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MAI 2008

+++ 30.05.08 Dicker Brocken wartet in Mönchengladbach +++
JC 66 Bottrop - Dominik Assmann

 

Wieder hat es der JC 66 Bottrop mit dem Zweitplatzierten der Tabelle zu tun. Nachdem vor zwei Wochen der JC Eberswalde vor toller Kulisse in eigener Halle auf die Plätze verwiesen wurde, wird es auswärts gegen den neuen Verfolger in Mönchengladbach sicher nicht einfacher.

 

Das der 1. JC Mönchengladbach in dieser Saison eine ernst zu nehmende Größe sein wird, war den Kennern der Szene schon im Vorfeld klar.

Ihre konstant starke Jugendarbeit der letzten Jahre macht sich nun auch in ihrer Männermannschaft bemerkbar. Gleich mehrere U 20 Nationalkämpfer stehen in ihren Reihen und sind natürlich höchst motiviert durch einem Sieg über die Bottroper  mit ihrem Club den Sprung an die Spitze der Tabelle zu schaffen.

Frank Urban, Trainer der 66er, will mit seinem Team jedoch genau dies verhindern. „Auch wenn die Mönchengladbacher in diesem Jahr ihr 50-jähriges  Clubjubiläum feiern, werden wir in Gladbach keine Geschenke verteilen. – Wir werden mit aller Macht und einem starken Team versuchen auch am Wochenende 2 Punkte mit nach Hause zu nehmen.“

 

Wer jedoch genau mit von der Partie und im Team sein wird, wollte Urban noch nicht aus dem Sack lassen. Doch ließ er immerhin durchblicken, das für diesen Kampf gleich zwei Kämpfer eingeflogen werden, um für die Bottroper auf der Matte stehen zu können.

 

Es wird sicher ein heißes Tänzchen auf die die Bottroper sich in Mönchengladbach einstellen müssen, denn die haben immerhin schon vor der Saison als erklärtes Ziel der Saison angegeben, nicht nur den Aufstieg zu schaffen, sondern explizit auch den JC 66 Bottrop zu schlagen.

 

Aus Bottroper Seite, werden jedoch mindestens 10 Männer am Samstag auf der Matte was dagegen haben.

 

+++ 29.05.08 Judoka frisch gestärkt auf die Matten +++

 

Siegen. Die Männermannschaft der Judo-Kampfgemeinschaft Siegerland startet am morgigen Samstag in ihre dritte Regionalliga-Saison. ...

... Das schlechte Abschneiden des vergangenen Jahres, in dem man so gerade am Abstieg vorbei schlitterte, will die JKG schnell vergessen machen. An einer Position schaffte die JKG es, sich zu verstärken. Peter Mitschein (PSV Bonn), Ex-Vereinskollege von Christoph Keldenich (-66 kg), soll die 90 kg-Klasse optimieren.

Doch mit Schrecken mussten die Siegerländer dann zu Kenntnis nehmen, dass der Schwergewichtler Marcel Meyer verletzungsbedingt wohl die komplette Saison ausfällt.

Intensiv verlief die Vorbereitung. Bei den Sondertrainingseinheiten und vor allen im gerade beendeten viertägigem Trainingslager bei den befreundeten Schwaben von "Frisch Auf" Göppingen, bei dem sich auch das Aufstiegsteam der Frauen den letzten Schliff holte, wurde noch einmal nachhaltig an Kondition und Technik gearbeitet.

Nach den zehn schweißtreibenden Trainingeinheiten und der erfolgreichen Auseinandersetzung gegen Göppingen, mit dem Drittplatzierten der Württemberg-Liga, sprachen die JKG-Trainer Michael Thomas und Bernd Stausberg von einem erfolgreichen Vorbereitungsabschluss und schauen jetzt zuversichtlich in die Liga.

Denn auch im schon traditionellen Fußballspiel gegen die Judoka des Handball-Bundesligisten Göppingen glänzte die JKG Siegerland mit einem ungefährdeten 3:1-Sieg.

Mit dem Abstiegskampf in der Judo-Regionalliga will die JKG in dieser Saison nichts mehr zu tun haben. Platz 4 oder besser ist angepeilt.

Das Team der Judo-Kampfgemeinschaft Siegerland präsentiert sich in diesem Jahr wie folgt.

Gewichtsklasse bis 60 kg: Matthias Feld.

Bis 66 kg: Achim Schneider, Christoph Keldenich.

Bis 73 kg: André Loos, Dennis Acker, Alexander Umirsakow, Sven Steiner.

Bis 81 kg: Torsten Schmitt, Thomas Leppink.

Bis 90 kg: Peter Mitschein, Markus Longeru.

Bis100 kg: Paul Maaskant ( Marcel Meyer).

Über 100 kg Mark Fengler.

Die Siegerländer wollen zum Saisonauftakt am Samstag mit mindestens zwei Punkten in die Wettkampf-Serie starten. Der erste Wettkampftag wird beim Aufsteiger JKG Essen II gegen Essen und den amtierenden Meister VfL Hüls steigen, der den Aufstieg in der Relegation nicht schaffte. Der zweite Durchgang der Liga findet für die JKG Siegerland am 15. Juni in Walheim (gegen TSV Hertha Walheim II und BTW Bünde) statt. Danach geht es bis 23. August in die Sommerpause. westfälische rundschau 

 

 

+++ 28.05.08 Durchmarsch soll weitergehen +++

 

Von Ben Nieleck

PSV Duisburg trifft am ersten Kampftag auf den BTW Bünde und den Dortmunder BSV. Stolzer PSV-Abteilungsleiter Erik Gruhn: "Aufstiegsserie haben wir nur mit eigenen Kräften geschafft"

JUDO REGIONALLIGA Die einmalige Aufstiegsserie soll weitergehen. Am Samstag heißt es für die Mannschaft um Trainer Sebastian Heupp, das erste Mal in der Judo-Regionalliga Farbe bekennen.

Obwohl es dem PSV Duisburg erst in der letzten Saison gelungen war, den Aufstieg von der Oberliga in die Regionalliga zu erreichen, hat das junge Team das Ziel vor Augen, gleich weiter in die Zweite Bundesliga Nord durch zu marschieren. Das wäre dann das finale Meisterstück einer mehr als nur beeindruckenden Serie. 2001 stiegen die Duisburger Judokas erstmals von der Bezirksliga in die Landesliga auf. 2004 ging es schon wieder runter, und dann erfolgte ein Durchmarsch im Jahresrhythmus. 2006 gelang der Aufstieg in die Landesliga, und 2007 ging es gleich hoch in die Oberliga, von der aus der gerade Weg in die Regionalliga angetreten wurde, wo jetzt wieder Neuland betreten wird.

 

Das Besondere daran ist, dass sich der PSV nicht etwa mit auswärtigen Judokas verstärkte, sondern diese einmalige Serie mit eigenen Kräften erreichen konnte.

So ist Abteilungsleiter Erik Gruhn auf diese spezielle Erfolgsgeschichte natürlich besonders stolz: "Als einzigem Team in der Ligageschichte ist uns das nur mit eigenen Leuten gelungen. Sicherlich hat unser Mannschaftstrainer Sebastian Heupp daran einen sehr großen Anteil", stellte er treffend fest. Und das, obwohl Heupp, der selbst zum Kader gehört, gerade erst einmal 25 Jahre jung, aber schon Träger des zweiten Dans und auch Inhaber der Trainer A-Lizenz ist. "Oberstes Ziel von uns ist natürlich der Aufstieg in die Zweite Bundesliga, aber natürlich wäre es auch schon ein Riesenerfolg für uns, mit dem jungen Team den Klassenerhalt zu schaffen", gibt Gruhn das Ziel aus.

Und für dieses breite Spektrum kann natürlich auch der erste Kampftag in der Herforder Sporthalle des Königin-Mathilde Gymnasiums schon richtungweisend sein. Dort geht es zum Auftakt gegen den Dortmunder BSV, letztes Jahr Tabellenfünfter der Regionalliga, und zum Abschluss des Kampftages misst sich das junge Duisburger Team mit dem gastgebenden BTW Bünde, immerhin Dritter der vergangenen Regionalligasaison - wirklich starke Gegner.

Sicherlich alles andere als ein leichter Auftakt, eher ein echter Gradmesser, ob der PSV in der neuen Saison in der Lage sein wird, den Gegnern auf der Matte erneut das Nachsehen zu erteilen.

Vier Kampftage gilt es für die PSVer insgesamt möglichst erfolgreich zu bestreiten, alle im Abstand von ungefähr einem Monat. Der zweite Kampftag findet bei SUA Witten am 15. Juni statt. Dort wird neben den Gastgebern der zweite Gegner VfL Hüls heißen. Am 23. August hat der PSV Heimrecht und empfängt den Zweitligaabsteiger die JKG Essen und die Zweitvertretung von Hertha Walheim auf heimischer Matte. Am letzten Kampftag, den 13. September, geht es für den PSV abschließend zum JV Siegerland, wo der JC Bottrop 66 der zweite Gegner sein wird.

Spätestens dann wird sich zeigen, wohin die Reise für die junge Truppe gehen wird. Und vielleicht springt am Ende dann ja auch der nächste Aufstieg in die Zweite Bundesliga heraus. Nur mit großen Zielen kann man auch wirklich Großes erreichen. waz duisburg

 

 

+++ 27.05.08 Viele Erfolge in Bottrop +++

JUDO KREISTURNIER U 11 Gut abgeschnitten haben die Nachwuchsjudoka beim U-11-Kreisturnier in Bottrop. Vom JC Koriouchi schafften alle sieben Starter den Sprung auf das Siegerpodest. Marvin Strauch (bis 42,2 kg) und Lars Nussdorfer (-43,9) gewannen. ...

 

... Jan Hendrik Miedza (-36,7) wurde Zweiter, Jan Bergmann (-41), Tom Drößer (-28,7), Marius Ewert (-34,1) und Robert Kalinka (-26,7) kamen auf Platz drei. Auch die Judoka des PSV Gelsenkirchen zeigten gute Leistungen. Vanessa Heckmann, Celine Rudek und Daniel Sdrenka wurden Zweite, Chiara Kuhnke Dritte.

Die meisten Top-Platzierungen kann aber der JC Banzai vorweisen, der mit sechs ersten, sieben zweiten und sechs dritten Plätzen erfolgreichster Verein in Bottrop war. Sieger wurden Katharina Quadnau (bis 26 kg), Anna Brachwitz (-35), Antonia Gersmeier (-39), Gerrit Timmerhaus (-30,4), Niklas Beckmann (-35) und Justin Dzikus (-51,4). Isabell Inderst (-24), Jana Marks (-33), Wladislaw Werner (-30,4), Damian Goik (-51,4), Felix Beckmann (-35), Pascal Ludwar (-30,9) und Niklas Gruhn (-22,8) kamen auf Platz zwei. Den dritten Rang erreichten Leonie Wüllner (-26), Anna Staack (-29), Vanessa Goik (-30), Viktor Drobit (-25,5), Lukas Schwarzin (-30,9) und Thorben Monka (-32). waz gelsenkirchen

 

+++ 26.05.08 Die "Judo-Suppe" beginnt zu köcheln +++
Newsletter der JC 66 Bottrop 

Zitatanfang

"Herausforderung angenommen

Liebe Freunde des JC 66 Bottrop,

der nächste Bundesligakampftag steht bevor. Unser Team tritt in Mönchengladbach gegen den derzeitigen Tabellenzweiten an. Es kommt also wieder zu einer Spitzenbegegnung!

