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Danny Paul Kiel nahm nach dem Finalerfolg gegen Hendricks den Meisterpokal entgegen. Stolz auf ihren Goldjungen ist Mutti Claudia (li.). Foto:E. Koschut thüringer landeszeitung

Deutsche Einzelmeisterschaften der U20 in Herne

 

+++ 12.03.2009 Souverän zum DM-Titel +++

 

Herne. (ep/hrk) Erfolgreich wie noch nie verliefen für Südthüringens Judosport die deutschen U-20-Titelkämpfe am Wochenende in Herne/Westfalen. Mit Gold für Danny Paul Kiel (SV Schmalkalden 04), Silber für Anthea Reich und je zwei 5. Plätzen für die Geschwister Dennis und Isabell Ehrmann (alle drei PSV Meiningen) holten sie die Kastanien für den Freistaat aus dem Feuer. Außer dem Südthüringer Kleeblatt konnte sich aus Thüringen nur noch Martin Nußmann vom JSV Nordhausen mit Bronze in der Gewichtsklasse bis 90 kg platzieren.

Seinen ersten Titel in der U 20 erkämpfte sich der superleichte Danny Paul Kiel (-55kg), nachdem er 2008, in seinem ersten Jahr bei den Junioren, auf Anhieb Bronze geholt hatte. Bei den Jüngeren (U 17) schmückte sich der Junge aus Wutha-Farnroda bereits mit drei deutschen Meistertiteln und als Krönung im Jahr 2007 mit Bronze bei der Europameisterschaft auf Malta. Nach Einschätzung seiner Heimtrainerin Angelika Wilhelm, die bei den Meisterschaften in der Kampfrichter-Kommission wirkte und natürlich mit einem Auge stets auch vor allem Dannys Kämpfe verfolgte, brachte der 17-Jährige in Herne seine bisher beste Leistung bei einem solchen bedeutenden Turnier. Er habe ungeachtet einer ganz schweren Auslosung bei jedem Gang auf der Tatami einen absolut souveränen Eindruck gemacht, beendete alle vier Kämpfe vorzeitig und untermauerte damit eindrucksvoll die Favoritenstellung, die er zweifellos nach seinem Sieg vor kurzem beim 3. Hauptstadtpokalturnier in Berlin innehatte. Die schwere Auslosung sah Angelika Wilhelm sogar als Vorteil an: "Danny ist einer, der gleich von der ersten Sekunde an richtig gefordert werden muss, um sein ganzes Potenzial abzurufen". Sauber und erfolgreich ausgeführte Techniken gegen Marc Wickern aus Mülheim, Karsten Poddig aus Schwerin und Marcel Priestl aus Sindelfingen brachten ihn ins Finale gegen den körperlich überlegenen Bremen-Masters-Gewinner Ron Hendricks vom JC Samurai Goch-Kevelaer (Nordrhein/Westfalen), den er nach einem harten, taktisch äußerst clever geführten Kampf kurz vor Schluss mit einem Fußwurf endgültig besiegte, nachdem er bereits nach Punkten in Front gelegen hatte. Das bedeutet nun aber nicht automatisch die Qualifikation für die diesjährigen Europameisterschaften im September. Vorher muss sich Danny Paul Kiel unter anderem bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften, weiteren Turnieren und als nächstes bei den " Bremen-Masters" bewähren und ähnlich gut kämpfen und abschneiden.

Das gilt auch für Anthea Reich. Überglücklich nahm die Meiningerin ihre Silbermedaille (bis 52 kg) entgegen, zumal es für die 18-Jährige, die zusätzlich oft auch in Schmalkalden trainiert, das letzte Wettkampfjahr in der U 20 ist. Nach drei fünften Plätzen bei vorangegangenen Titelkämpfen hat es für sie nach einer ähnlich starken Vorstellung wie Kiel sie zeigte endlich einmal mit einer Medaille geklappt.

