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Juni 2010


+++ 30.06.2010 Trapp zog richtigen Joker +++


(WE) Voerde. Friedrichsfelder Energieleistung brachte zwei Siege in der Judo-Oberliga. Mannschaft von Trainer Walter Trapp schlug JG Münster und den MSV Duisburg.
Würde Walter Trapp volles Haar tragen, hätte ihm dieses vor dem Kampftag wegen immer neuer schlechten Nachrichten wohl zu Berge gestanden. Hendrik Lohmann meldete sich krank, Marvin Junik verletzt, Frank Schmitz fällt eh länger aus, und die Hälfte der Mannschaft hatte noch am Abend vor dem Kampftag Abiturabschlussfeier.

Doch „Glatzkopf“ Trapp steckte den Kopf nicht in den Sand und führte die Mannschaft am zweiten Kampftag der Judo-Oberliga in Duisburg-Meiderich zu zwei Siegen, 5:2 gegen JG Münster und 4:2 gegen Gastgeber MSV Duisburg.
Im Auftaktkampf gegen den Tabellenführer nach dem ersten Kampftag, die JG Münster, punkten Tim Gerpheide (bis 66 kg), dann Timo Engelhardt. In der Klasse +100 musste sich Christian Anders geschlagen geben. Dann folgte der erste Oberligaeinsatz von Marius Rühl (bis 81 kg), der nach Ablauf der Zeit nach Punkten verlor. Für ein Highlight sorgte U17-Kämpfer Jörn Lohmann, der bis 100 kg die 3:2-Führung besorgte. Anschließend punkteten Jeffrey Kramer (bis 81 kg) und Hubert Swiech (bis 60 kg).
Vor dem Kampf gegen den MSV zog sich Trainer Trapp in die äußerste Hallenecke zurück, grübelte und änderte kurz vor der Abgabe noch die Aufstellung. Er wechselte in den Gewichtsklassen und warf zum ersten Mal Ruben Wojnowski (bis 73 kg) ins Oberligakampfgeschehen. All das sollte sich im Nachhinein als Erfolgsformel herausstellen. Tim Gerpheide (-66 kg) eröffnete gewohnt mit einem Sieg. Der MSV glich prompt aus, obwohl es lange so aussah, dass Joern Lohmann (-90 kg) den Kampf für sich entscheiden könnte. Als Christian Anders (+100 kg) verlor und sich auch noch schwer an der Schulter verletzte, waren die Friedrichsfelder geschockt.
Doch nach dem beherzten Auftritt von Ruben Wojnowski zum 2:2, der den Meidericher Robin Soppa nach 1:30 Minuten auf die Matte legte, beflügelte das auch den bis 100 kg hochgesetzten Timo Engelhardt (unentschieden). Der Rest war dann nur noch Kür. Jeffrey Kramer (-81 kg) und Hubert Swiech (-60 kg) punktete zum 4:2.  DerWesten


+++ 29.06.2010 Seit 26 Jahren Judo-Trainer beim TV 1871 +++


Von Lutz Risse
(WE) Hohenlimburg. (luz) Thomas Reimann, Judoka des TV Hohenlimburg 1871, darf sich über eine weitere, hohe Auszeichnung freuen. Der 44-jährige Polizeibeamte erwarb nach zweijähriger, harter Vorbereitungszeit den 5. Dan.
Mit 14 Lenzen trat Reimann 1980 in den TV 1871 ein. 1984 legte er bereits die Prüfung zum Braungut ab und absolvierte den Trainer-C-Lehrgang. Seit diesem Zeitpunkt ist Reimann beim TV 1871 fast ununterbrochen als Trainer tätig – seit mittlerweile fast 26 Jahren.
Den Schwarzgurt (1. Dan) erwarb er 1990, feierte im gleichen Jahr die Kata-Meisterschaft in NRW und belegte den dritten Platz bei den deutschen Kata-Meisterschaften. Die weiteren Dan-Prüfungen bestand er 1993 (2. Dan), 1996 (3. Dan) und 2000 (4. Dan). 2002 folgte die Ausbildung zum Judo-Lehrer im Deutschen Judo-Bund , die höchste Trainer-Lizenz im Breitensport. 2010 folgte der 5. Dan – es dauerte 20 Jahre vom 1. bis zum 5. Dan.
Seit 1990 ist Thomas Reimann ununterbrochen Vorstandsmitglied bei der Judo-Abteilung des TV 1871, derzeit auch 2. Vorsitzender des Gesamtvereins. Seit 1990 ist er Prüfer für Kyu-Grade und wird als Referent für Kyu- und Dan-Vorbereitungslehrgänge im Märkischen Kreis eingesetzt.
Nach intensiver Vorbereitung mit ihrem Partner Philip Kopetzki legte die Hohenlimburgerin Leonie Blume im Judo-Klub Hagen ihre Prüfung zum 1. Dan mit Erfolg ab.
Sie musste die Nage-No-Kata laufen, mindestens fünf Wurftechniken aus der Gokyo, mindestens fünf Wurftechniken beidseitig und fünf Wurftechniken außerhalb der Gokyo werfen. Als Komplexaufgaben demonstrierte sie fünf Kombinationen und fünf Konter. Auf dem Boden zeigte Leonie je drei Varianten aus den vier Haltegruppen, je zwei Varianten aus den sieben Armhebelgruppen und jeweils zwei Varianten aus den sieben Würgegriffgruppen. der westen


+++ 27.06.2010 JC 66 glänzt mit Kantersieg +++

 Von Dennis Kohl

 

Bottrop. Mit einem regelrechten Kantersieg haben sich die Judoka des JC 66 Bottrop in die Sommerpause verabschiedet und bleiben auch nach dem fünften Kampftag ungeschlagen an der Tabellenspitze der 2. Herren-Bundesliga Nord.

Am vergangenen Samstag ließen sie dem Budokan Lübeck nicht den Hauch einer Chance und schickten die Gäste mit einer 14:0-Packung nach Hause.

Rund 100 Zuschauer hatten sich trotz strahlendem Sonnenschein und Fußball-WM in der Dieter-Renz-Halle eingefunden und sahen den ersten Zu-Null-Sieg seit drei Jahren. Zuletzt war den Bottropern dieses Kunststück im September 2007 gegen die Mannschaft aus Strausberg gelungen. Entsprechend zufrieden war man daher auf Seiten des JC 66: „Mit so einem Ergebnis rechnet man natürlich im Vorfeld nicht unbedingt. Das haben die Jungs wirklich super gemacht“, freute sich Dominik Assmann, der Cheftrainer Frank Urban an diesem Abend vertreten hatte. Urban weilte bei einem Turnier im tschechischen Teplice, so dass Assmann, wie bereits gegen Knorr Berlin, das Kommando übernahm und sich auch diesmal über einen Sieg freuen konnte.

Der JC 66 startete furios: Team-Kapitän Markus Wallerich, Mikos Salminen und Daniel Möller gewannen ihre Duelle allesamt vorzeitig und sorgten so zügig für die ersten drei Zähler. Oliver Gussenberg und Tobias Pahnke mussten anschließend zwar über die volle Distanz von fünf Minuten gehen, konnten ihre Kämpfe jedoch ebenfalls siegreich gestalten. Als dann Jeffrey Meeuwsen und Alexander Bannikov ihre Gegner vorzeitig auf die Matte schickten, war die klare 7:0-Pausenführung perfekt. Auch im Anschluss ließen die Bottroper nicht locker und gingen weiterhin konzentriert zu Werke. Sehr zu Freude des etatmäßigen Co-Trainers Dominik Assmann: „Mir hat gefallen, dass die Jungs auch nach der klaren Führung den Biss behalten haben. Es hat sich kein Schlendrian eingestellt.“

Der zweite Durchgang war eine Parallele zum Kampfbeginn. Marc Kühlkamp, Mikos Salminen und Yassin Grothaus bauten mit drei vorzeitigen Siegen die Führung auf 10:0 aus. Oliver Gussenberg, der wegen einer leichten Knieblessur nur mit angezogener Handbremse kämpfen konnte, musste dann wiederum über die volle Distanz von fünf Minuten. Gleiches galt für Alexander Jauk, ehe Daniel Möller und Danny Meeuwsen den Sack jeweils nach knapp der Hälfte der Kampfzeit zu machten. Der 14:0-Kantersieg war somit unter Dach und Fach. „Ein besonderes Lob geht hierbei an Daniel Möller. Im zweiten Durchgang haben wir ihn eine Gewichtsklasse nach oben gesetzt, und er war auch hier erfolgreich. Das war ganz stark“, war Assmann mehr als zufrieden mit der Leistung Möllers.

Unterm Strich konnten die Lübecker die Gastgeber aus Bottrop zu keiner Zeit gefährden. Zwar gelang es den Norddeutschen, einige Kämpfe recht offen zu gestalten, am Ende waren sie gegen den Tabellenführer der 2.Bundesliga Nord jedoch absolut chancenlos. „Man muss den Lübeckern allerdings zugute halten, dass sie nicht in ihrer Bestbesetzung antreten konnten. Es fehlten nahmhafte deutsche und ausländische Kämpfer. Dennoch muss man solch eine Vorlage natürlich auch erst einmal nutzen, denn am Ende könnte es auf das Kämpfeverhältnis ankommen“, erklärte Assmann.

Für die Judoka des JC 66 Bottrop geht es nun in die verdiente Sommerpause. Der nächste Kampf steigt erst wieder am 11. September beim Team von Judo in Holle. Der Heimkampf gegen Bayer Leverkusen bildet dann am 18. September den Abschluss der Hauptrunde.

