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Dezember 2008

 

+++ 30.12.2008 Knappe Entscheidungen +++

 

Von Günter Dohnau

Es ging sehr eng zu bei den Ergebnissen der WAZ-Sportlerwahl. Hauchdünner Vorsprung.Insgesamt wurden 2694 Stimmen abgegeben

 

SPORTLER DES JAHRES 2008 War das spannend! Ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich einige Kandidaten bei der Wahl zum Sportler des Jahres 2008. Die WAZ-Leseraktion fand in diesem Jahr sehr großen Anklang. Da auch erstmals online über der westen.de gewählt werden konnte, war die Teilnahme sehr groß. Insgesamt 2694 gültige Stimmen wurden abgegeben.

Die Würfel sind gefallen, die Sportler und Mannschaften des Jahres 2008 in Bottrop ermittelt. Ein bisschen Spannung muss aber bleiben. Und es bleibt spannend. Deshalb wird heute nur in alphabetischer Reihenfolge verraten, wer den Sprung aufs Siegertreppchen geschafft hat und bei der Sportgala der Stadt Bottrop und des Bottroper Sportbundes am Mittwoch, 21. Januar, die begehrten WAZ-Pokale in Empfang nehmen darf. Die endgültige Platzierung wird dann bei der Sportlerehrung bekannt gegeben. Es waren hauchdünne Entscheidungen. Bei der Wahl zum Sportler des Jahres gewann der Sieger mit fünf Stimmen Vorsprung, der Zweite war dem Dritten um eine Stimme voraus. Wer es nun letztendlich geschafft hat, wird sich zwischen Denis Makarov von den Bottroper Boxfreunden, Deutscher Meister im Bantamgewicht und Dritter der Europameisterschaft in Liverpool, Minigolf-Weltmeister Tobias Ramcke, der für den MGC Köln startet, und Simon Sisnaiske, dem Einrad-Weltrekordler der DJK Adler 07 Bottrop entscheiden. Ganz knapp verfehlte das Treppchben Alexander Lubina, der Deutsche Meister im Orientierungslauf, dem am Ende vier Stimmen für einen Podestplatz bei der Sportlerwahl fehlten. Etwas abgeschlagen folgte Billard-Europameister Dirk Wörmer (BG 24). Sehr knapp ging es auch bei den Sportlerinnen zu. Hier gehören Stefanie Horn, die Europa- und Vize-Weltmeisterin im Kanu-Slalom, die erfolgreiche Judokämpferin Julia Loselein vom JC 66 und die Poolbillardspielerin Kim Witzel (PBC Oberhausen) mit Erfolgen bei Europa- und Weltmeisterschaften zum erfolgreichen Trio. Am 21. Januar wird das Geheimnis gelüftet, wer Sportlerin des Jahres geworden ist. Mit dem undankbaren vierten Platz muss Einradfahrerin Miriam Hein von der DJK Adler 07 vorlieb nehmen. Sie glänzte mit ausgezeichneten Ergebnissen bei der WM in Kopenhagen. Auf den weiteren Plätzen folgten die für den TV Wattenscheid startende Leichtathletin Linda Lefering und die Tennisspielerin Stefanie Kubetta. Die Mannschaft des Jahres machte mit einem Vorsprung von 15 Stimmen das Rennen. Qualifiziert haben sich der Billardverein Elfenbein Fuhlenbrock als Deutscher Pokalsieger im Dreiband, der Judoclub 66, Meister in der 2. Bundesliga und das Team von RWE-Rhein-Ruhr-Volley, das Herbstmeister in der 2. Volleyball-Bundesliga wurde. Für den Fußball-A-Ligisten VfR Ebel reichte es nur zu Rang vier vor dem Tennisclub Waldhof. "Ich glaube, die Wähler haben eine gute Wahl getroffen, es ging wirklich sehr knapp zu", sagte Wolfhard Brüggemann, Vorsitzender des Bottroper Sportbundes, der bei der Auswertung der Stimmzettel und Online-Ergebnisse kräftig mithalf. waz bottrop

 

+++ 29.12.2008 Erfolgreiche Bilanz der Duisburger Judoka +++

 

NRZ Duisburg. Vereine freuen sich auf Saison. PSV nimmt Anlauf zur Zweitliga-Aufstiegsrunde.

Während sich das erste Herren-Team des PSV Duisburg nach drei ununterbrochenen Aufstiegen 2008 mit einem ausgeglichenen Punktekonto in der Judo-Regionalliga beachtlich halten konnte und im neuen Jahr einen zweiten Anlauf in Richtung Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga nehmen wird, haben die PSV-Frauen den Sprung aus der Landes- in die Oberliga geschafft.

Ebenfalls in die Oberliga aufgestiegen ist das Herren-Team des MSV Duisburg. Damit nicht genug: Das zweite Herren-Team des PSV konnte auch noch aus der Bezirks- in die Landesliga aufrücken. Und schließlich kämpfen die Frauen des MSV nach Rang vier in der Landesliga Rheinland auch 2009 in dieser Klasse. Bei den Männern startet der MSV mit seiner Reserve in der neuen Bezirksliga 1.

Zuerst beginnt die Judo-Regionalliga am 16. Mai, Kampfbeginn in der Oberliga ist am 13. Juni, die Landesliga startet am 13. September und die Kämpfe in der Bezirksliga sind ab dem 4. Oktober angesetzt. Bis dahin haben die Duisburger Judovereine auch noch zahlreiche Jugendturniere von der Stadt- bis zur internationalen Ebene im Terminkalender stehen. Der PSV ist am 25. und 26. April zum elften Mal Gastgeber beim Internationalen Turnier der männlichen Jugend U15 in Großenbaum. Das traditionsreiche Rhein-Ruhr-Pokalturnier beim MSV an der Westenderstraße wird am 23. und 24. Mai schon in der 24. Auflage ausgetragen. Der 1. Walsumer Judo-Club hat die Ausrichtung der Westdeutschen Einzelmeisterschaften der U14 am Pfingstwochenende 30./31. Mai übernommen. nrz Duisburg

 

+++ 28.12.2008 Mit 1700 Mark fing alles an +++

 

Bochum. Man kann sich das heute nicht mehr vorstellen. Als am 15. Oktober 1958 ein kleiner Kreis um den Gründungsvorsitzenden Walter Kirgis im „Haus Ehrenfeld" den 1. Judo und Jiu-Jitsu-Club ins Leben rief, verfügte der neue Bochumer Verein nicht einmal über eine Übungsmatte.

1700 Mark waren dafür aufzubringen, eine Stange Geld seinerzeit, und ohne städtische Hilfe und einen Zuschuss vom Land hätte sich diese Summe leicht zum Problem auswachsen können. Im nun zu Ende gehenden Jahr 2008 mag man über derlei Zahlen lächeln, was aus dieser Gründung ein halbes Jahrhundert später geworden ist, kann sich jedoch sehen lassen. Ein paar Tage noch, dann ist das erste runde Jubiläumsjahr vorbei. Grund genug für eine kleine Rückschau.

Denn es ging ja rasch voran damals. Keine 20 Tage waren vergangenen, da lag es schon da - das so teure wie unverzichtbare Stück Gummi, ohne das es nichts geworden wäre mit dem kontinuierlichen Training und der Anziehungskraft des neuen Vereins. Und kaum ein halbes Jahr nach der Gründung stellte sich auch bereits der Erfolg ein. Erstmals machte der 1. JJJC bei der Kreismeisterschaft in Hagen mit. Und wie. Als Turniersieger kehrte man nach Hause zurück.

Rasant ging es weiter. Im März 1959 war eine japanische Auswahl zu Gast, deren Athleten allesamt stolze Danträger waren. Der 8:6-Erfolg gegen die Asse aus Asien erregte die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, ebenso wie die Veranstaltung selbst. Die Presse bescheinigte dem noch jungen Klub, erstklassige Werbung für den Judosport und natürlich auch für die eigene Sache betrieben zu haben.

