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März 2008

+++28.03.08 Hartes Judo-Training zahlte sich aus +++
Emmerich. Sämtliche Nachwuchssportler von Budo-Kwai Emmerich bestanden die Prüfungen und erhielten neue Gurte.

Erfolgreich waren die jüngsten Judoprüfungen beim Kampfsportverein Budo-Kwai Emmerich. Im Vorfeld wurde hart trainiert und so bestanden alle Teilnehmer die Herausforderungen. Budo-Kwai-Trainer Volker Klein überreichte im Anschluss allen Teilnehmern ihren neuen Judogurt sowie Urkunden von Verein und Judoverband.

Den weiß-gelben Gurt (8. Kyu) dürfen jetzt Joris Wittenhorst, Wiktor und Antoni Markowski, Jessica Bauduin, Sam Galle, Meverik Kartz, Timon Köhler und Nils Nipper-Lenzeps tragen. Gelb-Gurte (7. Kyu) gingen an Lydia Steinvoort, Hanna Franken, Leonie Kukulies, Niklas Kiewiet , Julien Lohmann, Robin Kodera, Jasmin Heuer sowie Julia Golubizki. In gelb-orange (6. Kyu) treten künftig Kristina Gerok, David Miedzieloki und Tonia Krijt an die Matten. Neue Träger von orangen Gurten (5. Kyu) sind jetzt Angela Kellner, Janine van den Boom, Loris Fahrner, Jonas Janßen und Michael Slodkowski.

Der Verein Budo-Kwai Emmerich, der im Jahr 2004 von dem leidenschaftlichen Kampfsportler und jetzigen Vorsitzenden Volker Klein ins Leben gerufen wurde, bietet mittlerweile drei Kampfsportarten an: "Judo, das bereits ab fünf Jahren geeignet ist, sowie die erst ab 14 Jahren geeigneten Ju-Ka-Ai-Do, was bisher von uns als einzigem Verein in Deutschland angeboten wird", so der Emmericher Kampfsportverein. Zu Ju-Kai-Ai-Do gehören Judo, Aikido, Karate, Ju-Jitsu, Nin-Jitsu und Kendo. Außerdem hat Budo-Kwai auch Aikido im Angebot.  nrz emmerich

+++25.03.08 Jennifer holt in Essen Platz vier +++ 
Lendringsen. (wp) Ein Judo-Quartett des TuS Lendringsen konnte sich bei hochkarätischen Turnieren mit viel versprechenden Leistungen in Szene setzen. ...

... Auch wenn die Medaillenplätze nicht unerwartet an die starke Konkurrenz gingen, für Jennifer Assmann, Manon Krämer, Laura Schulte und auch für Stephanie Gerber haben sich die jeweiligen Einsätze trotzdem gelohnt.

Vor allen Dingen für Jennifer Assmann, die die TuS-Farben beim Allianz-Wagner-Cup in Essen vertrat. Die talentierte Lendringserin musste bei diesem landesoffenen U-14-Turnier erstmals in der höheren Gewichtsklasse bis 40 Kilogramm starten und war somit die Leichteste in diesem mit 25 Konkurrentinnen besetzten Feld.

Jennifer gewann ihren ersten Kampf souverän, musste danach jedoch gegen die größer gewachsene Lara Reimann (Kamp-Lintfort) antreten und sich mit einem Ippon geschlagen geben.

In der Trostrunde verbuchte Jennifer vier vorzeitige Siege und schaffte damit den Sprung in den Kampf um Platz drei. Und dort traf sie erneut auf Lara Reimann, die mächtig Druck machte und sich am Ende mit einer kleinen Wertung (Yuko) durchsetzte.

Manon Krämer und Laura Schulte waren bei den deutschen Meisterschaften der Alterstufe U 17 in Schwäbisch-Gmünd im Einsatz. Dabei konnten sich sowohl Manon als auch Laura in ihren Gewichtsklassen in der Haupt- und Trostrunde behaupten. Am Ende mussten sie sich jedoch der starken Konkurrenz geschlagen geben und belegten jeweils einen guten zwölften Platz.

Stephanie Gerber stellte sich in Wanne-Eickel ebenfalls der Herausforderung einer deutschen U-20-Einzelmeisterschaft. Allerdings musste sich die Lendringserin dem hohen Leistungsniveau der anderen Teilnehmer beugen. westfalenpost menden

+++25.03.08 Großer Erfolg für Katharina Czogalla +++ 
Holtener Kämpferin holt Silber bei der DM der U 17. Denny Koppers auf Bronzerang.

Oberhausen. Nach dem großen Erfolg bei den westdeutschen Einzelmeisterschaften vor drei Wochen, bei denen sich sechs Oberhausener Judoka für die nationalen Titelkämpfe in Schwäbisch-Gmünd qualifizieren konnten, schafften es nur zwei Kämpfer des Judo-Team Holten auch auf dieser Ebene den Sprung aufs Treppchen. Mit dem Gewinn der Vizemeisterschaft in der Gewichtsklasse bis 78 kg konnte Katharina Czogalla (rechts) ihren bisher größten Erfolg feiern.

Am Ende eines langen Wettkampftages fehlte ihr dann vielleicht auch nur noch die Konzentration, denn nach einem ausgeglichenen Kampf musste sich Katharina ihrer Gegnerin von der Sportunion Witten-Annen mit nur einer kleinen Wertung geschlagen geben. Das war schon Pech.

Nach den Auftaktsiegen ereilte Denny Koppers (-46 kg, links) dieses Schicksal bereits im Viertelfinale und er musste dafür in der Trostrunde weiterkämpfen. Hier lief dann alles nach Plan für den jungen Holtener Judoka und er konnte die Matte jeweils vorzeitig als Sieger verlassen.
Sogar im kleinen Finale um Platz drei hatte er seinen Kontrahenten aus Potsdam in weniger als zwei Minuten bezwungen und sich damit die Bronzemedaille gesichert.
Komplettiert wurde der Erfolg des Judo-Teams aus dem Oberhausener Norden dann noch durch die beiden guten siebten Plätze von Lars (-73 kg) und Christian Beckmann (-66 kg). nrz oberhausen 

+++25.03.08 Ron Hendricks ist nun Deutscher Meister +++ 
Goch. Der 15-jährige Judoka des JC Samurai Goch-Kevelaer sicherte sich bei den nationalen Titelkämpfen in der Altersklasse „U 17” den Titel.

Ron Hendricks vom Judo-Club (JC) Samurai Goch-Kevelaer hat sich einen Traum erfüllt. Der erst 15-jährige Kampfsportler sicherte sich bei Deutschen Einzelmeisterschaften im baden-württembergischischen Schwäbisch-Gmünd in der Gewichtsklassse bis 50 Kilogramm in der Alterklasse „U 17” den Titel.

Nach der Qualifikation bei den Westdeutschen Meisterschaften hatte sich der JC-Yongster in den vorigen Wochen mit seinem Coach, dem vierfachen Weltmeister Walter Trapp, intensiv auf den Wettbewerb vorbereitet. Mit Erfolg, denn Ron setzte sich gegen die bundesweit besten Nachwuchs-Judoka durch.

Vier Ippon-Siege, dem K.o. im Judo, kämpfte er sich bis ins Finale. Und in diesem ging Ron trotz sechsstündiger Wartezeit voll konzentriert auf die Matten. Trotz des geschickten Defensiv-Verhaltens von Julian Beuchert (Baden-Württemberg) - immerhin Vorjahressieger der Internationalen Meisterschaft in Berlin - gelang ihm die entscheidende Wertung.

Der verdiente Lohn war aber nicht nur ein goldener Pokal. Zudem wurde Ron zu einer einwöchigen Trainingsreise nach Russland eingeladen. nrz goch

+++24.03.08 Die Gegner aufs Kreuz gelegt +++
Matthias Reitz vom BC Kamp-Lintfort erreicht Platz sieben bei der DM.

Moers. Mit einem siebten Platz bei der deutschen Einzelmeisterschaft der unter 17-Jährigen kehrte Matthias Reitz aus Schwäbisch Gmünd zurück. Der Judoka vom Budo-Club Kamp-Lintfort verbesserte damit seinen Vorjahreserfolg noch einmal deutlich. In der Vorrunde überzeugte er zweimal durch seine Spezialtechnik, einen Beinwurf, mit dem er seine Gegner deutlich vor Ablauf der Zeit aufs Kreuz legte.

Im Viertelfinale verpasste Reitz seine Chance gegen einen deutlich agileren Gegner. Trotz Wertungen auf beiden Seiten musste er den Weg in die Trostrunde antreten. Dort überzeug-te der Kamp-Lintforter schon nach kurzer Zeit mit einer gelungenen Bodenaktion, die seinen Gegner zur Aufgabe zwang. Die mitgereisten Trainer und Vereinskameraden feuerten ihren Kämpfer auch beim Einzug ins kleine Finale lautstark an. Reitz punktete mehrfach und wurde erst kurz vor dem Ende von seinem Gegner mit einem Schulterwurf überrascht.