Infokasten:

Doppelte Freude bei Daniel Möller. Der 22-Jährige konnte sich nicht nur über eine starke Leistung beim Bundesliga-Kampf gegen Budokan Lübeck freuen. Eine Woche zuvor sicherte er sich auch den Titel des deutschen Hochschulmeisters in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm. Austragungsort der Titelkämpfe waren die Sportstätten am Karsluher Institut für Technologie. Im Finale setzte sich Möller gegen Bartholomäus Konat durch. der westen


+++ 27.06.2010 PSV-Judokas machen Schritt in Richtung Klassenerhalt +++


Von Felix Kannengießer
(WE) Bochum. Am zweiten Kampftag überzeugen vor allem die Routiniers im jungen Bochumer Team. Witten gibt die Punkte kampflos ab.
TSV Bayer Leverkusen II -PSV Bochum 2:5 (20:45)
PSV: Veldboer (-73 kg; 1:0), Fiedler (-81 kg; 1:1), Shirotskiy (-100 kg; 1:2), Medrow (-90 kg; 1:3), Podsadoczny (über 100 kg; 1:4), Bobeth (-60 kg; 2:4), Zwart (-66 kg; 2:5).
Die PSV Bochum dominierte beim zweiten Kampftag in Leverkusen und tankt damit vor dem ersten Heimkampf am 19. September ordentlich Selbstvertrauen. „Wir haben uns einen guten Abstand zum Tabellenende gesichert und wollen die Klasse wieder frühzeitig sichern“, sagte Trainer Jürgen Wagner.
Neben dem Kampf gegen Bayer stand das Duell mit den Lokalrivalen aus Witten auf dem Plan. Gegen die SU Witten-Annen III gewann die PSV jedoch kampflos (7:0). Die Sportunion hatte mit Verletzungssorgen zu kämpfen, eine Bitte nach Verlegung des Kampftages kam zu kurzfristig für Ausrichter Leverkusen.
So blieb die Auseinandersetzung mit Bayer die einzige an diesem Sonntag. Zum Auftakt zeigte Neuzugang Dirk Veldboer (-73 kg) einen guten Kampf. Ein Schulterwurf überraschte den Bochumer jedoch, der erste Punkt ging an den Gastgeber. Mit einem Ausheber machte Dustin Fiedler (-81 kg) den Punktverlust seines Vereinskameraden wieder gut und sorgte postwendend für den 1:1-Ausgleich.
Drei weitere Siege besiegelten den Bochumer Auswärtserfolg vorzeitig: Nikolay Shirotskiy konnte in der Klasse bis 100 kg mit Martin Schütt seinen Angstgegner besiegen. Mit einem Te-Guruma gewann er erstmals gegen den TSV-Kämpfer. Karl-Richard Frey verlangte PSV-Routinier Christian Medrow (-90 kg) zwar alles ab, am Ende setzte sich aber die Erfahrung des Bochumers durch. Sebastian Podsadoczny trat eine Gewichtsklasse höher an (über 100 kg), hatte mit Michael Weyres aber kaum Probleme. Nach 40 Sekunden beendete er den Kampf.
Jan-Philipp Bobeth (-60 kg) zog gegen seinen Gegner am Boden den Kürzeren. Seine Niederlage war, wie der überlegene Sieg von Punktegarant Patrick Zwart (-66 kg), am Ende aber nur Makulatur. Bochum siegte schließlich mit 5:2: „Das ist ein erfreuliches Ergebnis“, befand Wagner. der westen


+++ 24.06.2010 „Der Mannschaft gehört die Zukunft“ +++


Von Felix Kannengießer
Bochum. Trainer Jürgen Wagner will mit seinem jungen Team in Leverkusen punkten. Der Kampftag steht aber noch auf der Kippe.
Die Judo-Oberliga geht in die nächste Runde. Am zweiten Kampftag tritt die PSV Bochum gegen Ausrichter Bayer Leverkusen II und die dritte Mannschaft der SU Witten Annen an. „Es ist wie beim letzten Mal. Alles kann passieren, die Teams befinden sich auf Augenhöhe“, sagt Trainer Jürgen Wagner, schränkt aber ein: „Vorausgesetzt die Vereine setzen nicht zu viele höherklassige Kämpfer ein.“
In den Kampfklassen gibt es bei den Bochumer Judokas einige Veränderungen gegenüber dem ersten Kampftag. Dort erreichte die PSV eine Bilanz von 2:6, aber nur weil Dortmund die Punkte wegen eines Regelverstoßes abgeben musste. „Wir haben eine junge Mannschaft, der die Zukunft gehört. Man muss ihnen aber auch schlechte Momente zugestehen“, bleibt Wagner zunächst vorsichtig gestimmt.
Weil sich der Holländer Alex Hoffmann etwas zurückgezogen hat, wird der noch 16-jährige Milan Erdmann als zweiter Mann hinter Jan-Philipp Bobeth in der Klasse -60kg antreten. Mit dem 17-jährigen Westdeutschen Vizemeister Julius Gudera reist ein weiterer junger Judoka mit nach Leverkusen. Er steht als dritter Mann (-66kg) hinter Routinier Eyke Ehrenberg und Punktegarant Patrick Zwart, der laut Wagner „sehr gut in Form“ ist. Christian Tröster muss hingegen passen.
Um die Klasse -73kg kümmern sich die Neuzugänge Dirk Veldboer und Mario Rasche. „Beide fühlen sich bei uns wohl. Sie sind ein sportlicher Zugewinn, wenn sie voll im Training stehen“, so Wagner. Bis -81kg tritt neben Dustin Fiedler Matthias Engel an, der sich in der Landesliga empfohlen hat. Fiedler hat das Problem, dass seine Spezialtechnik, der Abtaucher, seit dieser Saison verboten ist. „Er muss sich jetzt umstellen“, erklärt Wagner.
In der Gewichtsklasse -90kg kann der Trainer mit Frederik Schultejohann und Christian Medrow, der wieder gesund ist, auf die bewährten Kräfte vom ersten Kampftag zurückgreifen. Sebastian Podsadoczny bekommt -100kg wieder die Unterstützung seines Nebenmannes Nicolay Shirotskiy. Über 100kg tritt neben Christian Bentke Joachim Krantz an, weil Andre Planz beruflich verhindert ist. „Er muss sich über Kämpfe in Form bringen“, fordert Wagner vom kriselnden Bentke.
Momentan steht der Kampftag allerdings auf der Kippe, weil Witten III eine Verlegung beantragt hat. Die Entscheidung darüber steht noch aus. der westen


+++ 24.06.2010 Westdeutsche Meisterschaften der U 14 in Duisburg +++

 

Titel für Mandy Haas vom JC 66, Silber für Herrmann Desch

 

Bei den Westdeutschen Meisterschaften der U 14 in Duisburg erkämpfte sich Mandy Haas vom Judo-Club 66 Bottrop den Titel in der Klasse bis 63 kg. Herrmann Desch musste sich erst im Finale der Klasse bis 50 kg geschlagen geben und belegte Platz zwei.

 

Mandy Hass bezwang in ihrem Auftaktkampf Anna Metger aus Uerdingen vorzeitig mit einem Schulterwurf. Per Haltegriff siegte die Bottroperin in der nächsten Runde gegen Jessica Feiser aus Hürth. Erneut ein Schulterwurf entschied das Halbfinale zu gunsten der Schülerin aus Bottrop die damit im Finale stand. Im Finale setzte sich das Nachwuchstalent vom JC 66 dann wieder vorzeitig per Haltegriff durch und wiederholte ihren Titelgewinn aus dem Vorjahr. Frauke Brückmann konnte sich trotz einer guten Leistung noch nicht in die Medaillenplätze vorkämpfen. „Ihr fehlt noch ein wenig Beständigkeit“, kommentierte JC-Trainer Frank Urban ihre Kämpfe. Mit Alina Wunsch (-44 kg) konnte krankheitsbedingt eine Medaillenkandidatin vom JC 66 leider nicht antreten. „Schade für Alina, nach den guten Vorleistungen hätte sie sicher um die Medaillen mitgekämpft,“ bemerkte JC-Trainer Frank Urban.


Bei den Jungen schickte der JC 66 mit Raphael Cham (-34 kg) und Herrmann Desch (-50 kg) zwei Kämpfer ins Rennen. Raphael Cham zeigte bei seiner ersten Westdeutschen Meisterschaft eine gute Leistung belegte am Ende Platz sieben. „Er kann sich noch  nicht so konzentrieren, wie es für einen solchen Wettkampf nötig ist. Die Niederlage im letzten Kampf nicht nötig. Ich bin aber dennoch zufrieden;“ fasste Frank Urban die Leistung seines jüngsten Kämpfers zusammen. Herrmann Desch gehörte zum engeren Favoritenkreis. Dieser Rolle wurde der JC-Kämpfer in der Vorrunde gerecht. Mit vier vorzeitigen Siegen kämpfte sich das Nachwuchstalent vom JC 66 souverän bis in das Finale vor. Auch hier ging der Bottroper schnell in Führung, konnte den Vorsprung aber nicht halten und gab in letzter Sekunde noch die entscheidende Wertung ab. Das bedeutete am Ende die Silbermedaille. Ein tolles Ergbenis für den Nachwuchs des JC 66 der damit wieder einmal der seine Zugehörigkeit zu den Spitzenclubs im in Nordrhein-Westfalen unter Beweis stellte.


+++ 24.06.2010 JC 66 als Tabellenführer in den nächsten Heimkampf +++

 

Gegen Budokan Lübeck kämpfen die JC 66-Männer am kommenden Samstag in der Dieter-Renz-Halle.

 

„Endlich können wir wieder mal in der Dieter-Renz-Halle kämpfen.“, so Präsident Assmann. „Die Renz-Halle ist einfach unsere Heimstätte, da fühlen wir uns wohl und liefern immer die beste Leistung ab.“ Der Präsident der 66er ist Aber auch froh, dass es nach Kampftag in die Sommerpause geht. „Fünf Kampftage innerhalb von nur acht Wochen ist schon fast zuviel. Zeitgleich gab es zwei Bundesranglistenturniere und fünf Weltcups. Wir mussten ganz schön jonglieren, das geht an die Substanz.“.