Tabelle 2. Bundesliga-Nord

 

Team Kämpfe Unterbewertung Punkte

1. JC 66 Bottrop 32:20 296:186 8

2. 1. JC Mönchengladbach 30:23 257:205 7

3. JC Eberswalde 25:23 237:211 6

4. Budokan Lübeck 29:22 262:209 4

5. JCK Gelsenkirchen 27:27 253:244 3

6. Bayer Leverkusen 27:24 238:206 2

7. KSC Strausberg 24:27 221:252 2

8. BC Randori Berlin 12:40 108:359 0

 

Der 1. JC Mönchengladbach hat zwei Ziele in dieser Saison: erstens Aufstiegsrunde erreichen und zweitens Bottrop zu schlagen! Dazu rühren die Verantwortlichen des 1. JC Mönchengladbach bereits kräftig die Werbetrommel für die Begegnung am kommenden Samstag. Vor eigenem Publikum will man mit einem Sieg gegen unser Team gleich beide Ziele auf einmal erreichen.

Und genau dagegen hat unser Team was! In Bestbesetzung wird unsere Mannschaft zum 1. JC Mönchengladbach anreisen. Zum ersten Mal in dieser Saison werden wir aus dem Vollen Schöpfen können. Unsere Mannschaft hat keinesfalls vor, Geschenke nach Gladbach mitzunehmen, sondern tritt mit dem einzigen Ziel an, den Platz an der Tabellenspitze zu behaupten.

Wer sich das Spektakel in Mönchengladbach ansehen und unser Team unterstützen möchte, der folge der Wegbeschreibung:

A 52, Ausfahrt Mönchengladbach-Nord, Richtung Stadtmitte, über Kaldenkirchener Straße, Bismarckstraße, Erzbergerstraße immer geradeaus, hinter der Bahnüberführung an der dritten Ampel links in die Volksgartenstraße, nach ca. 250 m liegt die Halle auf der linken Seite.

Mönchengladbach erwartet eine volle Halle. Wir haben das beste Auswärtspublikum der Liga. Lasst uns diesen Ruf auch in Mönchengladbach erfolgreich verteidigen und mit zwei Siegen nach Hause fahren: auf der Matte und auf der Tribüne (Krachmacherzeug ist herzlich willkommen)!

Wir freuen uns auf diesen Kampftag."
Zitatende

 

+++ 26.05.08 SUA Frauen U17 gewinnen den großen Rhein-Ruhr-Pokal +++
SU Witten-Annen - Ringo Wittig 

 

U17 Frauen der SUA erkämpfen sich den Rhein-Ruhr-Pokal - Gold für Kasper, Silber für Zaib und Bronze für Zwirner und Sowa

Vier Medaillen konnte die U17 Judoka der SUA diesen Sonntag beim landesoffenen Rhein-Ruhr-Pokal erkämpfen. Wieder zeigte sich der weibliche Judo Nachwuchs in bester Verfassung und sicherte sich in der Mannschaftswertung am Ende sogar den ersten Platz, so dass sie den Rhein-Ruhr-Pokal nach Annen holten.

Sarah Kasper (-40 kg) konnte sich nach zwei, in der Verlängerung gewonnen Kämpfen die Goldmedaille sichern.
Alexandra Zwirner startete probeweise in ihrer neuen Gewichtsklasse -52 kg und präsentierte sich auch hier als starke Kämpferin. Nur im Halbfinale musste sich Alexandra Zwirner der körperlich deutlich überlegenen Gegnerin beugen, sicherte sich aber verdient nach vier Siegen und nur einer Niederlage die Bronzemedaille.

In der Gewichtsklasse -63 kg konnte sich Jessica Zaib problemlos mit vier Siegen bis ins Finale durchsetzen. In diesem wurde sie allerdings zwei Mal Seoi-nage geworfen und musste sich geschlagen geben. Insgesamt ein starkes Turnier für Jessica Zaib und die verdiente Silbermedaille. Noch eine Nummer zu groß war die Landesebene für Vanessa Brocksieper (-57 kg), SUA Neuzugang Janina Thom (-63 kg) und Sabrina Schmeichel (-63 kg). Alle drei versuchten ihr bestes, leider reichte es noch nicht für eine Platzierung. Dennoch erkämpften sich die weiblichen SUA-Judoka in der Mannschaftswertung den Rhein-Ruhr-Pokal für das Jahr 2008.

Auch die männlichen U17 Judoka der SUA gingen auf die Matte. Überzeugen konnte nur Daniel Sowa in seiner neuen Gewichtsklasse -81 kg. Nach Losungspech musste er gleich im ersten Kampf gegen den Turniermitfavoriten Björn Hauswald antreten. Beide machten einen bärenstarken Kampf und schenkten sich über die volle Wettkampfzeit nichts. Am Ende musste sich Daniel Sowa mit einem Koka Rückstand geschlagen geben. Davon sichtlich wach gerüttelt gewann die folgenden vier Kämpfe durch tolles Judo mit Ippon und gewann Bronze. Benedikt Wagner startete nach Gewichtsproblemen in der ungewohnten Gewichtsklasse -73 kg und musste sich den stärkeren Gegnern beugen. Ebenso erging es Sven Graus (-50 kg) und Max Kischel (-73 kg).

Auch Philipp Krachtus (-60 kg) und Jonas Breier-Neteler (-66 kg, JC Holzwickede) konnten überraschender Weise nicht an ihre Siegesserie der letzten Monate anschließen. Das mehr als schwüle Klima in der Halle ließ sie nicht zur Hochform auflaufen, so dass beide zwar Kämpfe gewinnen, aber sich keine Medaille sichern konnten. Insgesamt war es ein durchwachsener Tag für Trainer Karsten Flormann und Sebastian Anscheit . Mit vier gewonnen Medaillen und dem ersten Platz bei der Mannschaftswertung der Frauen konnte vor allem der weibliche SUA Nachwuchs zufrieden sein und sich über den großen Rhein-Ruhr-Pokal freuen.

SUA Judoka U20 und Senioren erfolgreich beim Rhein Ruhr Pokal. Beim landesoffenen Rhein-Ruhr Pokal für die U20 und Senioren in Duisburg waren die SUA Judoka erfolgreich.

Bei Luftverältnissen in der Halle, die dem eines Höhentrainingslagers glichen, zeigten alle KämpferInnen erfreuliche Leistungen, so dass fast alle StarterInnen und MannschaftskämpferInnen eine Platzierung unter den ersten fünf in dem großen und recht starken Teilnehmerfeld erkämpfen konnten.

Fotos der U20 und Senioren git es hier

 

+++ 26.05.08 Herne Judokas holen 5 Zähler +++
DSC Herne - Nadine Herbertz

 

Mit einem kleinen aber feinen Herner-Team, startet die U17-Auswahl bei Judo-Ruhrolympiade am vergangenen Donnerstag in Duisburg. 

Obwohl in der ausschließlich aus DSC-Judoka bestehenden Herner Stadtauswahl nur 8 von 14 Gewichtsklassen besetzt werden konnten, schlug sich das Team im Vergleich der 17 Städte und Kreise achtbar.


Gegen die aus mehreren Städten bestehenden Kreise Ennepe-Ruhr-Kreis und Unna gab es jeweils erwartet deutliche Niederlagen (1:11 und 2:12). Doch gegen Dortmund erkämpften sich unsere Judoka ein 7:7/70:70-Unentschieden. Bei den drei Stichkämpfen wurden dann jedoch 2 von Herne unbesetzte Gewichtsklassen ausgelost, so dass das Herner Team auch diesen Mannschaftskampf verlor. Abschließend gab es noch eine knappe 5:8-Niederlage gegen Gelsenkirchen. Immerhin trat das Herner Team an und holte mit dem 12. Rang 5 Punkte für die Ruhrolympiade-Gesamtwertung der 17 Städten und Kreise.
Alle eingesetzten DSC-Judoka konnten Punkte für das Herner U17-Team verbuchen. Ungeschlagen blieb Tobias Wessel. Die Herner U17-Stadtauswahl: Annika Wontora, Julia Thom, Katharina Schmitz, Sena Adigüzel, Tobias Wessel, Philip Wontora, Ali Top, Sebastian Wiesinger, Julian Kempmann und Jens Schütte sowie ohne Einsatz Jörn Joschko, Florian Brandenburg und Frederick Schattka.


+++ 25.05.08 Klarer Sieg für die SU Annen +++

 

Von Dietmar Bock

WITTEN Nach den Überraschungen zum Saisonstart hat sich am zweiten Kampftag der Judo-Bundesliga die Lage in der Gruppe Nord wieder normalisiert. Die Favoriten setzten sich durch und nahmen Kurs in Richtung Endrunden-Teilnahme.

Die SU Annen (2:2-Punkte) zeigte sich beim 10:1-Erfolg in Berlin gegen Schlusslicht SV Georg Knorr (0:4) bestens aufgelegt.

SV Georg Knorr - SU Annen 1:10


Der Deutsche Vize-Meister JC 90 Frankfurt/Oder (2:2) unterstrich seine Klasse gegen den enorm verstärkten und deshalb weit vorne zu erwartenden SC Berlin (2:2) mit dem klaren 9:3-Sieg ebenso wie Spitzenreiter UJKC Potsdam (3:1) mit dem 9:5 gegen den Hamburger JT (2:2), der vor Wochenfrist Frankfurt bezwungen hatte.

Unentschieden trennten sich der Braunschweiger JC (3:1) und Aufsteiger TSV Hertha Aachen-Walheim (2:2), der bereits sein zweites Remis abgriff.

Im Süden überraschte JC Ettlingen (4:0) Abonnement-Meister TSV Abensberg (2:2) mit 6:5 und führt das Feld nun gemeinsam mit JC Leipzig (4:0, 12:2 gegen JC Rüsselsheim) und TSV München-Großhadern (4:0, 8:5 gegen Ippon Rodewisch) an. In Berlin hatte die SU Annen, die mit André Breitbarth, Marcello Greco und Max Rollwage drei weitere Neuzugänge einsetzte, keine Probleme.

Rollwage, der seinen ersten Bundesliga-Kampf überhaupt bestritt, siegte schon nach 45 Sekunden, während Breitbarth nach fünf Minuten erfolgreich war. Greco gab bei seinem Unentschieden zumindest keinen Zähler ab.

Jonas Focke zeigt herausragende Leistung

Für die herausragende Leistung sorgte Jonas Focke, der den Vize-Europameister Milos Mijalkovic zwar nicht besiegen konnte, ihm aber immerhin ein Remis abtrotzte und dabei "Weltklasse-Judo" (so sein Coach Holk Silbersack) bot.

Ein Extra-Lob des Trainer-Duos Andreas Reeh / Holk Silbersack verdienten sich zudem Christophe Lambert und Robby van Laarhoven, die beide den starken Polen Tomasz Lisowski besiegten. Gleich doppelt erfolgreich waren Neuzugang Karl Schöneburg ("Er war wesentlich lockerer drauf", so Silbersack) und Jeroen Mooren.