Etwas traurig, aber stolz, kehrte der Athlet in die Heimat zurück. Im Verein wurde die bisher höchste DM-Platzierung überschwänglich gefeiert.

Mehr Informationen zu Judo und dem Verein gibt es im Internet unter www.bc-kali.de oder Tel: 02842/9755687 und 02835/447744. nrz moers

+++19.03.08 Dunkel und Eberhardt holen sich Gold +++
Hohenlimburg. (nr) Bei den Deutschen Meisterschaften im Judo für die Frauen der Altersklasse U 17 in Schwäbisch-Gmünd holten sich am Wochenende zwei heimische Mädchen die Goldmedaille.

Große Freude bei (v.l.) Heimtrainer Karsten Flormann, Miriam Dunkel, Christin Eberhardt und Landestrainer Frank Urban.

Miriam Dunkel - die Tochter der ehemaligen HSV-Trainerin Alice Kertesz-Dunkel - und Christin Eberhardt kämpfen zwar seit einigen Jahren bei der SU Witten-Annen, stammen aber ursprünglich aus der Schülerabteilung des TV Hohenlimburg 1871.

Miriam Dunkel (15) wechselte bereits mit zehn Jahren der besseren Perspektiven wegen nach Witten, Christin Eberhardt folgte wenig später.

Um an der DM teilnehmen zu können, mussten beide den Weg über die notwendigen Qualifikationen gehen, als Kreis-, Bezirks- und die Westdeutschen Meisterschaften. Hier holte sich Dunkel den ersten Titel, war damit eine von 25 Starterinnen in ihrer Gewichtsklasse bis 70 kg. Eberhardt kämpft eine Kategorie höher (78 kg) und hatte es mit einem 23er Feld zu tun.

Miriam Dunkel bestritt bis zum erfolgreichen Finale fünf Kämpfe, von denen sie lediglich im ersten Gefecht fast über die gesamten vier Minuten Kampfzeit gehen musste - vier Sekunden vor Ende gelang ihr, nach Punkten in Führung, der entscheidende Griff. In den nächsten Kämpfen ging es schneller - gerade 13 Sekunden dauerte es im zweiten, eine Minute im dritten und gut zwei Minuten im vierten Kampf.

Wie im Finale bei den Westdeutschen Meisterschaften hieß ihre Gegnerin wieder Melina Wehmeyer (Mönchengladbach), die auch diesmal nach nur 80 Sekunden die Waffen strecken musste.

Christin Eberhardt hatte vier Gegnerinnen zu besiegen. Das gelang ihr, weil sie im ersten Kampf nach vier Minuten, in den nächsten beiden frühzeitig (90 Sekunden und nach dreieinhalb Minuten) siegte. Im Finale gegen Katharina Czogolla (JT Holten) musste sie erneut über die volle Zeit, siegte aber hier dann verdient nach Punkten.

Für Miriam Dunkel, von Mutter Alice begleitet, folgte eine Einladung zu Turnieren nach Russland und nach Thüringen, wo sich die Teilnehmer für die Europameisterschaften anbieten und qualifizieren können. Die WR wünscht den beiden Gymnasiastinnen auf ihrem weiteren Weg viel Erfolg! waz hohenlimburg

+++19.03.08 8 Medaillen in 2 Wochen +++

Zwei Deutsche Meisterschaften in 2 Wochen und der 1.JC Mönchengladbach steht in einer Wertung ganz oben. Kein Judo-Verein in Deutschland holte soviele Medaillen wie der 1. JCM.

Die Ergebniss des 1. JC Mönchengladbach:

Sascha Herkenrath 1.Platz -66kg U17
Marc Odenthal2.Platz -90kg U20
Mira Ulrich 2.Platz -40kg U17
Melina Wehmeyer 2.Platz -70kg U17
Ulrike Scherbarth 3.Platz -70kg U20
Marius Rogge 3.Platz -66kg U20
Oliver Zabel 3.Platz -90kg U20
Julia Tillmanns 3.Platz -78kkg U17

Medaillenanzahl der Vereine bei den DEM U17/U20:
1.JC Mönchengladbach 8 Medaillen
TSV München-Großhadern 7 Medaillen
JC Frankfurt/Oder 7 Medaillen
JC Leipzig 6 Medaillen
JC Wermelskirchen 6 Medaillen
TSV Bayer 04 Leverkusen 6 Medaillen
(Quelle: 1. JC Mönchengladbach)
+++19.03.08 Katharina holt Silber +++
Judo-Team Holten.Nach dem Riesenerfolg bei den Westdeutschen Einzelmeisterschaften vor drei Wochen, bei denen sich sechs Oberhausener Judoka für die nationalen Titelkämpfe in Schwäbisch Gmünd qualifizieren konnten, schafften nun zwei Kämpfer des Judo-Team Holten auch auf dieser Ebene den Sprung aufs Treppchen.
Mit dem Gewinn der Vizemeisterschaft in der Gewichtsklasse bis 78 kg konnte Katharina Czogalla ihren bisher größten Erfolg feiern. Nach souveränen Auftaktsiegen ereilte Denny Koppers (-46 kg) dieses Schicksal bereits im Viertelfinale und er musste in der Trostrunde weiterkämpfen. Hier konnte er die Matte jeweils vorzeitig als Sieger verlassen. Sogar im kleinen Finale um Platz 3 hatte er seinen Kontrahenten aus Potsdam in weniger als zwei Minuten bezwungen und sich die Bronzemedaille gesichert. Komplettiert wurde der Erfolg des JTH durch die siebten Plätze von Lars (-73 kg) und Christian Beckmann (-66 kg). waz oberhausen

+++17.03.08 DM-Gold für Eberhard und Dunkel - Der große Wurf +++ 
Christine Eberhard und Miriam Dunkel sitzen am Montagnachmittag etwas müde im Dojo am Kälberweg. Sie haben nicht viel geschlafen. Sie sind müde, aber zufrieden.

 Die beiden U17-Judoka haben auch allen Grund zufrieden zu sein. Christine Eberhard, die 14-Jährige Blaugurt-Trägerin aus Hohenlimburg, und Miriam Dunkel, die 15-jährige Braungurt-Trägerin aus Letmathe, sind am vergangenen Sonntag in ihren Gewichtsklassen Deutsche Meisterinnen geworden. Miriam Dunkel, seit 1999 beim Judo, in der Klasse bis 70 kg, Christine Eberhard, seit 2001 beim Judo, in der Klasse bis 78 kg. Ein bisschen sei sie schon stolz, sagt Miriam Dunkel zunächst beischeiden, und schiebt dann nach: „Ich habe mich unheimlich gefreut.” Christine Eberhard findet für ihre Goldmedaille zunächst nur ein Wort: „Unglaublich.” Da ist sie einer Meinung mit SUA-Trainer Karsten Flormann. „Bei Miriam haben wir auf diesen Titel hin trainiert”, erklärt Flormann. Bei Christine Eberhard habe er nicht unbedingt Gold erwartet - eine Medaille aber schon.

Beide SUA-Kämpferin setzten sich in ihrer Gewichstklasse letztlich souverän durch. Miriam Dunkel traf im Finale, ihrem fünften Kampf, auf Melina Wehmeyer vom 1. JC Mönchengladbach. Eine alte Bekannte, gegen die sie bisher immer gewann. So auch im Finale. Mit ihrer Spezialtechnik. Tai otoshi, einem Körperwurf. „Eigentlich wissen alle, dass das meine Lieblingstechnik ist, so dass ich sie gar nicht mehr so oft anwenden kann”, sagt die 15-Jährige. Christin Eberhard besiegte im Finale, es war ihr vierter Kampf, Katharina Czogalla (JT Holten), ebenfalls eine Kämpferin aus dem nordrhein-westfälischen Verband. „Für Nordrhein-Westfalen war es ohnehin die beste DM überhaupt”, sagt Karsten Flormann. Nordrhein-Westfalen insgesamt, und Miriam Dunkel und Christine Eberhard im besonderen. „An ihrem Erfolg hat auch Landestrainer Frank Urban seinen Anteil”, sagt Flormann. Besonders freut sich Karsten Flormann für die SU Annen. Es seien die ersten DM-Medaillen von Mädels der Sportunion, die in der Vergangeheit mehr von den Männern und Jungen geprägt gewesen sei. Einen Anteil kann sich auch Flormann an dem Edelmetall gutschreiben, brachte er als Jugendtrainer doch in den vergangenen drei Jahren immerhin drei deutsche Vize-Meister mit nach Annen. Doch jetzt - das war der große Wurf. 