Es folgte 1960 ein Kooperationsvertrag mit der Judoschule „Nippon", der Verein wuchs. 1961 zählte man bereits 165 Mitglieder. Es war der Beginn einer ereignisreichen Zeit. Mannschaften aus Frankreich, der Schweiz, Belgien ja sogar aus der Sowjet-Union wurden zu internationalen Wettkämpfen eingeladen, nicht selten war das Union Theater dann Stätte des sportlichen Wettkampfes, deren Ausrichter seit 1962 die Judo-Club-Vereinigung 1. JJJC Bochum 1958 - Duisburg-Neumühl 1962, mit der Geschäftsstelle in Bochum, Stolzestraße, war. Diese Vereinigung wurde schließlich auch Mitglied des Judo-Amateur-Verbandes Nordrhein-Westfalen.

Weil große und kleine Klubs, Vereine, Verbände und Parteien stets nur durch das Engagement und die Leistungen der Menschen leben, die sie tragen und repräsentieren, darf Walter Schombert nicht unerwähnt bleiben. Der fünfmalige Deutsche Meister mit dem 4. Dan konnte 1966 als Trainer gewonnen werden. Dass man 1968, nach den ersten zehn Jahren seit der Gründung, aus Platzgründen in die Halle an der Gahlenschen Straße ziehen musste, sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt.

Zurück zu den prominenten Sportlern, die beim 1. JJJC Station machten. Zu ihnen zählt zweifellos der heutige Präsident des Dachverbandes für Budotechniken, Dr. Axel Gösche. Gösche wurde im Jahr 1970 Deutscher Juniorenmeister in der Gewichtsklasse bis 63 kg. Bei der Europameisterschaft in Bordeaux konnte er sogar Bronze gewinnen in einem mit 27 Teilnehmern bestückten Feld. Eine herausragende Leistung.

In den 70er und 80er Jahren war die Männermannschaft des Vereins in der Bezirksliga mit einem jungen Team sowie dem Trainer und damaligen 1. Vorsitzenden Ernst Schlinkmann (4. Dan) recht erfolgreich.

Heute wird der Wettkampfsport vor allem von den Kindern und Jugendlichen des Klubs betrieben, ist aber nicht fokussiert auf den Ligenbetrieb. Als Doppelstarter betritt manch' talentierter JJJCler deshalb hin und wieder auch zum Wohle anderer Klubs die Matte, genannt seien hier Jens Kassubeck, Julia Schmidt und Sebastian Schmidt. Bei Bezirks- und Westdeutschen Meisterschaften haben in letzter Zeit vor allem die Geschwister Karadag, Sarah John, Hjördis Kühr und andere bereits auf sich aufmerksam gemacht. Doch die absolute Leistung steht beim 1. JJJC nicht im Vordergrund. Man hat sich zum Ziel gesetzt, Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, einen Ausgleich zu den elektronischen Welten, den Videospielen und Chat-Rooms zu bekommen. Eine echte Aufgabe für die nächsten 50 Jahre. waz bochum

 

+++ 26.12.2008 Hallo, sitze leider auf dem Baum +++

 

Von Karin Schlarmann waz dorsten

Franz Dumpe aus Rhade gilt als einer der Vorreiter des Abenteuer- und Erlebnis-Sports. Er baut Kindern und Jugendlichen eine Brücke von einer virtuellen und einsamen Computer-Welt hinein in die Natur, hinein ins aktive Erleben

 

WAZ-PORTRÄT FRANZ DUMPE (JAGUS RHADE) Rhade. Es hat einige Zeit gedauert, bis Franz Dumpe die Akzeptanz der Öffentlichkeit hinter sich wusste. Was macht diesen Mann anders? Was ist das Besondere? Hat er ein Geheimnis?

Nein. Alles ist ganz einfach. Oder vielleicht doch nicht? Franz Dumpe ist erfahrener Judoka. Dumpe ist Abenteuer- und Erlebnispädagoge. Will man ihn telefonisch erreichen, bekommt man meist zur Antwort: "Hallo, ich sitze gerade mal wieder auf einem Baum. Ich melde mich später." Eben doch geheimnisvoll.

"Ich lebe hier mein Leben!" Ein zufriedenes Lächeln fliegt über sein Gesicht. Franz Dumpe schaut konzentriert in seinen Wald, auf die Bäume. Auf den ersten Blick fällt nichts Außergewöhnliches auf. Erst der zweite Blick verrät, hier ist alles anders. Der ganze Wald ist mit Seilen, präparierten Baumstümpfen und Netzen miteinander verbunden. Alles umweltverträglich, in die Natur integriert, wie Dumpe betont.

Begonnen hat eigentlich alles damit, dass er seine Gedanken "Abenteuer statt Computer" in die Tat umsetzen wollte. Mit Sorge erkannte er, dass Kindern und Jugendlichen in der heutigen Zeit der Bezug zur freien Natur und Teamfähigkeit fehlt. Es nicht mehr ausreicht, nur in der Sporthalle Aktionen anzubieten. "Kinder und Jugendliche müssen raus, an die frische Luft. Sie sind neugierig, wollen Abenteuer erleben, sich entfalten können. Wollen ihre Kräfte messen, ihre eigenen Grenzen spüren. Das kann man nicht, wenn man stundenlang passiv allein vorm Computer hockt." Franz Dumpe, möchte möglichst viele Kinder erreichen. "Ich will besonders die breitensportmäßig fördern, die man mit dem Wettkampfsport nicht erreicht", so sein Ansatz. Pure Lust an der Bewegung, stressfrei. Balsam für Körper und Seele. "Das größte Kompliment für mich war, als ich die Leute reden hörte: Jetzt wird der Dumpe ganz bekloppt. Erst Judo, dann Bäume. Mit meinem Vater bin ich als Kind durch die Wälder gestreift. Mein Vater war Jäger. Für mich war es ganz selbstverständlich in der Natur groß zu werden."

Apropos Jäger und Sammler! Seine Frau Andrea bekommt regelmäßig die Krise, wenn ihr Mann wieder etwas anschleppt. Er kann einfach alles gebrauchen und sei es nur in seiner Phantasie.

Einen Lebenstraum verwirklichte sich der Wald- und Naturmensch Franz Dumpe, als er am 1. April 2002 seinen Verein, die SG JaguS (Judo, Abenteuer, Gymnastik und Spaß) gründete. Dass dieses Unternehmen kein Aprilscherz ist, dafür sprechen die heutigen Mitgliederzahlen von über 500 Aktiven in 15 verschiedenen Sportarten, die der Verein inzwischen anbietet. Dabei geht es Franz Dumpe vorrangig um Qualität. Das heißt, optimal ausgebildete Übungsleiter und eine intensive Förderung der Jugend. Mit viel Herzblut und Enthusiasmus setzt er jede freie Minute dafür ein.

Franz Dumpe, Jahrgang 1954, weiß, wovon er spricht. Er selbst hat mit seiner Judomannschaft bis zur Zweiten Bundesliga gekämpft. Nur ein Mal hat er einen Kampf verloren. Den wichtigsten Kampf aller Kämpfe gewann er allerdings glücklicherweise. 1994 streikte sein innerer Motor bei einem Waldlauf. "Ich gab Gas, aber nichts kam. Mir fehlte schlicht und ergreifend die Kraft. Ganz plötzlich - von jetzt auf gleich. Ich spürte wie meine Brust enger und enger wurde, ich bekam Beklemmungen und Angstgefühle. Ich dachte, das war´s. Die spätere Diagnose lautete: Herzinfarkt. Das war ein heftiger Einschnitt in meinem Leben." Nur seiner allgemeinen guten Konstitution und viel Glück verdankte Franz Dumpe sein Leben. "Das Leben ist lebensgefährlich und verdammt schön!" Dumpe kann mit diesem Motto gut leben. Sehr gut! waz dorsten

 

+++ 23.12.2008 1. JJJC verteidigt den Wanderpokal +++

 

Lünen. Viele interessante Würfe und Kampfsportaktionen gab es bei den Lüner Judo-Stadtmeisterschaften zu sehen, die am Wochenende in der Sporthalle der Berufsschulen ausgetragen wurden.

