nur ein Unentschieden gegen PSV Bochum

JUDO LANDESLIGADie Judomannschaften der DJK Adler 07 konnten in der Landesliga ihren Heimvorteil nicht voll ausschöpfen. Die stark ersatzgeschwächte zweite Damenmannschaft trennte sich vom PSV Bochum 3:3 und unterlag gegen Langenfeld 3:4. Das Herrenteam gewann gegen Kolping Bocholt und Gelsenkirchen jeweils mit 5:2.

Die Damen konnten nur mit einem Rumpfteam von fünf Kämpferinnen antreten, da die halbe Mannschaft wegen Verletzung oder Krankheit fehlte. Gegen PSV Bochum gestalteten die Bottroperinnen beim 3:3 das Ergebnis noch erträglich. Sandra Skala (- 57 kg), Jana Neumann (- 48 kg) und Laura Karengarn (-78 kg) holten die Punkte. In der Begegnung gegen Langenfeld siegten die selben Kämpferinnen ebenfalls. Es gab aber eine 3:4-Niederlage, weil die Gewichtsklassen bis 78 und 57 kg nicht besetzt werden konnten. Die Adler-Kämpferinnen belegen nach der halben Saison Platz fünf. Die Herren behaupteten sich gegen gegen die Mannschaft von Kolping Bocholt, die zunächst JCK Gelsenkirchen mit 4:3 besiegt hatte, mit 5:2. In seinem ersten Ligakampf für Adler holte Kantemir Apaschev (- 81 kg) nach 5 Minuten den ersten Sieg. Dominik Meer - 60 kg) benötigte nur 2:47 Minuten zum vorzeigen Punktgewinn. Björn Hangebrauck (- 100 kg) holte nach 5 Minuten Kampfzeit den dritten Sieg. Weiterhin waren Dennis Limberg (- 73 kg) und Jan Hangebrauck (-90 kg) erfolgreich. Auch Gelsenkirchen wurde mit 5:2 auf Distanz gehalten. Kantemir Apaschev gewann die 81 kg-Klasse in nur 15 Sekunden, Dominik Meer (- 66 kg) benötigte 1:08 Minuten und Christoph Wende (- 100 kg) konnte sich in 33 Sekunden durchsetzen. Mit 2:53 Minuten musste Dennis Michalke am längsten um seinen Siegpunkt kämpfen. Den fünften Zähler gewann Jan Hangebrauck (-90 kg) kampflos. Das Adler-Team zeigte durchweg eine gute Leistung in den Ligakämpfen und ist jetzt mit 6:2 Punkten auf dem 3. Tabellenplatz in der Landesliga.

Die gute Platzierung muss am 26. Oktober in Borghorst gegen den dortigen TVC und JG Ibbenbüren verteidigt werden. -güdo waz bottrop

 

+++ 22.09.08 JC 66 Bottrop kommt mit drei Westdeutschen Medaillen zurück +++ 

 

Von Christoph Paris für JC 66 Bottrop

Jan-Niklas Heming holt Westdeutschen Meistertitel bis 46 Kilogramm

Am vergangenen Samstag startete der JC 66 Bottrop mit 5 Judoka bei den diesjährigen Westdeutschen Meisterschaften in Voerde.

Bis 40 Kilogramm gingen gleich zwei JC Kämpfer an den Start. Nach einer umstrittenen Auftaktniederlage konnte Marcel Mühlen seinen ersten Trostrundenkampf gewinnen, schied dann allerdings in der darauf folgenden Begegnung vorzeitig aus dem Turnier aus. Hermann Desch erreicht in seinem ersten U14 Jahr nach drei kräfteraubenden Hauptrundenkämpfen überraschend das Finale. Die vorzeitige Yukoführung konnte Hermann leider nicht halten. Dennoch eine hervorragende Platzierung für den jungen Judoka.

 

Auch in der Gewichtsklasse bis 43 Kilogramm war der JC 66 Bottrop mit zwei Kämpfern vertreten. Marcel Mühlen startete mit einem Sieg in das Turnier, musste sich in Runde zwei gegen den späteren Drittplatzierten geschlagen geben. Den anschließenden Trostrundenkampf konnte er leider nicht für sich entscheiden. Am Ende Platz neun.

Hamsat Isaev gewann die beiden Hauptrundenkämpfe souverän. Seinem Halbfinalkampf dominierte er, konnte jedoch keine gewinnbringende Wertung erzielen. Der Kampf ging in die Verlängerung (Golden Score). Auch hier blieb die Punktetafel leer, so dass der Kampf nach sechs Minuten durch eine 3:0 Kampfrichterentscheidung für Hamsat entschieden wurde.

Im Finale wurde ihm seine Anfangsnervosität zum Verhängnis und Hamsat geriet früh in Rückstand, denn er bis zum Ende der Kampfzeit nicht mehr aufholen konnte. Die zweite Silbermedaille an diesem Tag.

In der Gewichtsklasse bis 46 Kilogramm konnte Jan-Niklas Heming den Titel des Westdeutschen Meisters erkämpfen. Seine Vorrundenkämpfe gewann er alle vorzeitig mit Ippon, ebenso auch das Halbfinale.  Im Finale stand es lange Zeit ausgeglichen bevor Jan-Niklas 30 Sekunden vor Kampfende seinen Kontrahenten mit einem Hüftwurf auf die Seite werfen konnte. Der Einsatz wurde mit einer mittleren Wertung belohnt. Diesen Vorsprung konnte er bis zu Ende der Kampfzeit halten. Am Ende eines gelungenen Wettkampftages Platz eins und somit der Westdeutsche Meistertitel bis 46 Kilogramm.

 

+++ 21.09.08 SU Annen siegt und ist jetzt Dritter +++

 

Von Dietmar Bock

ANNEN Alles richtig gemacht haben Andreas Reeh und Holk Silbersack, Trainer des Judo-Bundesligisten SU Annen, am Samstag im NRW-Derby beim TSV Hertha Walheim unter den Augen des Ex-Anneners Daniel Gürschner, der jetzt als Landestrainer fungiert.