 

Nach dem beeindruckenden Sieg der JCer gegen den SV Motor Babelsberg, ist der JC 66 Bottrop nun auch wieder – wie bei den Frauen - Tabellenführer der 2. Bundesliga. „Gegen Babelsberg haben wir die beste Saisonleistung unseres Teams gesehen. Und das, obwohl wir stark ersatzgeschwächt waren.“ Zeigt sich auch Team-Manager Tapper zufrieden mit dem bisherigen Verlauf.

 

Lübeck kämpfte im letzten Jahr bis zum letzten Kampftag gegen den Abstieg. Nur durch den finalen Sieg gegen Gelsenkirchen rettet sich das Nord-Team und schickte stattdessen Gelsenkirchen in die Regionalliga. „Die Lübecker liefern eine klasse Leistung ab. Seit zwei Jahren kämpft das Team gegen die Finanznot an und schafft mit einem äußerst kleinen Budget den Klassenerhalt. In diesem Jahr gab es bereits zwei Siege. Die beiden Niederlagen fielen knapp aus. Auch das zeugt von der tollen Arbeit der Verantwortlichen in Lübeck.“ Beschreibt Tapper die Lage der Lübecker weiter.

 

Am Samstag geht es um 17:00 Uhr in der Renz-Halle los. Trotz des zu erwartenden schönen Wetters und der WM hoffen die Verantwortlichen des JC 66 auf viele Zuschauer. Tapper: „Das ist erst einmal der letzte Heimkampf. Der nächste Heimkampf findet erst am 18.09.2010 zum Saisonausklang statt. Ich bin mir sicher, dass unsere Fans diese Gelegenheit noch einmal nutzen werden.“

 

Glück für die Bottroper Mannschaft, dass das deutsche Achtelfinalspiel gegen England am Sonntag um 16:00 Uhr stattfindet. Hier droht jedenfalls keine Konkurrenz.


+++ 21.96.2010 Knappe Entscheidung gegen Chantal König +++


Von Rupert Joemann
(WE) Der JC Nippon Gladbeck war durch Chantal König und André Krummeich am vergangenen Wochenende mit zwei Aktiven bei den Westdeutschen Judo-Meisterschaften der weiblichen und männlichen U14 in Duisburg vertreten.
Chantal König gewann ihren ersten Kampf durch einen Haltegriff. Ihren zweiten Kampf verlor sie durch einen Hüftwurf. Damit kam sie in die Trostrunde um Platz drei.
Dort traf sie auf die Bottroperin Fabienne Fischer. Nach der regulären Kampfzeit von drei Minuten stand es zwischen den beiden Kämpferinnen unentschieden und auch nach dem einminütigen Golden-Score waren beide punktgleich. Daher mussten die Kampfrichter über die Siegerin entscheiden. Sie entschieden sich mit 2:1-Stimmen für Fischer, die später Bronze gewann.
Damit war das Turnier für Chantal König beendet und sie landete am Ende auf dem neunten Platz in dem 16er-Starterfeld.
André Krummeich verlor seinen ersten Kampf durch eine Ippon-Wertung und kam ebenfalls in die Trostrunde um Platz drei. Dort gewann er seinen zweiten Kampf mit einer Ippon-Wertung. Den nächsten Kampf verlor er aber wieder durch Ippon und landete so schließlch auf Rang 13 im 17-köpfigen Starterfeld. der westen


+++ 21.06.2010 Jacqueline Pook gute Siebte +++

(RN) LÜNEN Sehr achtbar mit Platz sieben und als jeweils Beste aus dem Judo-Kreis Unna/Hamm hielten sich zwei U14-Judoka des Lüner SV bei der Westdeutschen Meisterschaft - 172 Mädchen und 188 Jungen aus den fünf Bezirken.
Jacqueline Pook (52 kg, 16 Gegner) unterlag der spätere Ersten Lara Reimann (Duisburg) schon nach fünf Sekunden. Anschließend hebelte sie Marinella Ballocco (Elmpt) nach 1.31 Minute und hielt Theresa Thomas (Bochum), die bei den Bezirkskämpfen noch einen Platz vor ihr lag, mit Haltegriff fest - Sieg nach 3.04 Minuten.  Nicole Schuberth (Hennef) bedeutete für Jacqueline nach sechs Sekunden die Endstation, da sie nach zu kurzen Pause "platt" war.
Steven Dörich (60 kg, 17 Gegner) unterlag nach Freiloss dem späteren Dritten, Ole Canadas (Lüttringhausen) nach 17 Sekunden, schlug nach je 59 Sekunden Dennis Kaul (Rheine) und Joshua Hofmann (Witten). Danach hatte er Pascal Leske (Börde Union) nach Meinung seiner Betreuer Jörg Schönfeld und Axel Hadac schon mit einem vollen Punkt, einem Ippon geworfen, wofür der Kampfrichter aber nur einen halben Punkt gab. Nach 1.43 Minute ließ der 13-Jährige sich noch werfen. schied aus. ruhrnachrichten


+++ 16.06.2010 SU Annen hat vier von sieben Kämpfen hinter sich - Vieles noch möglich +++


WITTEN Vier von sieben Kämpfen haben die SU Annen und die übrigen Judo-Bundesligisten der Gruppe Nord schon hinter sicht. Der Rest folgt ab dem 18. September. Dann wird es wohl noch bis zum 9. Oktober dauern, bis alle vier Viertelfinal-Qualifikanten feststehen.


Von Dietmar Bock
WITTEN 15.5.2010 Glänzend besiegten die Judoka der SU Annen die Gäste aus Berlin. Auf der Pressekonferenz lobte Trainer Andreas Reeh vor allem den Einsatz von Regionalliga-Judoka Hans-Martin Kühn. (Von Jürgen Koers)
Die Entscheidung dürfte angesichts des engen Tabellenstandes erst am letzten Gruppen-Durchgang fallen. Spitzenreiter JC Frankfurt/Oder (8:0-Punkte) kann die zweite Runde schon buchen, während sich mit TSV Hertha Aachen-Walheim (6:2), SU Annen, UJKC Potsdam (5:3) und Hamburger JT (4:4) vier Klubs um die drei weiteren Quali-Plätze rangeln werden.
1. JC Mönchengladbach, SC Berlin (beide 2:6) und Braunschweiger JC (0:8) kämpfen indes die beiden Abstiegs-Relegationsteilnehmer aus. So die Vorzeichen für die äußerst spannende, zweite Saisonhälfte.


SU Annen in Bestbesetzung? Nicht annähernd


Bestens gerüstet für den Endspurt scheint die Sport-Union Annen zu sein - trotz der personellen Misere. An die Bestbesetzung war wegen der vielen namhaften Ausfälle nicht zu denken, nicht einmal annähernd kam Trainer Andreas Reeh in die Verlegenheit auch nur ansatzweise eine normale Besetzung auf die Matte zu bringen. Verletzungen und Abstellungen an die nationalen Verbände verhinderten eine allzu große Auswahl.
So mussten mit Marcello Greco, Nils Kopke sogar zwei noch nicht genesene Athleten ebenso auf die Matte wie der am letzten Samstag mit einer Knochenabsplitterung kämpfende Christoph Najdecki und der Grippe geschwächte Lutz Behrla.


Endrunde? Die SUA hat es selbst in der Hand


Doch Jammern ist nicht die Sache der Annener Judoka. Dem stetigen Aufstellungs-Kontra begegnete der coachende Andreas stets ein entschiedenes Taktik-Re(eh). Und das meist mit jungen, aus der Regional- bzw. Oberliga rekrutierten Kämpfern.
So verlor die "Jugend-forscht-Gruppe" der SUA nur in Hamburg äußerst knapp, knöpfte dem hoch gehandelten UJKC Potsdam immerhin überraschend einen Zähler ab. Und da man nicht in den Abstiegssumpf hineingezogen werden will, fertigte man Berlin (11:3) und Mönchengladbach (8:5) optisch klar ab. So hat man es nun selbst in der Hand, in die Endrunde einzuziehen.
Erst folgt im September die Kür in Frankfurt/Oder, ehe dann die Pflichtsiege gegen Braunschweig und abschließend in Aachen das Viertelfinale perfekt machen sollen. Wenn dann auch noch einige der bisher fehlenden Hochkaräter wieder mit dabei sind, ist für die SUA bei einem verstärkten Angriff noch vieles möglich. der westen


+++ 16.06.2010 Medaillenflut für die PSV Jugend +++

Die U 14 der Polizei-Sportvereinigung Bochum kehrte gleich mit acht Medaillen von den Bezirkseinzelmeisterschaften aus Kamen zurück.
Das Trainerteam Regina Schneider und Ralph Reinemer konnten sich nicht nur über die Medaillen, sondern auch gleich über acht Qualifikationen zu den Westdeutschen Einzelmeisterschaften in Duisburg freuen.

Die Jungen der PSV Bochum legten gleich als Erstes los.

Kreismeister Leon Hasenfratz , bis 37 kg, traf im Finale erneut auf Salih Karadag vom 1. JJJC Bochum. Bis zum Finaleinzugbegeisterte Leon mit seinem herrlichen Uchi-mata (Schenkelwurf). Hier behielt diesmal Karadag die Oberhand und Leon Hasenfratz konnte sich über die Vizemeisterschaft freuen.
Jan Niklas Schwarz , bis 55 kg, ging ebenfalls als Kreismeister an den Start. Er setzte seinen Siegeszug fort und gewann im Finale gegen Luca Kühn vom TuS Züschen.
Bis 60 kg konnte sich Lukas Fritz mit dem dritten Platz ebenfalls die Qualifikation zu den Westdeutschen Einzelmeisterschaften sichern.