Spannende Kämpfe gab es bei den Männern: Axel Hadac (oben) bezwingt Lars Arnhöltermit einem Schulterwurf. (Foto Frank-Stefan Krupop)

Das Ausrichterteam des Lüner SV mit Gabi und Jörg Schönfeld sowie Claudia und Manfred Tkotz an der Spitze und mit Martin Tatsch vom 1. JJJC Lünen hatte alles im Griff, so dass die Veranstaltung reibungslos über die Bühne ging. Auch die Jüngsten zeigten schon, was sie beim Training gelernt hatten. Mit viel Einsatz und Eifer waren sie dabei. Die drei Ertsplazierten jeder Gewichtsklasse konnten hinterher Medaillen und Urkunden in Empfang nehmen.

Den großen Wanderpokal des Stadtsportverbandes für den erfolgreichsten Verein in der Jugendwertung erhielt wie schon im Vorjahr der 1. JJJC Lünen. Er siegte in der Vereinswertung mit 63 Punkten vor dem Lüner SV, der 52 Zäher holte. Im Seniorenbereich war der Lüner SV mit zwölf Punkten erfolgreich. Den zweiten Platz belegte hier der SuS Oberaden mit acht Zählern vor dem 1. JJJC Lünen mit lediglich einem Punkt. Die Technikerpokale für die jeweils schnellsten Siege holten sich dieses Jahr in der U 11 Jenny Häseler (LSV) und Tim-Hendrik Ausperger (1. JJJC Lünen), in der U 14 Kim Hammerhofer und Marco Zawrotny (beide 1. JJJC), in der U 17 Lena Langenkämper (LSV) und Kevin Busch (1. JJJC Lünen) und bei den Männern Manfred Tkotz (LSV).

Sehr interessiert an der Stadtmeisterschaft zeigten sich auch Franz-Ludwig Dopp, Sportwart im Stadtsportverband und Wolfgang Hoffmann als Vertreter der Lüner Sportjugend. Selbst die langjährigen ehemaligen Vorsitzenden beider Lüner Judoclubs, Manfred Redder vom 1. JJJC Lünen und Rainer Spitzer vom LSV, fanden den Weg in die Sporthalle und sind immer noch gern gesehene Gäste bei der aktuellen Vorstandsgeneration. westfälische rundschau lünen

 

+++ 23.12.2008 Judo-Talent Carina Werner nicht zu stoppen +++

 

Unna. Einige Nachwuchskämpfer des Judo-Vereins TuS Eichengrün Kamen standen in den Altersklassen U11 und U14 bei einem Kreisturnier in Hamm-Pelkum auf der Matte. ...

 

... Carina Werner konnte alle Kämpfe gewinnen und errang somit den verdienten ersten Platz. Svenja Pschichholz gelang dieses Kunststück zwar nicht, dennoch konnte sie mit dem zweiten Platz in ihrer Klasse sehr zufrieden sein. Niels Focke und Benjamin Mank starteten in derselben Gewichtsklasse und standen sich gleich zweimal gegenüber. Beide Kämpfe gingen zu Gunsten von Niels Focke aus: Platz eins war der verdiente Lohn. Benjamin Mank wurde Dritter. Der Kampf von Bosse Dörlemanns wurde ohne Wertungen der Kampfrichter beendet, so dass nach Ende der Kampfzeit noch kein Sieger feststand. Aufgrund der höheren Aktivität wurde das Duell dann aber doch zu Gunsten von Bosse entschieden, der sich im Finale abwr seinem Kontrahenten beugen musste und dementsprechend dann Zweiter wurde.

Dominik Sewald zeigte starken Einsatz und Siegeswillen, wurde für seine Anstrengungen aber nicht mit einem Sieg belohnt. In der U14 starteten Jil Alex und Pascal Langer. Jil Alex konnte ihren ersten Wurfansatz sofort mit einem Haltegriff im Boden abschließen und damit Platz eins erringen. Pascal Langer legte seinen Gegner durch eine Fußtechnik auf den Rücken und zog damit in das Finale ein. Dort unterlag Langer und musste sich mit dem zweiten Platz begnügen.

Weiterhin wurden die Eichengrüner (U11) für ihren Erfolg in der Kreisliga mit Urkunden, Medaillen und einem Pokal geehrt. Sie belegten hinter dem Team aus Holzwickede Rang zwei. westfälische rundschau unna

 

+++ 22.12.2008 NTV zieht Angebot für Judoka zurück +++

 

Velbert. Abteilung hatte zuletzt erhebliche Probleme

AUS DEN VEREINEN NEVIGESER TV Mit Wirkung zum 31. Dezember 2008 beendet der Nevigeser Turnverein sein sportliches Angebot im Bereich Judo. "Knapper werdende Trainingszeiten in den Nevigeser Sporthallen der Stadt Velbert, parallel dazu drastisch steigende Kosten für Übungsbetrieb und Verwaltung im Allgemeinen sowie ein akuter Mangel an Trainern und Helfern, resultierend in stark rückläufigen Teilnehmerzahlen im Judobereich im Besonderen, haben zu dieser Konsequenz geführt", erläuterte der Verein dazu in einer Pressemitteilung. "Mit großem persönlichen Bedauern", teilte Heinz-Werner Backhaus, der Vorsitzende des NTV, der Judo-Abteilung sowie allen Judokas des Vereins den einstimmigen Vorstandbeschluss mit.

"Vor ziemlich genau 14 Jahren, im Oktober 1994, hat mein Amtsvorgänger Gerhard Gutschmidt das Angebot Judo in den NTV aufgenommen und damit Kindern und Jugendlichen im Verein eine weitere sportliche Alternative geboten. Diese hat über viele Jahre große Anerkennung und wachsenden Zuspruch gefunden, der sogar zur Gründung einer eigenen Vereinsabteilung führte", erinnert sich Backhaus. Heute müsse der Verein aber erkennen, "dass nicht allein sportliche Gründe, sondern auch gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Entwicklungen einen gemeinnützigen Sportverein zwingen können, selbst positives und langjähriges Engagement kritisch zu überprüfen, um dieses im Sinne seiner Gesamtverantwortung den unveränderbaren Realitäten anzupassen", so der Vorsitzende des Nevigeser TV.

Als Mitarbeiter der Judoabteilung aus beruflichen und persönlichen Gründen das Ende ihrer sportlichen Tätigkeit für den Jahreswechsel ankündigten und trotz intensiver Suche nach neuen Judo-Trainern und -Helfern kein Ersatz gefunden werden konnte, sei dem NTV keine andere Wahl geblieben, als das Judoangebot zurück zu ziehen. waz velbert

 

+++ 17.12.2008 Kleine Kämpferherzen ganz groß +++

 

tas waz witten

Mehr als 60 Kinder haben auch vor der Bescherung reichlich Spaß. Und einige sind mächtig aufgeregt - beim Nikolausturnier für die Kleinen der Sport-Union Annen. Wie Cara zum Beispiel, die mit sechs Jahren ihren Einsatz auf den Matten hat. Mit Erfolg, natürlich.

Annen. Aufgeregt zupft Cara Sachse an ihrem Judoanzug. Die Sechsjährige hat heute ihren großen Tag. Genau wie rund 60 andere Kinder. Die Judoabteilung der Sport-Union Annen veranstaltet mal wieder das vereinsinterne Nikolausturnier. Jetzt war es endlich wieder soweit. Die fleißigen Helfer um Jugendleiter Tobias Fischer-Wasels haben Matten umgebaut, Stutenkerle backen lassen und den Nikolaus eingeladen.

Wochenlang geübt

Zurück zu Cara. Sie gehört mit zu einer der ersten drei Gewichtsklassen (rund 20 Kilo), die aufgerufen werden. Mit vier Kindern wird sie sich messen müssen: Ellen, Henning, Merlin und auch Christopher gehören dazu. Schon Wochen vorher haben die Nachwuchs-Sportler fleißig in ihren Trainingsgruppen geübt: Wie genau grüß' ich an? Was ruft der Kampfrichter für komische Begriffe? Und warum darf ich die rote Matte nicht verlassen?

Alle sind sie aufgeregt. Kein Wunder, ist es doch das erste Turnier für die Kleinen.

Cara schnappt sich Merlin

Und: Noch ein Puls schlägt wohl schneller. Der von Mama und Papa. Auch viele Großeltern sind da; wollen sehen, wie sich ihre Enkel schlägen. Versüßt wird die Wartezeit mit Kuchen.