"Wir sind jetzt wieder zurück im Rennen", so das Fazit der Annener Trainer, deren Team in der Hauptstadt bei den hart und zumeist eng geführten Kämpfen seine wahre Stärke demonstrierte und nun am 28. Juni im heimischen Dojo am Kälberweg mit dem JC 90 Frankfurt/Oder den Favoriten der Nord-Gruppe zum "Gipfeltreffen" empfängt. ruhrnachrichten witten

 

+++ 24.05.08 Zurück in die Spur +++

Von Dietmar Mauer

Nach der Auftaktniederlage gegen Braunschweig wollen die Annener Herren heute beim SV Georg Knorr Berlin den ersten Sieg einfahren

Witten/Berlin. Heute Morgen um 7 Uhr machten sich die Bundesliga-Judoka der SU Annen in die Hauptstadt auf. Um 17 Uhr sind die Annener zu Gast beim SV Georg Knorr. "Da wollen wir unseren ersten Sieg", gibt sich SUA-Trainer Holk Silbersack kämpferisch.

 

Dass die Punkte in Berlin nicht im Vorbeigehen zu holen sind, wissen die Annener. Der SV Georg Knorr rangiert nach dem ersten Kampftag zwar auf dem letzten Platz, doch die 2:9-Niederlage gegen den SC Berlin rückt Holk Silbersack ins rechte Licht. "Der SC Berlin hat unglaublich aufgerüstet und wird sicherlich in dieser Saison vorne in der Tabelle eine Rolle spielen."

Die beiden Punkte für den SV Georg Knorr Berlin holte beim 2:9 Milos Mijalkovic (66 kg). "Er ist sicherlich das Aushängeschild der Mannschaft, aber auch die anderen sind nicht zu unterschätzen. Über-Kreuz-Vergleiche kann man ohnehin nicht ziehen", erklärt Holk Silbersack. Gegen Mijalkovic werden aller Voraussicht die Annener Jonas Focke und Christoph Najdecki ihr Glück versuchen.

Gegenüber der Vorwoche, dem 6:7 gegen Braunschweig, kann der SUA-Trainer auf drei U20-Kämpfer zurückgreifen, die mit der Nationalmannschaft zur gleichen Zeit in Lyon kämpften. Die Schwergewichte Andrè Breitbarth (+ 100 kg) und Max Rollwage (100 kg) konnten auf internatiuonalem Parkett durchaus überzeugen. "Und Maxime Lambert, der ebenfalls in Lyon am Start war, hat schon einige schöne Kämpfe für uns gezeigt", setzt Holk Silbersack auch wieder auf den 73-Kilo-Mann. Außerdem wird auch der Holländer Marvin de la Croes (90 kg) versuchen, für die Annener zu punkten.

Zurück in die Spur - so sagt Holk Silbersack - will er mit seiner Mannschaft wieder finden. Über die Neuzugänge, die gegen Braunschweig nicht ihre Leistung abrufen konnten, bricht er nicht den Stab. "Das waren ja keine überzeugenden Niederlagen, sie beherrschten ja ihre Gegner, machten dann aber Fehler. Es war Pech, taktisches Unvermögen und sicherlich auch Nervosität beim ersten Kampf vor eigenem Publikum", erklärt der Trainer. Sie genießen weiterhin des Trainers Vertrauen. "Die Jungs werden es auch noch rechtfertigen", ist sich Holk Silbersack ganz sicher. dima waz witten

 

+++ 23.05.08 Silber und Bronze für JC-Judoka +++
JC 66 Bottrop - Frank Urban

Jan Tefett und Nicole Mosgoll bei Westdeutscher Meisterschaft erfolgreich

Bei den offenen Westdeutschen Einzelmeisterschaften der männlichen und weiblichen U 15 erkämpfte sich Jan Tefett in der Klasse bis 60 kg die Silbermedaille. Nicole Mosgoll (-52 kg) erkämpfte sich nach einer Niederlage im Halbfinale noch einen guten dritten Platz.

Jan Tefett startete mit einem vorzeitigen Sieg über Florian Brandenburg aus Wanne Eickel in das Turnier. Eine mittlere Wertung für einen Körperwurf reichte dem Bottroper in Runde zwei zum Sieg über den Bonner Frey. Nach nur 26 Sekunden entschied das Nachwuchstalent vom JC 66 das Halbfinale gegen den Münsteraner Rüttler per Fußwurf für sich. Im Finale musste er sich dem Wittener Krachtus geschlagen geben. Ein gutes Ergebnis für den jungen JC-Judoka, der zum ersten Mal in dieser Gewichtsklasse an den Start ging.

Bei den Mädchen ging Nicole Mosgoll als Mitfavoritin in der Klasse bis 52 kg an den Start. Nach zwei vorzeitigen Siegen über Hohlweger aus Oberhausen und Fiedler aus Solingen stand die JC Kämpferin im Halbfinale. Hier konnte die Nachwuchskämpferin vom JC 66 leider nicht ihr volles leistungspotential abrufen und musste sich in der Verlängerung geschlagen geben. Den Kampf um Bronze entschied die JC-Kämpferin dann per Haltegriff vorzeitig und konnte sich am Ende über Bronze freuen. „Beide haben durch ihre gute Leistung erneut ihre Zugehörigkeit zur Spitze in Nordrhein Westfalen unter Beweis gestellt" kommentierte JC-Trainer Frank Urban sichtlich zufrieden das Ergebnis.

+++ 22.05.08 Shirley und Jeffrey überzeugten +++

Feine Platzierungsquote der SV 08/29 Friedrichsfeld bei den offenen westdeutschen Meisterschaften in Herne.

Feine Platzierungsquote für Trainer Walter Trapp und die Judoka der SV 08/29 Friedrichsfeld bei den offenen westdeutschen Meisterschaften der U 15 und U 18 in Herne. Shirley Berns und Jeffrey Kramer überzeugten mit ihren Siegen.

Shirley Berns (U 15) ging in der Klasse bis 44 kg auf die Matte. Bei insgesamt fünf Teilnehmerinnen musste der Sieger nach dem Modus "Jeder gegen jeden" gefunden werden. Shirley beendete alle ihre vier Kämpfe vor der Zeit durch Ipponsiege: Gegen Michelle Dehmann aus Ladbergen mit Würgetechnik, Julia Wittig (Gelsenkirchen) mit Fußtechnik. Natalie Gabisch aus Castrop-Rauxel fiel durch einen Hüftwurf, und die Essenerin Karina Skupin wurde mit einem Armhebel besiegt.

Auch Viviane Krause (U 15, -52 kg) zeigte als Fünfte gute Form. Sie gewann zunächst zwei Kämpfe, ehe sie im Halbfinale an der späteren Siegerin Seifferer aus Brühl scheiterte und dann auch noch denkbar knapp durch eine Yuko-Wertung den Kampf um Platz drei gegen Alina Fiedler aus Solingen verlor.

Bei der männlichen U15 war Jörn Lohmann (-73 kg) vertreten, der nach seinem Vorrundenpunktsieg gegen den Lüdinghauser Grudev wieder an seinem "ewigen" Konkurrenten Rami Gharsallaoui (Kamp-Lintfort) scheiterte. Doch ein Ipponsieg gegen den Wittener Kischel brachte ihm noch den dritten Platz.

Bei der männlichen U 18 brachte die Waage alle drei Friedrichsfelder Starter in die Gewichtsklasse bis 73 kg. Jeffrey Kramer dominierte die Konkurrenz mit vier vorzeitigen Erfolgen vorwiegend mit seiner Spezialität "Abtauchtechnik". Bei den drei Vorrundenkämpfen benötigte er nie länger als 30 Sekunden für seine Siege und im Finale schickte er den Mönchengladbacher Jan Wilk nach 1.45 Minuten mit einem Hüftwurf auf die Matte.
Für Hendrik Lohmann verlief das Turnier dagegen äußerst unglücklich. Zwei Ipponsiege brachten ihn ins Halbfinale, welches er dann gegen Jan Wilk verlor und sich bei dem entscheidenden Wurf auch noch so verletzte (Verdacht auf Gehirnerschütterung), dass er das Wochenende im Krankenhaus verbringen musste.
Timo Engelhardt rundete die Friedrichsfelder Dominanz mit seinem dritten Platz ab. Vier Siege und eine Niederlage lautete Timos Kampfbilanz.

Bei der weiblichen U 18 hatte Chantal Rehmann in ihrer Gewichtsklasse (-48 kg) nur Sonja Wirth aus Swistal zur Gegnerin und musste sich mit einer Punktniederlage beugen. Jennifer Levc trat erstmals in einer höheren Gewichtsklasse (-63 kg) an, verlor zweimal, verkaufte sich aber gut. nrz dinslaken

+++ 21.05.08 JC- Jugend-Mannschaft erfolgreich +++
JC 66 Bottrop - Frank Urban 

Bei den Bezirksmannschaftsmeisterschaften der männlichen Jugend U 14 erkämpfte sich der Nachwuchs des Judobundesligisten JC 66 Bottrop in einer Kampfgemeinschaft mit dem VfL Hüls bei den Jungen den dritten  und sicherte sich die Qualifikation zu den Westdeutschen Meisterschaften.

Nach einem Freilos traf das Team ihrem Auftaktkampf auf die Mannschaft der Judogemeinschaft Münster.  In diesem vorweg genommenen Finale mussten sich die Bottroper am Ende knapp mit 4:3 geschlagen geben. Nach überstandener Trostrunde stand man im Kampf um Bronze der Vertretung des TV Jann Rheine gegenüber. Mit 6:2 endete diese Begegnung zu Gunster der Bottroper, die sich damit die Bronzemedaille und die Qualifikation zu den Westdeutschen Einzelmeisterschaften in zwei Wochen in Leverkusen sicherten. „Wir haben viele Kämpfer im Team die im ersten Jahr in dieser Altersklasse starten. Daher kann man mit dem Ergebnis und den gezeigten Leistungen mehr als zufrieden sein“ resümierte JC-Trainer Fran Urban. Auch die vielen mitgereisten Eltern die für eine tolle Atmosphäre gesorgt hatten, waren von den Leistungen der kleine Judoka begeistert.

Mit folgendem Team ging der JC 66 an den Start: Anton Basyrov, Lev Storck, Marcel Mühlen, Patrick Mühlen, Justin Taubert, Jan-Niklas Heming, Hamsat Isaev, Maurice Großer, Jan Lanfermann, Til Lanfermann, Gasan Khachaev, Konstantin Giss, Herrmann Desch, Dennis Swienty, Benjamin Haschke.

+++ 19.05.08 Aufbauarbeit trägt Früchte +++

Judo-Girls von Adler 07 wurden Bezirks-Mannschaftsmeister in Münster

Die U14-Mädels der DJK Adler 07 Bottrop sind ihrer Favoritenstellung bei den Judo-Bezirks-Vereinsmannschaftsmeisterschaften in Münster voll gerecht geworden. Der hoffnungsvolle Judo-Nachwuchs sicherte sich den Titel.

Der erste Mannschaftskampf gegen Ibbenbüren konnte mit 7:1 sehr deutlich gewonnen werden. Im zweiten Vergleich war der Gegner eine Kampfgemeinschft vom Dattelner JC und PSV Bottrop, die ebenfalls mit 7:1 deklassiert wurde. In beiden Vergleichen wurden alle Kämpfe vorzeitig gewonnen. Die Kämpfe gegen Mesum und Stella Bevergern wurden " nur" mit 6:2 gewonnen, wobei je ein Einzelkampf über die volle Kampfzeit gehen mußte.

Im Endergebis wurden die Adler Judo-Girlss verdient Sieger vor Stelle Bevergern und der KG Datteln / PSV Bottrop.

Die Adler-Jungen starteten zusammen mit dem JC Dorsten in einer Kampfgemeinschaft und konnten sich zusammen einen beachtlichen 5. Platz erkämpfen.