Karsten Flormann hat allerdings keine Angst, dass die beiden Teens abheben werden. Dazu hätten sie allerdings auch gar keine Zeit. Die nächsten Aufgaben warten schon. Als Deutsche Meisterinnen sind sie nicht automatisch für die U17-Europameisterschaften qualifiziert. Auf weiteren Turnieren wollen aber sie ihre Ansprüche untermauern. In Bad Blankenburg zum Beispiel. Oder in Russland, wo Miriam Dunkel ein Trainingslager bestreiten wird. Oder bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften in Berlin. Eine Kämpferin pro Gewichtsklasse darf zur EM in Litauen. „Die beiden machen es der Bundestrainerin nicht einfach”, sagt Flormann. Dunkel und Eberhard stehen im Mittelpunkt. Karsten Flormann vergisst Alexandra Zwirner, Annens dritte DM-Teilnehmerin, aber nicht. In der Klasse bis 48 kg absolvierte sie sieben Kämpfe, dreimal ging's in die Verlängerung. „Sie hat toll gefightet”, sagt Flormann. Sie wurde Fünfte. Eine Medaille - so der Trainer - hätte auch sie verdient gehabt. waz witten

+++17.03.08 Ein Prill geht, zwei Prills kommen +++ 
Friedrich und Valerie senior stehen auf der Liste des JC Koriouchi Gelsenkirchen. Jeffrey Meeuwsen kämpft in der Saison 2008 für den Liga-Konkurrenten JC 66 Bottrop. "Es geht nur ums Geld", sagt Harald Mantei

JUDO 2. BUNDESLIGA Gelsenkirchen. Der Name Prill steht auch 2008 auf dem Meldeliste des JC Koriouchi Gelsenkirchen - sogar zweimal. Das Riesen-Talent der 60-Kilo-Klasse, Valerie junior, wird aber dennoch in der 1. Bundesliga kämpfen, in Witten für die SU Annen. Neu im Aufgebot der Gelsenkirchener für die 2. Judo-Bundesliga sind 81-Kilo-Mann Friedrich Prill (20) sowie Valerie Prill senior, der Papa also, der schon 46 ist und einst - wie jetzt der Sohn - für die Sport-Union Annen aktiv war. Ein Scherz? "Nein", sagt Koriouchi-Trainer Harald Mantei. "Er ist immer noch gut drauf. Und wenn in der 66-Kilo-Klasse eine Lücke sein sollte, kann er auch eingesetzt werden."

Nach Valerie Prill junior, dessen Wechsel ja schon lange bekannt war, haben die Gelsenkirchener kurzfristig einen weiteren Eckpfeiler ihres 2007-Teams verloren: den Niederländer Jeffrey Meeuwsen. "Die Liste war schon weg", sagt Harald Mantei. Mit dem 90-Kilo-Mann als Koriouchi-Kämpfer. Nun aber wird der 25-jährige für den Liga-Konkurrenten JC 66 Bottrop starten. "Es geht nur ums Geld", sagt Harald Mantei und ist auch ein bisschen sauer, weil der Deutsche Judo-Bund der Bottroper Nachmeldung stattgegeben habe, der des JC Koriouchi mit den Niederländern Jan de Brouwer und Timmy Rentzing aber nicht. "Dann", sagt er, "hätten wir die Lücke, die Jeffrey hinterlässt, gut schließen können."

Also ist das Koriouchi-Team 2008 schwächer als das 2007, zumal auch noch 100-Kilo-Mann Lars Schüttken nicht mehr dabei ist, weil er von seinem Stammverein Stella Bevergern keine Freigabe erhalten hat? So will es Trainer Harald Mantei dann doch nicht sehen. "Es ist", sagt er, "fast alles so geblieben." Zum Beispiel auch, weil zwei Talente - beide Jahrgang 1991 - verpflichtet werden konnten. Dimitri Koschelev (17) aus der Talent-Schmiede der Crocodiles Osnabrück für die 60- und der Armenier Witalij Galustian (16) für die 66-Kilo-Klasse. "Sie haben beide sehr viel Talent und könnten wie in der vergangenen Saison Valerie Prill was reißen", sagt der 47-jährige Koriouchi-Trainer.

Die Mannschafts-Startlisten, die bis zum 1. März beim Deutschen Judo-Bund vorliegen mussten, sind den Klubs noch nicht zugegangen. Deshalb ist Harald Mantei bei der Beurteilung der Konkurrenz, vor allem bei den Aufsteigern BC Randori Berlin und Budokan Lübeck, noch sehr vorsichtig. Seine Top-Favoriten für die Plätze eins und zwei, die zur Teilnahme an der Erstliga-Relegation berechtigen, hat er aber schon ausgemacht: Absteiger JC Eberswalde, bei dem die Gelsenkirchener die Saison am 12. April eröffnen werden, und traditionell des JC 66 Bottrop. "Ich wäre froh, wenn wir unter die ersten Vier kämen", sagt der Koriouchi-Trainer, der neben dem vermeintlichen Top-Duo auch die beiden NRW-Kontrahenten 1. JC Mönchengladbach und TSV Bayer 04 Leverkusen auf der Rechnung hat.

Es ist aber nicht so, dass der JC Koriouchi eine bessere Platzierung als Rang vier nicht nähme. Vielleicht sogar eine Teilnahme an der Relegation mit ernsthaftem Blick in die 1. Bundesliga? "Dann müssten Sponsoren noch einmal tief in die Tasche greifen", sagt Harald Mantei. Im deutschen Judo-Oberhaus entstünde für den Verein nach aktuellem Stand ein finanzielles Problem. "Die 1. Bundesliga", sagt er, "würde sehr teuer." waz gelsenkirchen

+++17.03.08 Gold, Silber, Bronze +++
VON GERHARD PICK
Verspielte durch eine Unachtsamkeit den Titel, sicherte sich dafür aber dennoch den dritten Rang: Rodel Arnolds.

(RP) Die Judoka des JC Wermelskirchen schwimmen weiter auf der Erfolgswelle: Bei der Deutschen U 17-Meisterschaft holte sich Daniel Hiltemann den Titel. Alisha Sheikh wurde Zweite, Rodel Arnolds belegte Rang drei.

Gold für Daniel Hiltemann, Silber für Alisha Sheikh, Bronze für Rodel Arnolds – damit hat das Nachwuchs-Trio des JC Wermelskirchen bei der Deutschen Meisterschaften der U 17-Judoka in Schwäbisch-Gmünd den Erfolg bei den U 20-Titelkämpfen vor einer Woche sogar noch übertroffen. Dort hatte es bekanntlich einmal Gold und zweimal Bronze für den JCW gegeben.

Dabei war Daniel Hiltemann, der in der Gewichtsklasse bis 43 Kilogramm antrat, von seinem Triumph erst einmal selbst überrascht. Denn in seinem ersten U 17-Jahr war bereits der Gewinn der „Westdeutschen“ und die damit verbundene DM-Qualifikation herausragende Erfolge für den 14-Jährigen. Der kämpfte am Wochenende folglich ohne besonderen Erwartungsdruck und erreichte mit zwei vorzeitigen Siegen durch Techniken in der Bodenlage das Viertelfinale. Hier wartete mit Martin Hubold aus Sachsen ein harter Brocken auf Hiltemann, der aber die mit den Trainern abgesprochene Marschroute beibehielt, mehrere kleinere Wertungen holte und seinen Gegner sogar noch in der letzten Sekunde auf den Rücken warf.

Spätestens nach diesem Sieg war klar: das konnte sein Tag werden. Im Halbfinale traf Hiltemann auf den Württembergischen Meister Steffen Hofmann, gegen den er früh durch eine Fußtechnik eine kleine Wertung (Koka) erzielte, die er bis zum Schluss verteidigte. Im Finale gegen Christoph Spalek (Beuel), den er bereits bei der Westdeutschen Meisterschaft geschlagen hatte, ging der Wermelskirchener mit einer hohen Wertung für seine Spezialtechnik, einen Schulterwurf, in Führung, die er bis zum Schluss behauptete.

Alisha Sheikh startete in der Gewichtsklasse bis 44 Kilogramm trotz anfänglicher Nervosität mit einer Kontertechnik nach sieben Sekunden. Im nächsten Kampf nutzte sie gekonnt ihre Chance am Boden und hielt ihre Gegnerin im Haltegriff fest. Im Viertelfinale traf sie auf die starke Württembergerin Stephanie Aschenbrenner, gegen die sie kurz vor Ende gewann.