Endlich geht es los. Cara tritt gegen Merlin an. Sie schnappt sich ihren Gegner. Mit zwei großen Wertungen (Waza-Ari) kann sich die Sechsjährige durchsetzen. Puhh, der erste Sieg ist da. Mal schauen, was die anderen so machen. Auch auf Matte zwei und drei kämpfen ihre Vereinskameraden. Tränen kullern schon mal über die Wangen, Papa muss Kind und Mama trösten. Jetzt ist Cara – sie übt erst seit diesem Jahr Judo – aber wieder an der Reihe. Auch im zweiten Durchgang lässt sie nichts anbrennen und kann wieder mit zwei großen Wertungen (Waza-Ari) den Kampf vorzeitig für sich entscheiden. Im dritten muss sie sich dann geschlagen geben: Eine mittlere Wertung (Yuko) reicht nicht.

Kein Problem. Erst mal tief durchatmen. Bald ist die Gruppe durch. Cara muss noch mal ran. Gegen Henning. Konzentriert geht sie ans Werk. Die beiden kennen sich aus ihrer Trainingsgruppe. Bislang behielt Henning die Oberhand. Doch diesmal lässt sich Cara nicht die Butter vom Brot nehmen. Der Griff sitzt. Die Zeichen für den „Autobahn-Wurf" (Außensichel/O-soto-gari) stehen gut. Cara nimmt alle Kraft zusammen und donnert ihren Konkurrenten auf die Matte. Ippon! Es wird kräftig gejubelt.

Aber auch Henning muss nicht traurig sein. Denn die drei Favoriten – Cara, Henning und Christopher – haben sich gegenseitig geschlagen. Nun wird hinter den Kulissen gerechnet: Wer hat sich die Goldmedaille geholt?

Doch bevor es soweit ist, bekommen die Nachwuchs-Judoka Besuch vom Nikolaus. Die Hallenbeleuchtung geht aus, Gedichte werden aufgesagt und weihnachtliche Musik erklingt im Hintergrund.

Jetzt aber: Die Bescherung, ähm, Siegerehrung steht an. Rund 120 Kinderaugen fragen sich: „Bekomme ich wohl auch eine richtige Medaille?" Ja! Der Nikolaus hat's so entschieden. Die Kinder sahnen ab: Neben der Medaille bekommen alle auch Urkunden und Stutenkerle. Ungeduldig wartet die erste Gruppe noch auf ihre Liste. Endlich. Merlin und Ellen holen sich Bronze und Silber. Cara, Henning und Christopher werden alle mit Gold gekürt. Stolz werden die Fotoapparate gezückt – die drei strahlen um die Wette. tas waz witten

 
+++ 16.12.2008 JKG steigt in Landesliga auf +++
 
Soest. Die JKG Siegerland II hat doch noch den Aufstieg in die neu gegliederte Judo-landesliga geschafft.

 

Zum Saisonfinale musste die zweite Mannschaft nach Soest zu den letzten beiden Auswärtskämpfen reisen. Ersatzgeschwächt wegen einiger Ausfälle wollte man wenigsten den dritten Platz halten, denn mehr war nicht mehr drin für die Siegerländer Judoreserve. Zudem hielten sich die Verantwortlichen den Kämpfern gegenüber erst Mal bedeckt, dass wegen der Aufstockung der Landesliga jetzt doch mehr Mannschaften aufsteigen werden.

Die Rechnung ging voll auf und gegen den VfL Gevelsberg hielt man sich mit einem souveränen 6:1 vorläufig den engsten Verfolger und Gegner des letzten Ligakampfes, den Soester TV, auf Distanz. Julian Belz eröffnete das Punktesammeln bis 81 kg mit Beinfasser, doch zunächst konnte Gevelsberg ausgleichen. Die nächsten fünf Begegnungen gingen alle vorzeitig und für die JKG mit positivem Ausgang über die Bühne.

Mit Louis Remmert und Xaver Stausberg erhielten wieder zwei Neulinge im Team ihre Chance. Für die weiteren Punkte sorgten Marcell Meyer Christoph Wernecke und Thomas Schäfer.

Im letzten Ligakampf machte sich dann aber die Mannschaftsschwächung bemerkbar und so waren die Judoka folgerichtig gegen den Gastgeber Soester TV unterlegen, erzwangen aber zwei wichtige Punkte bei der 2:5-Niederlage. In der Endabrechnung ließ man punktgleich, aber mit mehr gewonnenen Kämpfen die Soester doch noch hinter sich und konnte Platz drei verteidigen.

Wieder Marcell Meyer (- 100 kg) und der Schwergewichtler Thomas Schäfer waren die erfolgreiche JKGler. Christoph Wernecke, Sebastian Neuser, Louis Remmert, Michael Görg sowie Sebastian Kuhlmann gingen leer aus. Dann kam die Aufstiegsmeldung und die Niederlage wurde wie ein Sieg gefeiert. westfalenpost siegen

 

+++ 15.12.2008 Doppelaufstieg perfekt +++

 

Jürgen Wagner PSV Bochum

Die 2. Mannschaft der PSV Bochum steigt in die Landesliga Arnsberg auf.

Vor dem letzten Kampftag der Judo – Bezirksliga fehlten der 2. Mannschaft der PSV Bochum nur noch ein Punkt, um den Aufstieg in die Judo-Landesliga perfekt zu machen.

Im letzten Jahr musste das Team noch auf den Aufstieg „verzichten", da die 1. Mannschaft den Platz in der Landesliga „blockierte". Diesmal stieg die 1. Mannschaft in die Judo-Oberliga auf und machte den Startplatz für die 2. Mannschaft frei.

Hinter dem als Meister feststehenden Judokas aus Iserlohn, führten die Bochumer mit zwei Punkten vor der Reserve des JV Siegerland.

Die ersten drei stiegen sicher in die Judo-Landesliga auf. Bei einem Abstand von vier Punkten zu dem Soester TV und Judoka Rauxel, fehlte nur noch ein Punkt, um auch die letzten Zweifel zu beseitigen.

Genau beim direkten Konkurrenten, Judoka Rauxel, musste das Team um Trainer Jürgen Wagner antreten. Als weiterer Gegner stand man der Mannschaft vom Lüner SV gegenüber.

Obwohl die Bochumer die unterste Gewichtsklasse, bis 60 kg, nicht besetzten konnten, waren sie sich sicher, den Aufstieg zu schaffen.

In der Auftaktbegegnung stand man dem Lüner SV gegenüber. Da dieses Team ebenfalls die Gewichtsklasse bis 60 kg nicht besetzten konnte, reichte den Bochumern drei Siege, um den fehlenden Punkt zum Aufstieg zu holen.

Sebastian Schmidt bis 73 kg und Joscha Bazynski bis 90 kg, brachten die Bochumer in Front. Andrè Planz , der eine Gewichtsklasse höher im Schwergewicht startete, konnte den vorzeitigen Aufstieg klar machen.

Planz ging direkt mit mehreren Wertungen in Führung, ehe er seinen wesentlich schwereren Gegner mit einem Schulterwurf vorzeitig besiegte. Drei Punkte, Unentschieden sicher und Aufstieg perfekt.

Nach den Niederlagen von Piet Föhring bis 66 kg und Andreas Bazynski bis 100 kg, holte Frederick Schultejohann bis 81 kg sogar den Siegpunkt mit einer Beinfaßtechnik im letzten Kampf.

4 zu 2 für die PSV Bochum

Judoka Rauxel blieb gegen Kentai Bochum und dem Lüner SV siegreich und hatte bei einem Sieg gegen die PSV Bochum II. die Möglichkeit als Vierter nachzurücken.

Die Bochumer wollten hingegen die Vizemeisterschaft mit einem Sieg

sichern.

Im Eilverfahren gewannen wieder Sebastian Schmidt, Joscha Bazynski und Andrè Planz. Nachdem der Punkt bis 60 kg kampflos abgegeben werden musste und Piet Föhring sowie Thomas Gedig verloren, fiel die Entscheidung im letzten Kampf des Tages.

