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August 2008

 

+++ 31.08.08 Der "Käpt'n" lässt es krachen +++

Von Oliver Schinkewitz

Beim wichtigen 8:6-Erfolg gegen das Hamburger Judo-Team ist SUA-Mannschaftskapitän Martin Drechsler der entscheidende Mann. Sein Sieg ebnet den Weg zum Erfolg. Benjamin Behrla von Infekt geschwächt

 

JUDO BUNDESLIGA Hamburger JT SU Annen 6:8 Zuschauer: 100.

 

Hamburg. Schon wieder war die Weltstadt an der Elbe eine Reise wert für die Bundesliga-Judoka der Sport-Union Annen. Gegen das Hamburger Judo-Team landeten die Wittener am Samstag einen verdienten 8:6-Erfolg und können sich nun wieder berechtigte Hoffnungen auf das erneute Erreichen der Playoffs machen.

Entscheidender Mann beim Duell gegen die Nordlichter war Annens Mannschaftskapitän Martin Drechsler. Der 28-Jährige, neben Daniel Lachmann und Martijn van Oostrum dienstältester Judoka bei der SUA, hatte im zweiten Durchgang seinen großen Auftritt. Beim Stande von 6:6 - bis dahin war es nicht allein vom Zahlenwerk her ein völlig offenes Gefecht zweier Teams auf Augenhöhe - ging Martin Drechsler auf die Matte, rackerte gegen den 81 kg-Belgier Jean Docquier fünf Minuten lang vorbildlich und hatte am Ende dank einer großen (Waza-ari) und einer mittleren (Yuko) Wertung die Nase vorn, brachte sein Team mit 7:6 in Führung.

Dabei musste Drechsler sogar noch "nachsitzen", denn zunächst war sein Kata-guruma gegen Docquier mit einem Ippon bewertet worden. Der Annener drehte schon eine kleine Siegerrunde, ehe die Juroren die Wertung noch herabsetzten. "Ich bin davon ausgegangen, dass das ein ganzer Punkt war", wunderte sich Annens Routinier über die zweiminütige Zugabe. "Aber er kam ohnehin nicht richtig an mich 'ran", quittierte er das Duell mit dem Belgier mit einem breiten Grinsen. Im Anschluss machte dann Jonas Focke den Sack zu, gewann gegen Sascha Costa und sorgte für den wichtigen 8:6-Erfolg seiner Mannschaft.

"Das war für uns ein richtiger Aufwecker", freute sich auch SUA-Coach Holk Silbersack über den Sieg, den sein Rumpfteam in der Wandsbeker Sporthalle einfuhr. Denn angesichts der ellenlangen Verletztenliste war der Vorjahres-Dritte der Bundesliga sicher nicht als klarer Favorit angereist. Zu Beginn legte Annen eine 2:0-Führung durch seine starken Niederländer Robby van Laarhoven und Jeroen Mooren vor, zur Pause lag die SUA mit 4:3 vorn. Hamburg blieb dran, ging zwischenzeitlich sogar mit 6:5 in Führung, weil der Russe Dimitriy Kabanaov gegen den durch einen Magen-Darm-Infekt geschwächten Benjamin Behrla gewann.

Doch die SU Annen zeigte einmal mehr, was Team- und Kampfgeist in so einem engen Match bewirken kann. Ein wenig Glück gehörte dazu, als Karl Schöneburgs Gegner Alexander Hampfe verletzt aufgeben musste - doch die Art und Weise der Siege von Drechsler und Focke sollte zuversichtlich stimmen für die folgenden Kämpfe. Am nächsten Samstag kommt der SC Berlin nach Annen - und dann ist wieder voller Einsatz gefragt. waz witten

 

+++ 29.08.08 Zehn Podiumsplätze für Judoka +++

Hattingen. Beim 1. JJJC Hattingen fand das erste Bezirks-Judo-Turier der Altersklasse U17 nach den Sommerferien statt. ...

 

... Die Judofreunde Siegen, der JC Gernsdorf und die Judoverinigung Siegerland waren mit einigen ihrer Hoffnungsträger vor Ort, um den Leistungsstand nach der langen trainingsfreien Zeit zu testen Am Ende standen zehn der Siegerländer mit auf dem Siegerdodium.

Makellos war die Vorstellung von Steffen Gabsa (-46 kg) und Christian Rotthoff (-50 kg, beide Judofreunde), die sich mit vorzeitigen Siegen den Turniersieg sicherten. Gabsa läutete den Finalsieg mit Fußfeger ein und schloss mit Haltegriff ab. Christian gelang dies durch eine kleine Innensichel.

Fünf heimische Kämpfer standen in der stärksten Kategorie bis 73 kg auf der Matte. Alle scheiterten am späteren Turniersieger Bak. Dabei erreichte Simon Dietewich (Judofreunde) mit Schulterwurfsiegen das Finale, verlor und holte Silber. Louis Remmert holte sich mit Spezialwurf Uchi-mata (innerer Schwenkelwurf) ebenso wie Manuel Gabsa (beide Judofreunde) Bronze durch. Manuel siegte drei Mal mit Soto-maki-komi.

Reiner Winkel (HC Freudenberg) schaffte den Weg bis ins kleine Finale, war hier aber unterlegen, was Platz fünf bedeutete. Xaver Stausberg (Judofreunde) musste noch Lehrgeld zahlen.