Eine Medaille, nämlich Bronze, hätte um ein Haar auch der jüngste Südthüringer, der 16jährige Meininger Dennis Ehrmann erobert, der wie Kiel in der Gewichtsklasse bis 55 kg kämpft. Mangelnde taktische Erfahrung ließen ihn aber im entscheidenden Kampf ins offene Messer laufen und so blieb für ihn "nur" Rang fünf. thüringer landeszeitung

 

+++ 11.03.2009 Sina Felske ist Deutsche Meisterin +++

 

Datteln -  Datteln hat eine neue Titelträgerin im Judo: Die 18-jährige Sina Felske setzte sich bei den Deutschen Einzelmeisterschaften in der Klasse bis 57 kg gegen ihre Gegnerinnen auf der Matte durch.

 

Riesenfreude nach dem Finalsieg: Sina Felske ist neue Deutsche Einzelmeisterin in der Klasse bis 57 kg. Das ist ihr bisher größter Erfolg. Foto Koschut

Der Alltag hatte Sina Felske schon zwei Tage nach dem Titelgewinn bei den Deutschen Einzelmeisterschaften der U 20 in Herne wieder: Die 18-Jährige bereitet sich am Comenius-Gymnasium in Stufe zwölf so langsam aber sicher aufs Abitur vor. Trotz der Doppelbelastung behielt die Judokämpferin am Wochenende die Nerven – und darf sich nun Deutsche Meisterin in der Klasse bis 57 kg nennen. Mehr lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der Dattelner Morgenpost. dmp

 

+++ 11.03.2009 Sina Felske vom JC 66  ist Deutsche Meisterin  +++

 

Von Frank Urban

Der Judo-Club 66 hat eine Deutsche Meisterin. Die 18-jährige Sina Felske sicherte sich am vergangenen Wochenende in Herne nach einer tollen Vorstellung den Titel in der Klasse bis 57kg. Mit Katrin Reißberg auf Platz fünf verpasste eine weitere Kämpferin des JC 66 nur knapp die Medaillenplätze. Katharina Gutmann (-63 kg) und Hannah Karrasch (-52 kg) beendeten das Turnier mit Platz sieben.

 

Sina Felske startete mit einem vorzeitigen Sieg über Claudia Simon aus Leipzig in das Turnier. In Runde zwei zwang die Bottroperin Vanessa Ressel aus Kronshagen mit einer Würgetechnik zur Aufgabe. Im Poolfinale traf die setzte sich die JC-Kämpferin erneut mit einer Bodentechnik durch und stand  somit im Halbfinale. Mit Claudia Klimasara stand der Bottroperin eine Kämpferin vom TSV Bayer 04 Leverkusen gegenüber. Sina übernahm von Anfang an die Initiative und ließ der Gegnerin wenig Möglichkeiten sich zu entfalten. Nach zwei Minuten erzielte sie mit einer Abtauchtechnik einen vollen Punkt und stand zum ersten mal im Finale einer Deutschen Einzelmeisterschaft. Erwartungsgemäß hatte sich im anderen Pool Johanna Müller aus Berlin bis in das Finale vorgekämpft.

In einem packenden Finale geriet die JC-Kämpferin zunächst mit einer mittleren Wertung in Rückstand. Nach zwei Minuten erzielte sie mit einer Innensichel eine große Wertung. Obwohl die Berlinerin noch zwei mittlerer Wertungen erzielen konnte, reichte der JC-Kämpferin am Ende die große Wertung zum Sieg.

Mit einem großen Strahlen im Gesicht ließ sich die Bottroperin feiern. „Sie hat ein ganz starkes Turnier gekämpft und verdient gewonnen, kommentierte JC-Präsident Roland Assmann, der bei den Titelkämpfen in Herne anwesend war die Leistung der JC-Kämpferin.  Katrin Reißberg (-70 kg) kämpfte sich souverän bis in das Halbfinale vor. Hier musste sie sich der späteren Meisterin Anne Liesewski aus Berlin geschlagen geben. Leider unterlag sie auch im Kampf um Bronze, so dass ihr am Ende der unglückliche fünfte Platz blieb. Katharina Gutmann (-63 kg) und Hannah Karrasch (-52 kg) erkämpften sich jeweils Platz sieben in ihrer Gewichtsklasse. Unglückliche Entscheidungen der Kampfrichter verhinderte bei Katharina Gutmann eine bessere Platzierung. Die restlichen JC-Starter Maureen Siegmann (-52 kg),  Manuel Breuer (-66 kg) und Lars Haarmann (-90 kg) konnten sich trotz guter Leistung noch nicht in die vorderen Plätze kämpfen.  frank urban jc 66 bottrop

 

+++ 10.03.2009 Bronze für Czogalla +++

 

Kämpferin des JT Holten wurde bei der deutschen Meisterschaft Dritte der U 20.