Für die Bochumer startete diesmal der teamjüngste, Dastin Bittinger bis 81 kg. Mit einem schnellen Seoi-nage (Schulterwurf) holte er den 4 zu 3 Sieg nach Hause und sicherte die Vizemeisterschaft für die 2. Mannschaft der Polizei-Sportvereinigung Bochum.

 

+++ 14.12.2008 Duisburger fahren zum Landesfinale +++

 

Klaus Offergeld WAZ Duisburg

In der Judohalle der Sportschule Wedau wurden die Regierungsbezirksmeisterschaften für Schulmannschaften im Judo ausgetragen. Am Start waren insgesamt 20 Mannschaften von zwölf Schulen. Hierbei waren drei Schulen aus Duisburg vertreten.

Zwei Duisburger Teams haben sich für das Landesfinale am 27. Januar 2009 in Bielefeld qualifiziert.

Die Schülerinnen vom Steinbart-Gymnasium waren in der Wettkampfklasse II weiblich ohne Konkurrenz. Kampflos erreichten sie die Qualifikation zur Landesausscheidung des Wettbewerbs "Jugend trainiert für Olympia". Das Steinbart-Team bildeten Johanna Frings, Wiebke Busch und Melina Wehmeyer.

In der teilnehmerstärksten Wettkampfklasse III männlich gingen mit dem Landfermann-Gymnasium und der Gesamtschule Duisburg-Ruhrort gleich zwei Mannschaften aus Duisburg an den Start.

Das Landfermann-Gymnasium machte es schon im ersten Kampf äußerst spannend. Nach den regulären Kämpfen stand es gegen das Gymnasium Schwertstraße aus Solingen 2:2 (20:20). Der Sieger musste durch einen Stichkampf ermittelt werden. In der entscheidenden Begegnung setzte sich Bijan Schneider durch und erzielte das 3:2. Nach einem weiteren Sieg mit 3:2 gegen das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium aus Hilden stand das Landfermann-Gymnasium im Finale.

Im anderen Pool gewann die Gesamtschule Ruhrort mit 4:1 gegen das Gymnasium Koblenzer Straße Düsseldorf und mit 3:2 gegen die Hauptschule am Katernberg aus Wuppertal. Damit waren die Ruhrorter Schüler Finalgegner des Landfermann-Gymnasiums, welches sich schließlich im Lokalderby mit einem 3:2-Sieg den Titel und die Teilnahme am Landesfinale sicherte. waz duisburg

 

+++ 12.12.2008 Siege in Rudersdorf für "Zweite" der JKG Siegerland +++

 

Rudersdorf. Das Tagesziel war schnell ausgegebenen vom Mannschaftsführer Matthias Fries: Vier Punkte mussten her beim Judo-Bezirksliga-Heimkampf der zweiten Welle der JKG Siegerland in der Rudersdorfer Sporthalle um nicht vollkommen den Kontakt zur Tabellenspitze zu verlieren. Und das klappte gegen Rauxel und Holzwickede wie nach Plan. Einziger Wehmutstropfen dabei, die Konkurrenz punktete ebenfalls, und so blieb in der Tabelle alles beim alten.

Im Sekundentakt punkteten die JKG´ler gegen die Judoka Rauxel und so stand es nach nicht mal einer Minute bereits 3:0. Marcell Meyer (- 100 kg), Murat Akbayrak (- 90 kg) und Manuel Gabsa (-73 kg) siegten allesamt mit Schenkelwurf. In der nächsten Begegnung lief Leichtgewichtler Christoph Wernecke schnell einem Rückstand hinterher und musste trotz aller Bemühungen den Ehrenpunkt zulassen. Doch das war es auch schon für den Gegner aus Rauxel. Schwergewichtler Matthias Fries siegte mit Fußwurf bereits nach den ersten Anfassen. Souverän sorgten dann noch für die Punkte fünf und sechs Dennis Acker (-81 kg) mit Außensichel und Achim Schneider (-66 kg), der schnell seinen gefürchteten Schulterwurf durchbrachte.

Auch gegen den JC Holzwickede begann nach zwei Umstellungen alles nach Maß. Wieder wurde Marcell Meyer als Auftaktsieger bejubelt, Murat Akbayrak punktete kampflos und Andre Loos der für Manuel Gabsa kam, siegte nach mehreren Wertungen mit Haltegriff. Lange lag Christoph Wernecke in Front, wurde aber kurz vor Schluss von seinem Gegner mit Ausheber düpiert. Auch Thomas Schäfer, der für Matthias Fries kam patzte, und so kam Holzwickede nach der 3:0 Führung noch mal bedrohlich heran. Doch Dennis Acker (Fußfeger) und Achim Schneider, der letztlich mit einem sehenswerten Ausheber die Halle zum toben brachte, sorgten wieder für klare Verhältnisse.

Aus eigener Kraft ist nächste Woche zum Saisonfinale in Soest nichts mehr drin nach oben, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. westfalenpost siegen

 

Judo-Bezirksliga
Rauxel - JKG Siegerland II 1:6
JKG Siegerland II - Holzwickede 5:2
PSV Bochum - Wanne-Eickel II 5:2
PSV Bochum - Wickede 6:1
TuS Iserlohn - Hattingen 6:1
Gevelsberg - TuS Iserlohn 0:7
Dortmund II - Soester TV 2:5
Soester TV - Lüner SV 4:3
Lüner SV - Dortmund II 4:3

 

+++ 10.12.2008 PSV-Judoka meistern Aufstieg +++

 

Durch Erfolge gegen Mesum und Herten zogen die Bottroper ins Finale ein und konnten einen 2:3-Rückstand gegen Kolping Bocholt II noch in einen 4:3-Sieg umwandeln

 

JUDO AUFSTIEGSRUNDE ZUR LANDESLIGA Sechs Judo-Bezirksligisten hatten sich für die Aufstiegsrunde zur Landesliga qualifiziert. Als Tabellenzweiter der Vorrundengruppe B war auch der PSV Bottrop mit von der PartieBei dem in Herten ausgerichtete Turnier wurde in zwei Gruppen gekämpft. Die Bottroper zogen ins Finale ein und brachten dort mit einem 4:3-Erfolg geegen den JC Kolping Bocholt II den Aufstieg in die Landesliga Münster unter Dach und Fach.

Im ersten Kampf bekamen es die PSV-Judoka mit dem TV Mesum zu tun. Da sich der PSV in der Meisterschaftsvorrunde ausgerechnet am ersten Kampftag in eigener Halle gegen Mesum geschlagen geben musste, galt es, noch eine Rechnung zu begleichen. Die Bottroper legten auch gleich gut los, als Tobias Flöter in der Gewichtsklasse bis 73 kg den PSV in Führung bracht. Da der PSV die Gewichtsklasse bis 66 kg an diesem Tag nicht besetzten konnte, ging dieser Punkt kampflos an Mesum. Danach jedoch trumpften Gerit Reims (-81 kg), Sascha Windeck (-100 kg) und Marco Mattern (-60 kg) nacheinander auf und bauten die Führung auf 4:1 aus. Es folgte nur noch eine Niederlage von Daniel Chrzastowski. Mit seinem anschließenden Sieg stellte Maik Broddin (-90 kg) den 5:2-Endstand sicher.

Nächste Gegner der PSV-Kämpfer war das Judosportteam Herten II. Nach Siegen von Tobias Flötter und Gerit Reims und der kampflosen Punktgabe in der Gewichtsklasse bis 66 kg führte der PSV mit 2:1. Allerding musste sich Sascha Windeck in der Klassse bis 100 kg geschlagen geben. Durch den zwischenzeitlichen Ausgleich ließen sich die Bottroper aber nicht verunsichern und fuhren die noch zu vergebenen Punkte durch Mattern, Chrzastowski und Broddin ein. Somit endete auch der zweite Kampf zugunsten des PSV Bottrop, und als Gruppenerste stand die Mannschaft damit im Finale.