Auch Manuel Solms (JC Gernsdorf) gehörte zu den Finalisten. Der 60-Kilo-Kämpfer fand erst hier nach vorzeitigen Siegen allerdings seinen Meister in Kaderkämpfer Köllerer.

Sabrina Stettner ( JVS, -52 kg) und Robin Loos (JVS, -66 kg) waren ebenfalls im Endkampf vertreten. Sabrina musste nach drei vorzeitigen Siegen, zwei Mal mit Haltegriff und dann durch einen sehenswerten Schenkelwurf, erst hier die Segel streichen. Robin gewann mit Schulterwurf, Armhebel und Haltegriff, verlor dann auch das Finale. Marvin Kray (JVS) wurde hier Fünfter.

Bronze holten Virginnia Krämer durch den Einzug ins Halbfinale und Erena Fligg (JVS, -57 kg). westfalen post

 

+++ 29.08.08 Brisantes Duell im Norden +++

Judo - Bundesliga

Sport-Union Annen muss heute beim Hamburger JT gewinnen, um Anschluss an Viertelfinal-Ränge nicht zu verlieren. Ausfall-Liste nimmt beinahe dramatische Züge an. Reeh hofft auf „Leichtgewichte"

Von Oliver Schinkewitz

 

Witten. Es ist zwar „erst" der vierte Kampftag in der Judo-Bundesliga - und doch könnte es für die Sport-Union Annen schon ein ganz entscheidender werden. Mit einem Sieg am heutigen Samstag (17 Uhr) beim Hamburger Judo-Team könnten die Wittener wieder den Weg in Richtung Viertelfinal-Qualifikation einschlagen. „Schon im vergangenen Jahr war Hamburg für uns ein Wegweiser", erinnert sich Trainer Holk Silbersack an den 7:6-Erfolg von 2007. Auch damals erwischten die Annener keinen sonderlich guten Start, bekamen aber nicht zuletzt dank des Sieges gegen die Hanseaten doch noch die Kurve - und beendeten die Meisterschaft als Dritter. Insofern wäre ein Triumph im Norden heute ähnlich bedeutsam wie vor Jahresfrist. Zumal die Hamburger (2:4-Punkte) sogar noch um einen Zähler hinter den Wittenern liegen. „Unsere verbliebenen Kämpfer müssen absolut über sich hinauswachsen", weiß Holk Silbersack und denkt dabei an seinen derzeit arg gebeutelten Bundesliga-Kader. Mit Christophe Lambert, Christoph Najdecki (beide Schulter-OP) und Hendrik Schoeman fallen drei wichtige Judoka längerfristig aus, hinzu kommt nun auch Valerie Prill (Innenband-Einriss). Und auf die für die U 20-EM in Warschau (12. bis 14. September) nominierten Talente Max Rollwage, Andre´ Breitbarth, Maxime Lambert sowie den Niederländer Marvin de la Croes müssen die Wittener ohnehin verzichten. „Das wussten wir aber vorher", erklärt Trainer Andreas Reeh. Was den Annenern gar nicht so recht in den Kram passt, das ist die derzeitige Befindlichkeit des Olympia-Neunten Benjamin Behrla. Den 22-Jährigen hat ein Infekt erwischt, binnen weniger Tage verlor er einiges an Gewicht. „Aber er wird in Hamburg über die Waage gehen. Mal sehen, ob er kämpfen kann", so Reeh. Wesentlich besser ist es da um die „Leichtgewichtler" vom Kälberweg bestellt. „In diesen Klassen müssen wir unsere Punkte holen", setzt Andreas Reeh ebenso wie Silbersack auf die Niederländer Jeroen Mooren und Martijn van Oostrum sowie auf Marcel Haupt, Jonas Focke und Karl Schöneburg. Auch im Mittelgewicht (bis 81 kg) haben Stefan Oldenburg und Martin Drechsler durchaus das Potenzial, wichtige Punkte gegen Hamburg zu sammeln. Bei den 90-kg-Judoka ruhen die Hoffnungen auf Robby van Laarhoven und Florian Neumann. „Dass wir im Schwergewicht was holen, das glaube ich eher nicht", befürchtet Silbersack dort eine Dominanz der Nordlichter. Vielleicht bringen diese ja ihren usbekischen Olympiazweiten Abdullo Tangriev an den Start - dann wird's ganz schwer für die Wittener, sich gut zu verkaufen. „Da gibt's kein Wenn und Aber - wir müssen in Hamburg gewinnen. Andernfalls kann man nämlich auch ganz schnell unten 'reinrutschen", weiß Andreas Reeh, der jedoch insgeheim darauf hofft, dass auch die Hamburger von vergleichbaren Personalsorgen geplagt werden. Unisono sagt sein Partner Silbersack: „Wir müssen in allererster Linie auf unsere Leute schauen und sie entsprechend motivieren. Ein gutes Ergebnis da oben würde uns schon viel weiter bringen." waz witten

 

+++ 29.08.08 Erstes Ziel schon erreicht +++

 

DSC-Frauen stehen in der Aufstiegsrunde

Am 3. Kampftag der Regionalliga Frauen in Bielefeld erkämpfte sich der DSC Wanne-Eickel ein 3:3-Unentschieden gegen JC Bushido Köln-Süd und einen klaren 6:1-Sieg gegen den Ausrichter JC 1993 Bielefeld. ...