Eine Woche nachdem Denny Koppers vom Judo-Team Holten bei den deutschen U 17-Einzelmeisterschaften einen tollen dritten Platz belegt hat, tat es ihm nun Vereinskameradin Katharina Czogalla gleich. Nachdem sie im letzten Jahr in der U17 bereits deutsche Vizemeisterin geworden war, belegte sie nun in der U 20 auf Anhieb den dritten Platz.

Nach schnellen und souveränen Siegen in der Vorrunde der Gewichtsklasse bis 78 kg traf Katharina im Einzug ins Finale auf die spätere Siegerin aus Sachsen -Anhalt. Die zwei Jahre ältere und deutlich routiniertere Kämpferin machte kurzen Prozess und schickte die junge Oberhausenerin nach nur 30 Sekunden in die Trostrunde. Hier konnte Czogalla dann wieder ihre Chance nutzen und das kleine Finale um den dritten Platz für sich entscheiden.

Die anderen beiden Kämpferinnen aus Oberhausen, Carina Kersten (-70 kg, JTH) und Marina Möhner (-52 kg, PSV), schieden direkt nach ihrem ersten Kampf aus und konnten auch in der Trostrunde nichts reißen. nrz oberhausen

 

+++ 09.03.2009 Druck im Haltegriff - Miriam Dunkel bleibt locker und holt Bronze +++

 

Von Alexander Füten

ANNEN Gleich der erste Kampf war einer der Schwersten für Miriam Dunkel. Die Nachwuchs-Judoka der SU Annen trat mit gerade einmal 16 Jahren bei den Deutschen U 20-Meisterschaften in Herne an - und traf zum Auftakt auf Melanie Wolf vom VfL Sindelfingen.

Sieg per Ippon: Die erst 16-Jährige Miriam Dunkel (blau) von der SUA hat dem großen Druck standgehalten und allen gezeigt, dass auch in der U 20 mit ihr zu rechnen ist.

Foto: Koschut

"Hätte sie diesen Kampf verloren, wäre das ein schnelles Aus gewesen", so ihr Trainer Ringo Wittig. Doch Dunkel (-70 kg) behielt die Nerven, obwohl sie bei ihrem ersten richtigen Härtetest bei der U 20 unter Druck stand. "Alle achten jetzt auf Miriam. Sie ist die aufstrebende Kämpferin und alle schauen darauf, wie sie sich schlägt. Damit ist super umgegangen", freute sich Wittig.

Und er freute sich auch noch, als Dunkel in ihrem zweiten Kampf der Deutschen Vize-Meisterin der Frauen, Frauke Kucznirz, unterlag. "Ein toller Kampf. Miriam hat sich super gewehrt. Frauke Kucznirz hat sich das sicherlich einfacher vorgestellt", so Wittigs Kommentar. Schließlich verlor Dunkel wegen zweier Strafwertungen aufgrund von Passivität.

Schneller Kampf in der Trostrunde

In der Trostrunde machte Dunkel kurzen Prozess. Gegen Kristin Valenta (HJT) siegte sie nach 1:21 Minuten Kampfzeit, Carina Beermann (Osnabrücker TB) lag bereits nach 20 Sekunden im Haltegriff. Ihr ganzes Können zeigte Miriam Dunkel im Kampf um Platz drei. Katrin Reißberg (JG Münster) musste sich nach 3:43 Minuten geschlagen geben.