Besonderst erfolgreich war der weibliche U 14 Nachwuchs der PSV Bochum.

Lea Föbus konnte sich nach einer Auftaktniederlage über die Trostrunde ins kleine Finale vorkämpfen und gewann dort die Bronzemedaille.
Zur Neuauflage des Finales der Kreismeisterschaften kam es in der Gewichtsklasse bis 40 kg.
Michelle Bazynski setzte sich mit guten Fußtechniken in der Vorrunde durch und traf erneut im Finale auf Zehra Karadag vom 1.JJJC Bochum. Trotz der Niederlage gegen Zehra konnte sich Michelle über die Vizemeisterschaft freuen.
Neben Michelle ist auch noch Hannah Buschman in der Gewichtsklasse bei den Westdeutschen Meisterschaften vertreten. Sie wurde vom Landestrainer zur Westdeutschen Ebene gesetzt.

In der Gewichtsklasse bis 48 kg hatte die PSV gleich zwei Kämpferinnen vertreten. Katharina Leitmann kämpfte sich im ersten Wettkampfjahr bis ins Halbfinale vor, wo sie noch in führung liegend gegen Asena Gür von Rot-Weiß Stiepel verlor.
Im kleinen Finale traf sie auf ihre Vereinskameradin Isabelle Sandvoß. Isabelle traf in der Vorrunde auf die Favoritin Desiree Haarmann von JK Hagen und mußte danach den Weg in die Trostrunde antreten.
Dort konnte sie ihre zur Zeit gute Form unter Beweiß stellen und zog ins kleine Finale gegen Katharina Leitmann ein. Hier setzte sich die Routine durch und Isabelle Sandvoß gewann die Bronzemedaille.
Für eine Überraschung sorgte auch Naomi Schwarz bis 57 kg. In ihrem ersten Jahr in der U 14 kämpfte sie sich bis auf den dritten Platz vor und schaffte ebenfalls die Qualifikation zu den Westdeutschen Meisterschaften.
Das tolle Abschneiden der jungen PSV Kämpferinnen rundete der Titelgewinn von Jennifer Graw über 63 kg ab.
Mit neun qualifizierten Kämpfer und Kämpferinnen war die Polizei-Sportvereinigung Bochum einer der erfolgreichsten Vereinen des Bezirkes. psv bochum

+++16.06.2010 Starker Einstand der Rauxeler Damen +++


(WE) Einen erfolgreichen Einstand in der Oberliga feierten die Damen der Judoka Rauxel. In Bielefeld gab es zwei Siege und eine Niederlage.
In der ersten Begegnung wurde der Gastgeber JC 93 Bielefeld mit 4:3 bezwungen. Die Gewichtsklasse -52kg konnte an diesem Tag nicht besetzt werden und so lagen die Rauxeler Damen nach der unnötigen Niederlage von Steffie Hof zum Berge (-48kg) mit 0:2 hinten. Vanessa Steppuhn (-78kg) sorgte kampflos für den 1:2-Anschlusspunkt. Sandra Herget (-70kg) erkämpfte nach 48 Sekunden mit Tani-otoshi den 2:2-Ausgleich 2:2. Nach nur einer Minute Kampfzeit siegte Charline Gerwert (-57kg) mit Harai-goshi und brachte Rauxel mit 3:2 in Führung. Jennifer Stratmann (-63kg) lieferte sich einen harten Kampf, musste sich aber schließlich geschlagen geben (3:3). Nun lag es an Heike Tatsch (+78kg), die diese Saison zum ersten Mal für die Judoka Rauxel startet. Nach 50 Sekunden zwang sie ihre Gegnerin mit einem Haltegriff zur Aufgabe. Dies war der entscheidende Sieg zum 4:3-Endstand für die Damen aus der Europastadt, die als ungeschlagener Meister der Landesliga Westfalen aufgestiegen waren.
Auch die zweite Begegnung gegen TSV Einigkeit 1890 konnte mit 4:2 gewonnen werden. Beide Teams konnten die Gewichtsklasse bis 52kg nicht besetzen. Steffie Hof zum Berge (-48kg) wurde nach nur acht Sekunden kalt erwischt und verlor durch O-goshi. Sandra Herget (-78kg) sorgte mit einen Haltegriff-Sieg für den 1:1-Ausgleich. Nach einen Kraftakt siegte Vanessa Steppuhn (-70kg) nach knapp fünfeinhalb Minuten durch Haltegriff und brachte Rauxel mit 2:1 in Führung. Jennifer Stratmann (-57kg) konnte auch in ihrem zweiten Kampf nicht als Siegerin von der Matte gehen, sie verlor durch einen Gegendreher (2:2). Charline Gerwert (-63kg) sammelte mehrere kleine Wertungen und siegte dann mit Harai-goshi (3:2). Heike Tatsch (+78kg) warf ihre Gegnerin mit Seoi-nage und sorgte für den 4:2-Endstand.
Gegen die JV Siegerland gab es zum Schluss des Wettkampftages eine 2:5-Niederlage. Lediglich Steffie Hof zum Berge (-48kg) und Sandra Herget (-78kg) konnten ihre Kämpfe gewinnen. Zum Kader der Judoka Rauxel in Bielefeld gehörten noch Isabelle Wachsmann (-63kg) und Melanie Pelzing (-70kg). Der zweite Kampftag findet am 27. Juni statt. der westen

+++ 16.06.2010 Historischer Tag für LSV-Judoka +++


Lünen. Nach einem halben Jahr intensiver Vorbereitung und dem Besuch zahlreicher Lehrgänge war es nun endlich soweit: Vier Judoka des Lüner SV nahmen in Hagen an der Dan-Prüfung teil und bestanden alle bravourös.
Der 1. Vorsitzende Manfred Tkotz trägt jetzt den 4. Dan und ist damit der höchste Lüner Schwarzgurtträger seit 1966, als mit dem Judosport in Lünen begonnen wurde. Der 44-Jährige betreibt bereits seit 1974 Judo im LSV und erreichte nun seinen größten Erfolg.
Aber auch die weiteren LSV-Teilnehmer Jörg Schönfeld, Svenja Ostwald und Carsten Spitzer wurden mit dem 1. Dan für den Stress der letzten Monate belohnt.
Im Prüfungskomitee standen Rainer Andruhn, 6. Dan, Mirko Fabig, 5. Dan, und Harald Kletke, 5. Dan. Tkotz musste für seinen  4. Dan eine schriftliche Ausarbeitung von Stand- und Bodentechniken vorlegen, diese bei der Prüfung erläutern und mit seinem Partner Axel Hadac demonstrieren.
Lüner Daniel Meißner fungiert als Uke
Außerdem führte er die Ju no-Kata vor. Diese besteht aus der harmonischen Verbindung von Angriffen und Verteidigungstechniken, die gemeinsam mit dem Partner in fließenden, geschmeidigen Bewegungsabläufen demonstriert wird. Als Uke stellte sich dafür Daniel Meißner zur Verfügung, der als Orangegurtträger viel Aufsehen erregte, seine Sache aber sehr gut machte.
Für den 1. Dan musste eine Kata, die aus fünf Technikgruppen zu je drei links und rechts ausgeführten Würfen besteht, sowie ein Stand-und Bodenprogramm gezeigt werden. Als Partner für die drei Prüflinge standen Angelique Ostwald und Mirko Püntmann zur Verfügung.
Nach der Verleihung der Urkunden fiel allen Lünern ein großer Stein vom Herzen: In der Historie war es noch nie vorgekommen, dass gleich vier LSV-Aktive zusammen an einer Dan-Prüfung teilnahmen.
So wird die Jugendarbeit beim Lüner SV in der Zukunft durch die drei neuen Schwarzgurtträger noch effektiver werden. Jörg Schönfeld und Carsten Spitzer trainieren den Nachwuchs in der Turnhalle der Osterfeldschule und Svenja Ostwald die Mädchen und Jungen in der Turnhalle am Heikenberg in Alstedde, während Manfred Tkotz zusammen mit Axel Hadac, 2. Dan, in der Viktoriaschule Cheftrainer ist.
Probetraining möglich
Mädchen und Jungen, die mindestens sechs Jahre alt sind und den Kampfsport kennen lernen möchten, können jederzeit hineinschnuppern. Jugendliche und Erwachsene trainieren montags und mittwochs ab 19.30 Uhr in der Turnhalle der Osterfeldschule. Die weiteren Übungszeiten stehen auf der Internetseite des LSV unter www.luenersv-judo.de. Telefonische Auskunft gibt es aber auch bei Pressewart Lars Arnhölter, unter s 0178 - 287 94 10. der westen


+++ 13.06.2010 JC 66 gewinnt Spitzenduell +++


Von Dennis Kohl
(WAZ) Bottrop. Die Männer des JC 66 Bottrop haben sich die Tabellenführung zurückerobert. Dank eines 8:4-Erfolgs gegen Motor Babelsberg setzten sich die Bottroper aufgrund der besseren Kampfbilanz wieder an die Spitze der der 2. Judo-Bundesliga.

„Es war ein spannender Kampf mit vielen Emotionen und dem schönen Ende für uns“, freute sich Bottrops Trainer Frank Urban über den wichtigen Sieg. Dabei hatte der Kampf nicht gut begonnen. Daniel Möller ließ sich bereits nach wenigen Sekunden von Babelsbergs René Walter überrumpeln. Mikos Salminen, gebürtiger Finne mit niederländischem Pass, ersetzte den erkrankten Kalala Ngoy und wusste sogleich zu überzeugen. Im Duell mit Dimitri Koschelev sorgte Salminen für den ersten Punkt des JC 66. Oliver Gussenberg und Dex Elmont fuhren die übrigen Zähler ein, so dass es mit einem 3:3 in die Pause ging. Pech hatte Alexander Bannikow, der, in Führung liegend, zwei Sekunden vor dem Ende des Kampfes von den Beinen geholt wurde und sich daher mit einem Unentschieden begnügen musste.