In der Sporthalle des Indra-Gymnasiums in Aachen-Kornelimünster, in der ab 19.30 Uhr parallel (!!) auch der Ringer-Bundesliga-Kampf auf einer zweiten (Ringer-)Matte zwischen dem TV Aachen-Walheim und SV Germania Weingarten stattfand, wechselte das SUA-Trainer-Duo so geschickt, dass man beim 7:6-Erfolg den knappen 4:3-Pausenvorsprung über die Zeit brachte. In beiden „Halbzeiten" führte man jeweils klar mit 3:0 und 7:3 und machte es dann am Ende noch sehr spannend.


Im Viertelfinale geht es für den Drittplatzierten der Gruppe Nord, der durch die bessere Einzelkampfwertung von 47:39 gegenüber 44:43 den punktgleichen Braunschweiger JC auf Rang vier verwies, am 11. Oktober nach München. Dort treffen die Ruhrstädter auf den TSV Großhadern, Zweiter der Gruppe Süd. Dem unterlag man am 4. Oktober 2003 an selber Stelle klar mit 1:13. „Da ist noch eine Rechnung offen“, sinnt Silbersack auf Revanche.

Und wenn die vor dem Aachen-Kampf kurzfristig personell weiter geschwächte SUA-Staffel (Florian Neumann, Robby van Laarhoven und Karl Schöneburg mussten neben den ohnehin schon zahlreichen Ausfällen ebenfalls passen) mit der tollen Moral wie im Drei-Ländereck auftritt, dann ist man auch in der Bayern-Metropole nicht ohne Chance. „Mit dem dritten Platz und jetzt Großhadern als nächstem Gegner können wir nach der schweren Vorrunde sehr zufrieden sein“, bilanzierte Holk Silbersack.

Der geniale Schachzug des Trainergespanns
Andy Reeh und er hatten mit einem genialen Schachzug (“Wir lassen die Sieger des ersten Durchgangs alle noch einmal kämpfen“) den Grundstein zum knappen Erfolg gelegt. Die taktische Marschroute hört sich logisch an und ist leicht nachzuvollziehen. Und doch war sie sehr mutig.
Wegen der vielen Ausfälle mussten mit Daniel Lachmann und Florian Hahn gleich zwei Kämpfer eine Kategorie höher 'ran und konnten dort trotz starker Kämpfe nichts ausrichten. So waren dann wieder die Sieger der ersten Runde gefordert. Benjamin Behrla, Marvin de la Croes und Jonas Focke siegten erneut, Jeroen Mooren brachte das Remis ohne Wertung über die Zeit und sicherte den Annenern den ebenso engen wie verdienten Gesamtsieg.

Dem Rekordmeister aus dem Weg gegangen
„Solch' einen Krimi brauche ich nicht in jedem Kampf und solch' eine Vorrunde auch nicht jede Saison“, war Silbersack über den erfolgreichen Ausgang sowie die Viertelfinal-Partie in München froh. Sein Motto: „Hauptsache wir müssen nicht nach Abensberg“, wollte er den vierten Gruppenplatz und damit das Duell mit dem Rekordmeister unter allen Umständen vermeiden. Das ist geglückt. Und vielleicht glückt jetzt an der Isar ja auch noch die Kür. Glück Auf! ruhrnachrichten  witten

 

Fotos unter NRW PhotoNews

 

+++ 19.09.08 NRW-Derby in der Kaiserstadt +++

 

Von Oliver Schinkewitz

Sport-Union Annen kann heute (18 Uhr) Gastgeber TSV Hertha Walheim in eine tiefe Depression stürzen.Aachenern nach dem Aufstieg gleich wieder in Gefahr. Kreuzbandriss beendet Saison von Karl Schöneburg

 

JUDO BUNDESLIGA NORD Witten. Wenn die Bundesliga-Judoka der Sport-Union Annen in der Fremde antreten, dann sprang - zumindest, was diese Saison anbelangt - bislang immer ein Erfolgserlebnis dabei heraus. Und das soll auch am heutigen Samstag (18 Uhr) so sein, wenn der Vorjahres-Dritte beim Neuling TSV Hertha Walheim antritt.

"Das ist ein Derby, da wird es hoch her gehen", erwartet SUA-Coach Holk Silbersack eine hitzige Atmosphäre in der Sporthalle des Inda-Gymnasiums im Aachener Stadtteil Kornelimünster. Um sich am späten Abend als "Könige der Kaiserstadt" zu fühlen, müssen die Wittener Judoka gewiss ihre bestmögliche Leistung abrufen. Denn der TSV Walheim steht zwar in der Tabelle als Sechster quasi mit dem Rücken zur Wand, hat aber bislang durchaus gute Ergebnisse erzielt.

"Das ist eine Mannschaft, die man sicher nicht unterschätzen darf", sagt Annens Coach Andreas Reeh, der die Aachener in seiner Funktion als Landestrainer in- und auswendig kennt. "Die Aachener sind heiß auf diesen Kampf. Verlieren sie, rutschen sie in die Abstiegs-Relegation", weiß Reeh - und das bereits im ersten Jahr nach dem Bundesliga-Wiederaufstieg. Doch ebenso wie sein Mitstreiter Holk Silbersack geht der Wittener davon aus, dass die SUA zwei Zähler aus Aachen entführt.

Schließlich haben die Annener im Gros der Gewichtsklassen nominell leichte Vorteile. Ganz wichtig, dass mit Marvin de la Croes (zuletzt EM-Dritter der U 20 in Warschau) ein Leistungsträger wieder mit an Bord ist. Auch Jonas Focke ist wieder genesen und dürfte in der 66 kg-Klasse gesetzt sein. Zudem können die SUA-Judoka wieder mit den U 20-Youngstern Andre Breitbarth und Max Rollwage planen, die zuletzt ebenfalls bei der U 20-EM im Einsatz waren - Breitbarth hatte dort auch eine Bronzemedaille gewonnen.