Im Halbfinale wartete der nächste harte Brocken mit Jacqueline Bebek aus dem Rheinland – eine Wiederholung des Duells von der U20-Meisterschaft, das Sheikh nach einer Minute durch einen Würgegriff für sich entschied. Im Finale traf die 15-Jährige auf die Bayerische Meisterin Nicola Weiglein, deren körperlicher Überlegenheit die Wermelskirchenerin diesmal (noch) nicht Stand halten konnte

+++17.03.08 1000 Euro beim "Debütanten-Ball" +++
Bundesliga-Halbfinale muss das Ziel sein
Sport-Union Annen belegt beim internationalen Turnier in Bottrop den dritten Platz. Neuzugänge schlagen gleich richtig gut ein. Aus im Halbfinale gegen mit SUA-Kämpfern bestücktes Top-Team aus Nijmegen

"ELE JUDO TEAM-CHALLENGE 2008"Bottrop. Die Bundesliga-Saison für die Judoka der Sport-Union Annen beginnt zwar erst am 17. Mai, losgehen aber könnte es eigentlich schon jetzt. Jedenfalls überzeugte das neuformierte Team von An-dreas Reeh und Holk Silbersack bei der "ELE Judo-Team-Challenge" in Bottrop, belegte den dritten Platz.

Vor allem die Neuzugänge der Annener hinterließen in der Dieter-Renz-Sporthalle schon einen ausgezeichneten Eindruck, deuteten an, dass sie allemal Verstärkungen darstellen dürften. Die Ex-Mönchengladbacher Marcel Haupt (bis 60 kg) und Marcello Greco (+100 kg) sowie der ehemalige Frankfurt/Oder-Judoka Karl Schöneburg (-73 kg) gehörten in Bottrop zu den Punktesammlern der SUA. Allerdings fehlten mit den Nationalkader-Assen Benjamin Behrla, Jonas Focke und Christophe Lambert sowie den U 20-Talenten wie Florian Neumann, Maxime Lambert und Andre? Breitbarth noch einige vielversprechende Kämpfer, auf die nicht nur das Trainerduo große Stücke hält.

Zum Auftakt des international besetzten Turniers, das kurzfristig noch mit dem Fernbleiben des Süd-Bundesligisten JC Wiesbaden fertig werden musste, mussten die Annener gegen den rumänischen Meister Liberty Oradea 'ran. Trotz einer 2:0-Führung nach Siegen von Marcel Haupt und Christoph Najdecki ging die SUA am frühen Morgen leer aus, unterlag mit 2:4. Jetzt musste ein Sieg gegen Ausrichter JC 66 Bottrop her - und das gelang den Wittenern in überzeugender Manier. Lediglich Kai Kirbschus (-73 kg) musste sich erwartungsgemäß dem amtierenden Deutschen Meister Wolfgang Amoussou beugen, alle anderen Duelle gingen an die SUA - 6:1.

Richtig spannend wurde es im Viertelfinale gegen Zweitligist 1. JC Mönchengladbach, der zuvor schon überraschend gegen den SC Berlin mit 4:2 gewonnen hatte. Im Duell gegen seinen ehemaligen Teamkollegen Michael Machado verlor zum Auftakt Marcel Haupt, dann folgte ein Remis von Christoph Najdecki. Die Entscheidung folgte beim Stande von 2:2, als die beiden "schweren Jungs" Alexander Rohr (-100 kg) und Nils Kopke (+100 kg) ihre Kämpfe gewannen und mit dem 4:2-Erfolg den Einzug in die Vorschlussrunde festzurrten.

Dort kam es zum Aufeinandertreffen mit dem bärenstarken niederländischen Titelverteidiger JTS Nijmegen, in dessen Reihen mit Martijn van Oostrum, Robby van Laarhoven und Marvin de la Croes drei Judoka stehen, die in der Bundesliga für die SU Annen auf die Matte gehen. Es entwickelte sich eine hochkarätige Begegnung vor den rund 300 Zuschauern - und die Wittener waren sogar ganz nah dran an einer faustdicken Überraschung, führten durch Siege von Marcel Haupt, Florian Hahn und Stefan Oldenburg (Ippon nach nur neun Sekunden gegen den verdutzten Robby van Laarhoven) mit 3:1 - bis dahin hatte sich lediglich Christoph Najdecki gegen Routinier Martijn van Oostrum aushebeln lassen.

Doch als es um die Entscheidung ging, waren die Niederländer doch obenauf, gewannen die letzten drei Duelle (gegen Andre? Nagel, Leonhard Müller und Nils Kopke) und zogen durch das 4:3 ins Finale gegen den JC 90 Frankfurt/Oder ein, den sie überdeutlich mit 6:1 in die Schranken wiesen. Die SU Annen sicherte sich zumindest Rang drei und 1000 Euro Prämie durch ein 5:2 im "kleinen Finale" gegen den SC Berlin. Die Siege besorgten Marcel Haupt, Christoph Najdecki, Karl Schöneburg, Stefan Oldenburg und Christian Krause."Das kann eine richtig gute Saison werden - sofern sich jetzt niemand verletzt", meinte SUA-Trainer Andreas Reeh nach dem dritten Platz beim hochkarätig besetzten Bottroper Turnier. Vor allem haben die Annener, die im Vorjahr in der Bundesliga den dritten Platz belegten, ein Team mit Perspektive - durchsetzt mit vielen deutschen Nachwuchs-Assen der U 20. Aufgrund eines Lehrgangs in Frankfurt/Oder konnten sie am Samstag zwar noch nicht mithelfen, doch in der Bundesliga kommen sie sicher zum Einsatz. waz witten

+++16.03.08 Nijmegen schafft Doppelpack +++ 
Meeuwsen-Brüder führen Niederländer zur Titelverteidigung. 6:1-Finalerfolg über JC 90 Frankfurt/Oder Gastgeber JC 66 bereits in der Vorrunde ausgeschieden. 600 Zuschauer sehen Judo der Spitzenklasse

Wurf, Ippon und Sieg. Jeffrey Meeuwsen riss nach seinem Erfolg gegen Stefan Niesecke vom JC 90 Frankfurt/Oder jubelnd die Arme hoch. Soeben hatte er mit seinem Punkt zum 4:1 den Finalsieg für seinen Club Stichting Top Judo Nijmwegen bei der ELE Judo Team Challenge sichergestellt. Damit glückte den Niederländern auch die Titelverteidigung in der Dieter-Renz-Halle. Hinter Nimwegen und Frankfurt/Oder kamen der SC Berlin und SUA Witten auf die Plätze drei und vier.

Die Gastgeber vom JC 66 Bottrop waren bereits in der Vorrunde ausgeschieden. "Wir machen das Turnier ja auch nicht, um es zu gewinnen", sagte Ersatz-Trainer Dominik Assmann, der den etatmäßigen Coach Frank Urban am Mattenrand vertrat. Dieser weilte bei der U 17-DM in Schwäbisch-Gmünd. "Aber wir wussten auch, dass wir ohne unsere Ausländer nichts reißen werden", begründete Assmann die deutlichen Niederlagen gegen Witten (1:6) und die Rumänen von CSM Oradea (1:4). Zu den Ausfällen der ausländischen 66er gesellte sich unglücklicherweise auch noch Leichtgewicht Oliver Gussenberg, der auf dem Weg zu seinem Auto so unglücklich umknickte, dass sein Knöchel Wettkampf-untauglich anschwoll.

Und so sorgte allein JC-Star Wolfgang Amoussou (-73 kg) für die Bottroper Punkte. Überzeugen konnten auch Malte Peters (-60 kg) und Micha Egger (-90 kg) bei ihren Remis gegen die Rumänen. Jonathan Braun zeigte nach einjähriger Verletzungspause ein starkes Comeback gegen Witten. "Mit den Leistungen unserer Kämpfer bin ich nicht unzufrieden. Die deutlichen Ergebnisse täuschen über den Kampfverlauf hinweg", zog JC 66-Präsident Roland Assmann Bilanz.

Zwei, auf die die Bottroper verzichten mussten, führten dagegen Nimwegen zur Titelverteidigung: Danny und Jeffrey Meeuwsen. Während Danny schon lange bei den 66ern kämpft, stößt Jeffrey in der neuen Saison von Zweitliga-Konkurrent Koriuchi Gelsenkirchen zum JC. Doch bei der EJTC ging für beide der niederländische Heimatverein vor.

600 Zuschauer wollten die 3. EJTC sehen, etwas weniger als im Vorjahr. "Dennoch eine gelungene Veranstaltung. Das Spitzenjudo, dass wir versprochen hatten, wurde auch geboten", so Roland Assmann. waz bottrop

+++14.03.08 Warmkämpfen für die 1. Liga Zwölf Teams in 4 "JTC"-Gruppen +++ 
Sport-Union Annen tritt beim Turnier in Bottrop heute schon mit vier Neuzugängen an.Behrla und Focke kommen direkt vom DJB-Trainingslager. U 20-Lehrgang reduziert Wittener Kader

"ELE-TEAM-CHALLENGE"Witten. Für den quasi "runderneuerten" Judo-Bundesligisten Sport-Union Annen beginnt am heutigen Samstag, 15. März, die heiße Phase der Vorbereitung auf die Saison 2008. Die international hochkarätig besetzte "ELE Judo Team-Challenge" in Bottrop nehmen die Kämpfer um das Trainerduo Andreas Reeh/Holk Silbersack entsprechend ernst.