"Das Ergebnis der Mannschftsbezirksmeisterschaften zeigt die Früchte der langfristig angelegten Aufbauarbeit der Trainern von der Judo-Abteilung der DJK Adler 07 Bottrop und unterstreicht die Vormachtstellung, speziell im Mädchenbereich, des Vereins im Bezirk Münster", sagte Trainer Jörg Wende von der Judo-Abteilung der DJK Adler 07 nach der Mannschafts-Bezirksmeisterschaft. waz bottrop 

+++ 19.05.08 Verzockt und verloren +++

Sport-Union Annen kassiert zum Saisonstart unerwartete 6:7-Niederlage gegen Braunschweiger JC.Aufstellung in Durchgang eins erweist sich als Fehlgriff. Neuzugänge rufen Leistung nicht ab

JUDO BUNDESLIGA NORDSU Annen Braunschweiger JC 6:7 Zuschauer: 320.

Witten. Eines steht seit Samstagabend schon fest: Die Bundesliga-Judoka der Sport-Union Annen werden die Vorrunde nicht mit einer makellosen Bilanz abschließen. Nachdem man in den vergangenen beiden Jahren gegen den Braunschweiger JC nicht über eine Punkteteilung hinausgekommen war, setzte es diesmal zum Saisonstart vor eigenem Publikum gar eine überraschende 6:7-Niederlage.

Feiern wollten sie: den Saisonbeginn im eigenen "Dojo" am Kälberweg, wahrscheinlich die ersten beiden Punkte auf dem angestrebten direkten Weg in die Playoffs. Etwas anderes durfte man auch gar nicht erwarten vom Bronzemedaillen-Gewinner des Vorjahres. Doch zum einen ließen die Gäste aus Niedersachsen keinen Annener Triumphzug zu, zum anderen standen sich die Wittener - und dabei spielte auch das Trainerduo keine unbedeutende Rolle - ein wenig selbst im Weg.

Verwundert rieb sich beim Blick auf die Mannschaftsaufstellung für die ersten sieben Kämpfe so mancher die Augen: Dass Benjamin Behrla wegen der anstehenden Olympia-Qualifikation dort nicht zu finden sein würde, war klar. Doch mit Jonas Focke hatte wohl jeder gerechnet, auch mit dem einen oder anderen der drei angereisten niederländischen Judo-Asse. Doch das Trainerteam Andreas Reeh/Holk Silbersack hatte sich anders entschieden, gleich drei Neuzugängen zu ihrer Annen-Premiere verholfen. "Diesen Schuh müssen wir uns anziehen, aber auch wir sind nicht unfehlbar", zeigte Silbersack im Anschluss an die Niederlage zumindest Größe.

Wenngleich sein Partner Andreas Reeh ergänzte: "Wer kann denn damit rechnen, dass Marcel Haupt gegen Andre? Kuzy verliert? Dieser Punkt war fest eingeplant, genau wie der von Karl Schöneburg gegen Rene? Walter." Doch die beiden SUA-Neulinge hatten auf der Matte versagt - und so hieß es nach dem Auftakt-Remis von Alexander Rohr (im Halbschwergewicht) nach drei Kämpfen 0:2 aus Annener Sicht. Und es kam noch dicker: Florian Neumann, dritter Debütant im Bunde, ging gegen Hannes Vetter baden. "Ich hatte am Ende konditionell nichts mehr drauf, musste vorher zu viel Gewicht machen", gestand er geknickt. Dann sah auch noch Schwergewichtler Nils Kopke gegen Matthias Schmunk schlecht aus - 0:4, der gravierendste SUA-Fehlstart seit ewigen Zeiten. Immerhin punktete dann Christophe Lambert, doch nach Christoph Najdeckis Niederlage gegen den Tschechen David Dubsky war beim Stande von 1:5 nur noch wenig Hoffnung auf ein Happy-End.

Trotz der Aufholjagd im zweiten Durchgang, als nun - ebenso wie Jonas Focke - endlich auch zwei niederländische Kämpfer (Jeroen Mooren und Robby van Laarhoven) eingreifen und punkten durften war letztlich nicht mehr drin als eine 6:7-Niederlage, bei der sich auch Stefan Oldenburg durch seinen Erfolg über Jiri Pokorny ins rechte Licht rückte.

"Gekämpft haben alle, und auch die Moral stimmte. An so einer Niederlage können die Jungs nur wachsen", sah Holk Silbersack auch Positives bei dieser Start-Pleite. "Noch ist die Saison nicht in den Brunnen gefallen", verwies er auf die gleichsam unerwartete Pleite von Frankfurt/Oder beim Hamburger JT (5:7). waz witten

+++ 19.05.08 Erster Saisonsieg +++

Von Andree Hagel

JC Koriouchi setzt sich mit 9:5 beim KSC Strausberg durch. Nach den ersten sechs Kämpfen führen die Gelsenkirchener mit 6:0. Dimitri Koschelev siegt bei seinem Debüt

Erleichterung bei den Judoka des JC Koriouchi Gelsenkirchen. Am vierten Kampftag der 2. Bundesliga feierte die Mannschaft von Trainer Harald Mantei ihren ersten Saisonsieg. Sie setzte sich mit 9:5 beim KSC Strausberg durch und kann nun entspannt auf die restlichen drei Kampftage blicken. Der 47-jährige Koriouchi-Coach freute sich vor allem darüber, dass er endlich die Leistungen seiner Judoka sah, die er schon viel, viel eher erwartet hatte. "Es stimmte alles", sagte Harald Mantei.

Dass alles stimmte, lag auch daran, dass Dimitri Koschelev endlich sein Debüt in der 60-Kilo-Klasse feiern konnte und Florian Heimlich das Gewicht für die 66-Kilo-Klasse hatte, in der er in der 2. Bundesliga zu den herausragenden Judoka gehört. Das bekam schließlich auch Strausbergs Manuel Latza zu spüren, der das Gefühl einer Niederlage zuvor in dieser Saison noch gar nicht kennen gelernt hatte. Es war vor mehr als 200 Zuschauern der zwölfte Kampf des Abends, in dem sich zwei sehr bewegliche Judoka gegenüberstanden. "Aber Florian ist ruhig geblieben, während Manuel Latza zu hektisch war", sagte Harald Mantei. So kam der 20-jährige Koriouchi-Mann nach wiederholten Versuchen durch. Mit seiner Spezial-Technik, dem Uchi-mata (Schenkelwurf), legte er den 22-jährigen Strausberger nach 3:49 Minuten aufs Kreuz, holte den Gelsenkirchener Punkt zur 8:4-Führung und entschied damit den Mannschaftskampf.

Den Grundstein für das erste Erfolgserlebnis legte das Koriouchi-Team bereits im ersten Siebener-Durchgang, in dem sich Trainer Harald Mantei mangels Masse in der 90-Kilo-Klasse selbst aufstellte. Er verzichtete allerdings auf die Auseinandersetzung mit Sebastian Stolle und schenkte den Kampf ab - auch deshalb, weil seine Mannschaft zu diesem Zeitpunkt mit 6:0 in Führung gelegen hatte. Willy Bilstra (+100 kg) und Yassin Grothaus (81 kg) jeweils per Haltegriff, Sebastian Häfker (100 kg) mit einem Hüftfeger (Harai-goshi), Janes Chabowski (73 kg) mit mehreren kleineren Wertungen, Florian Heimlich (66 kg) nach nur zehn Sekunden per O-guruma (Großes Rad), nachdem er mit seinem Uchi-mata nicht durchgekommen war, sowie Sven Rösner (60 kg) per Schulterwurf (Seoi-nage) hatten für das ausgezeichnete Koriouchi-Polster gesorgt.

Es war nun relativ einfach. Nur zwei der noch sieben Kämpfe musste der JC Koriouchi gewinnen, um mit zwei Punkten die lange Heimreise anzutreten. Die kamen auch, drei sogar, aber längst nicht so, wie es sich Trainer Harald Mantei vorgestellt hatte. Sein Ass im Schwergewicht, Willy Bilstra, verlor nämlich zum Auftakt des zweiten Siebener-Durchgangs. Strausbergs Sebastian Hesse nutzte eine Konter-Technik, und der Gelsenkirchener Coach ärgerte sich über die Kampfrichter: "Das war kein voller Punkt."

Es war nur ein Schönheitsfehler. Zumal Sebastian Häfker und Florian Heimlich mit ihren jeweils zweiten Siegen alles klarmachten. Und so konnte der 17-jährige Dimitri Koschelev mit der 8:4-Führung im Rücken ganz locker in seinen ersten Kampf für den JC Koriouchi gehen. "Er ist ein Bewegungstalent", sagte Trainer Harald Mantei und freute sich, dass sein Superleichtgewichtler Strausbergs Tim Paulat schon nach 45 Sekunden zwang, zur Aufgabe abzuklopfen: Würgetechnik. Und als das Koriouchi-Team am Sonntag um 3.20 Uhr wieder in Gelsenkirchen war, herrschte zwar auch Müdigkeit, vor allem aber große Zufriedenheit. waz gelsenkirchen

 

+++ 18.05.08 Bronze für die KG DSC Wanne-Eickel/Kentai Bochum bei den BVMM U14 +++
Pressemeldung DSC Wanne-Eickel - Nadine Herbertz

Mit einer Jungenmannschaft und einer Kampfgemeinschaft mit Kentai Bochum bei den Mädchen ging der DSC Wanne-Eickel – Judo e.V. bei den Bezirks-Vereinsmannschaftsmeisterschaften der U14 an den Start, bei den insgesamt 13 Jungen- und 5 Mädchenmannschaften teilnahmen.

Während die personell geschwächte Jungenmannschaft in beiden Begegnungen knappe, auch wenn das Ergebnis dies nicht zeigt, 2:6 Niederlagen hinnehmen musste, lief es für die Mädchen besser. In Zusammenarbeit mit Kentai und zwei eine Gewichtsklasse höher geschobenen Mädchen konnten hier alle Gewichtsklassen besetzt werden.

Auch, wenn der erste Kampf gegen den mit Fremdstartern verstärkten PSV Bochum mit 2:6 recht deutlich ausfiel, wurde der zweite und dritte Kampf gegen Hagen (3:5) und die KG Gerthe/JJJC Bochum (5:6) nur äußerst knapp verloren (im letztgenannten erst nach Stichkämpfen und einer Fehlentscheidung im entscheidenden Kampf). Im vierten Kampf gegen Holzwickede fanden die Mädels dann zu ihrer wahren Stärke und gewannen mit 5:3. Da Hagen gegen die recht schwach besetzten Holzwickeder verlor und sich damit die drei Mannschaften im Kreis schlugen, wurden die KG DSC/Kentai Dank der besseren Unterbewertung Dritte. 

Damit haben sie sich für die Westdeutschen-Vereinsmannschaftsmeisterschaften qualifiziert, die am 31. Mai in Leverkusen stattfinden.

+++ 16.05.08 Mit den "Nachbarn" immer gut gefahren +++

Niederländisches Trio Mooren, van Laarhoven und van Oostrum soll der SU Annen heute zum Start-Erfolg verhelfen

Witten. Eigentlich könnten sich die vielen Judo-Anhänger im Sportzentrum am Kälberweg einen neuen Schlachtruf zu eigen machen. Wie wär's denn zum Start gegen Braunschweig heute Abend mal mit "Oranje boven"? Das heißt so viel wie "Die Oranier leben hoch" - und damit könnte man durchaus mal auf den Punkt bringen, was die niederländischen Top-Judoka seit Jahren für die SU Annen leisten.