Dennoch: Es gibt wie immer auch eine ganze Reihe von Personalsorgen, die die SU Annen beschäftigen. So hat sich Karl Schöneburg (bis 73 kg) beim Kampf in Potsdam einen Kreuzbandriss zugezogen - Saisonende. Auch Alexander Rohr, dessen Frau das zweite Kind quasi stündlich erwartet, wird fehlen, obendrein ist Florian Neumann erkrankt.

"Trotzdem haben wir ein starkes Team zur Verfügung - und wir werden in Walheim gewinnen", ist Holk Silbersack überzeugt. Schließlich steht die SU Annen vor dem vierten Auswärtskampf der Saison - die drei vorigen wurden allesamt gewonnen. waz witten

 

+++ 19.09.08 Der Plan ist klar: Siegen in Siegen +++

 

Von Ben Nieleck

Letzter Kampftag für den PSV Duisburg

 

JUDO REGIONALLIGA Siegen, letzter Kampftag. Die junge Truppe des PSV Duisburg bekommt es am Sonntag zum Abschluss der Judo-Regionalliga mit dem gastgebenden JV Siegerland sowie der Zweitvertretung des JC 66 Bottrop zu tun. Die Zielsetzung des Teams um Trainer Sebastian Heupp steht fest: der bisherige gute fünfte Mittelfeldplatz soll vom Duisburger Aufsteiger möglichst verteidigt werden.

Mehr ist für die junge Truppe nicht mehr drin, denn die beiden Plätze zur Aufstiegsrunde in die 2. Bundesliga wurden am letzten Sonntag an Essen und Bünde vergeben. Neben Trainer Sebastian Heupp wird auch Aaron Hildebrand wieder mit von der Partie sein, der am vergangenen Wochenende - unterstützt von seinem Trainer - bei den Europameisterschaften in der polnischen Hauptstadt Warschau den siebten Platz erreichte. Sowohl Heupp als auch Hildebrand sind für die Mannschaft unverzichtbar.

Zwei Siege sind auch auf den Matten der Siegener Pestalozzi-Schule drin. Frei nach dem Motto "Siegen in Siegen", sieht PSV-Abteilungsleiter Erik Gruhn gute Chancen: "Beide Gegner sind ganz sicher zu schlagen, wenn unsere Jungs ihre Leistung abrufen können", ist Erik Gruhn vor dem Kampftag optimistisch. waz duisburg

 

+++ 17.09.08 Zeit zu grübeln +++

 

Von Uwe Ross

Sportlich lockt die 2. Bundesliga, aber weite Fahrten und erhöhter Trainingsaufwand schrecken die Frauen des DSC Wanne-Eickel nach der souveränen Regionalligameisterschaft noch ab.

Aufsteigen oder nicht aufsteigen, das ist hier die Frage. Shakespearesche Dimensionen wird das Problem der Judofrauen des DSC Wanne-Eickel wohl nicht annehmen, aber reichlich gegrübelt wird derzeit schon bei den erfolgreichen Sportlerinnen: „Sollen wir es versuchen, in die 2. Bundesliga aufzusteigen?" Auch vier Tage nach dem Abschluss der Meisterschaftsrunde war diese Frage noch nicht beantwortet.

Den Grundstein für den möglichen Sprung in die zweithöchste deutsche Judoliga haben die Wannerinnen am Samstag zementiert (die WAZ berichtete), als sie sich mit zwei weiteren Siegen souverän die Regionalligameisterschaft und damit die Teilnahme an der Aufstiegsrunde sicherten. Und gerade diese Souveränität war es, die das komplette Team wieder ins Grübeln brachte. „Eigentlich", so Volker Gößling, der Trainer und Chef des DSC Wanne-Eickel Judo e.V., „eigentlich war die Tendenz da, weiterhin in der Regionalliga zu kämpfen. Aber nachdem wir in den letzten Jahren immer oben mitgekämpft und uns jetzt sogar mit sechs Punkten Vorsprung die Meisterschaft gesichert haben, stellte sich doch die Frage: Wollen wir uns das Geschehen da oben weiter von unten angucken, oder wollen wir mitmischen?"

Nun gilt es, das Für und Wider in Ruhe abzuwägen. Und dabei ist vor allem die Meinung einiger Leistungsträgerinnen wie von Steffi Gößling, Nina Koch oder Heike Tatsch gefragt. Alle drei sind Mütter, haben Familie und stehen auch im Berufsleben. In der 2. Bundesliga würde sich der Aufwand, den ihr Sport erfordert, noch einmal ordentlich erhöhen. Das fängt schon bei weiten Auswärtsfahrten nach Berlin oder Rostock an, wo für einen Kampftag schon mal ein ganzes Wochenende draufgeht. Und auch das Training würde die Mannschaft für die höhere Klasse noch ein wenig intensivieren müssen. „Uns reizt natürlich die 2. Liga. Wir wollen unseren Sport am liebsten so hoch betreiben, wie es das Leistungsvermögen zulässt", erklärte Gößling. Und vom Potenzial der Mannschaft her hält der Trainer mit ein, zwei Ergänzungen, vor allem im Leichtgewicht, den Sprung nach oben für machbar. Voraussetzung sei allerdings, dass alle Leistungsträgerinnen dabei blieben. Wenn seine Damen bereit sind, den erhöhten Trainingsaufwand und die weiten Fahrten in Kauf zu nehmen, will der Vereinsvorsitzende für die Rahmenbedingungen sorgen. „Finanziell wäre das nicht unlösbar. Aber der eine oder andere neue Sponsor würde uns natürlich weiterhelfen", so Gößling.

Die Aufstiegsrunde beginnt am 30. November. Noch haben die Kämpferinnen zwei, drei Wochen Zeit, sich die Sache reiflich zu überlegen. „Zuletzt lagen die Meinungen bei ,fifty-fifty'", gab Gößling die Stimmungslage wieder. Wenn der Judo-Chef und Lehrer von seiner augenblicklichen Klassenfahrt zurück ist, wird es eine weitere Mannschaftsbesprechung geben. waz herne

 

+++ 16.09.08 Adler-Damen schaffen den Klassenerhalt +++

 

3:4-Niederlage gegen Bielefeld und 5:2-Erfolg über Budo Karst

 

JUDO REGIONALLIGA Die Judodamen von Adler 07 schafften den Klassenerhalt am vierten Kampftag in der Frauen-Regionalliga. In Karst trafen sich drei der fünf möglichen Abstiegskandidaten.