Der zweite Durchgang gehörte klar den Bottropern. Daniel Möller rehabilitierte sich für seinen schwachen Auftritt in Durchgang eins, Mikos Salminen punktete ebenfalls. Lediglich Dennis Lanfermann unterlag und verlor nach einem Würgegriff sogar für wenige Sekunden das Bewusstsein. Danny Meeuwsen, Oliver Gussenberg und Markus Wallerich sorgten dann mit drei Siegen in Serie für großen Jubel unter den mehr als 300 Besuchern in der Sporthalle an der Berufsschule. „Wir sind sehr zufrieden. Vor allem im zweiten Durchgang war alles super“, sagte Team-Manager Volker Tapper.

Ein kleiner Wermutstropfen war lediglich die an diesem Abend schwache Leistung des Kampfgerichts, dessen Entscheidungen mehrfach für großes Kopfschütteln auf beiden Seiten sorgte. „Ich habe schon souveränere Leistungen gesehen“, meinte Trainer Frank Urban anschließend. Vor allem beim Sieg Danny Meeuwsens gegen Landsmann Michel Nijenhuis patzten die Kampfrichter. Eine klare Wertung für Meeuwsen wurde zunächst wieder korrigiert und sollte Nijenhuis zugesprochen werden. Nach kurzer Beratung erhielt jedoch keiner der beiden Kämpfer einen Punkt. Dies änderte jedoch nichts daran, dass Meeuwsen und der JC 66 am Ende doch noch den Sieg einfuhren. waz bottrop


+++ 13.06.2010 Geschlaucht vom Derby-Sieg +++


Witten. SU Annen - 1. JC M’gladbach 8:5

Von Oliver Schinkewitz
„Mit dem Abstieg haben wir dann jetzt wohl nichts mehr zu tun“, meinte ein erleichterter Trainer Andreas Reeh nach dem 8:5-Erfolg der Bundesliga-Judoka von der Sport-Union Annen gegen den 1. JC Mönchengladbach. „Aber ganz im Ernst: Viele Kämpfe dieser Art möchte ich nicht mehr erleben“, war er ziemlich mitgenommen vom packenden NRW-Duell.
Dabei hatten es ihm seine Judoka gerade im ersten Durchgang doch wirklich leicht gemacht am Mattenrand. Nach den ersten sieben Duellen nämlich hatte sich die SUA eine beruhigende 5:1-Führung herausgearbeitet - „aber damit war vorab sicher nicht zu rechnen“, wie Reeh später anmerkte. Der Knackpunkt dabei aus seiner Sicht: „Der Punktgewinn von Stefan Oldenburg gegen Thomas Kessler - danach lief es.“
Doch nicht nur auf Oldenburg war am Samstag im gut besuchten Annener Dojo voll und ganz Verlass. Gleich im ersten Duell am frühen Abend hatte Christoph Najdecki seine Knochenabsplitterung im Sprunggelenk offenbar völlig ausgeblendet und gegen Axel Walter einen wichtigen Sieg gelandet. „Dafür hat er sich ein Extra-Lob verdient - Christoph wollte unbedingt kämpfen. Genauso wie Lutz Behrla“ - der allerdings merklich durch seine Erkältung geschwächt war und den siebten und letzten Kampf im ersten Abschnitt gegen Marc Odenthal verlor - damit hieß es 5:2 für die SUA, deren weitere Zähler bis dahin der Niederländer Marvin de la Croes (aufgerückt ins Superschwergewicht), sein Landsmann Robby van Laarhoven und Marcel Haupt in seinem vielleicht bisher stärksten Kampf für die SU Annen verbucht hatten.
Zwei Siegpunkte für Stefan Oldenburg
„Dann begann die Tüftelei mit den Wechseln - allzu viele Alternativen hatte ich ja nicht“, meinte Andreas Reeh. Er entschied sich für einen Einsatz von Youngster Christoph Köllner, der zwar aufopferungsvoll gegen den Polen Marek Krecielewski kämpfte, aber verlor - nur noch 5:3. Dann sogar das 5:4, weil Neuzugang Florian Heimlich im 73-Kilo-Limit (immer noch die Schwachstelle der Annener) auch sein zweites Duell mit Benjamin Münnich abgeben musste.
Dann allerdings kamen wieder die Verlässlichsten in den Reihen der Gastgeber auf die Matte - und enttäuschten ihren Trainer nicht. André Breitbarth profitierte von seinem Sieg gegen den Griechen Dyonisios Iliadis von einem unerlaubten Beinangriff des Gladbachers - Disqualifikation. Stefan Oldenburg fertigte auch den unbequemen Shkumbin Dautaj ab - 7:4. Nach Robby van Laarhovens Remis-Krimi gegen Oliver Zabel stand die SUA bereits vorzeitig als Sieger fest. Jeroen Mooren sorgte mit seinem Erfolg gegen Michael Machado aber noch für das 8:4, ehe Johannes Karsch schnell gegen Marc Odenthal verlor.
„Für uns war das ein ganz wichtiger Sieg - gerade auch nach der Niederlage in Gladbach vor einem Jahr“, meinte der erleichterte SUA-Trainer Andreas Reeh. Die Wittener hatten ihm gegenüber vorab angekündigt, diesen Sieg auch für Ex-Trainer Holk Silbersack einfahren zu wollen, der am Samstag offiziell von SUA-Geschäftsführer Matthias Kiehm verabschiedet wurde.
Verständlicherweise war Gäste-Coach Stefan Küppers nach der dritten Niederlage im vierten Saisonkampf ziemlich geknickt: „Wir stehen schon mit dem Rücken zur Wand. Unser Ziel ist es, in der Liga zu bleiben, damit unsere jungen Leute weiterhin auf Top-Niveau kämpfen können.“ der westen


+++ 13.06.2010 Zwarts Serie reicht nicht +++


Von Felix Kannengießer
(WE) Bochum. Drei Niederlagen für die Bochumer Judokas am ersten Oberliga-Kampftag. Wenig Licht und viel Schatten bei den PSV-Kämpfern.
Der erste Kampftag in der Oberliga wurde für die PSV Bochum zur Enttäuschung. Auch wenn Jürgen Wagner „schwierige Auseinandersetzungen“ prophezeit hatte, war der PSV-Trainer am Ende mit den drei Niederlagen selbstredend nicht zufrieden. „Das ist sicher deprimierend. Es wäre mehr drin gewesen, aber jetzt stehen wir mit leeren Händen da. Leider gibt es solche Tage wie heute. Jetzt müssen wir wieder aufstehen und uns auf unsere Stärken besinnen“, machte Wagner sich für den nächsten Kampftag Mut.
Als Punktgarant stellte sich der Holländer Patrick Zwart heraus, der alle seine Kämpfe gewann. Auch die Nachwuchskräfte Dustin Fiedler, Jan-Philipp Bobeth und Frederik Schultejohann wussten durchaus zu überzeugen. „Auf sie können wir in Zukunft bauen“, hofft Trainer Wagner.
Enttäuschend waren hingegen die Auftritte von Christian Tröster und Christian Bentke, der die Bedenken des Trainers bezüglich seiner schwachen Form bestätigte. Die Rückkehr des kurzfristig ausgefallenen Nicolay Shirotskiy soll am nächsten Kampftag Abhilfe schaffen.


JC Hennef - PSV Bochum 4:3 (40:30)
PSV: Bobeth (-60 kg, 1:0), Zwart (-66 kg, 1:1), Tröster (-73 kg, 2:1), Fiedler (-81 kg, 3:1), Medrow (-90 kg, 3:2), Podsadoczny (-100 kg, 3:3), Planz (über 100 kg, 4:3)


Zunächst teilten sich die Teams die Punkte: Bobeth ließ sich von seinem Gegner auskontern und Zwart gewann durch Aufgabe. Nachdem Tröster und Fiedler ihre Kämpfe abgegeben hatten, stand die PSV unter Zugzwang. Neuzugang Christian Medrow und Sebastian Podsadoczny erkämpften zwar das 3:3-Remis, Andre Planz aber konnte seinen Gegner nicht auf die Matte legen und verlor das entscheidende Duell.


JG Münster - PSV Bochum 4:2 (40:20)
PSV: Bobeth (-60 kg, 0:1), Zwart (-66 kg, 0:2), Tröster (-73 kg, 1:2), Fiedler (-81 kg, 1:2), Medrow (-90 kg, 2:2), Podsadoczny (-100 kg, 3:2), Bentke (über 100 kg, 4:2)


Gegen den Ausrichter legte die PSV gut los und startete mit zwei Blitzsiegen. Danach gelang es den Bochumern jedoch nicht mehr zu punkten. Besonders knapp war es bei Podsadoczny, der lange in Führung lag, dem aber in der Schlussminute die letzte Kraft fehlte. Talent Fiedler erreichte mit zwei mittleren Wertungen immerhin ein Remis.