Nicht, dass jetzt die gesamte Tribüne in "Oranje" leuchten müsse - das Gros der SUA-Fans kennt und schätzt die Kämpfer aus dem Nachbarland ohnehin schon seit Jahren. Vor allem natürlich Martijn van Oostrum: Den 31-Jährigen, der seit 1997 am Kälberweg seinen Kyu (den Judogürtel) schnürt, kann so schnell nichts und niemand beeindrucken. "Stille Wasser sind tief", beschreibt ihn Ex-Europameister Daniel Gürschner, der jahrelang an van Oostrums Seite gekämpft hat. "Martijn ist ein absolut korrekter, sympathischer Typ. Und wenn du absolut nicht damit rechnest, hat er immer 'nen flotten Spruch parat." Auch dessen Landsleute aus dem SUA-Kader hat Gürschner zu schätzen gelernt: "Wenn die nicht dabei sein, dann fehlt was - alles tolle Sportler, mit denen du auch so viel Spaß haben kannst."

Das Gros der Annener "Holland-Connection" (dazu gehören auch Jeroen Mooren, Basjan Berkhout und Ex-U 20-Weltmeister Marvin de la Croes) ist in der Heimat für den Spitzenclub JTS Nijmegen aktiv, nur Henri Schoemann hat im Europacup für Kenamju Haarlem gekämpft. Der Ex-Hertener Robby van Laarhoven, der vor sechs Jahren nach Annen wechselte, gehörte seither regelmäßig zu den eifrigsten Punktesammlern der SUA. Ein "Mister Zuverlässig", ähnlich wie sein Landsmann van Oostrum. Übrigens: Am heutigen Samstag wird der gebürtiger Tilburger van Laarhoven 26 - noch ein weiterer Grund zu feiern.

Trainer Andreas Reeh würdigt die sportliche Stärke "seiner" Niederländer: "Die sind alle top-ausgebildet im Judo und ungeheuer zuverlässig. Die kannst du einen Tag vorher anrufen und dann sind sie pünktlich mit dem passenden Gewicht da. Außerdem sind es absolute Teamkämpfer und immer gut drauf." osi waz witten

+++ 16.05.08 Bundesliga-Männer: SUA will mehr als ein Remis +++

Mehr als nur ein Remis soll es am Samstag (17. Mai) um 18 Uhr zum Bundesliga-Start für SU Annens Judo-Männer im heimischen Dojo am Kälberweg geben. Es geht gegen den Braunschweiger JC, der im Jahr 2007 nur hauchdünn dem Abstieg entgangen ist.

Das selbst auferlegte Ausländerkontingent der SU Annen ist mit den drei Niederländern Jeroen Mooren, Robby van Laarhoven und Martijn van Oostrum  bereits ausgeschöpft. Hendrik Schoeman wird gegen Braunschweig nicht antreten.

Vor Jahresfrist kam die SUA in Braunschweig ebenso nicht über ein 6:6 hinaus, wie 2006 gegen den damaligen Aufsteiger TSV Hertha Walheim, der jetzt wieder in die Eliteliga zurückgekehrt ist. Zudem teilten sich die Annener schon im Jahr 2004 mit dem 7:7 gegen Braunschweig die Punkte.

Beim bestens besetzten, internationalen ELE-Judo-Team-Challenge (EJTC) in Bottrop belegte die SU Annen den guten dritten Rang, setzte damit ein Ausrufezeichen und will diesen Motivationsschub - dort kämpfte man ausschließlich mit deutschen Judoka - nun mit in die Bundesliga nehmen.

Neuzugänge treten an

Die Neuzugänge sind fast alle mit dabei. Marcel Haupt (60 kg, JC Remscheid), Valerie Prill (60 kg, JC Osnabrück), Steffen Lang (66 kg, Kentai Bochum), Karl Schöneburg (73 kg, UJKC Potsdam), Lutz Behrla (90 kg, Judo Mugen Gronau), Florian Neumann (90 kg, JC 90 Frankfurt/Oder ) und Marcello Greco (+ 100 kg, TuS Germania) sind aufgeboten. Einzig hinter Greco steht aufgrund einer allergischen Reaktion noch ein kleines Fragezeichen.

Nicht neu im Team aber aufgerückt in die 66 kg-Kategorie geht Christoph Najdecki in dieser Saison erstmals nicht in der leichtesten Klasse auf die Matte. Zum Meisterschaftsstart fehlen indes die weiteren Neuzugänge Max Rollwaage (100 kg, TuS Holle-Grasdorf) und der Ex-Braunschweiger André Breitbarth (+ 100 kg) sowie Maxime Lambert und der Niederländer Marvin de la Croes, die sich alle in Lyon für die U-20-Europameisterschaft qualifizieren wollen.

Braunschweiger setzen auf Engländer und Tschechen

Hendrik Schoeman wurde indes nicht eingeladen, da das Annener Trainer-Duo Andreas Reeh und Holk Silbersack ihr selbst auferlegtes Ausländerkontingent mit den drei Niederländern Jeroen Mooren, Robby van Laarhoven und Martijn van Oostrum bereits ausgeschöpft hat.

Die Gäste aus Niedersachsen, die keine spektakulären Verpflichtungen getätigt haben, setzen vor allem auf Engländer und einige Tschechen. "Wir müssen abwarten, wen sie aufstellen", rätselt Holk Silbersack noch über die JC-Formation, stellt jedoch klar: "Wir wollen gewinnen und schauen nur auf uns. Wenn alles nach Plan läuft, sollten wir diesmal mehr als ein Unentschieden herausholen".

Annen mit voller Konzentration

Entgegen kommt dem Gastgeber dabei das Fehlen von Braunschweigs Nationalmannschafts-Judoka Dimitri Peters (100 kg), der mit der Auswahl des Deutschen Judo-Bundes in Talin bei einem Vorbereitungsturnier für Olympia weilt. Doch unterschätzen dürfen und werden die Annener ihren Auftaktgegner nicht: "Mit voller Konzentration werden wir diesmal gewinnen", ist sich der wegen einer Sommergrippe arg verschnupfte Silbersack sicher.

Nach dem Kampf wollen die Annener Griffspezialisten auf jeden Fall ein Fass aufmachen. Die Saison-Eröffnungs-Party ist längst schon geplant. Mit einem Erfolg ließe sie sich umso ausgelassener feiern.

Der SUA-Kader zum Liga-Auftakt

60 kg: Marcel Haupt, Tobias Fischer-Wasels, Jeroen Mooren.
66 kg: Jonas Focke, Christoph Najdecki, Martijn van Oostrum, Valerie Prill.
73 kg: Karl Schöneburg, Florian Hahn, Steffen Lang.
81 kg: Stefan Oldenburg, Martin Drechsler, Christophe Lambert, Daniel Möller, Robby van Laarhoven.
90 kg: Christian Krause, Florian Neumann, Lutz Behrla.
100 kg: Alexander Rohr, Benjamin Behrla.
+100 kg: Marcello Greco, Tobias Pahnke, Nils Kopke.

 

+++ 16.05.08 Vorentscheidung gegen Eberswalde +++
Pressemeldung JC 66 Bottrop - Dominik Assmann 

Mit dem JC Eberswalde trifft der JC 66 als Tabellenführer heute um 17 Uhr auf seinen direkten Verfolger.

Licht aus, Vorhang auf, Spot an. Was in der 2. Liga des Fußballs für den Fußballfan das Spiel 1.FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach bedeutet, ist sicherlich mit der heutigen Begegnung der beiden Führenden der Judo-Tabelle für den Judofan gleich zu setzen.

Spannung pur und hochkarätige Kämpfe sind wohl voraus zu setzen. Allein die letzten Beiden Duelle der beiden Teams waren derart von Spannung geprägt, das es den Verantwortlichen des JC 66 schon im Bauch kribbelt, wenn sie an heute Nachmittag denken.

„Wir wissen, das es sicher ganz eng wird, doch in bin zuversichtlich, dass wir diesmal hier in eigener Halle das Ding packen können.“ blickt Trainer Frank Urban zuversichtlich auf die Begegnung. Und gewappnet hat er sich anscheinend auch, denn Frank Urban kann im Gegensatz zum vergangenen Kampftag in Berlin diesmal auf ein ziemlich komplettes Team zurückgreifen. „Das war mir sehr wichtig und ich freue mich, dass ich am Samstag deutlich mehr Möglichkeiten habe zu wechseln und zu variieren.“

Erstmals in dieser Saison wird nämlich auch der Olympiastarter Dex Elmont für die Bottroper auf der Matte stehen. Trotz der für ihn im Moment sehr intensiven Vorbereitungen, nimmt sich der Holländer die Zeit und wird sein Team im Kampf um die Tabellenspitze unterstützen.

Ebenfalls wird Neuzugang Kalala Ngoy  in der Klasse -60 kg erstmals in Bottrop vor eigenem Publikum zu sehen sein. Gab er zwar schon seinen Einstand im Auswärtskampf gegen den Budokan Lübeck, doch auch er freut sich darauf in Bottrop in eigener Halle auf der Matte zu stehen.

Ein Fragezeichen steht jedoch noch hinter Punktegarant Jeffrey Meeuwsen, der sich in der letzten Woche wohl leicht verletzte und sein Start daher noch nicht sicher ist.

Sicher dürfen sich allerdings alle Inhaber der ELE-Card sein, denn sie bekommen vom Hauptsponsor der 66er den Eintritt spendiert und können sich kostenlos auf Judo der Spitzenklasse freuen. 
Beginn: 17 Uhr
Ort: Dieter-Renz-Halle

+++ 16.05.08 Harald Mantei bleibt gelassen +++

Von Andree Hagel
Keine Abstiegsangst. In Strausberg will der Koriouchi-Trainer erstmals Dimitri Koschelev aufbieten.Für den ersten Siebener-Durchgang aber ist Sven Rösner in der 60-Kilo-Klasse gesetzt

JUDO 2. BUNDESLIGA Die Judoka des JC Koriouchi Gelsenkirchen erleben in der 2. Bundesliga eine Saison, die einigen nach 1:5 Punkten aus den ersten drei Kämpfen Abstiegsangst einflößt, die aber Trainer Harald Mantei so gut wie gar nicht beunruhigt. Zumindest noch nicht. Selbst für den Fall, dass es am Samstag beim KSC Strausberg (17 Uhr) die dritte Saison-Niederlage geben sollte, ist der 47-Jährige vom Klassenerhalt seiner Mannschaft fest überzeugt. "Es wird knapp, wir werden aber drinbleiben." Für diese Zuversicht sorgt vor allem wohl auch die Tatsache, dass der Berliner Aufsteiger BC Randori den Anforderungen der 2. Bundesliga nicht gewachsen zu sein scheint.

Knapp könnte es heute Abend auch in der größten Stadt des Landkreises Märkisch-Oderland werden. Zumal der KSC Strausberg, der einen Punkt mehr als der Judo-Club Koriouchi hat, nur mit 5:6 gegen Erstliga-Absteiger JC Eberswalde verloren hat. Die Gründe dafür kennt Harald Mantei. "Die sind von 60 bis 81 Kilo gut besetzt", sagt er. "Da müssen wir schon gut in Form sein." Nicht nur das: Auch das Gewicht muss stimmen - anders als zuletzt bei der enttäuschenden 6:7-Niederlage gegen Budokan Lübeck.