 

... Die DSC-Frauenmannschaft konnte damit die Tabellenführung weiter ausbauen und sich vorzeitig für die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga qualifizieren. Auch die Regionalliga-Meisterschaft ist ihr am letzten Kampftag kaum noch zu nehmen. Die Auftaktbegegnung gegen JC Bushido Köln war hart umkämpft. NicoleáDemmer (-78 kg), Andrea Wohlgemuth (+78 kg) und Maike Queda (-63 kg) mussten sich geschlagen geben. Die gewohnt souverän eingefahrenen Punkte durch Nina Marzinzik (-70 kg), Nadine Herbertz (-52 kg) und Stefanie Gößling (-57 kg) sorgten für den Ausgleich. 

 

Besser lief es gegen den Ausrichter JC 71 Bielefeld. Hier wurde nur -48 kg kampflos abgegeben. Nicole Demmer (+78 kg), Andrea Wohlgemuth (-78 kg), Nina Koch (-70 kg), Nadine Herbertz (-52 kg), Janina Seidel (-63 kg) und Stefanie Gößling (-57 kg) sorgten mit ihren Siegen für klare Verhältnisse.

Am vierten und letzten Kampftag am 13. September in Düsseldorf sind der jetzige Tabellenzweite PSV Recklinghausen und der letztjährige Regionalliga-Zweite JC 71 Düsseldorf die Gegner. Die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga findet am Sonntag, 30. November, beim Meister der Gruppe Nord statt. Ob das DSC-Team daran teilnehmen und den Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga nach drei Jahren an der Regionalliga-Spitze in Angriff nehmen möchte, ist noch nicht entschieden. waz herne

 

+++ 27.08.08 Siegerländer Judokas vor Klassenerhalt +++

Dortmund. Auch am dritten Kampftag der Judo-Regionalliga sah es im Mannschaftslazarett der JKG Siegerland nicht viel besser aus als beim zweiten Kampftag in Aachen.

Weiterhin fehlten Paul Maaskant (Wadenbeinfraktur) Dennis Acker (Schulter) und Torsten Schmitt (Rippenfraktur), der wohl zum Heimkampf in drei Wochen wieder dabei sein wird. Wieder zurück im Kader der Siegerländer waren Marcel Meyer und Sven Steiner, die beide ihre Blessuren in der Sommerpause auskurieren konnten.

Das Tagesziel war ziemlich einfach definiert: zwei Punkte gegen Gastgeber Dortmund, um sich einen etwas größeren Abstand zu den Abstiegsplätzen zu verschaffen.

Mit Tabellenführer SUA Witten II mussten sich die heimischen Judoka aber zuerst messen, doch da sich die ganze Konzentration auf die nächste Begegnung richtete, wurde der 2:5-Niederlage auch nicht so viel bei gemessen. Zudem wurden einige Kämpfer für den aus Siegener Sicht wichtigeren Fight gegen Dortmund geschont. Die zwei Ehrenpunkte holten bis 90 kg Markus Longeru und Superleichtgewichtler Matthias Feld, der nach einer Minute mit Seoi-nage punktete.

Und so ging es in der bestmöglichen Besetzung an die eigentliche Aufgabe. Auch die ausgeloste Kampfreihenfolge war den heimischen Sportler zugeschnitten. Die drei starken Gewichtsklassen standen vorne, zudem war der Kampf von Matthias Feld schon kampflos in einen Sieg umgemünzt. Somit reichten jetzt drei Siege, um sich etwas weiter in der Tabelle von Dortmund zu entfernen.

Alexander Umirsakow (-73 kg) ließ nichts anbrennen und holte gegen Föbius mit Haltegriff das 1:0, bevor bis 100 kg Peter Mitschein nach 23 Sekunden mit einen fulminanten Schenkelwurf schon für eine kleine Vorentscheidung sorgte. Als dann noch Christoph Keldenich (-66 kg) mit einem tollen Fußfeger zuschlug, war der Mannschaftssieg mit Felds Kampflossieg rechnerich bereits besiegelt.

Thomas Leppink (-81 kg) erarbeitete sich ein Unentschieden und Feld holte sich den schon erwähnten vierten Punkt zum 4:2 ab.

Jetzt wollen die Siegerländer am 13. September auf eigener Matte für einen versöhnlichen Saisonausklang sorgen. Gegner sind dann die besser positionierten Tabellennachbarn Duisburg und Bottrop.

Judo-Regionalliga Witten II - JKG Siegerland 5:2 Dortmund - Siegerland 2:4. westfälische post


+++ 27.08.08 Guter Auftritt +++

Landesligamannschaft der SV 08/29 Friedrichfeld übte in Walsum für die neue Saison. Die jungen Talente machen Hoffnung.

 

Dinslaken. Im September startet die Judo-Landesliga. Beim Bezirksturnier in Walsum übten die Friedrichsfelder für die neue Saison. Hubert Swiech (-6o kg, vier Siege), Tim Gerpheide (-66 kg, vier Siege) und Jeffrey Kramer (-73 kg, vier Siege) holten sich den Turniersieg, Hendrik Lohmann und Timo Engelhardt ebenfalls 73 kg-Klasse, Platz zwei und fünf. Dirk Junik (-100 kg) wurde Zweiter und Christian Anders (-81 kg ) Dritter.

 

Die Jugend trat in den Altersklassen U 14 und U 17 an, wobei das Augenmerk bei der U14 lag, für die bereits am Wochenende auf Kreisebene die Einzelmeisterschaften beginnen. Ziel ist es natürlich, möglichst viele Judokas am dritten Semptemberwochenende bei den westdeutschenMeisterschaften in Voerde in eigener Halle zu präsentieren. Im Rahmen des 100-jährigen Vereinsjubiläums wird 08/29 diese Meisterschaften ausrichten.