Dortmunder BSV - PSV Bochum 4:3 (40:25)
PSV: Bobeth (-60 kg, 1:0), Zwart (-66 kg, 1:1), Tröster (-73 kg, 2:1), Fiedler (-81 kg, 2:2), Schultejohann (-90 kg, 3:2), Podsadoczny (-100 kg, 3:3), Bentke (über 100 kg, 4:3)


Auch im letzten Aufeinandertreffen hatten die Bochumer alle Chancen auf den Sieg. Zunächst gelang dem BSV die Führung, weil sich Bobeth am Boden überraschen ließ. Die PSV glich die Dortmunder Führung noch dreimal aus, bevor es zum Entscheidungskampf zwischen Bentke und Guy Kamga kam. Bentke fing gut an, ein großer Hüftwurf beendete jedoch die Hoffnungen der PSV, wenigstens einen Sieg davonzutragen. der westen


+++ 11.06.2010  Harte Gegner für die PSV Bochum zum Auftakt +++


Von Felix Kannengießer
(WE) Am Sonntag treffen sich die Judoka der Polizei-SV Bochum, der BSV Dortmund, des JC Hennef und des ausrichtenden Vereins JG Münster zum Auftakt der neuen Oberliga-Saison, die bis Ende Oktober geht. Beginn ist um 11 Uhr.
Im vergangenen Jahr landete die PSV auf dem siebten Platz. „In dieser Saison ist die Liga aber unheimlich stark besetzt. Wir wollen uns wieder im Mittelfeld halten und den Abstieg auf jeden Fall vermeiden, damit wir auf lange Sicht unser Ziel vom Aufstieg in die Regionalliga stemmen können“, erklärt PSV-Trainer Jürgen Wagner. Die Voraussetzungen sind gut: Bedeutende Abgänge gab es nicht, dafür aber interessante Zugänge.
Allerdings hat Wagner auch großen Respekt vor den ersten Gegnern. Münster, letztes Jahr Dritter, hat seine Mannschaft weiter verstärkt. Mit einem Remis, wie in der Vorsaison, wäre Wagner „sehr zufrieden“. Gegen den JC Hennef, der mit den Gauchel-Brüdern Daniel und Robin antritt, erwartet der PSV-Trainer einen ähnlich engen Kampf, bei dem „jedes Team mit 0:7 verlieren oder mit 7:0 gewinnen könnte“. Und Regionalliga-Absteiger Dortmund sei noch schwerer auszurechnen. „Es kommt darauf an, mit welchem Kader sie antreten. Alle Kämpfe werden offene Begegnungen“, meint Wagner, der sein Team allerdings gut gerüstet sieht.
In der Gewichtsklasse -60kg treten der Holländer Alexander Hoffmann und Nachwuchstalent Philipp Bobeth für die PSV an. Der 17-jährige Bobeth rückt aus dem Reserveteam auf, weil er im Training überzeugende Leistungen brachte. Als „stärkste Klasse“ bezeichnet Wagner die Klasse bis 66kg. Dort tritt mit Patrick Zwart der Punktegarant aus dem Vorjahr an. Als zweiter Mann wurde der 30-jährige Routinier Dirk Veldboer vom JC Bielefeld engagiert.
Christian Tröster ist trotz seines jungen Alters seit Jahren bei der PSV dabei. Auch in dieser Saison ist er in der Klasse -73kg gesetzt. Ihn unterstützt Zugang Mario Rasche aus Bielefeld. „Er muss sich erst noch behaupten“, sagt Wagner, der hingegen „vollstes Vertrauen“ zu Dustin Fiedler hat. Obwohl der gerade erst in die Klasse -81kg aufgestiegen ist, erwartet sich der Trainer einiges von ihm. Fiedlers Ersatzmann, Nick Nebel, tritt wegen einer Knöchelverletzung wahrscheinlich am Sonntag nicht an.
Obwohl er es eigentlich nicht mehr wollte, muss Wagner zum Auftakt vielleicht selbst auf die Matte steigen. In der Klasse -90kg ist Top-Mann Sven Karpinksi nämlich beruflich verhindert und Zugang Christian Medrow (Essen) wahrscheinlich noch nicht einsetzbar. „Ich halte mich bereit. Ganz zurücknehmen kann ich mich halt nicht“, sagt Routinier Wagner.
In den schwersten Gewichtsklassen (-100 kg und über 100 kg) ist die PSV hingegen voll besetzt. Dort sollen es die Routiniers Nicolay Shirotskiy und Sebastian Podsadoczny, der in guter Form ist, richten. Außerdem stehen Christian Behnke und der 20-jährige Andre Planz, der nach einer starken Saison in der zweiten Mannschaft und dem Westfalenmeistertitel befördert wurde, zur Verfügung. der westen

+++ 11.06.2010 „Die liegen uns nicht“ +++


Von Oliver Schinkewitz
Die Sport-Union Annen trifft am Samstag daheim auf den 1. JC Mönchengladbach.
Witten. Vielerorts wird vom „Höhepunkt des Judo-Jahres“ im Bundesliga-Norden gesprochen, wenn es ums NRW-Derby zwischen der Sport-Union Annen und dem 1. JC Mönchengladbach (Samstag, 18 Uhr, Kälberweg) geht. Doch Andreas Reeh, Trainer der Gastgeber, weist das erstmal weit von sich: „Für mich war der Höhepunkt bislang unser Punktgewinn letzte Woche in Potsdam.“
Hätte es den nämlich nicht gegeben, stünden die Wittener Judo-Asse beinahe schon mit dem Rücken zur Wand, wenn es um die Qualifikation fürs angepeilte Viertelfinale geht. Umso wichtiger nun auch, dass die SU Annen dieses nordrhein-westfälische Derby in eigener Halle für sich entscheidet - sonst wäre der Punkt von Potsdam, den man mit einem absoluten Rumpfkader errang, nicht mehr viel wert. „Natürlich wissen wir alle um die Bedeutung dieser Auseinandersetzung - und es steht auch außer Frage, das solch ein Derby nun mal eine besondere Brisanz birgt“, ist Andreas Reeh durchaus bewusst, dass der Vergleich mit den Gladbachern gewiss keine alltägliche Prüfung für die SUA-Judoka ist.
Zumal der Wittener Chefcoach ja zugleich auch Landestrainer der NRW-Männer ist. „Das allerdings ist zumindest am Samstag mal kein Thema. Darüber habe ich mit meinem Mönchengladbacher Kollegen Stefan Küppers gesprochen - ich denke, ich werde in meine „blaue Ecke“ gehen“, sagt Reeh verschmitzt und wird gewiss auch Emotionen zeigen, wenn es um „seine“ Sport-Union aus Annen geht.
Die übrigens hat noch eine offene Rechnung mit den Niederrheinern zu begleichen. Schließlich setzte es im vergangenen Jahr eine empfindliche 4:8-Niederlage beim damaligen Bundesliga-Neuling - die Bilanz im direkten Duell ist also frei von Wittener Erfolgserlebnissen. „Irgendwie liegen die uns einfach nicht“, grübelt Andreas Reeh und tüftelt bereits eifrig an der richtigen Besetzung für den zweiten Heimkampf der Saison. Dabei muss er weiterhin auf Benjamin Behrla und Jonas Focke verzichten, auch der Österreicher Albert Fercher steht nicht zur Verfügung. Und jetzt drohen auch noch Christoph Najdecki (im Training umgeknickt) und Lutz Behrla (Erkältung) auszufallen, obendrein hat Markus Zalucki Knie-Probleme.
Da sollte es den Annenern helfen, dass Schwergewichtler André Breitbarth ebenso wieder zur Verfügung steht wie Daniel Lachmann und die beiden Niederländer Jeroen Mooren und Marvin de la Croes. „Damit habe ich wieder einige Alternativen mehr“, ist Reeh zumindest ganz zuversichtlich für dem NRW-Duell. Immerhin hat Gladbach bislang zweimal verloren (5:8 gegen Walheim, 1:11 in Frankfurt/Oder), profitierte beim einzigen Sieg (14:0) vom Nichtantreten der Braunschweiger, denen laut DJB-Statuten ein weiterer „Bolzen“ dieser Art schon den Garaus in der Bundesliga machen würde.
Die SUA konzentriert sich derweil aber nur auf die Mönchengladbacher, die mit Aaron Hildebrand (verletzt) auch eine Stammkraft ersetzen müssen. „Dafür haben sie mit Marc Odenthal und Oliver Zabel starke Leute in der 90-kg-Klasse, die auch aufrücken könnten ins Schwergewicht“, so Reeh. Von den Top-Ausländern wie dem Griechen Diyonisos Iliadis oder dem Slowenen Simon Mohorovic ganz zu schweigen. Es wird ein heißer Tanz - das steht fest. waz witten


+++ 11.06.2010 Krimi auf der Judomatte +++

 

Sowohl beim Frauen-Derby zwischen Adler 07 und dem JC 66, als auch beim Spitzenkampf der Männer zwischen JC 66 und Babelsberg wird es eng zugehen.

 

Die 2. Judobundesliga in Bottrop hat heute einiges zu bieten. Insgesamt vier Begegnungen mit Bottroper Beteiligung werden heute in Bottrop (Sporthalle an der Berufsschule) ausgetragen.

 

In der 2. Bundesliga der Damen treten in Form eines Dreier-Turniers die Teams von Olympia Berlin (Tabellenplatz 6), DJK Adler 07 Bottrop (Tabellenplatz 7) und JC 66 Bottrop (Tabellenführer) an. Kampfbeginn ist um 15:00 Uhr.

 

Im Anschluss beginnt gegen 17:00 Uhr die Spitzenbegegnung der 2. Bundesliga der Männer zwischen dem derzeitigen Tabellenführer SV Motor Babelsberg (Potsdam) und dem JC 66 Bottrop (Tabellenplatz 2).

 

„Dieser Judotag ist etwas ganz Besonderes für uns. Wir bestreiten heute mit zwei Teams insgesamt drei Begegnungen und wollen dabei alle sechs Punkte nach Bottrop holen. Das wird sehr schwer und ist nur möglich, wenn alle, die auf die Matte gehen, topfit sind und alles geben.“ Frank Urban, der Cheftrainer der 66er weiß wovon er spricht. Auch, wenn zwischen dem Damenteam des JC 66 und dem der DJK Adler 07 sechs Plätze und ebenfalls sechs Punkte in der Tabelle liegen, ist ein Derby immer eine nur schwer zu kalkulierende Sache. „Beide Teams wollen sich in eigener Halle vor dem Publikum bestens präsentieren. Kein Team wird sich geschlagen geben, bevor der entscheidende vierte Punkt gefallen ist. Die Zuschauer können sich hier auf packende Kämpfe einstellen. Das wird ein kleiner Krimi!“ so Urban weiter.