Der Koriouchi-Trainer geht fest davon aus, dass er bis auf den Niederländer Lennarts Gerrits (Ellbogen-Verletzung) seine beste Besetzung auf die Matte schicken kann. Er plant also - erstmals - mit Dimitri Koschelev im Superleichtgewicht (60 kg) sowie mit Florian Heimlich wieder im Halbleichtgewicht (66 kg). Genau da haben die Strausberger nämlich zwei ihrer herausragenden Athleten: 66-Kilo-Mann Manuel Latza ist in dieser Saison noch ungeschlagen, während 60-Kilo-Mann Tim Paulat nur gegen Eberswaldes Lasse Leitert verloren hat. Allerdings hat sich Trainer Harald Mantei schon entschieden, dass er im ersten Siebener-Durchgang auf jeden Fall Sven Rösner nach dessen zuletzt guten Leistung in der 60-Kilo-Klasse bringen wird.

Und wie Judoka so sind, so rechnen sie spätestens nach dem Wiegen und spekulieren über den möglichen Ausgang des Kampfes. Nicht ganz: Häufig rechnen sie auch schon vorher, und das Ergebnis ist bei Harald Mantei, dass er zu der Hoffnung kommt, dass "wir knapp gewinnen werden, obwohl es sehr eng wird". Aber vielleicht ändert sich diese Rechnung ja schon auf dem Weg nach Brandenburg. Los geht es für die Mannschaft des JC Koriouchi heute Morgen bereits um 7 Uhr. waz gelsenkirchen

 

+++ 13.05.08 Beim Training mit der Prominenz kam der Spaß nie zu kurz +++

Der Vorsitzende der Judofreunde Siegen-Lindenberg, Hans Werner Krämer, dankte Peter Frese für zwei tolle Judostunden im Rahmen des Trainingscamps....

Pfingst-Trainingscamp hatten sich die Judofreunde Siegen-Lindenberg prominente Lehrer eingeladen - der Präsident des Deutschen Judo-Bundes, Peter Frese, sowie Studentenweltmeisterin Miryam Roper kamen in die Turnhalle der Pestalozzi-Schule, dem Trainingsdomizil der Lindenberger. Knapp 100 Judoka konnte Hans-Werner Krämer, der Vorsitzende der Judofreunde, zu diesem Trainingslehrgang über die Pfingsttage begrü?ßen. Neben den Siegerländern nahmen auch befreundte Judoka von Frisch-Auf Göppingen teil.

Der Präsident des Deutschen Judo-Bundes (DJB), Peter Frese (6.Dan), hatte den Judofreunden zum 30. Vereins-Geburtstag im vergangenen Jahr eine Trainingseinheit als Geschenk gemacht, die er jetzt einlöste. Denn Frese ist nicht nur Funktionär, sondern auch ein guter Trainer in seinem Heimatverein in Wuppertal. Zudem war er ein erfolgreicher Wettkämpfer. So sicherte sich der ehemalige Bundesligakämpfer unter anderem mehreren Podiumsplätze bei Deutschen Meisterschaften.

Peter Frese konnte in Siegen seine trainingseifrigen Schüler und Schülerinnen schnell mit gezielten Übungen und dem gewissen Spaßfakor auf seine Seite ziehen. Besonderes Augenmerk legte er auf das Griff- und Zugverhalten und verschaffte hier so manchen Wettkämpfer viele neue Erkenntnisse Zwei Tage und vier Trainingseinheiten, das war schon für alle Teilnehmer eine besondere Belastung bei diesen hochsommerlichen Temperaturen - aber natürlich auch ein besonderes Erlebnis.

Die zweite Judogröße, die Organisator Hans-Werner Krämer präsentieren konnte, war Miryam Roper, die amtierende Studenten-Mannschaftsweltmeisterin und Einzel-Dritte bei den "British Open".

Miryam Roper hatte sich direkt nach ihren Bundesligaeinsatz für den JC Rüsselsheim auf den Weg ins Siegerland gemacht.

Reaktionsaufgaben und Spezialtechniken

Roper war von der Atmos-phäre am Lindenberg begeistert und hatte auch mit der recht ungewöhnlichen Besetzung (drei Alterklassen, alle Graduierungen) keine Probleme. Spielerisch begann auch sie die Abschlusseinheit mit Reaktionsaufgaben, bevor sie zu ihren Spezialtechniken (Überraschungstechniken im Griffkampf) überging.

Vom Trainerkreis der Judofreunde sorgten Bernd Stausberg und Hans-Werner Krämer für die nötige Abwechslung und verstanden es, "den Puls hochzuhalten". westfälische rundschau

 

 

+++ 13.05.08 Koppers bezwingt seinen Dauerrivalen +++

Judoka vom JT Holten holt den Titel in der Gewichtsklasse bis 46 kg. Lars und Christian Beckmann scheiden verletzungsbedingt bereits in der Vorrunde aus.

Nachdem sich Denny Koppers bereits bei den Deutschen Einzelmeisterschaften einen Medaillenrang erkämpft hatte, gelang ihm nun der größte Erfolg in seiner bisherigen sportlichen Karriere. Der für das Judo-Team Holten kämpfende Koppers wurde in Berlin internationaler Deutscher Einzelmeister der Gewichtsklasse bis 46 kg.
Nach souveränen und vorzeitigen Siegen in der Vorrunde bezwang Denny Koppers seinen belgischen Kontrahenten im Halbfinale der Titelkämpfe und stand im Endkampf wieder einmal seinem Münchener Dauerrivalen auf Bundesebene, Julius Palme vom TSV Großhadern, gegenüber. Anfangs noch ein wenig nervös, gewann Koppers im Verlauf des Kampfes immer mehr Sicherheit auf der Matte und bekam seinen Gegner zunehmend unter Kontrolle. Letztlich setzte er sich gegen Ende des Fights mit zwei mittleren Wertungen gegen den Münchener durch. Der Jubel war groß. Der Oberhauserner verließ die Matte mit dem Titel des internationalen deutschen Einzelmeisters. Ein toller Erfolg.

Nicht ganz so erfolgreich waren bei den Titelkämpfen die Teamkollegen des neuen Meisters, Lars und Christian Beckmann. Lars Beckmann war nach überstandener Verletzung noch nicht wieder ganz fit, musste sich deshalb bereits im ersten Kampf geschlagen geben und schied vorzeitig aus dem Tunier aus. Sein Bruder Christian ging in der mit 83 Teilnehmern am stärksten besetzten Gewichtsklasse bis 66 kg auf die Matte. Christian Beckmann hatte aber großes Pech. Gleich im ersten Kampf verletzte er sich so heftig am Knie, dass der betreuende Turnierarzt einer Fortsetzung des Wettkampfes nicht mehr zustimmte. waz oberhausen

+++ 13.05.08 Spitzenduell wirft Schatten voraus +++
Pressemitteilung JC 66 - Dominik Assmann 

Am kommenden Samstag ist es soweit. Im Kampf um die Spitze der Tabelle hat es der JC 66 Bottrop mit dem direkten, punktgleichen Verfolger aus Eberswalde zu tun.

Man will vielleicht nicht von einem Angstgegner sprechen, doch ist es so, dass der JC Eberswalde bisher keine guten Erinnerungen bei den Bottropern hervorruft. Vor zwei Jahren verpasste man nur denkbar knapp den Aufstieg durch eine hauchdünne Niederlage mit 7:6 in Eberswalde und auch im letzten Jahr konnte das Team bei der Relegationsrunde in Bottrop die Ostdeutschen nicht besiegen. Zwar konnte hier ein Unentscheiden erkämpft werden, doch reichte dies auch hier nicht für den erhofften Aufstieg.

Am Samstag soll es jedoch mit dem Sieg gegen Eberswalde endlich klappen. Denn der Platz an der Tabellenspitze soll auf jeden Fall gehalten werden, damit auch in diesem Jahr die Relegationsrunde in Bottrop ausgetragen wird.

Damit bei diesem wichtigen Spitzenduell auch genügend Unterstützung von den Rängen kommt, übernimmt der Partner der 66er, die  ELE GmbH für alle Besitzer der ELE Card den Eintritt am kommenden Samstag.

+++ 12.05.08 Lerneffekt spendet wenig Trost +++

Von Oliver Schinkewitz
SU Annen kassiert sowohl gegen UJKC Potsdam als auch gegen PSG Brandenburg haushohe Niederlagen. Dani Libosan bleibt als einzige siegreich. Chancenlos gegen Titelkandidaten

JUDO DAMEN-BUNDESLIGA UJKC Potsdam SU Annen 7:0
Wie vorab schon erwartet, setzte es gleich im ersten Duell für die Sport-Union Annen eine satte Niederlage gegen Topfavorit UJKC Potsdam, der sich am Ende der Saison zu gerne auch die Bundesliga-Krone aufsetzen würde. Dass es allerdings ein 0:7 werden würde, das war den SUA-Trainern Hinnerk Gölnitz und Karlheinz Stump dann auch nicht wirklich recht.

Dabei hatte Potsdam alles aufgeboten, was die vollgepackte Mannschafts-Meldeliste so bietet: Schon im ersten Kampf sah sich Hannah Schorlemmer (bis 70 kg) mit der Ex-Hertenerin Elisabeth Greve einer Ex-U 23-Europameisterin gegenüber. Ihre Niederlage war kaum zu vermeiden, auch dauerte das Duell nicht wirklich lange. Andere SUA-Kämpferinnen wiederum boten ihren Widersacherinnen mit Erfolg für geraume Zeit die Stirn. Die Niederländerin Dani Libosan etwa, die zuvor schon viermal bei großen Turnieren gegen die Polin Inga Kolodziej verloren hatte, war diesmal nah dran, sie erstmals zu bezwingen - verlor aber wegen eines Beinfassers.

Für Nachwuchs-Kämpferin Vanessa Wagner, die in der 78 kg-Klasse aushalf und sonst in der Landesliga antritt, war das Duell mit Europameisterin Heide Wollert schon etwas ganz Besonderes. "Auf diesem Niveau wird Vanessa wohl so bald nicht wieder kämpfen", sah Gölnitz auch eine gehörige Portion Lerneffekt in den ungleichen Paarungen.

Dass letztlich noch nicht einmal der Ehrenpunkt gelang, nahm der SUA-Coach seinem Team nicht übel. "Mit so einer Rumpftruppe anzutreten, war schon nicht einfach. Dafür haben wir uns ganz achtbar geschlagen und zumindest dagegen gehalten."

PSG Brandenburg SU Annen 6:1 Auch die zweite Über-Mannschaft der Nordgruppe war kein wirklich Gradmesser für die SU Annen. Auf Seiten der Brandenburger Gastgeberinnen standen immerhin die mehrfache Olympia-Starterin Sandra Köppen-Zuckschwerdt (32), die ihren Kampf gegen Solveig Martens im Haltegriff gewann, und die aktuelle Vize-Europameisterin Romy Tarangul, die sich gegen die erst 16-jährige Hannah Karrasch schon ganz schön abmühen musste, ehe ihr Sieg (ebenfalls per Haltegriff) feststand.

Zumindest sorgte Dani Libosan für einen Ehrenzähler aus Annener Sicht. Die Niederländerin gewann ihr 57 kg-Duell gegen Fritzi Pörs ganz überlegen, fertigte die Brandenburgerin mit einem Innenschenkelwurf (Uchi-mata) ab. So hieß es am Ende 1:6 aus Sicht der SU Annen, die in ihrer zweiten Bundesliga-Saison erst in den nächsten Kämpfen auf gleichwertige Teams trifft. "Jetzt ist aber erstmal Pause bis zum 6. September", so Hinnerk Gölnitz, der dann mit seinem Team daheim auf den JC Mönchengladbach trifft. Und dort geht es für die Sport-Union wieder um die Vorherrschaft im NRW-Judo. waz witten

+++ 12.05.08 Sabrina Stettner überzeugte auch international +++

Berlin/Siegerland. Einen vorher nicht für möglich gehaltenen 11. ...