Die jungen Talente machten Hoffnung. Sharina Junik siegte bis 44 kg, Jenny Klaus wurde Zweite. Finn Bittscheidt musste sich bis 34 kg erst im Finale geschlagen geben, und Andre Ridderskamp erreichte bis 46 kg Platz drei. Da hat die Judoabteilung der SV 08/29 auf jeden Fall vier Eisen im Feuer.

Letzendlich präsentierte sich noch die U17, wobei die Mädchen Shirley Berns (-44 kg) und Viviane Krause (-52 kg) mit ihren Turniersiegen herausragten. Marvin Junik (-66 kg, ) wurde Dritter, Marius Rühl (-60 kg,) ebenfalls Dritter, Benjamin Schmidt (-55 kg) Zweiter, Jörn Lohmann (- 73 kg) Fünfter. Christian Bordin konnte sich nicht platzieren. nrz dinslaken

 

+++ 27.08.08 Zwei Titel für Hattinger Judoka +++

 

Simon Kremer und Bastian Maus stehen in der U11 ganz oben auf dem Treppchen, insgesamt gibt's sechs Medaillen

Hattingen. Der 1.JJJC Hattingen hat die Einzelkreismeisterschaften der U11 im Judo ausgerichtet und ging in eigener Halle mit neun Kämpfer und zwei Kämpferinnen an den Start.

 

In der Gewichtsklasse bis 35kg kämpfte sich Simon Kremer mit zwei Siegen bis ins Finale, wo er auf seinen Vereinskameraden Marvin Koch traf. In diesem Hattinger Endkampf konnte sich Simon Kremer durchsetzen und gewann Gold, Marvin Koch freute sich über Silber. Philip Steyer als dritter Hattinger in dieser Klasse konnte sich trotz guter Leistungen nicht durchsetzen und schied aus. Auch Louis Gieselmann stand im Finale seiner Klasse, verlor den Kampf jedoch, da sich sein Gegner zwei Wertungen erkämpft hatte.

Den zweiten Kreismeister-Titel für die Hattinger holte Bastian Maus in der Gewichtsklasse bis 26kg. Er musste kurze Zeit um den Meistertitel zittern, denn er gewann seinen zweiten Kampf durch eine Kampfrichterentscheidung. Das Finale entschied er dann jedoch souverän mit einer Yuko-Wertung für sich. In der Gewichtsklasse bis 32kg schied Louis Meyer in der Trostrunde aus. Lennart Beckmann und Jonas Schroeder waren in der Gewichtsklasse bis 29kg am Start. Schroeder konnte sich nicht durchsetzen, auch für Beckmann war in der Trostrunde Endstation. Besser lief es für Benedikt Weiß in der gleichen Gewichtsklasse: Er verlor zwar seinen dritten Kampf, doch im Duell um den dritten Platz konzentrierte er sich noch einmal und durfte sich am Ende über Bronze freuen.

Luisa Ritzel (bis 40kg) und Johanna Bäuml (bis 35kg) waren bei den Mädchen für den 1.JJJC Hattingen auf der Matte. Bäuml schied nach ihrem dritten Kampf aus, Ritzel erreichte einen guten dritten Platz. waz hattingen

 

+++ 27.08.08 Judoka Lennart Sieg holt Goldmedaille +++

 

(ert) Gerade ist Olympia abgeschlossen, und schon strebt der Nachwuchs nach vorne, so auch jetzt beim Judo-Kreiseinzelturnier der U11 in Attendorn.

Altena. Mit insgesamt neun Wettkämpfern ging das Trainerduo Winkelmeyer/Rosenthal an den Start. Für vier Kämpfer war es das erste Turnier in ihrer Judolaufbahn, denn erst mit dem Erlangen des gelben Gürtels darf man auf Wettkämpfen starten.

Und was die vier kleinen Mattenflöhe dabei leisteten, war nicht zu verachten: David Naubereit, der in der Gewichtsklasse bis 41 kg startete, durfte sich am Ende des Tages über Platz fünf freuen. Lars Janßen bis 37 kg erkämpfte sich ebenfalls Platz fünf. Die beiden anderen erlangten sogar Platz drei: Nils Janßen ( bis 26 kg) und Rene Mauch (bis 37 kg). Die vier kleinen Kämpfer zeigten alle super Ansätze für weitere erfolgversprechende Turniere.

Aber auch die "Alten Hasen" zeigten beachtliche Leistungen. Für den Paukenschlag sorgte einmal mehr Lennart Sieg, er sicherte sich bereits zum zweiten Mal in Folge die Goldmedaille in der Gewichtsklasse bis 28 kg, und ist somit sicher einer der besten Kämpfer seiner Gewichtsklasse auf Kreisebene.

Niklas Klinge (bis 29 kg) mit seinen erst acht Jahren erfreute das Trainerduo ganz besonders, denn er zeigte einen besonders starken Wettkampf und wurde somit ebenfalls mit Platz drei belohnt. Ebenfalls den dritten Platz sicherte sich der Judoka Maximilian Deckert in der Gewichtsklasse bis 28 kg. Yannik Hübl in der Gewichtsklasse bis 33 kg kämpfte sich sehr souverän durch das Turnier, und belohnte sich mit Platz fünf.