Im ersten Kampf gegen JC Bielefeld gab es eine knappe 3:4-Niederlage. Während Joana Euwens, Sina Limberg und Kathrin Schophuis ihre Aufgaben in gewohnter Manier erfolgreich lösten, patzte Simone Winnemöller, die bei einem Wurfansatz gekontert wurde und einen sicher geglaubten Punkt verlor. Simone Biehl erhielt eine umstrittene Wertung und konnte dieses Handicap trotz eines überlegen geführten Kampfes nicht mehr ausgleichen. Jessica Grube, zwei Klassen höher eingesetzt, musste sich trotz zwischenzeitlicher Führung mit einer mittleren Wertung geschlagen werden. Am Ende war das Fehlen einer Kämpferin in der 48-kg-Klasse ausschlaggebend. Adler musste die Punkte kampflos abgeben. Das war das Manko der gesamten Saison. Nachdem Bielefeld mit 6:1 gegen Budo Kaarst gewonnen hatte, waren die Bottroperinnen in Zugzwang und mussten gegen die Gastgeberinnen unbedingt einen Sieg landen, um den Klassenverbleib in der Regionalliga zu sichern. 3:46 Minuten benötigte Joana Euwens (- 57 kg) unter den gemeinsamen Anfeuerungen der Bottroper und Bielefelder. Nina Skala (+ 78 kg) legte in 3:47 Minuten zum 2:0 nach, bevor Simone Biehl (- 52 kg) in 1:13 Minuten das 3:0 machte. Es blieb Sina Limberg nach 1:38 Minuten vorbehalten, den vierten Punkt zu erkämpfen.

Damit war der Klassenerhalt gesichert. Simone Winnemöller (- 70 kg) steuerte den fünften Punkt bei. Bielefeld brach in Jubel aus, war ebenfalls gerettet. Der Verlust der Klasse - 48 kg und die bedeutungslose Niederlage von Sandra Meißner stellten dann das Endergebnis von 5:2 für die Adler-Mannschaft her.

In der Endabrechnung belegten die Bottroperinnen den sechsten Platz. Nur ein Mannschaftssieg mit entsprechender Unterbewertung trennte Adler vom dritten Platz. waz bottrop

 

+++ 15.09.08 Fiasko beim Finale +++ 
 
SU Annen II kassiert mit Rumpfteam sowohl gegen JKG Essen als auch gegen BTW Bünde klare Niederlage
 

JUDO REGIONALLIGA Bünde. Zum Abschluss der Regionalliga-Saison fing sich die erfolgsverwöhnte zweite Mannschaft der SU Annen doch noch zwei Niederlagen. Ausgerechnet im Duell mit den Top-Teams aber fehlten der SUA einige wichtige Kämpfer.

SU Annen II - JKG Essen 1:5. Die Häupter seiner Kämpfer zu zählen, fiel Trainer Fritz Salewsky am Samstag in Ostwestfalen nicht schwer. Mit Erfried Kühl, Steffen Lang, Kai Kirbschus, Lutz Behrla und Tobias Pahnke fiel beinahe ein komplettes Team aus. Zudem stellte sich Tobias Fischer-Wasels trotz Verletzung zur Verfügung, blieb aber chancenlos.

So musste die SUA-Reserve die 66 kg-Kategorie gegen Essen unbesetzt lassen. In den übrigen sechs Duellen waren die Wittener nahezu chancenlos. Den einzigen Punkt verbuchte Daniel Möller (-81 kg), der mit Koka-Wertung seinen Kampf gewann. Die Unterbewertung (3:50) zeigt, wie deutlich Annen unterlegen war.

SU Annen II - BTW Bünde 1:6. Noch viel ärger traf es die Salewsky-Schützlinge im Vergleich mit den Gastgebern. Dort blieben sogar zwei Gewichtsklassen unbesetzt (-66 kg, +100 kg). Entsprechend ließen die SUA-Judoka diesen letzten Wettkampf der ansonsten positiv verlaufenen Saison locker ausklingen.

Andre Nagel verlor gegen den Ex-Wittener Teja Ahlmeyer, auch Tobias Fischer-Wasels, Tim Eisenblätter und Lennart Schmale sahen kein Land. Einzig Leonhard Müller verbuchte in der 100 kg-Klasse einen Ehrenpunkt für den Regionalliga-Dritten. Meister wurde die JKG Essen (4:2 gegen BTW Bünde). osi waz witten

 

+++ 15.09.08 In den Sog geraten +++

 

Von Sylvia Lukassen

Die Zukunft der Hertener Panther hängt von den Sponsoren ab. Vereinschef Dieter Trakis kündigt für Oktober eine Entscheidung an. Sportlich können die Weichen auf Klassenerhalt ohne Probleme gestellt werden.

Herten. Sportlich ist die Zukunft der Hertener Panther in der Judo-Bundesliga der Frauen nicht ohne Perspektive – gleichwohl finanziell. So beschreibt der Vereinsvorsitzende Dieter Trakis die aktuelle Situation. An Aufgabe jedoch denkt er nicht. „Ich habe das Kind Judo in Herten geboren und will es nicht beerdigen."

Ganz sicher will er das nicht, obwohl die Zeichen alles andere als positiv scheinen. So verschweigt er auch nicht, dass die Lage mehr als kritisch ist. Im nächsten Monat will er Vollzug melden, natürlich den, dass es weitergeht. Eine Tendenz ist derzeit nicht zu erkennen. Vermutungen mehr als spekulativ, auch wenn das Ende näher zu sein scheint, als die Fortsetzung der Judo-Ära in Herten.