Am Ende strahlte Miriam Dunkel übers ganze Gesicht. Hatte sie doch dem großen Druck standgehalten und allen gezeigt, dass auch in der U 20 mit ihr zu rechnen ist. Andre Breitbarth (+100 kg), der für die SU Annen in der Mannschaft kämpft, sicherte sich in seiner Gewichtsklasse die Goldmedaille. Bis ins Halbfinale fertigte er seine Gegner reihenweise ab. Erst dort angekommen, musste er über den Golden Score gehen. "Da hat auch er die Nerven behalten. Wir werden in der kommenden Saison auch in der Bundesliga einiges sehen und hören" ist sich Ringo Wittig sicher.

Rollwage holt sich Bronze

Max Rollwage (-100 kg), der ebenfalls für die SUA-Mannschaft antritt, holte sich wie Miriam Dunkel die Bronzemedaille. Für Marten Krauss (+ 100 kg) war es bereits ein Erfolg, überhaupt dabei gewesen zu sein. "Er ist schließlich Oberliga-Kämpfer. Und dann bei den Deutschen Meisterschaften anzutreten, das ist schon gut", so Wittig.

Für Regina Schneider (-70 kg), die in der gleichen Gewichtsklasse wie Miriam Dunkel startete, war bereits nach dem ersten Kampf Feierabend. Nachdem sie Kristin Valenta unterlag und diese wenig später Frauke Kucznirz zum Sieg gratulieren musste, konnte sie auch nicht mehr in der Trostrunde starten. ruhrnachrichten witten

 
+++ 09.03.2009 Anthony sorgte im kleinen Finale für große Spannung +++
 

Von Michael Hellweg

Talent aus Hilden sicherte sich bei den Deutschen Meisterschaften der Altersklasse U17 im saarländischen Homburg die Bronzemedaille.

Hilden. Hut ab ! Bronze gewann Anthony Zingg vom JC Düsseldorf bei der Deutschen Judo-Meisterschaft der U17 in Homburg.

Im ersten Kampf warf der Itterstädter den Bayern Jan Lorenz mit seinem Spezialwurf Uchi-Mata auf die Matte. Im zweiten Duell gab Benoit Helten (Rheinland) im Würgegriff auf. Anschließend verließ Maximilian Opitz (Brandenburg) nach zwei von Anthony Zingg kraftvoll durchgesetzten Abtauch-Techniken vorzeitig die Matte. Im Halbfinale wartete der National-Kämpfer Julius Palme (Großhadern). Die beiden schenkten sich nichts, kamen aber zu keiner Wertung. Schließlich kontrollierten sie sich gegenseitig so sehr, dass die Kampfrichter kleine Strafen wegen Passivität aussprachen - und die wurden Anthony Zingg zum Verhängnis.

Im kleinen Finale traf der Hildener auf den Brandenburger Jörg Onufriev. Nach wenigen Sekunden wuchtete er seinen Gegner mit Uchi-Mata auf die Matte erhielt aber nur eine große Wertung. Normalerweise müsste solch ein Vorsprung zum Sieg reichen, aber Anthony Zingg machte es zum Leidwesen der Trainer sehr spannend. Sein Kampfstil wurde zu defensiv. Eine halbe Minute vor dem Kampfende kassierte Anthony Zingg die dritte Strafe. Als Jörg Onufriev Sekunden später einen Fußstopper ansetzen wollte, nahm der Hildener dessen Bewegung auf und legte ihn mit großer Kraftanstregnung aufs Kreuz. So sicherte er sich Bronze. nrz hilden

 

+++ 09.03.2009 Bronze für Miriam Dunkel +++

 

Von Oliver Schinkewitz

Toller Erfolg für SUA-Talent. Annener Bundesliga-Starter Andre Breitbarth gewinnt Gold, Max Rollwage holt die Bronze-Medaille

Zu ihrer Medaillen-Sammlung kam am Samstag eine weitere hinzu: Miriam Dunkel (Bild re.), Judoka von der SU Annen, sorgte jetzt auch auf der U 20-Bühne für Aufsehen und gewann bei der Deutschen Meisterschaft in Herne Bronze in der 70 kg-Kategorie.