Und auch eine Silbermedaille ging an den Hüinghauser Klub, erkämpft durch Lars Grossmann in der Gewichtsklasse bis 37 kg. Am Ende des Wettkampftages freuten sich nicht nur die Kämpfer über die Leistungen, auch die Trainer waren erfreut darüber, dass ihr Training der letzten Wochen gefruchtet hat. westfälische rundschau

 

 

+++ 25.08.08 Auf Rang drei zurückgefallen ++

Ein Sieg und eine Niederlage für die JKG beim Kampftag in Duisburg. Dennoch die Chance zum Erreichen der Aufstiegsrunde gewahrt

 

JUDO REGIONALLIGA JKG Walheim II 3:4 Im Matten-Duell gegen das Reserveteam des Bundesligisten Walheim erlitten die Essener Regionalliga-Judoka eine knappe Niederlage. In der Klasse bis 60 Kilogramm verlor JKG-Mann Adrian Lorenz durch Ippon. Maik Röhrhoff (bis 66 kg) schaffte den Ausgleich. Nach Niederlagen von Markus Zalucki (bis 73 kg) und Sebastian Drechsler (bis 81 kg) gerieten die Essener mit 1:3 in Rückstand.

 

"Bei Sebastian waren die Nachwirkungen seiner Knieverletzung noch deutlich anzumerken. Er ist sehr verhalten in den Kampf hinein gegangen und hat deshalb keine Chance gehabt", sagte sein Vater und JKG-Trainer Ralf Drechsler. Pascal Wasin (bis 90 kg) und Philip Biskamp (bis 100 kg) schafften mit ihren Erfolgen das zwischenzeitliche 3:3. Als Sascha Wasin im Schwergewicht (über 100 kg) dann mit Ippon verlor, war die Niederlage besiegelt.

"Markus Zalucki musste in der Woche vor den Kämpfen fünf Kilo abtrainieren, um in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm antreten zu können", sagte Coach Drechsler. Und dieser Substanzverlust sei von der ersten Sekunde seines Kampfes spürbar gewesen.

JKG Duisburg 4:3 Adrian Lorenz und Maik Röhrhoff siegten in den unteren Gewichtsklassen jeweils mit vollem Punkt (Ippon). Für den völlig entkräfteten Zalucki kam in der Gewichtsklasse bis 73 kg im zweiten Kampf dann Jens Schäfer zum Einsatz. Er musste sich aber geschlagen geben. Das galt auch für Sebastian Drechsler und Pascal Wasin. Doch Philip Biskamp und Sascha Wasin sorgten für die entscheidenden Siege, so dass am Ende der wichtige Teamerfolg feststand.

Mit der Wochenend-Ausbeute von einem Sieg und einer Niederlage konnte JKG-Coach Drechsler "gut leben" - obwohl sein Team dadurch vom zweiten auf den dritten Tabellenplatz zurückfiel. Doch dieser berechtigt derzeit noch an der Teilnahme zur anvisierten Aufstiegsrunde. "Wir haben trotzdem noch drei Punkte Vorsprung auf den härtesten Konkurrenten", sagt Drechsler. Doch der letzte Kampftag hat es in sich: Denn am 13. September in Bünde trifft die JKG auf die zweitplatzierten Gastgeber und Spitzenreiter Witten II. tric waz essen

 

+++ 24.08.08 Frauen des JC 66 auf der Siegerstraße +++

 

Direkt am ersten Kampftag gab es für die Frauen des Bundesligisten JC 66 Bottrop in der Oberliga feinstes IPPON-Judo zu sehen. Ausrichter 1. Essener JC 1950 e. V. begrüßte gleichfalls die Frauenmannschaft des Judo-Team Holten in der Turnhalle Gustav-Hickingstraße. Die Ergebnnisse:
1. Essener JC - Judo-Team Holten   1:6


Judo-Team Holten  -  JC 66 Bottrop 1:6

Drei Freilose sicherten eine gesunde Ausgangsbasis. Drei weitere Punkte wurden durch Loselein (-63kg), Lanfermann (-78kg) und Kupers (+78kg) eingefahren.

 

1. Essener JC - JC 66 Bottrop 0:7
7 x IPPON gab gegen Essen. Auf der Tatami waren: Rotthoff (-48kg), Siegmann (-52kg), Ruhwinkel (-57kg), Felske (-63kg), Loselein (-70kg), Reisberg (-78kg) und Kupers (+78kg).

 

In der gestrigen Begegnung der Regionaliga West unterlagen die Bottroper Frauen der DJK Adler 07 in beiden Partien:
PSV Recklinghausen  -  DJK Adler 07 Bottrop 3:2
Brander TV II  -  DJK Adler 07 Bottrop 3:2

Die Adleraner landen somit am vorletzten Kampftag auf Platz 7 und dürften den Traum vom Durchmarsch zur  2. Bundesliga wohl zunächst auf das Jahr 2009 verschoben haben, sofern man nicht noch in die Abstiegszone am letzten Kampftag rutscht.