Die unterirdisch sportliche Bilanz – 6:37 gewonnene/verlorene Kämpfe bei einer Unterbewertung von 31:350 – sei das Resultat der äußeren Umstände wie Verletzungen und Schwangerschaft, versucht der Vorsitzende zu erklären. „Alles ist schief gelaufen, was schief laufen konnte. Wenn man in einen solchen Strudel hineingerät, kommt man aus dem Sog nicht mehr heraus."

Rein finanziell habe die Kampfperiode 2008 auf sicheren Füßen gestanden. Ob die Geldmittel auch für das nächste Jahr aufzubringen sind, ist momentan völlig unklar. „Wir führen Gespräche mit möglichen Sponsoren", versucht Trakis zu beruhigen. Dass die potenziellen Geldgeber sich wegen der miserablen sportlichen Ausbeute und damit der wenig lukativen „Anlage" zurückziehen, mag der Vereinschef nicht bestätigen. „Es ist die Frage, ob es den Sponsoren überhaupt noch möglich ist, angesichts der allgemeinen wirtschaftlichen Lage finanzielle Leistungen aufzubringen. Die Zeiten sind für Unternehmen eben nicht rosig."

So hängt die Zukunft des hochklassigen Judosports in Herten in erster Linie von den wirtschaftlichen Voraussetzungen ab. Das überrascht nun wirklich nicht. Eher schon, wenn Dieter Trakis meint: „Judo ist längst keine Randsportart mehr." Dieser Aussage widerspricht das allgemein nur geringe Zuschauerinteresse. „Wir haben es nur bis heute nicht fertig gebracht, uns in den Mittelpunkt zu stellen, wie es andere Sportarten geschafft haben", so Trakis weiter. Das versuchen die Verantwortlichen im deutschen Judo mittlerweile schon seit Jahren ohne Erfolg. Das ist kein spezielles Hertener Problem. Die Panther arbeiten an ihrer ganz eigenen Lösung. Und Dieter Trakis hofft, in wenigen Wochen nicht – wie jetzt nach Saisonabschluss – erneut sagen zu müssen: „Wir sind froh, dass wir das zu Ende gebracht haben." waz vest

 

+++ 14.09.08  "Es stimmte von Anfang an nicht" +++

Von Markus Rensinghoff

Die Saison endet wie sie begonnen hat. Mit zwei weiteren Niederlage für die Hertener Panther.

Herten. Die Saison in der 1. Judo-Bundesliga der Frauen ist vorbei. Spricht man mit Frank Alex, dem sportlichen Leiter der Hertener Panther, darüber, dann scheint genau das das Beste daran zu sein. Er fasste die vier Kampftage, die nur Niederlagen für Herten brachten, so zusammen: „Es stimmte von Anfang an nicht. Dieses Unternehmen war zum Scheitern verurteilt."

Was mit einer Autopanne und einem 0:7 in Brandenburg begann, endete mit einem 1:4 gegen Witten-Annen, einem 0:7 gegen Neumünster, einem ausgeschlagenem Zahn von Indra Alex und einer Nacht im Knappschaftskrankenhaus für den Sportlichen Leiter und seine Tochter. Frank Alex hatte deshalb wenig bis gar nicht geschlafen. Er nutzte die zusätzliche Wach-Zeit, um die Saison aufzuarbeiten. „Wir haben direkt nach dem letzten Kampf eine Mannschaftssitzung gemacht. Und die erste Fragen die kam, hatte ich genauso erwartet. Sie lautete: Wie geht es weiter? Geht es überhaupt weiter?" Geht es nach Alex, geht es weiter. „Ich würde gerne weitermachen."

Allerdings müssten sich dann, so Alex, einige Dinge ändern. „Beim Judo kommt es weniger darauf an, was eine Kämpferin verdient. Das Umfeld ist wichtig. Und rückblickend muss ich sagen, dass es kontraproduktiv war, dass bereits bei unserem Heimkampftag darüber diskutiert wurde, wie und ob es weitergeht. Da machen sich die Kämpferinnen so ihre Gedanken und das sportliche rückt in den Hintergrund." waz vest

 

 

+++ 11.09.08  Die Expedition Regionalliga ist so gut wie vorbei +++

Von Claudio Richter

Der vierte Regionalliga-Kampftag Judoka des VfL Hüls, am Samstag, dem 13. September, wird unabhängig vom sportlichen Ausgang in der heimischen Rundturnhalle wohl der letzte Kampftag in der dritthöchsten Klasse werden.

Marl. Auch wenn der Tabellenletzte den theoretisch noch möglichen Ligaerhalt beim Kampf gegen den BSV Dortmund (außerdem geht es gegen das Team vom Vierten TSV Hertha Walheim II) noch aus eigener Kraft sichern könnte, ist die Expedition Regionalliga für Coach Michael Taubert nämlich gedanklich bereits beendet. „Was nützt es uns, wenn wir uns krampfhaft in der Liga halten, aber nicht die geeigneten Leute für dieses Niveau haben", so Taubert. Ein Umstand, der in der kommenden Saison eher noch schlechter denn besser wird. Schließlich wird mit dem Holländer Chiell Willems (-66) der unbestritten beste Judoka in Hülser Reihen am Samstag seine letzten Kämpfe für den VfL machen. Ob sein Freund Marc Weijers (-73) noch ein Jahr bei den Marler Kampfsportlern bleibt, ist ebenfalls fraglich. So mutiert das ehemalige Aushängeschild der Hülser Judoabteilung allmählich zu einer Großbaustelle mit jeder Menge Löchern, die wohl auch für ein ambitioniertes Antreten in der Oberliga zu groß sein dürften. Taubert: „Wahrscheinlich ist es am sinnvollsten, wenn wir noch einmal ganz von vorne anfangen und im nächsten Jahr in der Bezirksliga antreten." Der Höhenflug des VfL ist bis aufs weitere beendet.