"Schade nur, dass wir auf einen Teil unserer Neuen verzichten müssen. Der Deutsche Judo-Bund hat einen U 20-Lehrgang in Frankfurt/Oder angesetzt", so Silbersack. Daher werden auf Seiten der Annener heute in Bottrop u. a. die Neuzugänge Andre? Breitbarth, Max Rollwage und Florian Neumann fehlen, die am vergangenen Wochenende bei der Deutschen Juniorenmeisterschaft in Herne so glänzend abgeschnitten haben. Auch die Brüder Maxime (Lehrgang) und Christophe Lambert (Strecksehnen-Abriss im Daumen) sind nicht dabei, wenn es in Bottrop um die Vergabe der Spitzenplätze geht.

In der Vorrunde müssen sich die Wittener Judoka mit Ausrichter JC 66 Bottrop (2. Bundesliga) und dem rumänischen Meister Liberty Oradea messen. "Die Rumänen sind nominell ein richtig starkes Team, das wird ein echter Gradmesser", erwartet Silbersack schon am frühen Morgen alles andere als einen Spaziergang in der Dieter-Renz-Sporthalle. Und bei den Bottropern bleibt abzuwarten, ob sie nach der Absage von KenAmJu Haarlem Unterstützung durch ihre niederländischen Judoka (u. a. Ruben Houkes) erhalten. Dann dürfte es durchaus eng werden für die SUA, überhaupt in die Endrunde einzuziehen.

"Für uns ist das eine gute Vorbereitung auf die Bundesliga-Saison, gewissermaßen ein kleiner Aufwecker", sagt Holk Silbersack. Mit EM-Starter Benjamin Behrla und Jonas Focke kann er auf jeden Fall auf zwei seiner Top-Judoka aus dem Nationalkader zurückgreifen. Zudem gehen heute vier Kämpfer zum ersten Mal für die SUA auf die Matte: Marcel Haupt (bis 60 kg), Steffen Lang (bis 66 kg), Karl Schöneburg (bis 73 kg) und Marcello Greco (+100 kg). "Bis auf die 90-Kilo-Klasse sind wir immer noch gut besetzt", so Silbersack, der Titelverteidiger JTS Nijmegen auch heute favorisiert. osiDie Gruppen im einzelnen:

Pool A:
SU Witten-Annen Liberty Oradea (ROM) JC 66 Bottrop
Pool B:
1. JC Mönchengladbach SC Berlin
Pool C:
KSV Esslingen JC 90 Frankfurt/Oder Judoteam Hamburg
Pool D:
JC Leipzig TSV Bayer 04 Leverkusen JTS Nijmegen (NL) (Beginn: Sa., 9.30 Uhr)

+++ 13.03.08 Hildebrand ganz stolz auf Bronze +++

PSV-Kämpfer musste bei der Deutschen Meisterschaft nur ein Duell verloren geben.

Aaron Hildebrand bleibt der Erfolg treu. Nach dem Gewinn der Deutschen Jugendmeisterschaft im letzten Jahr und dem Titel des Westdeutschen Meisters vor wenigen Wochen erkämpfte sich der PSV-Judoka nun bei den Deutschen Meisterschaften der U 20 in Herne unter den 27 Teilnehmern in der Klasse bis 90 Kilogramm die Bronzemedaille, die er stolz aus den Händen des Bundestrainers Detlef Ultsch entgegen nahm.

Tim Güntner aus Schleswig-Holstein war der erste Kämpfer, den Hildebrand vorzeitig auf die Matte warf. Keine Chance ließ er dem letztjährigen Fünften der Jugend-Europameisterschaften, Alen Radanovic aus Sindelfingen. Im Kampf um den Poolsieg fand der Duisburger gegen Florian Neumann aus Brandenburg - im Vorfeld als Favorit gehandelt - keine Mittel und musste in die Trostrunde, die er nach zwei problemlosen Siegen mit dem erfolgreichen Kampf um Platz drei gegen den Berliner Nicholas Gerlach durch einen Haltegriff abschloss.

Bei den Frauen ging Julia Malcherek in der Klasse bis 63 Kilo an den Start. Trotz einer Fußverletzung, die sie sich bei ihrer Niederlage im ersten Kampf zuzog, gestaltete sie mit einem Sieg und einer Niederlage eine ausgeglichene Trostrunde, an deren Ende ein neunter Platz. nrz duisburg 

+++ 11.03.08 Krautmacher bejubelte den bisher größten Wurf +++ 
 
Talent aus Hilden sicherte sich bei den Deutschen Meisterschaften der Altersklasse U20 in Herne überraschend die Bronzemedaille.

HILDEN. Sein bisher größter Wurf gelang dem für den JC Düsseldorf startenden Hildener Lukas Krautmacher bei den Deutschen Meisterschaften der Altersklasse U20 in Herne. Der erst 16 Jahre alte Gymnasiast sicherte sich überraschend die Bronzemedaille.

Im Auftaktkampf gegen den Leipziger Marcel Graf siegte er nach nur 24 Sekunden dank eines tief angesetzten Seoi-nage (Schulterwurf). Mit einer kleinen Wertung entschied Lukas Krautmacher dann den zweiten Kampf gegen den Berliner Andersen Immerschied, der über die volle Distanz ging, für sich. Aber im dritten Vergleich gegen Sebastian Seidel (Bayern) wurde der Hildener nach einem Angriff ausgekontert.

Und so ging es für ihn in der Trostrunde nur noch um Platz drei. In der behauptete sich Lukas Krautmacher zunächst gegen Anton Schwarz aus Berlin und traf dann auf Marco Storsberg aus Wermelskirchen, den er nach einem Rückstand mit einer Hebeltechnik außer Gefecht setzte. Im kleinen Finale kam Lukas nach nur wenigen Sekunden mit einem Uchi-mata (Innenschenkelwurf) zu einer mittleren Wertung. Diesen Vorsprung brachte er gekonnt über die Zeit.

An diesem Wochenende treten die Judo-Talente der Altersklasse U17 in Schwäbisch Gemünd zum Kampf um Titelehren an. Mit von der Partie ist ein weitere Hildener aus den Reihen des JC Düsseldorf. Anthony Zingg hat ebenfalls das Zeug dazu, im Kampf um die Medaillen ein Wörtchen mitzureden.

+++ 10.03.08 Julia Rotthoff wurde in Herne nur Siebte +++
Herne/Siegen. Bei der Deutschen-Judo-Meisterschaft der Altersklasse U 20 in Herne musste sich Julia Rotthoff (Judofreunde Siegen-Lindenberg) mit dem 7. Platz zufriedengeben und konnte damit die hohen Erwartungen nicht erfüllen. ...

... Ihr Vereinskamerad Dennis Acker schied vorzeitig aus. Als Westdeutsche Meisterin in der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm war Julia Rotthoff mit großen Erwartungen angereist. Nach ihren jeweils neunten Plätzen bei den letzten drei Deutschen Meisterschaften sollte jetzt auf Grund ihrer jüngsten nationalen und internationalen Erfolge eigentlich ein vorderer Platz möglich sein.

Aber bei "Deutschen" gelten wohl andere Gesetze. Das Ende für Rotthoff kam im Einzugskampf zum kleinen Finale durch eine Niederlage gegen Sonja Wirth, die die Judofreundin bei den Westdeutschen im Semifinale noch klar bezwungen hatte Hoffnungsvoll startete Julia Rotthoff in der mit 27 Teilnehmern stärksten Gewichtsklasse mit einem Schulterwurfsieg nach 17 Sekunden gegen die Dritte der Mitteldeutschen Meisterschaften, Jana Sobol (BSV Wanzleben).

Auch die Südwest-Dritte Svenja Schwinger war kein Hindernis für Rotthoff. Doch gegen die amtierende Vizemeisterin Nina Vogel (TSV Großhadern) wurde der Siegeswillen erstmals gestoppt. Als sie nach einem Rückstand (mittlere Wertung) mehr ris-kierte, lief sie in einen Konter.

Mit einer Aushebetechnik war in der Trostrunde aber wieder alles im Lot - und dann stand sie Sonja Wirth gegenüber. Wirth schaffte schnell eine kleine Wertung, der die Siegenerin bis zum Ende hinterher lief, was letztlich das Aus bedeutete.

Über den erreichten siebten Platz war Julia Rotthoff, die sich selbst einiges vorgenommen hatte, sehr enttäuscht.