 

Die Männer der JC 66 Oberliga erlebten ein Mischmasch der Gefühle. Während Bushido Köln die SU Witten-Annen III mit 4:3 in Schach halten konnten, verloren die JC´ler gegen die SUA mit einem satten 1:6. Dafür konnten sie dann allerdings mit einem 4:3 gegen Köln punkten, auch wenn die Unterbewertung ein 30:30 auswies. judo-NRW.de

 

+++ 24.08.08 Aufs Kreuz gelegt +++

Claudio Richter

Wie erwartet kämpften die Judo-Herren des VfL Hüls am dritten Regionalliga-Kampftag in der heimischen Rundturnhalle letztlich auf verlorenem Posten. Sowohl gegen den JC 66 Bottrop (2:4) als auch BTW Bünde (1:6) zogen die Schützlinge von Coach Michael Taubert den Kürzeren.

Marl. Bei der Niederlage gegen Bottrop siegten nur Chiell Willems (66kg) und Marius Nowak, der bis 60 Kilo keinen Gegner hatte. Mark Weijers steuerte immerhin ein Unentschieden bei. Gegen die starken Bünder verloren die Marler allerdings kurz und bündig. Hier bewies allein Willems einmal mehr seine Extraklasse und sicherte immerhin den Trostpunkt für den Gastgeber. Auf seine Siege wird Taubert nach sechs Jahren ab der nächsten Saison jedoch verzichten müssen. Der Holländer wird den wahrscheinlichen Gang in die Oberliga nicht mitgehen, sondern sich sportlich höherklassig orientieren. Taubert: "Ich spiele mit dem Gedanken, ob es für uns nicht sinnvoller ist, noch einmal ganz unten anzufangen, und etwas neues aufzubauen."

Völlig anders als erwartet lief der Kampftag jedoch für die Regionalliga-Damen des PSV Recklinghausen. Gegen den vermeintlich leichten Gegner und Gastgeber Brander TV II blieb das Team von Coach Egon Bergmann nämlich letztlich ohne Chance und verlor die Begegnung mit 1:5. Kein Wunder, denn mit gehörig Torschlusspanik erbat sich die Zweitvertretung Hilfe von der „großen Schwester" aus der 1. Bundesliga. Die folgte dem Ruf und stellte drei hochdekorierte Kämpferinnen ab, die letztlich den Sieg für die Brander sicherten. Nur Andrea Berghaus (+78kg) konnte ihren Kampf gewinnen. Ärgerlich, wenn auch nicht entscheidend war, dass PSV-Kämpferin Indra Krebs (-70 kg) ihre Bundesliga-Gegnerin bereits mit vollem Punkt am Boden hatte, was von den Kampfrichterinnen jedoch ignoriert wurde. Nach fünfminütiger Kampfzeit musste sich eine enttäuschte Krebs knapp geschlagen geben.

Gegen das hoch eingeschätzte Team von Adler Bottrop gewannen die Recklinghäuserinnen hingegen dank geschicktem Belegen der Gewichtsklassen mit 3:2. Helena Sträter sorgte im letzten und entscheidenden Kampf 43 Sekunden vor dem Ende für die siegbringende Wertung. Andrea Berghaus (+78 kg) und Ilva Walter (-63 kg) trugen die restlichen Punkte bei. Damit rangiert der PSV weiterhin auf Platz zwei und könnte diesen Rang mit ein wenig Glück auch am letzten Kampftag (15. September) halten. waz vest

 

+++ 22.08.08 Siegerländer mit bärenstarkem Auftritt +++

Herborn/Siegen-Wittgenstein. Die Kämpfer der Judo-Vereinigung Siegerland (JVS) feierten Erfolge beim 14. Herborner Bärenpokal-Turnier der Altersklassen U11 bis U17. ...

 

... Die JVS belegte unter 250 Teilnehmern und 28 Mannschaften am Ende dieses Zwei-Tage-Turniers den vierten Platz. Fünf Mal "Gold", zwei Mal "Silber" sowie neun Mal "Bronze" waren die stattliche Ausbeute der Siegerländer.

Samstags begann die Altersklasse U14 und Anja Buchta holte in der Klasse bis 30 kg Körpergewicht Platz drei. In der Klasse bis 36 kg belegte Katrin Gonska ebenfalls den dritten Rang. Bis 40 kg starteten Ana Alonso und Nicole Stettner. Ana Alonso dominierte bis ins Finale ihre Gegnerinnen, der Kampf um den Sieg ging dann aber verloren. Nicole Stettner wurde Dritte.

Kyra Quast dominierte Klasse bis 63 Kilogramm

Die Gewichtsklasse bis 44 kg wurde von Silena Kolb eindeutig beherrscht. Bis ins Finale gab sie keinen einzigen Kampf ab und auch im Finale gab Silena sich keine Blöße und gewann. Dennis Kütting holte in der Klasse bis 31 kg bei den Jungen "Bronze". In der Klasse bis 50 kg gab es an diesem Tag kein Vorbeikommen an Jonas Heinrich. Er gewann all seine Kämpfe bis zum Finale und im Finalkampf beherrschte er seinen Gegner nach belieben und holte sich den Klassensieg.

Nun ging es für die U17 auf die Matten und Tatjana Belsch holte sich bis 52 kg Rang drei. In der für sie neuen Klasse bis 57 kg holte Sabrina Stettner ebenfalls "Bronze". Kyra Quast kämpfte bis 63 kg und machte mit ihren Gegnerinnen was sie wollte. Gleich vier ihrer fünf Kämpfe gewann sie vorzeitig und auch das Finale wurde gewonnen so dass sie am Ende als Tagessiegerin geehrt wurde.