Deutlich besser läuft die Saison für die ebenfalls in der Regionalliga startenden Judo-Damen der PSV Recklinghausen. Das Team von Coach Egon Bergmann liegt vor dem letzten Kampftag bei Ausrichter JC Düsseldorf (6.) am Samstag auf dem zweiten Tabelllenplatz hinter dem DSC Wanne Eickel. Zwar kommt es an diesem Tag zum direkten Aufeinandertreffen der beiden klassenbesten Mannschaften, der drei Punkte Vorsprung der DSC-Damen ist für die Recklinghäuserinnen aber wohl auch bei einem Sieg nicht mehr aufzuholen. Kämpft die Konkurrenz jedoch günstig, ist es möglich den starken zweiten Platz zu konservieren.waz vest

 

+++ 10.09.08  Durchwachsener Saisonauftakt für Adler-Teams +++

Harald Jelonnek

Bottrop. Durchwachsen war der Auftakt in den Judo-Landesligen für die Teams der DJK Adler 07. Jeweils ein Sieg und eine Niederlage verbuchten die 2. Damen und die 1. Herren auf ihrem Konto.

 

Die zweite Adler-Damen-Mannschaft, die sich hauptsächlich aus Nachwuchskämpferinnen zusammensetzt, die noch nicht in der Regionalliga startberechtigt sind, legte zum Saisonauftakt einen 7:0-Erfolg gegen den BC Kamp-Lintfort vor. Mit zwei Minuten bestritt Sandra Skala (-57 kg ) den längsten Kampf in dieser Begegnung. Bereits nach nicht einmal einer Minute gingen Franziska Chabowski (-52 kg, 42 Sekunden), Sandra Meißner (- 78 kg, 50 Sekunden), Nina Skala (+78 kg, 40 Sekunden) und Laura Karengarn (-70 kg, 55 Sekunden) als Siegerinnen von der Matte. Katharina Chabowski (- 63 kg ) und Jana Neumann (-48 kg) gewannen kampflos.

 

Im zweiten Vergleich gegen Yamamashi Porz kamen die Adler-Mädchen dagegen nicht über ein 3:4 hinaus. Bis auf die Gewichtsklasse bis 63 kg, die von Julia Hangebrauck besetzt wurde, trat die selbe Mannschaft an. Julia Hangerauck verlor nach fünf fünf Minuten Kampfzeit mit der kleinsten möglichen Wertung. Nur Franziska Chabowski, Sandra Meißner und Nina Skala konnten ihre Kämpfe gewinnen.

 

Zum Liga-Auftakt in der Herren-Landesliga Münster reisten die Adleraner Herren nach Herten. In ihrem ersten Kampf konnten sie sich gegen Aufsteiger JC Greven mit 6:1 durchsetzen. Erfolgreich waren Dominik Schreiner (-66 kg), Christopf Wende (-73 kg) und die eine Gewichtsklasse höher eingesetzten Björn Hangebrauck (- 100 kg ), Jan Hangebrauck (- 90 kg) und Dennis Limberg (- 81 kg). Den letzten Punkt errang Phillip Meer (-60 kg). Nur Dennis Michalke (+100 kg) verlor.

 

Anschließend verloren die Adleraner gegen JST Herten knapp mit 3:4. Fast wäre der Schachzug, Christoph Wende drei Gewichtsklassen bis 100 kg starten zu lassen, um die Brüder Hangebrauck und Dennis Limberg in ihren eingewogenen Gewichtsklassen starten zulassen, aufgegangen Im zweiten Kampf führte Björn Hangebrauck bis eine Minute vor Ende der Kampfzeit deutlich gegen den ehemaligen Bundesligakämpfer Marcus Wirth mit einer großen Wertung, ehe dieser mit seiner ganzen Routine aus der Bodenlage kommend den stehenden Adler-Kämpfer warf. Eine Aktion, so befanden die Adleraner, die nicht bewertet werden durfte. Jan Hangebrauck, Dennis Limberg und Phillip Meer gewannen ihre Kämpfe. Dagegen konnten Freddi Griesdorn (-66kg) und Dennis Michalke (+100 kg) die Niederlage nicht mehr abwenden und verloren ihre Kämpfe. waz bottrop

 

+++ 09.09.08  Wieneke kehrt Judo-Bund den Rücken +++

Frankfurt/Main (dpa) - Einen Monat nach dem Olympiasieg seines Schützlings Ole Bischof hat Judo-Bundestrainer Frank Wieneke seinen Rücktritt angekündigt.

 

«Ich hatte innerlich das Gefühl, mich verändern zu müssen und etwas Neues zu beginnen», begründete der 46- Jährige nach wochenlanger Bedenkzeit seinen Entschluss, den Ende des Jahres auslaufenden Vertrag nicht mehr zu verlängern. Der Judo-Olympiasieger von 1984 wechselt zum Jahresbeginn an die Trainer-Akademie in Köln. Mit Bedauern reagierte der Deutsche Judo- Bund (DJB) auf die Entscheidung Wienekes, der seit 2000 Männer- Bundestrainer war. «Einen Frank Wieneke kann man nicht ersetzen», sagte Präsident Peter Frese. «Das ist ein bisschen so, als ob die Braut wegläuft.»

 

«Wie sagt man immer: Die Party soll man verlassen, wenn es am schönsten ist», erklärte Wieneke der Deutschen Presse-Agentur dpa. Mit dem Olympiasieg Bischofs hatte der 46-Jährige in Peking seine Trainerlaufbahn gekrönt. «Das war für mich so schön wie der eigene Olympiasieg. Es war ein Traum, an einem Olympiasieg auch als Trainer maßgeblich mitzuarbeiten.» Für den Männer-Bundestrainer stehen neben dem Olympia-Gold Bischofs auch ein Weltmeister-, zwei Europameistertitel und Olympia-Bronze 2004 zu Buche.