Dort traf das PSV-Team auf den JC Kolping Bocholt II. Wiederum brachten zunächst Tobias Flöter und Gerits Reims ihre Mannschaft mit 2:0 in Führung. Die Klasse bis 66 kg blieb abermals unbesetzt. Nach dem Niederlagen von Sergej Ropelt (-100 kg) und Marco Mattern lagen die Bottroper plötzlich mit 2:3 im Rückstand, doch Daniel Chrzastowski und Kausch ließen nichts anbrennen und machten den 4:3-Sieg der Bottroper perfekt. jel waz bottrop

 

+++ 09.12.2008 Massen-Auflauf +++

 

Von Heiner Wilms

400 Judoka sorgen für Hochbetrieb in der Halle an der Talstraße. "Mehr geht wirklich nicht", sagt auch Turnier-Organisatorin Angela Andree. Judo-Club am Ende wieder auf Platz fünf

 

JUDO MIXED-TURNIER Mehr geht nicht: 20 Judo-Mannschaften waren bei der 14. Auflage des Mixed-Turniers des 1. JJJC Hattingen dabei. 20 Mannschaften sind gleichbedeutend mit 400 Kämpfern. Die Halle an der Talstraße war also fast bis zum Bersten gefüllt.

"Nein, mehr geht wirklich nicht", sagt Turnier-Organisatorin Angela Andree. "Wir stoßen langsam an unsere Grenzen."

Das Hattinger Turnier ist ein ganz und gar ungewöhnliches. Denn zu einer Mannschaft gehören sowohl Männer als auch Frauen. Sie kämpfen dann nicht gegeneinander, sondern miteinander in einem Team und in elf Gewichtsklassen. "Ich denke, so etwas gibt es in ganz Deutschland nicht noch einmal", sagt Angela Andree, die auch so etwas wie die geistige Mutter dieser Veranstaltung ist. "Ich wollte ein etwas anderes Turnier", sagt sie. "Wenn man im Judo-Sport etwas älter wird, dann nimmt man ja nur noch selten an Wettkämpfen teil. Dann begnügt man sich meist mit den Trainingsstunden. Und das muss ja nicht sein."

Und warum Männer und Frauen gemeinsam in einem Team? "Jeder Judo-Verein besteht aus Männern und Frauen", sagt Angela Andree. "Männer und Frauen trainieren auch gemeinsam. Warum sollen sie dann nicht gemeinsam kämpfen?"

Ein Idee, die ankam. 1995 bat der Hattinger Judo-Club erstmals zu seinem Mixed-Turnier. Fünf Mannschaften waren damals dem Aufruf gefolgt. In den Jahren darauf wuchs die Teilnehmer-Zahl ständig an. Hattingen hatte sich in der Judo-Szene einen Namen gemacht. "Da lief sicher auch einiges über Mund-Propaganda", sagt Angela Andree. "Und wer einmal kommt, der ist auch meist im nächsten Jahr wieder dabei."

Man kennt sich also inzwischen. In der Judo-Szene geht es recht familiär zu, und viele Vereine nutzen die Veranstaltung zu einem längeren Abstecher nach Hattingen. So reiste der Judo-Club aus dem holländischen Den Helder, der im vergangenen Jahr gewann, schon einen Tag vor dem Turnier an. "Abends sind wir dann noch auf den Weihnachtsmarkt gegangen", sagt Angela Andree. "Das gehört irgendwie dazu."

Zu Platz eins hat es für die holländischen Gastkämpfer diesmal nicht gereicht. Gemeinsam mit der KG Aachen belegten sie Rang drei. Sieger wurde die KG 1. JC Mönchengladbach/PSV Duisburg vor der KG Münster.

Und der Judo-Club Hattingen? Der bildete eine Kampfgemeinschaft mit dem Judo-Team Holten und wurde wie im Vorjahr Fünfter. Der Traum vom Sieg hat sich also wieder nicht erfüllt. Bestes Ergebnis war bisher Platz zwei.

Aber als Ausrichter muss man ja auch nicht unbedingt gewinnen. Dann wäre man ja ein schlechter Gastgeber. Oder? " Nein, so ist das nicht", sagt Angela Andree. "Einmal darf man." waz hattingen


+++ 05.12.2008 Medaille im Visier +++


Von Oliver Schinkewitz

Trainer Karsten Flormann traut seinen Judo-Amazonen einen Platz auf dem Treppchen zu."Sind auch ohne Miriam Dunkel stark genug". Jungen starten gleich gegen JC 90 Frankfurt/Oder

 

JUDO U 17-DM IN HAMBURG Witten. "Das hat der Ringo schon alles prima organisiert", lobte Jugendtrainer Karsten Flormann am Freitagnachmittag SU Annen-Vorstandsmitglied Ringo Wittig. Schließlich gab es schon vor der Tour der U 17-Junioren der SU Annen, die am heutigen Samstag (ab 9.10 Uhr) in Hamburg um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Judo kämpfen, einiges zu klären.

Nicht nur die Bus-Anreise war Teil der Planungen, auch die Unterbringung und die Beköstigung der rund 50 Mitreisenden - eine Heidenarbeit für die Macher der SU Annen. Doch da man zum ersten Mal sowohl mit den Jungen als auch mit den Mädchen die Qualifikation für die U 17-DM geschafft hatte, stürzten sich die Annener gerne in die umfangreiche Organisation.

Sportlich sind die Aussichten für das Turnier in der Wandsbeker Sporthalle auch nicht ohne, denn immerhin waren die SUA-Mädchen im Vorjahr schon Dritte - und auch diesmal traut Karsten Flormann seinen Judo-Amazonen einen solchen Husarenritt zu. "Wenn alles optimal läuft, dann könnten sie sogar bis ins Finale vorstoßen - auch wenn Miriam Dunkel nicht dabei ist. Wir haben auch so eine starke Mannschaft", so der SUA-Coach nach der Auslosung, die heute zunächst einen Kampf gegen das JT Steinheim (Baden-Württemberg) vorsieht. Gewinnen die Annenerinnen dort, geht es gegen den Hohenschönhausener Judotempel schon um den Einzug ins Semifinale.

Bei den Jungen kommt es in Runde eins zum reizvollen Vergleich zwischen der SU Annen und dem JC 90 Frankfurt/Oder. "Die haben einige gute Einzelkämpfer in ihren Reihen, sind aber sicher nicht unschlagbar", so Flormann, der seinen Schützlingen einen Platz unter den "Top fünf" zutraut. "Ich hoffe jedenfalls, dass wir am Samstag erst spät wieder im Bus sitzen", flachst Flormann - die "kleinen Finals" beginnen schließlich erst um 15 Uhr . . . waz witten

 

+++ 05.12.2008 SU Annen startet gegen Nordlichter +++

 

Oliver Schinkewitz

Auftakt am 2. Mai gegen Hamburger JT. Zielsetzung für 2009 wieder ehrgeiziger

Von Oliver Schinkewitz

Witten. Es ist noch ein halbes Jahr hin bis zum Start der Bundesliga-Saison im Judo, doch die Termine stehen bereits fest. Für die Kämpfer der Sport-Union Annen beginnt die Kampfzeit 2009 mit einem „Heimspiel" gegen das Hamburger Judoteam.

Die Mannschaft um das Trainerduo Holk Silbersack/Andreas Reeh peilt im neuen Jahr wieder eine bessere Platzierung an als 2008, als man nur dank einer grandiosen Aufholjagd noch Rang drei belegte. Ab sofort gilt das Ansinnen wieder dem Gruppensieg.

 

Der Kampfplan 2009:

1. Kampftag (2. Mai)

SU Annen - Hamburger JT

Braunschweiger JC - SC Berlin

JC 90 Frankf./O. - UJKC Potsdam

TSV Hertha Walheim - 1. JC M'gladbach

2. Kampftag (16. Mai)

SC Berlin - SU Annen

Hamburger JT - TSV Hertha Walheim

UJKC Potsdam - Braunschweiger JC

1. JC M'gladbach - JC 90 Frankf./O. 

3. Kampftag (6. Juni)

SU Annen - UJKC Potsdam

Hamburger JT - SC Berlin

Braunschweiger JC - 1. JC M'gladbach

TSV Hertha Walheim - JC 90 Frankf./O.

4. Kampftag (13. Juni)

1. JC M'gladbach - SU Annen

UJKC Potsdam - Hamburger JT

SC Berlin - TSV Hertha Walheim

JC 90 Frankf./O. - Braunschweiger JC

5. Kampftag (12. September)

SU Annen - JC 90 Frankf./O.