Bei den Jungen kämpfte Artur Shor erstmalig bei einem Turnier und holte auf Anhieb den dritten Platz in der Klasse bis 46 kg. In der gleichen Gewichtsklasse sicherte sich Nico Schardt Rang zwei. Christian Gonska kämpfte bravourös in der Klasse bis 60 kg und wurde am Ende Dritter.

Marvin Kray erwischte einen absoluten Sahnetag und beherrschte die Klasse bis 66 kg. Keiner seiner Gegner hatte an diesem Tag auch nur den Hauch einer Chance, so dass Marvin Kray den Klassensieg davontrug. Am Ende der Klassen U14 und U17 stand das Wettkampfteam der JVS auf Rang zwei der Mannschaftswertung, rutschte dann aber aufgrund der geringen Beteiligung von U11 Kämpfer/innen auf Platz vier ab. Am zweiten Wettkampftag startete dann die U11 und Saskia Kolb gewann all ihre Kämpfe und sicherte mit ihrem Tagessieg weitere wichtige Punkte für die Mannschaftswertung. In der Endabrechnung wurde die Judovereinigung Siegerland Vierte. westfälische rundschau

 

+++ 20.08.08 Gewichtspoker +++

Von Christoph van Bürk

Nach dem Wiegen ist vor der Aufstellung. Bislang hat PSV-Trainer Egon Bergmann ein glückliches Händchen bei der Besetzung der Gewichtsklassen bewiesen. Die Recklinghäuser Damen liegen auf Platz zwei.

 

Recklinghausen. Bald pokert er wieder. Bislang hat er ein gutes Händchen bewiesen und dreimal gewonnen. Egon Bergmann spielt allerdings ohne Karten, sondern ist Trainer der Judo-Frauen bei der PSV Recklinghausen. Jeder Kampftag der Regionallliga beginnt für ihn mit dem Glückspiel, wie er die Gewichtsklassen besetzt. Beim dritten Liga-Abschnitt ist gegen Adler Bottrop wieder Bergmann glückliches Händchen gefordert.

Nach dem Wiegen ist vor der Aufstellung. Was einen Judo-Kampftag entscheidet, sind die Techniken auf der Matte, aber auch das Setzen der Kämpfer. „Das ist viel Taktieren, das ist Glücksspiel", erklärt Egon Bergmann. Wenn es zum Beispiel darum geht, die Namen für die Klassen bis 63 Kilogramm in die Meldeliste einzutragen, kann er mit Kämpferinnen taktieren. Ilva Walter ist mit ungefähr 1,65 Metern relativ klein, ist daher besser für die Klasse geeignet. Helen Theißen und Eva Wisberg hingegen messen rund zehn Zentimeter mehr. Mitunter hat der Trainer schon Wochen oder Tage vorher in Gedanken durchgespielt, ob eine Kämpferin „Gewicht macht", also abnimmt, um unter 63 Kilogramm zu rutschen, und die andere in der Klasse bis 70 Kilogramm antritt. „Bisher hat das Pokern gut geklappt", sagt Egon Bergmann mit Blick auf die Tabelle. Nach zwei Kampftagen rangiert die PSV Recklinghausen auf Platz zwei.

Das sei allerdings nur eine Momentaufnahme, relativiert der Übungsleiter. Zwar steht mit dem TV Brander II ein wahrscheinlicher Punktelieferant, der Tabellenletzte, auf der Matte, aber mit Adler Bottrop „ein dicker Brocken", findet Bergmann. Das seien größtenteils junge Kader-Athletinnen, die sich seit Jahren gut kennen, technisch versiert und konditionell stark sind. Eine Mannschaft mit Zukunft. Währenddessen ist das Team der PSV eines mit Gewichtsproblemen, und das darf man ganz ungalant so formulieren, denn die Recklinghäuser haben grundsätzlich Schwierigkeiten, die Klasse unter 48 Kilogramm zu besetzen. Bis zur Oberliga erlaubt das Reglement, eine ältere U 17-Kämpferin einzusetzen, ab der Regionalliga ist das nicht mehr möglich, „und das bereitet uns kolossale Probleme", sagt der Trainer. Die Wertung geht nämlich automatisch verloren, wenn der Gegner eine Kämpferin auf die Matte bringen kann, die der eigene Klub unbesetzt lassen muss. Birte Klein zum Beispiel kämpft zwar in der Klasse bis 52 Kilogramm, doch während des Abiturstresses wollte Trainer Bergmann ihr nicht den physischen und psychischen Stress des Abnehmens nicht zumuten. Zumal mit dem Gewicht ja auch die Gefahr besteht, dass auch die Kraft schwindet. Dagegen kommt dem Team zugute, dass Vereine wie der JC Köln-Süd Verbandskämpfer in ihren Reihen haben, die sich im Zweifelsfall für Ranglistenturniere, also Einzelkämpfe, und gegen die Begegnung in der Liga entscheiden. „Deshalb können wir zufrieden sein, wenn wir am Ende auf dem vierten Platz landen", findet Egon Bergmann. waz vest

 

+++ 20.08.08 Meister drückten in Lindow die Schulbank +++

Von MICHAEL HELLWEG

Langenfelder Kämpfer nutzten die Sommerferien zur Weiterbildung und hatten in Kenshiro Fukuchi und Shiro Yamamoto geduldige Lehrer.

 

LANGENFELD. Drei Meister aus den Reihen des JC Langenfeld - Maren und Manfred Teske sowie Horst Weber- brachten sich auf den Matten der internationalen Sommerschule in Lindow auf den neuesten Stand der Dinge. Unter der Leitung von internationalen Weltklasse-Coaches ging es um Kata-Übungen und Technik-Einheiten.