Lediglich gegen Frauke Kucznierz (Bushido Köln) unterlag das Wittener Top-Talent im Viertelfinale, gewann aber ihre folgenden drei Kämpfe jeweils vorzeitig und durfte das Siegerpodest besteigen. Deutsche Meisterin wurde Anne Katrin Lisewski (SV Georg Knorr Berlin). Während sich auch SUA-Bundesliga-Starter Max Rollwage (-100 kg; Judo in Holle) Bronze erkämpfte, ging es für Teamkollege Andre´ Breitbarth (+100 kg; SfV Europa) sogar noch zwei Stufen weiter 'rauf: Das Wittener Bundesliga-Ass holte sich seinen DM-Titel mit vier ganz souveränen, vorzeitigen Siegen. Eine famose Bilanz für die SUA.

Nicht ganz so erfolgreich verlief es für die übrigen Starter der SU Annen: Marten Krauss (+100 kg) und Regina Schneider (-70 kg) scheiterten vorzeitig, Christin Eberhardt (+78 kg) trat wegen einer im Abschlusstraining am Freitag erlittenen Verletzung gar nicht erst an. waz witten

 

+++ 08.03.2009 Deutschlands beste U20-Judoka im Sportpark +++

 

Von Holger Schmidt

Einen großen Aufwand hat der DSC Wanne-Eickel betrieben, um die Deutsche Judomeisterschaft U20 auszurichten. Mit Lob und Anerkennung wurde der Verein für die Veranstaltung dafür belohnt.

Das Mammutprojekt Deutsche Meisterschaft wäre gestemmt! Zum zweiten Mal bereits hat der DSC Wanne-Eickel die nationalen Judo-Titelkämpfe U20 im Sportzentrum Eickel ausgerichtet. Viel Organisationsgeschick, viele Kontakte und viel Herzblut waren nötig. Nun kann die Abteilung erst einmal durchatmen.

 

"Es ist ein Eiertanz"„Es ist ein Eiertanz", räumte der DSC-Vorsitzende Volker Gößling ein. Schließlich müsse der Verein sogar eine Abstandszahlung an den Judoverband zahlen, um die Meisterschaft ausrichten zu dürfen. Finanziell ist der große Reibach also nicht zu machen. „Alle, die mithelfen, arbeiten ehrenamtlich", so Gößling. „Die bringen fast alle noch Kuchen mit." Kampfrichter, Verbandsleute und die gut 120 Helfer wollen ja alle versorgt sein. „250 Leute, die es zu verpflegen gilt", fasst Gößling zusammen.

Wenn nichts daran zu verdienen ist, warum betreibt der Verein dann einen solchen Aufwand? „Weil wir alle im positiven Sinne judoverrückt sind", gibt Volker Gößling die Antwort. „Das schweißt einen Verein ja auch zusammen. Wenn ein Verein mit 250 Mitgliedern 120 Helfer auf die Beine bringt, ist das schon 'ne Hausnummer." Außerdem würde Know-How hängen bleiben und, nicht zu verachten, der Bestand an Judomatten erneuert. Für mindestens vier Deutsche Meisterschaften hat der DSC den Zuschlag bekommen, nachdem der Verband den „Probedurchgang" im Vorjahr als gelungen bewertet hatte.

 

Schwergewichte werden beweglicher

Als Trainer nahm Gößling aus den zwei Wettkampftagen auch einige Erkenntnisse mit: „Die Tendenz geht dahin, dass die Schwergewichte beweglicher werden. Früher hieß es oft nur, die Masse möglichst geschickt einzusetzen."

Auf vier Matten wurden die Kämpfe parallel ausgetragen. Durch Anzeigetafeln blieben die Zuschauer im Bilde, wer gerade mit Waza-ari (halber Punkt) oder Yuko (großer technischer Vorteil) führte bzw. mit Ippon gewonnen hatte. Ging es um einen Titel, bauten die DSC-Helfer flugs um. Eine Matte in der Mitte zog dann die ungeteilte Aufmerksamkeit auf sich und die Scheinwerfer waren auf die beiden Judoka gerichtet, die um den Titel kämpften. Das Ambiente stimmte also