... Platz erreichte Sabrina Stettner von der Judo-Vereinigung Siegerland bei (JVS) bei den Internationalen Deutschen Einzelmeisterschaften im Judo der Altersklasse U 17 ("German Open 2008") in Berlin. Die erst 15-jährige Braungurtträgerin der JVS rechtfertigte somit die Nominierung der Landestrainer Klaus Büchter und Frank Urban und machte bei ihrem ersten Auftritt auf so hoher internationaler Ebene eine recht gute Figur.

Über 800 Teilnehmer/innen aus 24 Nationen hatten sich in Berlin eingefunden und für Sabrina Stettner ging es zunächst in der insgesamt 58 Teilnehmerinnen umfassenden Gewichtsklasse bis 52 kg gegen Daniela Thürauer aus Österreich.

Sabrina Stettner gewann diesen Kampf durch Haltegriff 20 Sekunden vor dem Ende. Die nächste Gegnerin war Nadja Meyer aus Berlin und in diesem Kampf ging es ohne Wertung in die Verlängerung ("Golden Score").

Hier bewies die Siegenerin Nervenstärke und beförderte ihre Gegnerin mit einem sehenswerten Tani-O-Toshi (Kontertechnik) auf die Matte. Im dritten Kampf stand ihr die starke Türkin Pinar Batman (die am Ende den zweiten Platz belegte) gegenüber - hier gab es für die JVS-Kämpferin nichts zu holen. Die Türkin brachte einige Wertungen für sich über die Zeit.

In der Trostrunde ging es nun um den 9. Platz gegen Bauke Groothuis aus den Niederlanden - und Stettner verlor durch einen Shido (Strafe) diesen wichtigen Kampf. Aber auch Platz elf war ein gutes Ergebnis.

Auch Manuel Gabsa von den Judofreunden Siegen-Lindenberg durfte in Berlin starten, schied aber vorzeitig aus dem Turnier aus.

+++ 10.05.08 Fit durch brasilianischen Griffkampf +++

Judoka André Breitbarth will zur U-20-Weltmeisterschaft und kämpft für Bundesligist Witten

Von Ute Berndt
In den vergangenen Wochen hat er sich einen kleinen Traum erfüllt. "Ich wollte immer schon mal nach Brasilien", schwärmt André Breitbarth. Nun war er da, für drei Wochen im Trainingslager des Deutschen Judobundes.

Reisen in ferne Länder sind ein Anreiz dafür, dass der 18-Jährige sein Leben ganz auf seine sportliche Leidenschaft ausgerichtet hat. Im vergangenen Sommer ist er aus seinem Elternhaus in Leiferde mit dem Segen und der Unterstützung von Vater und Mutter ins Sportinternat nach Hannover gezogen.

"In Braunschweig gab es einfach keine Gegner mehr für mich", sagt der Kämpfer des SFV Europa im PSV nüchtern. Und auch wenn er 2006 mit seinen drei bis vier Trainingseinheiten in der Woche Vize-Europameister der U17 geworden war, war ihm klar, dass er sein Trainingspensum steigern muss, um auch in den älteren Jahrgängen international mitzumischen. Denn das ist sein zweiter großer Anreiz: "Der Erfolg treibt mich nach vorne, wenn ich erfolgreich bin, fühle ich mich gut", sagt er. "Und es macht mir einfach Riesenspaß zu kämpfen."

Am Stützpunkt in Hannover gibt es alles zur Genüge, Randori-Partner und Übungseinheiten. Zwei- bis dreimal am Tag trainiert der ehrgeizige Youngster, der bei einer Größe von 1,90 Meter ein Kampfgewicht von 110 Kilo auf die Matte bringt.

Die erhöhte körperliche Belastung hat ihm am meisten zu schaffen gemacht. "Die ersten zwei Monate waren sehr anstrengend, und meine Leistungen sind erstmal runter gegangen", erinnert er sich. Den Schulwechsel und die eigene Haushaltsführung empfand der Elftklässler dagegen als relativ unproblematisch.

In der Altersklasse U 20 muss sich Breitbarth neu beweisen. Im Vorjahr ist er deutscher Meister geworden, in diesem Jahr aber nicht, und auch bei der EM war früh Schluss. Auf der höchsten Könnensstufe hat er drei nationale Konkurrenten, die er hinter sich lassen muss, um sein Nahziel zu erreichen, die Teilnahme an den Weltmeisterschaften im Herbst in Bangkok.

"Das ist ein realistisches Ziel", sagt der junge Mann selbstbewusst, der durch seine ältere Schwester Ann-Kristin zum Leistungsjudo kam. Für später träumt er von Olympischen Spielen. "2016 wäre ich in einem guten Alter." Vorbilder aus der internationalen Spitze hat er sich schon gesucht: Den Japaner Kosei Inone, ein begnadeter Techniker, den er aus Trainingslagern in Japan kennt, und den Franzosen Teddy Riner, der nur ein Jahr älter ist, aber schon Weltmeister bei den Männern.

Den nächsten Schritt auf dem Weg zur Spitze will Breitbarth in der Bundesliga gehen. Doch auch wenn er sein Internatszimmer mit dem BJC-Kämpfer Frederico Scoccimarro teilt, kämpft er in der nächste Woche beginnenden Saison nicht etwa für den Braunschweiger Judoclub. Er hat bei dessen Konkurrenten SU Witten-Annen zugesagt. "Die waren einfach die ersten, die mich gefragt haben, dort stand ich schon länger im Wort, und das Geld stimmt auch", erläutert er, dass die Entscheidung nichts mit der Rivalität zwischen BJC und SFV Europa zu tun hat.  Dass er in seinem ersten Erstligajahr viel zum Einsatz kommt, glaubt Breitbarth nicht. "Ich freue mich, dass ich mit 18 Jahren im Kader stehe, andere werden erst mit 23 gefragt, ob sie Bundesliga kämpfen wollen", sagt er stolz.

Wenn der BJC am ersten Kampftag in Witten antritt, ist er auf keinen Fall dabei, dann kämpft Breitbarth in Frankreich um Qualifikationspunkte für die U-20-WM. Seit dem Trainingslager an der Copacabana fühlt er sich gut gewappnet. "Die Brasilianer sind im Griffkampf sehr gut, da habe ich viel gelernt, das hat mich vorangebracht." braunschweiger zeitung

+++ 08.05.08 Brand hat die Messlatte hoch gelegt: Bestes NRW-Team sein +++

Die Judokas wollen am Wochenende in Osnabrück ihre Siegesserie fortsetzen

Brand. Die Auftaktsiege machen Lust auf mehr. Beim Judo-Zweitligisten Brander TV ist eine neue Leichtigkeit eingekehrt. Der Frauenkader, der in der ersten Bundesliga oft die Rolle des Prügelknaben einnehmen musste, will seine frisch begonnene Siegesserie erweitern. Das könnte in Osnabrück geschehen. Dort müssen sich die Branderinnen mit dem heimischen TB und dem 1. JJJC Hattingen messen.

Während die Osnabrücker mit zwei Auftaktniederlagen in die Saison gestartet sind, konnten die Hattinger immerhin zwei Punkte holen. Brands Teammanager Markus Corsten lässt Selbstbewusstsein sprechen: „Die besseren Voraussetzungen liegen demnach bei uns." Er ergänzt: „Es ist natürlich unser Ziel, die beste Zweitliga-Mannschaft aus NRW zu sein. Dies ist unsere Messlatte", so der Teammanager, der dabei auf einen Sieg über Hattingen anspielt.

Sein Kader wird etwas geschwächt die Reise nach Osnabrück antreten müssen, da sowohl Marei Richter (-53 kg), als auch Julie Baeyens (-57 kg) fehlen werden. Die möglichen Beeinträchtigungen werden die Branderinnen aber gut kompensieren können, versichert Corsten: „Unser Kader lässt durchaus Ausfälle zu, so dass wir keinen Grund zu Sorge haben werden."

Dabei setzt er mit Trainer Ibrahim el Abdouni auch wieder auf die starke Leichtgewichtlerin Charline van Snick (-48 kg), die im letzten Jahr in der ersten Liga für Furore sorgte. „Auch in den weiteren Gewichtsklassen sind wir absolut in der Lage, Punkte zu holen", zeigt sich der Trainer el Abdouni optimistisch und erinnert dabei insbesondere an die Siege seiner jungen Kämpferinnen Sonja Wirth (-48 kg), Bianca Höck (-57 kg), Alice Schweinoch (-63 gg), Luisa Beckmann (-70 kg) und Miriam Schauff (-78 kg) am ersten Kampftag.

Dass Hattingen kein zu unterschätzender Gegner sein wird, lässt sich an der Mannschaftsliste ausmachen. Mit Susann Stammwitz (-52 kg) und Silke Andree (-70 kg) stehen zwei in Brand sehr bekannte Kämpferinnen auf Gegners Seite. „Unsere Frauen sind in der Lage, kämpferisch zu überzeugen. Ich erinnere nur an die Einsätze von Luisa Beckmann (-70 kg) und Julia Janßen (+78 kg), die über die volle Kampfzeit mit riesigem Aufwand ihre Kämpfe absolviert haben", ist Teammanager Corsten optimistisch. (mali) AZ / AN

+++ 08.05.08 Der Preis der Pragmatiker +++

Markus Rensinghoff
Am ersten Kampftag ging für die Hertener Panther schief, was schief gehen konnte. Im Heimkampf gegen Rostock und Mönchengladbach soll es nicht besser werden, „es wird besser", sagt Präsident Dieter Trakis

Herten. Mit dieser Aussage hat sich Dieter Trakis (Foto) für den undotierten Preis der Pragmatiker beworben. „Das Schlimmste haben wir hinter uns. Das ist abgehakt", sagt der Präsident der Hertener Panther. Er meint damit den ersten Kampftag der 1. Frauen-Judo-Bundesliga, an dem, so Trakis, „schief ging, was schief gehen konnte". Nun aber soll es nicht besser werden sagt Trakis, „es wird besser". Was einfach erscheint, wenn man den Bundesliga-Auftakt in Brandenburg betrachtet, bei dem die Hertenerinnen nur mit einmem Rumpfteam antreten konnten und zwei Minuspunkte mitbrachten.

Nun aber steht der Heimkampf an. Die PSV Rostock und der 1. JC Mönchengladbach sind die Gegner (Samstag, ab 18 Uhr, Gesamtschule) und im Gegensatz zu Brandenburg könnte Hertens Trainer Frank Alex sogar zwei Mannschaften auf die Matten schicken. Indra Alex, Tara Buchta, Jutta Griebner, Christine Hüske und Jessica van der Spil und Julia Rizza fallen aus. Es bleiben aber dennoch 15 Kämpferinnen über. Das sei eben vielleicht der entscheidende Vorteil bei einem Heimkampf gegen zwei ungefähr gleichstarke Gegner sagt Trakis. „Alle werden da sein. Dazu einige Zuschauer. Unsere Leute sind ausgeruht und wir können schauen, wie sich Mönchengladbach gegen Rostock schlägt und wie wir dann den ersten Kampf bestreiten. Vielleicht müssen wir in einigen Gewichtsklassen wechseln." Das wäre in jeder Klasse möglich. Nur in der bis 48 Kilogramm nicht. Dort muss Julia Kriesten beide Kämpfe bestreiten. „Im Notfall", so Trakis, „auch mit einer Verletzung."