Ebenfalls bei dieser DM am Start war Dennis Acker, der bis 73 kg gegen den späteren Vizemeister Marc Schäle (JC 90 Frankfurt/Oder) zunächst in Führung lag, dann aber doch der Stärke Schäles Tribut zollen musste. Auch in der Hoffnungsrunde lag Acker in Führung - wurde aber dann nach einem Fehlers ausgehoben und war ausgeschieden.

+++ 10.03.08 Witten zum Dritten vom 10.03.2008 +++
Bei der Auslosung für die EJTC am kommenden Samstag zog Bernd Tischler auch in diesem Jahr die Nachbarn aus Witten wieder in den Pool der Gastgeber.

Im wunderbaren Ambiente des Gelsennet Cafés „Flatman´s“ trafen sich wie schon im vergangenem Jahr die Verantwortlichen des Turniers, die örtliche Presse, Schaulustige und natürlich nicht zuletzt der Vertreter der Stadt Bottrop, Bernd Tischler als „Glücksfee“ der Auslosung.

Trainer Frank Urban war sich allerdings schon vor der Auslosung im Klaren darüber, das es kaum ein gutes Los geben wird. Die Teams seien in diesem Jahr schließlich alle sehr stark. Aber nicht nur er äußerte noch den Wunsch, nicht direkt gegen eins der starken holländischen Teams antreten zu müssen. Auch der Wittener Verantwortliche Ringo Wittig, der ebenfalls im „Flatman´s“ vor Ort war, sowie der zugeschaltete Hamburger Trainer Thomas Schynol  waren sich einig- mit den Niederländern wollten sie alle nicht in einen Pool. Und alle sollten sie am Ende bekommen, wonach sie sich sehnten. Ob die Hamburger am Ende mit ihrem „reinen Bundesliga-Pool“, bestehend aus dem Deutschen Vizemeister aus Frankfurt/Oder, den Südlisten KSV Esslingen und natürlich den Hamburgern, glücklicher weggekommen sind, wird sich spätestens am Samstag zeigen.

Die Bottroper erwischten mit Oradea den amtierenden rumänischen Meister und die alten Bekannten aus Witten natürlich auch zwei ordentliche Brocken. Aber wie Frank Urban schon erkannte. Leichte Gegner findet man bei der EJTC 2008 in keinem der vier Pools.

Wie also auch in den ersten beiden Auflagen des Turniers kommt es zum Derby mit den Wittenern. „Ein Lokalderby ist zwar immer eine schön spannende Sache, denn dann wird es auch in diesem Jahr sicher wieder richtig laut in der Halle, dennoch wäre es schön gewesen sich auch mal mit einem anderen Team zu messen.“ kommentiert Präsident Roland Assmann das Los der Bottroper.

Wer also das Derby nicht verpassen möchte, sollte möglichst zeitig am Samstag in der Dieter-Renz-Halle eintreffen, denn bereits im zweiten Kampf der Gruppe A heißt es wieder mal:
SU Witten-Annen gegen JC 66 Bottrop

Die Auslosung im Einzelnen:

Pool A:
SU Witten Annen
Liberty Oradea
JC 66 Bottrop

Pool B:
KenAmJu Haarlem
JC Wiesbaden
SC Berlin

Pool C:
KSV Esslingen
JC 90 Frankfurt Oder
Judoteam Hamburg

Pool D:
JC Leipzig
TSV Bayer 04 Leverkusen
JTS Nijmegen

+++ 07.03.08 Judoka sind frauenfreundlich +++ 
Sebastian Strack hat die Vereinsstrukturen von "Budoka-Höntrop" für eine Hausarbeit im Sportstudium untersucht. Auffallend: Ein besonders hoher Anteil an Mädchen und Frauen ist aktiv

Budoka-Höntrop ist ein frauenfreundlicher Sportverein. Zu diesem Ergebnis kommt pünktlich zum heutigen Weltfrauentag Sebastian Strack, sportlicher Leiter und Vorsitzender des Judovereins im Wattenscheider Süden.

Im Rahmen seines Lehramtsstudiums vergleicht der 27-Jährige für ein Seminar im Fach "Sportsoziologie und -management", inwieweit sich der Anteil an Frauen und Mädchen bei Budoka von dem anderer Sportvereine unterscheidet. Außerdem stellt er Thesen auf, um Gründe für den hohen Anteil an weiblichen Judoka in Höntrop herauszufiltern.

Die Idee zur Untersuchung kam Sebastian Strack, der nach Ende seines Studiums Sport und Religion unterrichten möchte, in Anbetracht der Budoka-Erfolge in der U 11-Liga. Der Trainer von neun- bis elfjährigen Judoka stellt erfreut fest, dass seine Schützlinge nach dem Vizemeistertitel 2007 auch diese Saison in der Kreisliga weit oben mitkämpfen - trotz des vergleichsweise hohen Mädchenanteils gegenüber der Konkurrenz.

"In deutschen Judovereinen herrscht ein durchschnittlicher Frauenanteil von 31 Prozent. Budoka hingegen weist einen Anteil von 42 Prozent auf", präsentiert Strack nicht ohne Stolz die Statistik. Damit liege der Höntroper Verein auch über den 39 Prozent weiblicher Aktiver, die bundesweit den Durchschnitt in allen Sportvereinen bilden.

Diese Zahlen vor Augen macht Strack sich auf die Suche nach Gründen, weshalb viele Mädchen und Frauen gern bei Budoka trainieren. "Sind wir etwa besonders frauenfreundlich?" fragt Strack und nimmt die Vereinsstruktur genauer unter die Lupe. Der begeisterte Judokämpfer, selbst seit 20 Jahren auf der Matte stehend, bescheinigt dem Budoka eine hohe Adressatenorientierung: "Bei uns wird jeder so angenommen, wie er ist." Es finde keine Hierarchisierung nach Gürtelfarbe zwischen den derzeit 190 Aktiven statt. Nach schwedischem Vorbild trainierten Kinder und Jugendliche bei Budoka stattdessen nach Interesse: Technik, Wettkampf oder spielerisches Kämpfen.

Als weitere Besonderheit hält Strack fest, dass der Verein über vergleichsweise viele Trainerinnen und Assistentinnen verfügt. "Dies hat zur Folge, dass mehr Mädchen und Frauen Kampfsport betreiben", folgert Strack.

Nicht aus Frauenmangel beteiligt Budoka sich somit an der Aktion "Gewalt gegen Frauen - nicht bei uns" des Olympischen Sportbundes. "Sondern weil es ein wichtiges Thema ist", erklärt Strack. Wie Vereine in ganz Deutschland bietet Budoka um den Weltfrauentag ein Sondertraining für Mädchen und Frauen an. Judo mache nicht nur Spaß, sondern stärke auch die Verteidigungsbereitschaft, meint Strack, der seine Abschlussarbeit des Studiums im Sommer ebenfalls über Kampfsport schreiben möchte. waz wattenscheid

+++ 05.03.08 Fallen will gelernt sein +++ 
Düsseldorf.Die 13-jährige Laura Reuter vom Garather SV qualifizierte sich für die Deutschen Meisterschaften in Schwäbisch Gmünd.

Schon beim Hinsehen, kann man den Schmerz fühlen. Svenja Brill packt ihre Freundin Laura Reuter am Arm, hakt sie ein, dreht sich geschickt und wirft die 13-Jährige durch eine Hüftdrehung auf die Matte. Einmal, zweimal, immer wieder. Laura spielt geduldig mit, wehrt sich nicht und fällt. Mal auf den Rücken, mal auf die Schulter. Immer wieder schallt ein lautes Klatschen durch die kleine Sporthalle an der Ricarda-Huch-Straße in Garath. Immer dann, wenn die 13-Jährige auf die weiche Matte prallt. Einmal, zweimal, dreimal. Bis Trainer Karl-Heinz Scheyk unterbricht.

Zwei "Wasari" sind ein "Ipong"

"Das tut nicht weh", verspricht Laura Reuter, "ich habe ja das Fallen gelernt." Und Fallen gehört nun mal ebenso elementar zum Judo wie der weiße Kampfanzug, der Judo Gi. Dabei tut Laura Reuter natürlich alles dafür, so selten wie möglich aufs Kreuz gelegt zu werden. Zumindest in den Wettkämpfen. Landet das Judo-Talent des Garather SV nach einem Wurf auf dem Rücken, hat sie den Kampf verloren. Dann ist dem Gegner ein "Ipong" gelungen.

Kann sie sich noch abrollen, wird nur ein "Wasari" gewertet. Doch auch zwei "Wasari" führen auch zur Niederlage. Deshalb wehrt sich Reuter nach Kräften, verlagert ihren Schwerpunkt, dreht sich, windet sich und sucht selbst einen festen Halt an Anzug oder Gürtel ihrer Gegnerin, um einen Wurf zu versuchen.