Hamburger JT - 1. JC M'gladbach

SC Berlin - UJKC Potsdam

TSV Hertha Walheim - Braunschw. JC

6. Kampftag (19. September)

Braunschweiger JC - SU Annen

JC 90 Frankf./O. - Hamburger JT

1. JC M'gladbach - SC Berlin

UJKC Potsdam - TSV Hertha Walheim 

7. Kampftag (26. September)

SU Annen - TSV Hertha Walheim

Hamburger JT - Braunschweiger JC

SC Berlin - JC 90 Frankf./O.

UJKC Potsdam - 1. JC M'gladbach

 

 

+++ 03.12.2008 PSV Duisburg feiert weiteren Aufstieg +++

 

Von Klaus Offergeld waz duisburg

Bei den Relegationskämpfen zur Judo-Oberliga gelang den Frauen des PSV Duisburg 1920 als Landesligameister Rheinland mit zwei Siegen der Aufstieg.

Am Start waren insgesamt sieben Teams, jeweils die beiden Erstplatzierten aus den Landesligen Westfalen, Mitte und Rheinland sowie der Letztplatzierte der Oberliga. Durch ein Aufstocken von neun auf zwölf Mannschaften konnten fünf Teams aus der Relegationsrunde einen Platz in der Judo-Oberliga für 2009 erhalten.

Bei den Kämpfen in Herten wurden die Mannschaften in zwei Pools eingeteilt. Die Plätze eins und zwei im Pool hatten den direkten Aufstieg erreicht. Das Frauenteam des PSV, verstärkt durch drei Kämpferinnen vom 1. Walsumer JC, stand im ersten Kampf der zweiten Mannschaft von Bundesligist 1. JC Mönchengladbach gegenüber.

Die favorisierten Kämpferinnen aus Mönchengladbach gingen auch zunächst mit 2:0 in Führung. Valerie Pillitteri (bis 57 Kilogramm) gelang der Anschlusspunkt mit einem Haltegriff gegen Nadine Eckert.

Ausgeglichen verlief der Kampf zwischen Jessica Burkert und Claudia Kersten in der Klasse bis 63 Kilogramm. Im Verlaufe der Begegnung gelang der Kämpferin vom PSV eine kleine Wertung, die sie über die Zeit bringen konnte und damit den Ausgleich erzielte. Im Kampf von Anna Malcherek in der Klasse bis 70 Kilogramm gegen Jessica Thiel war der Kampfverlauf ähnlich. Mit einer Yuko-Wertung hatte sie am Ende die Nase vorn und brachte den PSV mit 3:2 in Führung.

Julia Malcherek machte es in der Klasse bis 78 Kilogramm gegen Anika Paulsen betont spannend. Sie geriet in einen Haltegriff, konnte sich jedoch wieder befreien und konnte schließlich nach voller Kampfzeit ebenfalls mit kleiner Wertung gewinnen. Damit war die Entscheidung gefallen. Beim Stand von 4:2 ging der letzte Kampf verloren, jedoch war der überraschende Sieg der Duisburger Mannaschaft bereits perfekt.

Der zweite Gegner der PSV-Frauen, der Judo-Club Velen-Reken, war eine deutlich leichtere Aufgabe. Sarah Küpper (bis 48 Kilogramm), Jessica Burkert, Anna Malcherek, Julia Malcherek und Rebecca Beck sorgten im Eiltempo für die Punkte zum klaren 5:2-Sieg.

Die Frauen des PSV Duisburg hatten den ersten Platz in ihrem Pool erreicht und damit den direkten Aufstieg in die höchste Klasse in Nordrhein-Westfalen in der Tasche. Start der Judo-Oberliga-Saison ist am 13. Juni 2009. Da bleibt viel Zeit zur gezielten Vorbereitung.waz duisburg

 

+++ 03.12.2008  Erfolgreicher Abschluss für 1. JJJC: Goldmedaille für Sandra Wuttke +++

 

westfälische rundschau

Lünen. Beim mittlerweile schon traditionellen Jahresabschlussturnier für die Judokas der Altersklassen U11 und U14 beim Judo-Club Hamm-Pelkum zeigte der Nachwuchs des 1. JJJC Lünen einmal mehr, dass er zu den erfolgreichsten des Kreises gehört. ...

... Die Judo-Kinder des 1. JJJC erkämpften insgesamt fünf Mal Gold, sieben Mal Silber und fünf Mal Bronze. In der U11 konnte Sandra Wuttke die einzige Goldmedaille erkämpfen. Sie gewann ihren Kampf sehr knapp gegen eine höher graduierte Gegnerin mit Kampfrichterentscheid. Malte Hübner und Justus Lüke erkämpften sich starke zweite Plätze.

Bronzemedaillen errangen Johannes Timmermann, Marius Pook, Jakob Rau, Tim-Hendrik Ausperger und Jan Taggatz. Jan Taggatz erwischte an diesem Tag mit 14 Teilnehmern die stärkste Gewichtsklasse und musste vier Mal siegen, ehe er seine Bronzemedaille sicher hatte.

Nur Kevin Dolgov blieb bei diesem Wettkampf ohne Erfolg, durfte sich aber am Ende mit seinen Mannschaftskameraden über die Urkunde und Bronze-Medaille für die erfolgreiche Kreisliga-Saison freuen.

In der Altersklasse U14 gab es für die Judoka des 1. JJJC Lünen nur erste und zweite Plätze. Gold erkämpften sich dabei Jan-Niklas Ausperger, Jacqueline Pook, Kim Hammerhofer und Sven Kotissek. Phillip Galonska, Constanze Pasternak, Fabian Hoffmann, Marco Zawrotny und Celine Becherer verloren jeweils lediglich einen Kampf und wurden zweite in ihren Gewichtsklassen.

In der Vereinswertung sicherte sich das Team des 1. JJJC Lünen einen sehr erfreulichen zweiten Platz hinter den Kämpfern des Kreisstützpunktes beim JC Holzwickede. westfälische rundschau lünen

 

+++ 02.12.2008  SU Annen fit für die U17-Mannschaften-DM +++

 

Von Alexander Füten

WITTEN Wenn am Freitag, 5. Dezember, um 23 Uhr die Lichter im Hamburger Etap-Hotel ausgehen, können Karsten Flormann und Ringo Wittig von der SU Annen nur noch hoffen. Hoffen, dass ihre jungen Judoka gut schlafen und am nächsten Morgen topfit sind. Denn dann steht die Deutsche U17-Mannschaftsmeisterschaft an.

Die beiden Judo-Trainer der SU Annen haben dann alles getan, um die U17-Mannschaften ihres Vereins so gut es geht auf die Deutschen Meisterschaften vorzubereiten. Eines ist schon jetzt sicher: Der SUA-Tross wird mit über 50 Fans, Kämpfern und Betreuern der größte sein.

Am Montagabend schworen Flormann und Wittig ihre Kämpfer auf die Fahrt nach Hamburg ein. Einen großen Reisebus charterte die SUA, am Freitag geht‘s um 13.30 Uhr los. „Vergesst nicht Euren Pass, den Judogi, Kampfgürtel und natürlich das passende Gewicht", sagte Karsten Flormann.

Erst auf die Waage, dann ab zum Italiener

Um 23 Uhr knipsen die Verantwortlichen das Licht aus. Schließlich sollen die Protagonisten ausgeschlafen sein.

"Wir werden mit unserem Top-Team kämpfen"

Bei einem Thema wurden Flormann und Wittig ernst: „Es gibt keine Diskussionen um die Mannschaftsaufstellung. Wir werden mit unserem Top-Team kämpfen", betonten aber gleichzeitig: „Auch die übrigen Kämpfer sind wichtig und haben bei den Westdeutschen Meisterschaften ihren Beitrag geleistet, um jetzt in Hamburg dabei zu sein."

Ein Feuerwerk sollen sie abfackeln, nicht nur auf der Matte, auch am Rand. „Wenn wir mit 50 Leuten unseren Kämpfer anfeuern, dann pusht das und die Gegner sind eingeschüchtert."