 

Schon nach dem Triumph bei den Sommerspielen hatte sich der Abgang Wienekes angedeutet. Bis zuletzt hatte der DJB darum gekämpft, seinen prominenten Trainer auch für die nächste olympische Periode bis zu den Sommerspielen 2012 an sich binden zu können. «Wir haben ihm ein ordentliches Angebot gemacht. Er wäre die Ideallösung gewesen», sagte Frese. Nun soll baldmöglichst ein Nachfolger für Wieneke gefunden werden. Auch Frauen-Bundestrainer Norbert Littkopf räumt seinen Posten, sein Nachfolger wird der bisherige Nachwuchscoach Michael Baszynski.

 

«Ich bin überrascht», sagte Olympiasieger Bischof zum Schritt des Bundestrainers. «Das ist ein Verlust für den gesamten Judo-Sport. Aber wenn Frank meint, das ist die richtige Entscheidung, dann ist es die richtige Entscheidung.» Präsident Frese zeigte ebenfalls Verständnis für den Schritt Wienekes: «Das tut weh. Aber eine Familie ist wichtiger als jeder Judo-Sport der Welt.»

 

«Das Leben wird jetzt sicher ein bisschen ruhiger», blickte Wieneke, der in der Nähe von Köln lebt und Vater von zwei Kindern ist, nach seiner Entscheidung nach vorne. Die Entscheidung sei ihm nicht leicht gefallen: «Ich habe ja mein ganzes Leben lang nichts anderes als Judo gemacht.» Allerdings wolle er seinen Sport auch künftig nicht ganz aus den Augen verlieren und dem Verband «mit Rat und Tat zu Seite stehen». der westen

 

 

+++ 09.09.08 DSC-Herren setzen sich glatt durch +++

 

Zwei 6:1-Erfolg gegen Wattenscheid und Huckarde-Rahm. Damen holen nur einen Punkt

 

JUDO LANDESLIGA "Das war wirklich ein guter Start. Damit behalten wir weiterhin die Aufstiegsrunde zur Oberliga fest im Visier", freute sich Judo-Chef Volker Gößling über die beiden ungefährdeten und unerwartet hohen 6:1-Erfolge des DSC Wanne-Eickel in den beiden Nachbarschaftsduellen gegen Judoka Wattenscheid und SC Huckarde-Rahm.

 

Damit steht der DSC auf Platz zwei der Landesliga-Tabelle, nur wenige Unterbewertungspunkte hinter Spitzenreiter PSV Bochum. Die Bochumer zählt Gößling auch weiterhin zu den ärgsten Konkurrenten, ebenso wie die Teams von Pelkum-Herringen und Börde-Union.

In der ersten Begegnung der Gastmannschaften besiegte SC Huckarde-Rahm das Team von Judoka Wattenscheid glatt mit 5:2. Auch der DSC sorgte gegen Wattenscheid gleich für klare Verhältnisse. Jens Kaßubeck, Sebastian Strack, Stefan Schröder, Debütant Tobias Wessel und Manuel Neumann sorgten für den vorzeitigen Mannschaftssieg. Nach der unglücklichen Niederlage von Dirk Liese erhöhte Stefan Peters zum 6:1-Endstand.

Gegen SC Huckarde-Rahm brachten wiederum Kaßubeck, Strack und Schröder das DSC-Team in Führung. Wessel musste sich zwar seinem erfahrenen Gegner beugen, doch Neumann, Sven Kretschmann und Stefan Peters sorgten für den zweiten 6:1-Sieg.

Nicht ganz so erfolgreich war das dezimierte Frauenteam, das fast nur aus Leichtgewichten bestand. Dennoch reichte es gegen den JC Velen/Reken durch Siege von Christiane Roos, Britta Ziebler und der reaktivierte Yvonne Schneider zu einem 3:3. Mit einem etwas größeren Kader wäre wohl auch gegen die Bundesliga-Reserve des Ausrichters SUA Witten mehr möglich gewesen als eine knappe 2:4-Niederlage. Die Punkte holten wiederum Roos und Ziebler.waz herne

 

+++ 08.09.08  JC 66-Frauenteam siegt erneut +++ 

Frank Urban für JC 66 Bottrop

Auch am zweiten Kampftag der Oberliga behält das Frauenteam vom Judo-Club 66 seine weiße Weste. Obwohl mit Julia Loselein und Kim Polling, beide bereiten sich zur Zeit auf die Weltmeisterschaften der U 20 vor und Sabine Struwe die noch an einer Verletzung laboriert drei wichtige Kämpferinnen fehlten, setzte sich das JC-Team beim einzigen Heimkampf in dieser Saison jeweils mit 7:0 gegen den TSV Bielefeld als auch gegen den Dortmunder BSV durch.

 

Zu Beginn des Kampftages trafen die Gastmannschaften aus Dortmund und Bielefeld aufeinander. Das Team aus Bielefeld konnte die Begegnung mit 6:1 für sich entscheiden.

Nach dieser Begegnung traf der gastgebende JC 66 zunächst auf das Team aus Bielefeld. Katharina Gutmann sorgte in der Klasse bis 70 kg per Haltegriff für den ersten Punkt. Rike Ruhwinkel (-57 kg) nutzte die erste Aktion ihrer Gegnerin für eine Kontertechnik und siegte bereits nach zehn Sekunden. Gerdien Kupers sorgte im Schwergewicht per Außensichel für den nächsten Punkt. Trotz Verletzung erhöhte Katrin Reißberg (-78 kg) mit einem schönen Schulterwurf auf 4:0. Julia Rotthof demonstrierte einmal mehr ihre Stärke und siegte mit einer Bodentechnik vorzeitig. Sina Felske (-63 kg) war wieder eine Klasse aufgerückt, was sie jedoch nicht daran hinderte vorzeitig zu gewinnen. Im letzten Kampf dieser Begegnung kämpfte Maureen Siegmann in der Klasse bis 52 kg. Mit zwei mittleren Wertungen sicherte sie der Mannschaft den siebten Punkt. 7:0 lautete das Ergebnis zu Gunsten den JC 66.