Davon will er aber nicht ausgehen. Den schlechten Kampftag habe es schließlich bereits gegeben. Wobei Trakis die Mannschaft für „das Desaster" nicht verantwortlich macht. „Da muss ich das Team in Schutz nehmen. Innerhalb Deutschlands können wir alles koordinieren. Aber wenn internationale Wettkämpfe dazu kommen und deren Termine sich dann auch noch kurzfristig verschieben, hat man kaum noch Möglichkeiten. Schließlich findet in diesem Jahr auch noch Olympia statt und dort wollen alle hin." Julia Kriesten hat noch Chancen auf eine Teilnahme und mit Inga Doll, geborene Gussenberg, auch eine zweite Hertener Kämpferin.

Olympia in Peking sorgt im Übrigen auch dafür, dass der Kampfplan der 1. Bundesliga weit auseinandergezogen wird. Ganz weit. Nach diesem zweiten Kampftag in Herten gibt es erst einmal eine lange Pause. Bis September. Die Kampftage drei und vier finden dann am 6. und 13. September statt, das Finale am 11. Oktober. waz vest

+++ 07.05.08 Amazonen des 1. JJJC mit guten Platzierungen +++

Lünen. Äußerst erfolgreich kehrten die Judo-Kämpferinnen des 1. JJJC Lünen vom diesjährigen Amazonenturnier des JC Holzwickede zurück.

Bei diesem Turnier treten auf Bezirksebene weibliche Judoka von den Jüngsten in der U11 bis hin zu den Damen an. Die jüngste Starterin des 1. JJJC Lünen war Celine Völz in ihrem ersten Jahr in der Altersklasse U14. Sie begann sehr vielversprechend mit zwei Auftaktsiegen. Dann folgten jedoch sehr starke Gegnerinnen, denen Celine unterlegen war, so dass sie letztlich einen guten fünften Platz belegte.

In der gleichen Altersklasse ging auch Kim Hammerhofer auf die Matte. Kim war in ihrem ersten Kampf noch nicht richtig im Geschehen und verlor. Danach war sie allerdings hellwach und fuhr zwei sichere Siege ein. Als Zweite ließ sie damit zwei Kämpferinnen hinter sich. In der Altersklasse U17 hatte Aileen Gössing als einzige gemeldet und siegte damit kampflos.

Julia Hilgers und Svenja Hoffmann kämpften in der Klasse -70 kg. Während Svenja die Matte vier Mal ohne Sieg verlassen musste, war Julia zwei Mal erfolgreich. Unter anderem auch mit einem Würgegriff gegen ihre Vereinskameradin. Julia belegte damit Rang drei, Svenja wurde Fünfte.

In der kombinierten Altersklasse U20/Frauen gingen Annika Denninghoff und Rebecca Wagner an den Start. Annika verlor ihre beiden Kämpfe, erreichte aber noch Platz drei. Rebecca Wagner gewann ihren ersten Kampf, so wie man es in der Jugend von ihr gewohnt war. In den folgenden drei Kämpfen fehlte jedoch der letzte Biss. Somit belegte auch sie Rang drei. westfälische rundschau 

+++ 03.05.08 Gevelsberger gerüstet für EM-Meisterschaft +++

Judokas Agricola und Zietlow holen in Köln Westdeutschen Titel

Gevelsberg. (chd) In Köln-Worringen wurde die Gevelsberg-Bochumer Kombination Westdeutscher Meister. In der Kategorie Katame-no-Kata setzten sich Agricola und Zietlow gegen acht weitere Paare durch. Und konnten dabei die Zweitplatzierten deutlich in die Schranken weisen. Beste Vorzeichen für den kommenden Saisonhöhe-punkt auf Malta.

Jan Zietlow ist wie sein Partner Thomas Agricola optimistisch: "Nach Monaten der Vorbereitung war das die große Chance für uns, unser Können zu beweisen", sagt Zietlow. Bis zur vier Mal pro Woche standen beide auf der Matte, dazu kam zuletzt auch noch ein ausgeprägtes Fit-nessprogramm.

Arbeit, die sich schon jetzt ausgezahlt hat. Nicht nur durch den Westdeutschen Titel, sondern auch durch die Qualifikation für die Deut-sche Meisterschaft, die Mitte Juni in Bochum stattfindet. Die vier erstplatzierten Paare sind dort startberechtigt.

Knapp zwei Wochen vor der EM ein tolles Resultat für Thomas Agricola und Jan Zietlow. Vor allem in Hin-blick auf die starke Konkur-renz, die den beiden heimi-schen Startern den Titel strei-tig machen wollte: "Die Zweitplatzierten des Vorjah-res sind frühzeitig geschei-tert", so die frisch gebackenen Titelträger, die darüber hinaus auch die viertplatzierte Paarung bejubelten: "Die beiden haben die Kata im Vorfeld von uns erlernt, um ihre Prüfung zum 2. Schwarzgurt zu bestehen", sagt Zietlow. westfalenpost

+++ 03.05.08 Merle legte Kaderathletin aufs Kreuz +++

LANGENFELD. Beim Einladungsturnier des TSV Bayer Leverkusen hinterließ der Judo-Nachwuchs des JC Langenfeld einen guten Eindruck und machte fette Beute. Drei Siege verhalfen Leonard Kohler zur Goldmedaille. ...

... Leon Kaiser verließ ebenfalls dreimal als Sieger die Matte, verlor aber das Finale knapp und nahm die Silbermedaille mit nach Hause. Lotta gewann in Leverkusen

Lotta Dewenter gewann alle Kämpfe überzeugend, was mit Gold belohnt wurde, und Alina Schulte landete nach zwei Siegen auf dem dritten Platz. Delia Grigo sackte nach vier Siegen Gold ein. Renèe Kaiser wurde nach zwei Erfolgen mit Bronze belohnt. Gleiches galt für Maria Mela. Beim bezirksoffenen Pokalturnier in Oberhausen schickte Trainer Jens Kaiser drei Mädchen und vier Jungen auf die Matte. Nach vier Siegen freute sich Merle Grigo (bis 33 kg) über die Goldmedaille - ganz besonders beeindruckend war ihr Erfolg über eine Kaderathletin, gegen die sie bisher immer verloren hatte. Jasmin Schulte (bis 44 kg) gewann ihre Vorrundenkämpfe souverän, unterlag im Halbfinale nur knapp und sicherte sich im kleinen Finale die Bronzemedaille. Für Maren Warthmann reichte es trotz guter Leistungen nicht zu einem Platz auf dem Treppchen. Bei den Jungen erfüllte Christian Siegmund (bis 34 kg) die Erwartungen. Nick Dewenter, Leo van Gemmern sowie Luka Schreiber blieben dagegen unter ihren Möglichkeiten und schieden frühzeitig aus.

+++ 02.05.08 SU Witten-Annen auch im Fußball erfolgreich 3. Platz +++

Zum ersten Mal nahmen die Judoka der SU Witten-Annen beim Landesoffenen Judo Fußballturnier im Sportpark in Herne teil. 13 Seniorenmannschaften und 3 Jugendmannschaften nahmen am Vatertag teil. Ohne große Erwartungen machten sich die SUA Judoka auf den Weg nach Herne und es sollte sich schnell herausstellen, dass hier Judoteams antreten, die auch Ambitionen auf einen Pokal hatten.

Die Vorrunde schien zu einer schwierigen Aufgabe zu werden. Gegen Mülheim gab es gleich die erste Niederlage mit 0:1, auch das zweite Spiel sollte erfolglos bleiben und die SUA ging mit 1:3 gegen Lippetal als Verlierer vom Platz. Er im dritten Spiel der Vorrunde konnte die SUA den Sieg einfahren und gewann 3:1 gegen DSC Wanne-Eickel II. Das Achtelfinale wurde mit Freilos überstanden, so dass die SUA Kicker gleich im Viertelfinale standen und hier drehte Witten, wie im Judo, erst richtig auf und 1:0 gegen Bielefeld reichte für die überraschende Halbfinalteilnahme. Und auch hier, sollten die Judoka, wie in der Bundesliga gegen den späteren Titelverteidiger Lippetal 1:2 verlieren, bis man sich dann Platz 3 gegen die Judoka Rauxel mit 2:0 sicherte.

Ein tolles Fußballturnier vom DSC Wanne-Eickel, welches vom Turnierverlauf aus Sicht der SUA der Judobundesliga gleicht, am Ende waren alle Spieler glücklich und der 5 Liter Preis wurde am Abend noch im SUA Dojo in gemütlicher Runde genossen.

SUA Spieler: Erfried Kühl, Magnus Kühl, Oliver Brüggemann, Christian Mietasch, Tobias Fischer-Wasels, Daniel Sowa, Jorgo, Rebecca Richter
Trainer: Ringo Wittig Maskottchen: Jona Wittig

1. Platz Lippetal
2. Platz Mülheim
3. Platz Witten

+++ 01.05.08 Vorwürfe der Bundesligaschiebung in der Lübecker Presse +++

"Gelsenkirchen hat zwar mit allen Mitteln - sogar mit Unterstützung der Kampfrichter - unseren Sieg verhindern wollen, es zum Glück aber nicht geschafft", freut sich Budokan-Chefcoach Vladimir Wandtke am 29.04.08 in den Lübecker Nachrichten.

Kommentar judo-NRW: Die nicht fundierten Betrugsvorwürfe von "gekauften Kampfrichtern" in den Medien zu publizieren, zeugen zumindest von wenig Weitsicht im Judosport, zumal sie lediglich subjektive Eindrücke Einzelner sind. Ähnliches hatte bereits Hertha Walheim dem JC 66 in der Begegnung gegen Gelsenkirchen 2007 vorgeworfen, als Florian Heimlich Oliver Gussenberg zweimal in der Begegnung spektakulär schlagen konnte und somit Gelsenkirchen zum Sieg mit 9:5 über den Tabellenersten verhalf. Walheim entschuldigte sich dann später offiziell für diese unsportlichen Vorwürfe.

Allerdings auch hier zeugten die Pressestimmen der Aachener Nachrichten von unhaltbaren Behauptungen und wenig Intelligenz.

Jetzt geht  es allerdings einen Schritt weiter. Es geht nicht mehr um den Vorwurf des absichtlichen Verlierens, sondern Lübeck macht ein neues Kapitel der Unfairness-Vorwürfe in der Judo-Bundesliga auf:
Punkt gegen Geld und dies in die Taschen der Unparteiischen.

Stellungnahme des Lübecker Trainers:

Folgende Nachricht wurde auf Ihrer Webseite eingetragen:
========== Absender ==========

gesendet:Do 01.05.2008 19:27

Vorname: Vladimir
Name: Wandtke
E-Mail-Adresse: iggiw@web.de

========== Nachricht ==========

Die Argumentation ihrerseits ist an den Haaren herbeigezogen worden. Unsere Äußerung bezüglich des Kampftages finden sie erst seit dem 1.Mai auf unserer Seite, inklusive Videoclip. Von dieser Äußerung jedoch weichen wir keines wegs zurück und können sie auch bestätigen. Im Judo gilt immer noch fair play für alle und kein Denutiantentum. Damit wäre alles gesagt, weiterhin viel Erfolg in der Liga.

========== Ende der Nachricht ==========

Artikel der Lübecker Nachricht auf Budokan Lübeck vom 29.04.2008

Bericht judo-NRW: Gelsenkirchen Judo geht anders 

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