"Mein bisher größter Erfolg"

Das klappte in den vergangenen Wochen sehr gut. Durch einen Turniersieg bei den Westdeutschen Meisterschaften in Bochum qualifizierte sich die 13-Jährige für die Deutschen Meisterschaften, die am 16. März in Schwäbisch Gmünd stattfinden.

"Das ist mein bisher größter Erfolg", freut sich die gebürtige Urdenbacherin. Und ein ganz besonderer dazu. Im vergangenen Jahr trat sie noch in der U-12-Altersklasse an, seit Januar kämpft sie in der U 17 und trifft im ungünstigsten Fall auf drei Jahre ältere Gegnerinnen. Dass sie sich bei den Titelkämpfen dennoch Chancen ausrechnen kann, liegt an der Einteilung nach Gewichtsklassen. "Ich kämpfe in der Klasse bis 44 Kilogramm", erklärt sie. Ihre Gegnerinnen auch. Deshalb ist es ausgeschlossen, dass sie mit ihren knapp 1,60 Metern Körpergröße auf eine 1,80-Meter-"Gigantin" trifft.

Eine Vitrine für die Medaillen

So ist für Laura Reuter bei den Deutschen Meisterschaften sogar eine Medaille drin. Platz in ihrer Vitrine, in der sie die Trophäen von anderen Turnieren sammelt, wäre noch. "Die ist noch lange nicht voll", lächelt die Siebtklässlerin des Gymnasiums an der Koblenzer Straße. "Die schönsten Medaillen habe ich an die Wand gehängt, die anderen gleichen sich ziemlich, die liegen in der Vitrine."

Dass sie überhaupt Medaillen sammeln würde, hatte sie nicht gedacht, als sie mit dem Judo begann. "Ich habe viel ausprobiert", erinnert sich Reuter, "Handball, Leichtathletik, Schwimmen und Voltigieren." Als sie in der zweiten Klasse aber einen Judo-Schnupperkurs an der Schule belegte, war die Begeisterung für die asiatische Verteidigungssportart geweckt. "Es hat von Anfang an Spaß gemacht", betont sie. Anders wäre der Zeitaufwand auch gar nicht zu verkaften. Viermal wöchentlich trainiert sie, dreimal in Garath, einmal im Leistungszentrum in Hilden. Dazu kommen fast an jedem Wochenende Turniere. "Die können schon sechs bis acht Stunden dauern", erklärt sie, "aber meine Freundinnen machen auch Judo und sind meistens dabei."

Bei den Deutschen Meisterschaften ist sie aber auf sich allein gestellt. Freundin Svenja Brill scheiterte in der Qualifikation. "Schade", findet Laura das, "aber man kennt die Gegnerinnen ja schon von anderen Turnieren. Aber um ehrlich zu sein, dabei zu sein ist für mich schon fast alles."

Das nächste laute Klatschen

Sagt sie, geht zurück auf die Matte und lässt sich nach dem nächsten Wurf ihrer Freundin wieder mit lautem Klatschen auf die Matte fallen. Sie kann es eben. Sie hat ja Fallen gelernt. nrz düsseldorf

+++ 04.03.08 Friedrichsfelder Finale +++ 
Beim Allianz-Cup in Essen siegte Sharina Junik von der SV 08/29 gegen Vereinskameradin Jenny Klaus.

Drei Friedrichsfelder Nachwuchsjudokas schafften beim Landeseinzelturnier der U 14 um den Allianz-Cup in Essen den Sprung aufs Treppchen. Teilnehmer aus ganz Nordrhein-Westfalen gaben dem Turnier in Essen das Niveau einer Westdeutschen Meisterschaft.

Herausragend war hier für die Judoabteilung der SV 08/29 der Doppelsieg von Sharina Junik und Jenny Klaus, die in der Klasse bis 44 Kilogramm durchmarschierten und das Finale unter sich aus machten. Nach jeweils vier Siegen in dem 22 Teilnehmer starken Feld standen sie sich im Finale gegenüber, welches Sharina dann gegen ihre Vereinskameradin nach Punkten gewinnen konnte. Sharina bestätigte damit ihre starke Form der letzten Monate und für Jenny bedeutete der zweite Platz ihren bisher größten Erfolg bei Einzelmeisterschaften auf Landesebene.

Bei der männlichen U 14 war es einmal mehr Finn-Frederic Bittscheidt, der in dem überaus starken Feld bis 34 Kilogramm (31 Teilnehmer) den Sprung auf das Treppchen schaffte. Nach drei Siegen in der Poolrunde musste er sich äußerst knapp im Halbfinale erst nach sechs Minuten dem Wittener Pascal Grundmann durch Kampfrichterentscheid geschlagen geben. Doch den dritten Platz ließ er sich dann im kleinen Finale gegen den Münsteraner Justus Knemöller nicht mehr streitig machen.

Ein gutes Turnier zeigte auch Thilo Titze (bis 37 kg) mit seinem neunten Platz unter 42 Teilnehmern. Nach zwei Blitzsiegen erreichte er das Viertelfinale, wo er dann scheiterte und auch in der Trostrunde verlor. Andre Ridderskamp(-46 kg) und Daniel Zielinski (-43 kg) schieden leider in der Vorrunde aus.

+++ 03.03.08 JC-Kämpfer starten bei der DEM in Herne +++
Pressemeldung JC 66 Bottrop - Frank Urban 

Am kommenden Wochenende finden in Herne die Deutschen Einzelmeisterschaften der U 20 statt. Auch der Judo-Club 66 Bottrop schickt einige Kämpfer und Kämpferinnen ins Rennen um den nationalen Titel.

Am Samstag starten mit Sina Felske (-57 kg), Katharina Gutmann (-63 kg) Julias Loselein (-63 kg), Dominik Gosens (-66 kg) und Lars Haarmann (-81 kg) gleich fünf Judoka vom JC 66. Zu den Favoritinnen gehört sicherlich Julia Loselein in der Klasse bis 63 kg. Die Internatsschülerin aus Köln hat sich in den letzten Wochen sehr intensiv auf diese Meisterschaft vorbereitet. Trainingscamps im Mittersil (Östereich) und Hamburg standen in den letzten Wochen auf dem Trainingsplan. „Wenn der Kopf mitspielt, wird sie sicher um den Titel mitkämpfen“, ist sich JC-Trainer Frank Urban sicher.  Aber auch Sina Felske geht nicht ohne Chancen auf eine vordere Platzierung in das Rennen. „An einem guten Tag ist sie in der Lage die gesamte nationale Konkurrenz zu schlagen“, räumt der Trainer auch seiner 57-kg Athletin einige Chancen ein.

Bei den Männern U 20 gehen am ersten Tag Lars Haarmann (-81 kg) und Dominik Gosens (-66 kg) an den Start. Für Lars Haarmann als jüngster Jahrgang in dieser Altersklasse ist die Meisterschaft eine erste Standortbestimmung. „Er kann ohne Druck in den Wettkampf gehen. Eine Platzierung unter den ersten sieben wäre bei der Konkurrenz schon ein großer Erfolg“, so der Trainer. Das gleiche gilt Ziel gilt auch für Dominik Gosens, der sich zum ersten Mal in dieser Altersklasse für eine Deutsche Meisterschaft qualifizieren konnte.

Mit Sabine Struwe (-52 kg) aus Willich und Katrin Reißberg (-70 kg) aus Münster starten am Samstag noch zwei Athletinnen aus dem Oberliga Team des JC 66. „Sabine Struwe gehört nach ihrem dritten Platz beim internationalen Turnier in Belgien auch zum erweiterten Kreis der Medaillenkandidatinnen“, sieht der JC-Trainer auch hier Chancen für eine Medaille. Für Katrin Reißberg war die Qualifikation nach der schweren Schulterverletzung im Oktober schon ein toller Erfolg. Am Sonntag darf dann auch der Westdeutsche Meister Malte Peters (-60 kg) in das Wettkampfgeschehen eingreifen. Mit Julia Rotthoff steht eine weitere Kämpferin aus dem Team des JC 66 auf der Matte.