„Das Turnier ist super organisiert, der Rahmen ist okay", befand Judo-Bundestrainer Richard Trautmann. Dass die Gewichtsklassen als Blockveranstaltung ausgetragen würden, sei für die Judoka sehr angenehm. Sportlich zeigte sich Trautmann überrascht, „dass schon sehr viele sehr junge Athleten nach vorne drängen". Das Niveau sei in den meisten Gewichtsklassen zufriedenstellend. „Letztlich kann man es aber erst sagen, wenn die Ersten auch international gegen Japaner oder Russen gekämpft haben. Dann sieht man, was es wert ist." waz herne

 

+++ 08.03.2009 3 X Vize und 2 x Bronze für den NWJV +++

 

FOTOS der DEM U20 Tag 2

 

+++ 07.03.2009 NWJV sahnt bei der DEM ab +++

 

FOTOS der DEM U20 Tag 1

 

+++ 04.03.2009 Wanne-Eickel wird zum Judo-Mekka +++

 

DSC richtet am Wochenende die Deutschen Einzelmeisterschaften der Juniorinnen und Junioren aus. Etwa 400 Athleten kämpfen um Ippon, Wazaari und Yuko.

 

Von Uwe Ross

Herne entwickelt sich immer mehr zur Judo-Hochburg. Zu verdanken ist das dem DSC Wanne-Eickel, der am Wochenende zum zweiten Mal nach 2008 die Deutschen Judo-Einzelmeisterschaften für Frauen und Männer der U 20 ausrichtet. Im Sportpark Wanne erwartet der DSC knapp 400 der besten Judoka aus dem ganzen Bundesgebiet, und auch die Bundes- und Landestrainer werden bei diesem Großereignis vor Ort sein.

Feuertaufe bestanden

Im Vorjahr bestand der DSC mit seiner ersten Ausrichtung die Feuertaufe. Die hervorragende Organisation überzeugte auch die Verantwortlichen des Deutschen Judo-Bundes. Sie vergaben gleich eine ganze Serie an den DSC. „Wir werden mindestens drei, vielleicht sogar vier Deutsche Meisterschaften der U 20 ausrichten. Der Vorteil ist, dass wir durch die feste Zusage gezielt planen können. Wir wollen mit dieser Veranstaltung eine Marke für Herne setzen", sagt Volker Gößling, Vorsitzender und Trainer der Wanne-Eickeler.

Eröffnet wird die DM am Samstag, 7. März, um 9.30 Uhr; am Sonntag geht es um 9.20 Uhr weiter. In jeweils acht Gewichtsklassen der Frauen und Männer mit zwischen 20 und 25 Teilnehmern wird dann an beiden Tagen zeitgleich auf vier Matten gekämpft.

Dass die Wanne-Eickeler dieser Mammutaufgabe gewachsen sind, haben sie im letzten Jahr bewiesen. Auch diesmal ist eine gut 20-köpfige Vereinscrew seit Monaten mit der Organisation beschäftigt. „Am Wochenende werden rund 100 Helferinnen und Helfer im Einsatz sein, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten", so Gößling.

Lokalmatadore hoffen noch

Sportlich muss der DSC voraussichtlich mit der Zuschauerrolle vorlieb nehmen. Ein heißes Eisen verlor der Ausrichter bereits bei den Bezirksmeisterschaften, als Stefan Peters durch Abitur-Stress die Konzentration fehlte und er den Sprung zur Westdeutschen verpasste. Hier scheiterten dann auch Benedikt Werner (-90 kg) und Daniel Neuenhaus (+100 kg) mit ihren fünften Plätzen an der Qualifikationshürde. Beide hoffen jetzt allerdings auf einen Platz als Nachrücker, um beim Saisonhöhepunkt auf heimischen Matten antreten zu können.

Aber auch ohne die Lokalmatadoren dürfen sich die Freunde des Judo-Sport bei dem Spitzenfeld aus ganz Deutschland auf eine hochkarätige Veranstaltung freuen. Die Eintrittspreise betragen für Erwachsene zehn Euro für einen und 15 Euro für beide Tage; für Jugendliche sind es sechs bzw. neun Euro. waz herne

 

==> Fotos der DEM U20 1. Tag aus 2008

 

==> Fotos der DEM U20 2. Tag aus 2008

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