Im zweiten Kampf traf der JC auf die Vertretung des Dortmunder BSV. Das Betreuerteam Wolfgang Amoussou / Nicole Koppenborg stellte das Team in einigen Gewichtsklassen um. Miriam Eickmeier (-70 kg) sorgte für den ersten Punkt. Nicole Koppenborg (-57 kg), Janina Lanfermann (-78 kg) Gerdien Kupers (+78 kg) sorgten mit ihren Siegen für das vorentscheidende 4:0. Julia Rotthoff (-48 kg), Sina Felske (-63) und Marina Möhner setzten noch eins drauf, so dass es am Ende wieder 7:0 für den JC 66 stand. Damit bleibt das Team weiter an der Tabellenspitze. Am 25.10 findet der nächste Kampftag in Münster statt.

 

 

+++ 07.09.08  Großkampftag beim DSC Wanne-Eickel +++ 

Nadine Herbertz für DSC Wanne-Eickel

Am heutigen Sonntag gab es gleich 3 Parallel-Veranstaltungen. Den Start machten die Jungen der U14 in Kamen bei den Bezirkseinzelmeisterschaften, bei denen sich Roman Goroff mit dem Vierten Platz für die Westdeutschen Einzelmeisterschaften qualifizieren konnte. Das ist die höchste Wettkampfebene dieser Altersklasse. Ihm eiferte Josefina Engelmann (-44 kg) nach, die mit 2 Siegen und 2 Niederlagen ebenfalls Rang 4 erreichte und damit das Ticket zur Westdeutschen löste.

Nahezu gleichzeitig startete die Landesliga Frauen- und Männermannschaft in die diesjährige Saison. Während die Männer mit zwei souveränen 6:1 Siegen gegen Judoka Wattenscheid und Huckarde Rahm in eigener Halle an die Tabellenspitze (Platz) kletterten, musste sich das kleine Frauenteam in Witten mit einem 3:3 Unentschieden gegen Vehlen-Reken und einer 4:2 Niederlage gegen eine junge Mannschaft der SUA Witten begnügen.

 

+++ 05.09.08  Die Schnapsidee war gar nicht so schlecht +++

Velberter Judoclub besteht nun bereits seit einem halben Jahrhunder. Deshalb wird heute gefeiert

AUS DEN VEREINEN VJC WIRD 50 Es begann mit einer Schnapsidee. So nannte jedenfalls Friedhelm Dahlmann im Jahre 1958 das Unternehmen, den Velberter Judo-Club aus der Taufe zu heben. Doch der heutige Vorsitzende des StadtSportbundes und seine Mitstreiter wie der spätere VJC-Vorsitzende Manfred Paul wagten es mit ihren bescheidenen Mitteln. So ließen sie als erste Kampfstätte einen Keller unter einer Gaststätte mit Matrazen als Matten-Ersatz auslegen. Aber sie gewannen. Denn mittlerweile ist ihr Projekt zum festen und erfolgreichen Bestandteil der Velberter Sportszene geworden und besteht seit einem halben Jahrhundert - ein Grund, zu feiern.

Der VJC begeht sein Jubiläum am Samstag mit einem zünftigen Programm. Um 11 Uhr gibt es einen Empfang im Clubhaus an der Birkenstraße. Zwischen 14 und 16 Uhr werden sich die verschiedenen Abteilungen des Vereins bei Vorführungen in den Trainingsräumen der Gesamtschule anschließen.

Am Abend wird dann noch bei der Vereinsfeier in der Tanzschule Höschler ein Fass aufgemacht.

Der Velberter Judoclub hat einiges erreicht. Seine Judoka und seine Trainer feierten viele Erfolge, kämpften einst sogar in der 2. Bundesliga. Zudem begann der VJC auch den Austausch mit den französischen Sportlern des CSAC Chatellerault, der seit drei Jahrzehnten gepflegt wird.

Zudem wurden neue Abteilungen gegründet. Die Taekwondo-Gruppe blieb zwar nur vorübergehend, aber die Sparten Ju-Jutsu und Gymnastik wurden zum festen Bestandteil des Vereinslebens.

Vorsitzender des VJC im Jubiläumsjahr ist Alfred Bentlage, 2. Vorsitzender Thomas Tödter, Geschäftsführer Helmut Elles. Zum erweiterten Vorstand zählen Paul Rosik, Simone Bangert, Birgit Halten, Bernd Domroes und Hanna Buß. UT waz velbert

 

+++ 02.09.08 JC-Nachwuchs überzeugt auf heimischen Boden +++

Frank Urban für JC 66 Bottrop

Mit fast 200 Judoka aus dem gesamten Kreis Recklinghausen war das traditionelle Burkhart-Annutsch Gedächtnis Turnier des JC 66 Bottrop wieder einmal ein toller Erfolg. Aber nicht nur die Teilnehmerzahlen ließen die Verantwortlichen beim Judobundesligisten am späten Samstag nachmittag zufriedene Gesichter machen, auch die Leistungen auf der Matte waren Grund zur Freude. In den beiden Altersklasse U 11 und U 14 setzte sich der Nachwuchs des JC 66 Bottrop glänzend in Szene. Am Ende hatten die Kämpfer vom JC elf Goldmedaillen, acht Silbermedaillen und 9 Bronzemedaillen erkämpft. In der Altersklasse U 11 gab es erste Plätze für folgende JC-Kämpfer und Kämpferinnen: Natascha Kunde, Alina Wunsch, Raphael Cham und Umar Isaev. Silber erkämpften sich Saskia Heming, Simon Huss.Jan Thesing, Luca Wenger und Bassam Hyschad. Bronze gab es für Jessica Bayerlein, Friderike Klimek, Clarissa Krottki, Moritz Banczyk, Luca Buschfort,Max Große-Kreul, Andre Hommes, Pavel Pavlov

In der höheren Altersklasse, der U 14 dominierten ebenfalls die Kämpfer vom JC 66.

Gold holten sich hier Hermann Desch, Jan-Niklas Heming, Hamsat Isaev, Gasan Khachaev, Lena Materzok. Silber sicherten sich Marcel Mühlen, Frauke Brückmann und Darleen Sturm. Bronze erkämpftte sich Patrick Mühlen.

Insgesamt ein

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