Alle teilnehmenden NRW-Judokas:
-44 Sheikh Sara 1989 JC Wermelskirchen NW 1
-44 Sheikh Alisha 1992 JC Wermelskirchen NW 2
-44 Thurrow Ayleen 1992 JC Weilerswist NW 3
-44 Küpper Sarah 1989 PSV Duisburg NW 3
-48 Rotthoff Julia 1990 JF Siegen-Lindenberg NW 1
-48 Rehmann Chantal 1991 SV 08/29 Friedrichsfeld NW 2
-48 Wirth Sonja 1991 JC Swisttal NW 3
-48 Müller Lisa-Marie 1989 Velbert JC NW 3
-48 Chabrowski Franziska 1992 DJK Adler Bottrop NW Ersatz
-52 Struve Sabine 1990 DJK VFL Willich NW 1
-52 Karrasch Hannah 1990 TG Heeren-Werve NW 2
-52 Arends Irina 1989 Stella Bevergern NW 3
-52 Klimasara Claudia 1992 TSV Bayer 04 Leverkusen NW 3
-52 Kopperberg Vanessa 1992 TG Lennep NW Ersatz
-57 Keßler Christina 1989 TSV Bayer 04 Leverkusen NW 1
-57 Klimasara Johanna 1990 TSV Bayer 04 Leverkusen NW 2
-57 Felske Sina 1990 JC 66 Bottrop NW 3
-57 Kaiser Wiebke 1990 JC Bushido Köln NW 3
-57 Schuldt Isabel 1991 JC-Sakura Herzogenrath NW Ersatz
-63 Manfrahs Stephanie 1991 JC Bushido Köln NW 1
-63 Gutmann Katharina 1990 JC 66 Bottrop NW 2
-63 Baumann Lisa 1990 1.JC Mönchengladbach NW 3
-63 Malcherek Julia 1989 PSV Duisburg NW 3
-63 Loselein Julia 1989 JC 66 Bottrop NW Gesetzt vom DJB
-63 Quast Kary 1992 JV Siegerland NW Ersatz
-70 Scherbarth Ulrike 1991 1.JC Mönchengladbach NW 1
-70 Beckmann Luisa 1989 Beueler JC NW 2
-70 Kucznierz Frauke 1990 JC Bushido Köln NW 3
-70 Reißberg Kartrin 1990 JG Münster NW 3
-70 Dziuba Katharin 1991 TSV Bayer 04 Leverkusen NW Ersatz
-78 Tillmanns Julia 1992 1.JC Mönchengladbach NW 1
-78 Husemann Nadine 1989 JC 93 Bielefeld NW 2
-78 Schophuis Kirsten 1989 Stella Bevergern NW 3
-78 Stange Larissa 1989 DSC Wanne-Eikel NW 3
-78 Brankers Hannah 1991 TSV Hertha Walheim NW Ersatz
+78 Klagus Nadine 1989 TBD Osterfeld NW 1
+78 Jürgens Saskia 1990 JC Hennef NW 2
+78 Gerber Stephanie 1990 TuS Lendringsen NW 3
+78 Boda Lisa 1991 TSV Bayer 04 Leverkusen NW 3
+78 Krygowski Frauke 1991 TuS Germania Hackenbroich NW Ersatz
-55 Arnolds Rodel 1991 JC Wermelskirchen NW 1
-55 Dick Florian 1991 JG Ladbergen NW 2
-55 Duda Jascha 1991 1.JC Mönchengladbach NW 3
-55 Hendricks Ron 1992 JC Samurai Goch NW 3
-55 Steeg Matthias 1990 DJK VFL Willich NW Ersatz
-60 Peters Malte 1990 JC 66 Bottrop NW 1
-60 Storsberg Marco 1991 JC Wermelskirchen NW 2
-60 Piekarski Marvin 1991 PSV Duisburg NW 3
-60 Krautmacher Lukas 1991 JC 71 Düsseldorf NW 3
-60 Peters Stefan 1990 DSC Wanne-Eikel NW Ersatz
-66 Rogge Marius 1990 1.JC Mönchengladbach NW 1
-66 Röhrhoff Maik 1989 JSC Erkelenz NW 2
-66 Fiedler Dustin 1991 PSVg Jahn Solingen NW 3
-66 Gosens Dominik 1990 JC 66 Bottrop NW 3
-66 Hützen Christian 1991 TuS Germania Hackenbroich NW Ersatz
-73 Romswinkel Oliver 1990 Beueler JC NW 1
-73 Gutsche Dennis 1991 TSV Bayer 04 Leverkusen NW 2
-73 Acker Denis 1989 JF Siegerland NW 3
-73 Münnich Benjamin 1990 JC Bushido Köln NW 3
-73 Kraemer Jeffry 1991 SV 08/29 Friedrichsfeld NW Ersatz
-81 Hass Arthur 1989 Beueler JC NW 1
-81 Zimmer Tim 1989 TSV Bayer 04 Leverkusen NW 2
-81 Haarmann Lars 1991 JC 66 Bottrop NW 3
-81 Mattukat Rafael 1991 TSV Bayer 04 Leverkusen NW 3
-81 Odenthal Marc 1991 1.JC Mönchengladbach NW Gesetzt vom DJB
-81 Bock Luis 1991 SUA Witten-Annen NW Ersatz
-90 Hildebrand Aaron 1990 PSV Dsuisburg NW 1
-90 Zabel Oliver 1990 1.JC Mönchengladbach NW 2
-90 Behrla Lutz 1991 Kroriouchi Emsdetten NW 3
-90 Frey Karl 1991 Beueler JC NW 3
-90 Zimmermann Patrick 1991 TSV Bayer 04 Leverkusen NW Ersatz
-100 Planz Andre 1990 PSV Bochum NW 1
-100 Gleis Marius 1990 JG Münster NW 2
-100 Kühn Michael 1989 1. Godesberger JC NW 3
-100 Kary Dennis 1990 TSV Bayer 04 Leverkusen NW 3
-100 Grove Christopher 1989 Jg Ibbenbüren NW Ersatz
+100 Wasin Sascha 1989 JKG Essen NW 1
+100 Leuker Nils 1990 JC Borken NW 2
+100 Bechtold Emil 1989 JC Borken NW 3
+100 Klaebe Dennis 1989 DSC Wanne-Eikel NW 3
+100 Ehnes Tobias 1991 TSV Bayer 04 Leverkusen NW Gesetzt vom DJB
Gold, Silber, Bronze VON GERHARD PICK

+++ 03.03.08 Verspielte durch eine Unachtsamkeit den Titel +++
(RP) Die Judoka des JC Wermelskirchen schwimmen weiter auf der Erfolgswelle: Bei der Deutschen U 17-Meisterschaft holte sich Daniel Hiltemann den Titel. Alisha Sheikh wurde Zweite, Rodel Arnolds belegte Rang drei.

Gold für Daniel Hiltemann, Silber für Alisha Sheikh, Bronze für Rodel Arnolds – damit hat das Nachwuchs-Trio des JC Wermelskirchen bei der Deutschen Meisterschaften der U 17-Judoka in Schwäbisch-Gmünd den Erfolg bei den U 20-Titelkämpfen vor einer Woche sogar noch übertroffen. Dort hatte es bekanntlich einmal Gold und zweimal Bronze für den JCW gegeben.

Dabei war Daniel Hiltemann, der in der Gewichtsklasse bis 43 Kilogramm antrat, von seinem Triumph erst einmal selbst überrascht. Denn in seinem ersten U 17-Jahr war bereits der Gewinn der „Westdeutschen“ und die damit verbundene DM-Qualifikation herausragende Erfolge für den 14-Jährigen. Der kämpfte am Wochenende folglich ohne besonderen Erwartungsdruck und erreichte mit zwei vorzeitigen Siegen durch Techniken in der Bodenlage das Viertelfinale. Hier wartete mit Martin Hubold aus Sachsen ein harter Brocken auf Hiltemann, der aber die mit den Trainern abgesprochene Marschroute beibehielt, mehrere kleinere Wertungen holte und seinen Gegner sogar noch in der letzten Sekunde auf den Rücken warf.

Spätestens nach diesem Sieg war klar: das konnte sein Tag werden. Im Halbfinale traf Hiltemann auf den Württembergischen Meister Steffen Hofmann, gegen den er früh durch eine Fußtechnik eine kleine Wertung (Koka) erzielte, die er bis zum Schluss verteidigte. Im Finale gegen Christoph Spalek (Beuel), den er bereits bei der Westdeutschen Meisterschaft geschlagen hatte, ging der Wermelskirchener mit einer hohen Wertung für seine Spezialtechnik, einen Schulterwurf, in Führung, die er bis zum Schluss behauptete.

Alisha Sheikh startete in der Gewichtsklasse bis 44 Kilogramm trotz anfänglicher Nervosität mit einer Kontertechnik nach sieben Sekunden. Im nächsten Kampf nutzte sie gekonnt ihre Chance am Boden und hielt ihre Gegnerin im Haltegriff fest. Im Viertelfinale traf sie auf die starke Württembergerin Stephanie Aschenbrenner, gegen die sie kurz vor Ende gewann.

Im Halbfinale wartete der nächste harte Brocken mit Jacqueline Bebek aus dem Rheinland – eine Wiederholung des Duells von der U20-Meisterschaft, das Sheikh nach einer Minute durch einen Würgegriff für sich entschied. Im Finale traf die 15-Jährige auf die Bayerische Meisterin Nicola Weiglein, deren körperlicher Überlegenheit die Wermelskirchenerin diesmal (noch) nicht Stand halten konnte

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