Nach dem Sieg zur Reeperbahn: "Der Ringo zahlt dann"

Wenn alles gut läuft, werden ab 15 Uhr die Kämpfe um die Plätze eins bis drei ausgetragen. „Da wollen wir dabei sein", ruft Karsten Flormann. Schließlich habe die weibliche U17 letztes Jahr Bronze geholt.

Und dann, witzelte er, sei vielleicht auch eine Runde auf der Reeperbahn drin. „Der Ringo zahlt dann." ruhrnachrichten witten

 

+++ 01.12.2008  Aufstieg geschafft  +++

 

In Grevenbroich machten die Herren der SV 08/29 Friedrichsfeld nach der Meisterschaft in der Landesliga jetzt den Aufstieg in die Judo-Oberliga perfekt.

Die Judo-Herren der SV 08/29 Friedrichsfeld haben den Aufstieg in die Oberliga geschafft. Damit werden sich die Friedrichsfelder erstmals in ihrer Vereinsgeschichte im kommenden Jahr in der Oberliga präsentieren, die vierthöchste Klasse im Judobereich. Der Aufstieg ist Bestätigung der langjährigen Aufbauarbeit im Jugendbereich. Der Großteil der Mannschaft ist keine 19 Jahre alt. Trainer Walter Trapp: „Und alles ist ohne Fremdkämpfer geschafft worden." Die Friedrichsfelder freuen sich jetzt auf Teams aus den Judohochburgen Witten, Leverkusen und Bottrop.

Bedingt durch die Aufstockung der Oberliga auf zwölf Teams, konnten sich bei der Aufstiegsrunde in Grevenbroich sechs von zehn Teams qualifizieren. Die Friedrichsfelder fuhren also selbstbewusst zur Aufstiegsrunde. Doch die Konkurrenz war stark.

So wurde die Auftaktbegegnung gegen den 1. JC Godesberg mit 3:4 verloren. Ron Hendricks (-60 kg), Tim Gerpheide (-66kg) und Jeffrey Kramer (-73 kg) punkteten. Fabian Berns (-81kg) und Christian Anders (- 90 kg) verloren ihre Kämpfe, und es stand nur noch 3:2. Dirk Junik (-100 kg) und Mark Koch konnten Friedrichsfeld nicht auf der Siegerstraße halten.

Auch gegen den starken PSV Bochum gab es eine 3:4-Niederlage. Hubert Swiech, Jeffrey Kramer und Mark Koch siegten, Tim Gerpheide, Fabian Berns, Christian Anders und Dirk Junik verloren.

Alles kam jetzt auf den Kampf gegen Stella Bevergern an, dem Meister der Landesliga

Münster. Walter Trapp schwor das Team noch einmal ein, und die Mannschaft wollte die Pechsträhne aus den ersten beiden Kämpfen unbedingt beenden. Und das gelang auch. Der Landesligameister vom Niederrhein gewann 5:2.

Ron Hendricks, Timo Engelhardt, Jeffrey Kramer, Christian Anders und Mark Koch holten die fünf Punkte, Hubert Swiech und Dirk Junik verloren ihre Kämpfe. Damit war der Aufstieg perfekt. nrz dinslaken

 

+++ 01.12.2008  PSV-Frauen steigen auf  +++

 

Die Judo-Frauen des PSV Duisburg sind Landesligameister und steigen in die Oberliga auf. Vor allem der 1. JC Mönchengladbach forderte die PSV-Kämpferinnen.

Nach drei Aufstiegen der Männer von der Bezirks- bis in die Judo Regionalliga waren in diesem Jahr die Frauen an der Reihe. Bei den Relegationskämpfen zur Oberliga gelang den Frauen vom PSV Duisburg als Landesligameister Rheinland mit zwei Siegen der Aufstieg.

Am Start waren insgesamt sieben Teams, jeweils die beiden Erstplatzierten aus den Landesligen Westfalen, Mitte und Rheinland sowie der Letztplatzierte der Oberliga. Durch ein Aufstocken von neun auf zwölf Mannschaften konnten fünf Teams aus der Relegationsrunde einen Platz in der Oberliga für 2009 erhalten.

Mönchengladbach ging zunächst in Führung

Bei den Kämpfen in Herten wurden die Mannschaften in zwei Pools eingeteilt. Die Plätze eins und zwei im Pool hatten den direkten Aufstieg erreicht. Das Frauenteam des PSV, verstärkt durch drei Kämpferinnen vom 1. Walsumer JC, stand im ersten Kampf der zweiten Mannschaft von Bundesligist 1. JC Mönchengladbach gegenüber. Die favorisierten Kämpferinnen aus Mönchengladbach gingen auch zunächst mit 2:0 in Führung. Valerie Pillitteri (bis 57 kg) gelang der Anschlusspunkt mit einem Haltegriff gegen Nadine Eckert. Ausgeglichen verlief der Kampf zwischen Jessica Burkert und Claudia Kersten in der Klasse bis 63 kg. Im Verlaufe der Begegnung gelang der Kämpferin vom PSV eine kleine Wertung, die sie über die Zeit bringen konnte und damit den Ausgleich erzielte.

Yuko-Wertung bringt 3:2-Führung

Im Kampf von Anna Malcherek in der Klasse bis 70 kg gegen Jessica Thiel war der Kampfverlauf ähnlich. Mit einer Yuko-Wertung hatte sie am Ende die Nase vorn und brachte den PSV mit 3:2 in Führung. Julia Malcherek machte es in der Klasse bis 78 kg gegen Anika Paulsen spannend. Sie geriet in einen Haltegriff, konnte sich jedoch wieder befreien und konnte schließlich nach voller Kampfzeit ebenfalls mit kleiner Wertung gewinnen. Damit war die Entscheidung gefallen. Beim Stand von 4:2 ging der letzte Kampf verloren, jedoch war der überraschende Sieg bereits perfekt.

Der zweite Gegner der PSV-Frauen, der JC Velen-Reken, war eine deutlich leichtere Aufgabe. Sarah Küpper (bis 48 kg), Jessica Burkert, Anna Malcherek, Julia Malcherek und Rebecca Beck sorgten im Eiltempo für die Punkte zum klaren 5:2-Sieg. Die PSV-Frauen hatten den ersten Platz in ihrem Pool erreicht und damit den direkten Aufstieg in die höchste Klasse in Nordrhein-Westfalen. Start der Oberliga-Saison ist am 13. Juni. waz duisburg

 

+++ 01.12.2008  Zwei Siege reichen dem DSC nicht +++

 

Frauenteam verpasst Sprung in die 2. Liga Es hat nicht ganz gereicht für die Judofrauen des DSC Wanne-Eickel. Nach einer dramatischen Aufstiegsrunde zur 2. ...
 

... Bundesliga in Garbsen bei Hannover musste sich der Meister der Regionalliga West mit dem dritten Platz begnügen und geht damit in der nächsten Saison nur in der dritthöchsten Liga auf die Matten.Es begann ganz gut für das von Heike Tatsch gecoachte Team des DSC. Gegen den Gastgeber Garbsener SC sorgten Larissa Stange, Nadine Herbertz, Janina Seidel und im letzten Kampf Andrea Wohlgemuth für den knappen 4:3-Erfolg. Gegen den JC 71 Düsseldorf gab es anschließend einen klaren 5:2-Erfolg.Aber danach spielte die Konkurrenz nicht mit. Garbsen besiegte den Bramfelder SV mit 4:3 und war wieder im Rennen. Die Entscheidung brachte schließlich der deutliche 6:1-Sieg der Bramfelderinnen über den DSC, weil Garbsen sich gegen Düsseldorf (6:1) keine Blöße mehr gab.Am Ende lagen die drei Favoriten mit jeweils 4:2 Punkte in der Tabelle vorne, aber durch die schlechtere Einzelkampfbilanz hatten die Wanne-Eickelerinnen mit Platz drei den Aufstieg verpasst. Den schafften die beiden Nordlichter Bramfeld und Garbsen. Abgeschlagener Letzter mit 0:6 Punkten wurde der JC 71 Düsseldorf.Für den DSC kämpften Nadine Herbertz, Jessica Steiner, Maren Schwarz, Maike Queda, Janina Seidel, Larissa Stange, Andrea Wohlgemuth und Heike Tatsch. waz herne

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