 

Und bei den Männern? „Die Jungs sind in einer neuen, für sie völlig ungewohnten Situation. Zum ersten Mal seit über drei Jahren stehen wir nicht an der Tabellenspitze. Und mehr noch: es ist fast vier Jahre her, dass wir auf ein vor uns platziertes Team treffen. Babelsberg ist sehr stark aufgestellt. Vor allem, weil das Team in allen Klassen punkten kann. Das ist ähnlich wie bei unserem Team. Ich erwarte wieder einen sehr engen Verlauf.“

 

Am Ende möchten die Bottroper natürlich gern als Sieger die Matte verlassen. Mit einem Sieg dürfte die Urban-Truppe wieder Platz 1 übernehmen. Bei einer Niederlage droht ein tiefer Absturz und selbst das Ziel Relegation wäre dann gefährdet. „Es geht tatsächlich um eine ganze Menge. Die Jungs wissen das und sind entsprechend motiviert. Nun hoffen wir darauf, dass auch die Zuschauer, trotz der Fußball-WM, den Moment richtig einschätzen und unser Team nach Kräften unterstützen. Wir brauchen das.“ Beschreibt auch Team-Manager Tapper die ernste Lage des Teams.

 

Der Großkampftag wird erstmals überhaupt von beiden großen Bottroper Vereinen, JC 66 und DJK Adler 07, gemeinsam organisiert und durchgeführt. JC 66 Präsident Assmann: „Beide Vereine haben sich darauf verständigt, den Kampftag zusammen auszutragen. Das ist nicht nur organisatorisch vernünftig, sondern zeigt auch, dass beide Vereine bei aller Konkurrenz durchaus zusammenarbeiten können. Das ist ja nicht in jeder Sportart in Bottrop so.“

 

Morgen Abend gegen 19:30 Uhr stehen alle Ergebnisse fest, dann weicht Gewissheit jeder Spekulation. text: jc 66 bottrop


+++ 09.06.2010 Ruhrolympiade: Bottroper Judoka holen Silber +++

Von jel
(WAZ) Die Bottroper Judoka belegten bei der Ruhrolympiade in Duisburg den zweiten Platz.
Bottrop. Mit dem zweiten Platz kehrten die Bottroper Judoka von der Ruhrolympiade aus Duisburg zurück. Im Finale mussten sie sich gegen den Judo-Nachwuchs aus Essen nach Stichkämpfen knapp mit 7:6 geschlagen geben.
Das Betreuerteam Frank Urban, Daniel Knappik und Detlef Kaziur hatte in diesem Jahr eine jungen Mannschaft zusammengestellt. Die Auslosung bescherte den Bottropern in Runde eins das Team aus der Nachbarstadt Gelsenkirchen. Die Bottroper setzten sich klar 11:2 durch. In Runde zwei wartete mit der Judomannschaft aus Neuss ein Neuling bei der Ruhrolympiade. Auch hier ließ das Team aus Bottrop nichts anbrennen und setzte sich mit 12:1 erneut deutlich durch.
Im Halbfinale trafen die Nachwuchsjudoka auf das Team aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis, das mit zahlreichen Kämpfern- und Kämpferinnen von der SU Witten-Annen zum Favoritenkreis gehörte. Darleen Sturm sorgte für den ersten Punkt der Bottroper. Die beiden folgenden Kämpfe gingen verloren.In der Klasse bis 52 kg trotzte Lena Wilkes ihrer Gegnerin ein Unentschieden ab. Ebenfalls Remis trennte sich Herrmann Desch in der Klasse bis 50 kg von seinem Gegner. Marcel Nadrowitz sorgte mit seinem vorzeitigen Sieg für den 2:2-Zwischenstand. Nach einem weiteren Unentschieden durch Saskia Wüst in der Klasse bis 57 kg, sorgten Hamsat Isaev (-60 kg) und Jaqueline Fischer (-63 kg) für die erstmalige Bottroper Führung. Timo Wahlbring musste sich trotz eines guten Kampfes geschlagen geben, so dass es 4:3 für Bottrop stand. Danach trumpften die Bottroper Judo-Talente noch einmal auf. Nicole Mosgoll, Jan Tefett und Lisa Zywietz sorgten für den 7:3-Zwischenstand, der den vorzeitigen Sieg bedeutete. Den letzten Punkt holte das Team aus Ennepe, da die Bottroper die Klasse +73 kg nicht besetzen konnten. Mit 7:4 entschied das Team dieses Halbfinale für sich.
Im Finale hieß der Gegner Essen. Wie schon in den vorangegangenen Kämpfen konnten drei Gewichtsklassen von den Bottroper Judoka nicht besetzt werden. Nach 14 Kämpfen im Finale stand es 6:6. Da auch die Unterbewertung gleich war, wurde aus den Kämpfen, die Unentschieden ausgegangen waren, ein Stichkampf gelost, der an Essen ging. Die Bottroper belegten damit den zweiten Platz. „Es war ein tolles Turnier, wir haben tolle Kämpfe gesehen und unser Team hat sich hier hervorragend präsentiert“, kommentierte Roland Assmann, Präsident des JC 66 Bottrop, der den Kämpfen in Duisburg beiwohnte, das gute Ergebnis.
Folgende Bottroper Judoka gingen bei der Ruhrolympiade in Duisburg auf die Matte: Darleen Sturm, Frauke Brückmann, Lena Materzok, Jasmin Quill, Lena Wilkes, Saskia Wüst, Fabienne Fischer, Jaqueline Fischer, Dagmar Götz, Sarah Beyrow, Nicole Mosgoll, Mandy Haas, Lisa Zywietz, Hermann Desch, Marcel Mühlen, Marcel Nadrowitz, Patrick Mühlen, Hamsat Isaev, Timo Wahlbring, Jan Tefett.  waz bottrop


+++ 06.06.2010 Karsch hält das Remis fest+++

Witten, 06.06.2010, Oliver Schinkewitz

Potsdam. UJKC Potsdam - Sport-Union Annen 6:6


Damit konnte man wirklich nicht rechnen: Die nur mit einer Rumpftruppe beim großen Favoriten UJKC Potsdam angetretenen Bundesliga-Judoka der Sport-Union Annen holten am Samstag ein überraschendes 6:6-Remis, behalten damit alle Chancen auf das Erreichen der Viertelfinals.

„Als ich gesehen habe, welche Mannschaft die Potsdamer aufgeboten haben, war ich mehr als skeptisch“, meinte SUA-Trainer Andreas Reeh. Denn vor allem in den oberen Gewichtsklassen waren die Wittener äußerst „dünn“ besetzt - mit Marcello Greco und Nils Kopke standen im Superschwergewicht nur zwei Rekonvaleszenten zur Verfügung, zudem fehlte auch ein „echter“ 100-Kilo-Judoka. Insofern musste es für die Gäste in Brandenburg eigentlich vornehmlich um reine Schadensbegrenzung gehen.

Doch schon der erste Durchgang deutete an, dass die SUA-Kämpfer nicht gewillt waren, diese Partie widerstandslos abzugeben. Den Auftakt machte Simon Schäfer (-90 kg), der eigentlich dem Regionalliga-Kader angehört. „Was er am Samstag geleistet hat, war schon enorm“, zog Reeh den Hut vor seinem Schützling, der dem weißrussischen Ex-WM-Dritten Kazusoniak einen tollen Kampf lieferte und erst kurz vor Schluss per Haltegriff unterlag. „Das hat der Mannschaft schon einen kräftigen Schub gegeben“, so der SUA-Trainer.

Im Anschluss folgten drei Siege für die Wittener durch Marcel Haupt, Christoph Najdecki und Robby van Laarhoven. Kurios kam dabei Najdecki zu seinem Zähler, denn sein Gegner Niklas von Freeden wurde disqualifiziert, da er keine regelkonforme Judo-Jacke an hatte. Damit war der bärenstarke 66-kg-Mann auch für den zweiten Durchgang quasi gesperrt. „Ich glaube nicht, dass das Potsdam sonderlich gut fand“, feixte Reeh.

Bis zur Pause sah der Coach noch einen Sieg von Stefan Oldenburg gegen René Schendel - und mit einer 4:3-Führung im Rücken bekamen die Annener nun die zweite Luft.

Seine Aufstellung für die zweite Kampfserie hatte er eigentlich fertig - „aber dann hab’ ich gesehen, dass sich Mario Schendel auf seinen Einsatz vorbereitet hat“, so Reeh, der sich prompt zu einigen Änderungen genötigt sah. „Ich hab’ da auf mein Bauchgefühl gehört - und mich vielleicht ein wenig verzockt“, so Reeh, der nicht damit gerechnet hatte, dass Potsdam den Weißrussen Andrei Kazusionak in der 90-kg-Klasse belässt und dafür Phillipp Hollmann ins 100-kg-Limit hievt. „Aber am Ende ist es ja zum Glück gut gegangen“, atmete Reeh später auf.

Für den entscheidenden Coup aus Sicht der SU Annen sorgte dabei der ehemalige Braunschweiger Johannes Karsch. Der normalerweise im 81-kg-Limit kämpfende Niedersachse traf beim Stande von 5:4 für sein Team auf Phillipp Hollmann - und lieferte einen überragenden Kampf. „Das war wirklich sensationell - Johannes hat das Ding für uns ‘rausgerissen“, wusste nach den mitreißenden fünf Minuten auch der SUA-Coach. Denn Karsch fiel zwar zunächst nach einem Angriff Hollmanns - allerdings außerhalb der Matte. Keine Wertung. „Danach hat er Hollmann mürbe gemach“, so Reeh - und kurz vor Schluss eine Fußtechnik angesetzt sowie per Haltegriff den Punkt nach Hause gebracht. Da wenig später Stefan Oldenburg das Remis gegen Mario Schendel clever über die Zeit rettete, war die Punkteteilung in Potsdam perfekt. der westen


+++ 06.06.2010 Timmy Rentzing und kampflos +++


Von Andree Hagel
Schalke. Okay: Die verletzten Mathias Gedig und Janes Chabowski haben gefehlt. Emil Bechtold war auch nicht da. Und dann kam in der Nacht auf Samstag auch noch die Nachricht von Schwergewichtler Willy Bilstra. Er müsse arbeiten, teilte der Niederländer mit. So standen gerade einmal sieben Judoka des JC Koriouchi Gelsenkirchen am zweiten Regionalliga-Kampftag an der Waage im Schürenkamp, und Trainer Harald Mantei war klar: Das wird wieder nichts. Zumal ein Orange-grün-Gurt (4. Kyu), den Dino Woelk und Wladimir Schurawin tragen, in der immerhin dritthöchsten deutschen Judo-Klasse eigentlich nichts zu suchen hat.
Und so setzte es – wie schon am ersten Kampftag – zwei deutliche Niederlagen. Es hieß zweimal 2:5, sowohl gegen die JKG Essen als auch gegen den Beueler Judo-Club, der nur mit sechs Kämpfern nach Gelsenkirchen gekommen war, allerdings mit einer ganz anderen Qualität, die so hoch war, dass auch die Essener keine Chance hatten und mit 2:5 verloren.
Wie schon in Aachen nach den Pleiten gegen den JC 66 Bottrop II und den TSV Hertha Walheim II drückte Koriouchi-Trainer Harald Mantei auf die Wiederholungs-Taste. Was soll er auch machen? „Wenn wir komplett gewesen wären“, sagte er, „hätten wir beide Kämpfe gewonnen. Glaube ich.“ Diesem Glauben kann man sich anschließen, und die Einschätzung des 49-Jährigen ist sicherlich auch nicht falsch. Dennoch: Es wird langsam schon eng. Gut für den JC Koriouchi ist, dass nur der Tabellenletzte absteigen wird. Und diesen Rang könnten die Gelsenkirchener beim nächsten Kampftag (4. Juli) verlassen, wenn sie den ebenfalls punktlosen PSV Duisburg besiegen sollten.

100 Euro Strafe

Aber nicht mit dieser Mannschaft, in der am Samstag in der kleinen Schürenkamp-Halle, in der eine Judo-Veranstaltung längst nicht so trist ist wie in der großen Halle, die zurzeit ein einziges großes Gerüst ist, nur Timmy Rentzing den Ansprüchen der Liga genügte. Der niederländische Halbmittelgewichtler (81 kg) sorgte für die einzigen beiden erkämpften Punkte, er gewann sowohl gegen Essens Sebastian Drechsler als auch gegen Beuels Michael Schwindt. Die anderen beiden Zähler holten Witalij Galustian (60 kg) gegen Essen und René Mantei (73 kg) gegen Beuel kampflos. „Es ist schade“, sagte Trainer Harald Mantei, „dass wir mit den jungen Leuten, die da gar nicht reingehören, kämpfen müssen.“ Und so kommt es, dass zum Beispiel Marvin Osthoff – der 81-Kilo-Mann im Schwergewicht (+100 kg) – nach gerade mal elf Sekunden über die Matte und auf den Rücken flog. Oliver Romswinkel, der 90-Kilo-Kämpfer, hatte den Koriouchi-Mann mit einem tollen Kopfwurf (Tomoe-nage) besiegt.
Was dem JC Koriouchi am Samstagabend blieb, war die Erkenntnis, dass dieser zweite Kampftag günstiger war als der erste. Nur zwei Gewichtsklassen hatten die Gelsenkirchener nicht besetzt, macht 100 Euro Strafe. Der Aachen-Ausflug, als fünf Klassen unbesetzt geblieben waren, hatte 250 Euro gekostet. der westen


+++ 02.06.2010 Lokalderby und Spitzenkampf +++

 

Am 12. Juni kommt es zum Lokalderby in der 2. Bundesliga zwischen DJK Adler 07 und JC 66. Außerdem empfängt das Männerteam der 66er in der Spitzenbegegnung der 2. Bundesliga den Tabellenführer Babelsberg.

 

„Mehr geht nicht“ so die Verantwortlichen des  JC 66 Bottrop. Während es in der 2. Judo-Bundesliga der Damen zum Lokalderby zwischen dem JC 66 Bottrop und der DJK Adler 07 Bottrop kommt, erwarten die Männer des JC 66 Bottrop – ebenfalls in der 2. Judo-Bundesliga – anschließend in gleicher Halle den aktuellen Tabellenführer SV Motor Babelsberg.

 

Und tatsächlich hat es einen solch hochkarätigen Kampftag noch nie in Bottrop gegeben. Die Männer kämpfen seit Jahren in der Bundesliga. Bei den Damen betraten aber gleich zwei Teams Neuland in der Bundesliga als mit dem JC 66 und Adler gleich zwei Teams im vergangenen Jahr den Aufstieg in die zweithöchste Deutsche Liga schafften. „Das zeigt die Stärke unserer Stadt im Judo. Es gibt nicht viele Städte in Deutschland, die im Judo über drei Bundesligavereine verfügen. Mit Sicherheit ist Bottrop aber von diesen Städten die kleinste.“ beschreibt Roland Assmann – Präsident der 66er – die Vorfreude auf dieses packende Event.

 

Auch bei Adler 07 ist die Freude groß. „Uns gibt es gerade erst 10 Jahre. Da ist es etwas ganz Besonderes bereits mit einer Mannschaft in der Bundesliga vertreten zu sein. Jetzt stellt sich unsere Mannschaft zum ersten Mal in diesem Jahr dem eigenen Publikum vor.“ freut sich auch Ulrich Griesdorn, der Abteilungsleiter der Judoadler und gleichzeitig Trainer des Teams ist.

 

Die Damen kämpfen in Turnierform. Als drittes Damenteam wird am 12. Juni Olympia Berlin aus der Bundeshauptstadt erwartet. Die JC 66-Damen gelten als Aufstiegsaspirant und Favorit auch am 12. Juni. Die Adlerdamen wollen in erster Linie die Klasse halten und liebäugeln mindestens mit zwei Punkten an diesem Tag.

 

Bei den Männern stehen sich mit dem JC 66 Bottrop und dem SV Motor Babelsberg der Tabellenzweite und der Tabellenführer in einem echten Spitzenkampf gegenüber. „Wir haben die Babelsberger Mannschaft bereits vor der Saison als einen der großen Favoriten auf die Meisterschaft gesehen. Nach unserer Niederlage gegen Spremberg, steht unsere Mannschaft unter Druck.“ weiß Team-Manager Tapper um die Bedeutung dieses Kampfes. Auch der Trainer Frank Urban ist von der Stärke der Babelsberger überzeugt. „Babelsberg hat dreimal in Folge gewonnen und einen kleinen Lauf. Zudem stehen sie nun oben in der Tabelle, das beflügelt zusätzlich. Wir kämpfen aber zuhause und da ist unser Team immer bärenstark.“

 

Ein Novum ist die Ausrichtung dieses Judospektakels. Die Verantwortlichen der beiden großen Judovereine Adler 07 und JC 66 haben beschlossen, diesen Großkampftag gemeinsam als ein Event zu gestalten. Der Eintritt wird frei sein an diesem Tag. „Das wird ein Judofest in Bottrop“ ist Griesdorn von Adler 07 überzeugt von dem Konzept.

 

Die Veranstaltung findet in der Sporthalle der Berufsschule in der Gladbecker Str. statt. Beginn bei den Damen ist um 14:30 Uhr. Die Männer gehen ab 17:00 Uhr auf die Matte.


+++ 01.06.2010 Internationales Turnier der Jugend U 17 in Venray / NL+++

 

Gold für Jan Tefett, Bronze für Hamsat Isaev


Hervorragend in Szene setzte sich Jan Tefett am vergangenen Wochenende beim internationalen Turnier der U 17 im holländischen Venray. Nach seinen Siegen in der Vorrunde besiegte das Nachwuchstalent vom JC 66 im Halbfinale den Engländer Kavannagh nach einem spannenden Kampf im Golden Score. Auch im Finale gegen den Slovenen Harpf musste der Bottroper in die Verlängerung, die er mit einer mittleren Wertung gewann und sich damit den ersten Platz in der Klasse bis 73 kg sicherte. In der Gewichtsklasse bis 55 kg vertraten gleich zwei Kämpfer die Farben des JC 66. Für JC-Talent Jan-Niklas Heming beinhaltete der Wettkampf mit vier Siegen und zwei Niederlagen mehr Licht als Schatten und so beendete er in einem starken Teilnehmerfeld das Turnier schließlich mit Platz neun. Sein Vereinskollege Hamsat Isaev musste nach drei Vorrundensiegen und einer vorzeitigen Niederlage im Viertelfinale in die Trostrunde. Dort gewann er drei weitere Kämpfe und sicherte sich schließlich die Bronzemedaille.


Die Chance auf die Bronzemedaille hatte nach längerer krankheitsbedingter Wettkampfpause auch Nicole Mosgoll. Nach überstandener Vorrunde musste sie sich im Halbfinale geschlagen geben. Leider verlor sie auch den Kampf um die Bronzemedaille knapp, so dass am Ende Platz fünf für die Bottroperin blieb. Trotz der verpassten Medaille ein insgesamt gelungener Wiedereinstieg in das Wettkampfgeschehen. Timo Wahlbrink (- 66kg) und Jasmin Quill (-48 kg) konnten sich auf internationaler Ebene trotz guter Ansätze noch nicht durchsetzen und kamen nicht in die Platzierungsränge. jc 66 bottrop
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