Im Anschluss fuhren fünf Kämpfer nach Wiesbaden, um an der hessischen Sommerschule ihre Judo-Techniken zu verbessern. Nino und Horst Weber sowie Robin, Gaby und Jürgen Prautzsch demonstrierten unter der Leitung von zwei japanischen Spitzen-Coaches ihr Können. Neben dem Wettkampf-Training bei Kenshiro Fukuchi und Technik-Einheiten bei Shiro Yamamoto bestritt das JCL-Quintett viele Trainings-Wettkämpfe.

Die Langenfelder selbst bieten einen neuen Kurs für Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren an. Unter der fachkundigen Leitung von Jutta Dettke erlernt die Nachwuchs altersgerecht die ersten wichtigen Grundformen auf seinem Weg zu einem technisch guten Judo-Kämpfer.

Die Übungs-Einheiten steigen immer dienstags von 15 Uhr bis 16.30 Uhr. Kinder, die die olympische Wettkampf-Sportart ausprobieren möchten, können jederzeit in der Judo-Halle an der Geschwister-Scholl-Straße vorbei kommen und mittrainieren. nrz hilden

 

+++ 18.08.08 Bei Atemnot einfach zweimal klopfen +++

Olympia-Serie: WP-Volontärin Katja Tölle trainiert Judo

Von Katja Tölle

Olsberg. In ihrem kleinen, weißen Anzug steht Nadine da, den Körper angespannt, ihre Augen fixieren mich. „Jetzt halt dich an meinen Ärmeln fest", befiehlt die Neunjährige. Ich gehorche und finde mich auf der Matte liegend wieder. Uki Goshi heißt der Wurf; die Kleine trainiert Judo mit mir.

„Fallen lernen", ist die erste Lektion meiner kleinen Trainerin. Ich darf nämlich nicht einfach irgendwie fallen, ich muss richtig fallen. Soll heißen: Es darf nicht weh tun. Unterstützt wird die kleine Judoka von ihrem eigenen Coach, von Ulrike Frigger. „Du musst immer den Kopf oben halten, der darf nicht auf die Matte knallen", erklärt Nadine und wir proben erneut Uki Goshi, den Hüftwurf.

Jedes Mal, wenn ich auf die Matte falle, knallt es laut. „Je lauter, desto besser", stachelt mich Ulrike Frigger an. So täte es weniger weh. Aber das ist mein erstes Judotraining und eigentlich tut jeder Sturz ein bisschen weh. Trotzdem: Ich falle weiter, bis ich richtig falle. „Nicht auf den Ellenbogen!", ruft Nadine mir zu - zu spät natürlich - „den kannst du dir schließlich brechen!" Also gut, falle ich weiter, ohne Einsatz der Arme.

Silbermedaille

Nadine trainiert seit zwei Jahren Judo, hat schon eine Silbermedaille bei einem Kreisturnier erkämpft. „Ich wollte damit anfangen, weil mein Bruder das auch macht", erklärt die Judoka. Ihr Bruder Niklas ist zwölf und auch beim Training mit dabei. „Ich habe schon an über 20 Turnieren teilgenommen", erzählt er stolz.

Und das, was wir hier machen, sei ganz schön einfach. „Im richtigen Kampf ist das alles viel schwerer", erklärt er. „Noch schwerer?", frage ich. „Na klar, da setzt sich der Gegner ja nicht freiwillig hin und lässt sich auf die Matte legen", erklärt Lisa (10), die Tochter von Ulrike Frigger, die Judo macht, seitdem sie denken kann. „Bestimmt schon seit sieben Jahren", schätzt sie.

In meinem weißen Judoka-Anzug komme ich langsam ins Schwitzen. Würgetechniken stehen auf dem Trainingsplan. „Das dürfen wir noch nicht", stellt Nadine fest — und Ulrike Frigger erklärt: „Die Kinder lernen zunächst spielerische Vorstufen des Judo, allgemeine Bewegungskoordination und die Fallschule. Würgetechniken sind in dem Alter einfach noch zu früh." — „Leider", bedauert Niklas. Ich würde das anders sehen, aber mich verschont Ulrike Frigger nicht. „Wenn du keine Luft mehr kriegst, klopf zwei Mal mit der Hand auf die Matte", erklärt die Trainerin. „Das ist immer das Zeichen dafür, dass der Partner aufhören soll."

Diese Kommunikation mit dem Partner und das Aufeinander-Achtgeben, das sei das besondere am Judo, erklärt Karl Gössling. Er ist Trainer des Kodokan Olsberg, mit dessen Truppe ich gemeinsam auf der Matte stehe. „Einen Fußball oder einen Tennisschläger kann ich in die Ecke werfen, wenn ich mich ärgere. Beim Judo ist mein Partner quasi mein Sportgerät. Und wenn ich den schlecht behandele, dann hat der keine Lust mehr, mit mir zu trainieren." Eine Art Sozialschule sei das Training deswegen vor allem für die Kinder, eine „Erziehungsmethode für die Persönlichkeitsentwicklung."

Auf der Matte hocke ich im Vierfüßlerstand neben Ulrike Frigger, sie greift an den Kragen meines Anzugs. Der Griff, den sie mir zeigen will, heißt Juji-Jime. Unter mir spüre ich plötzlich ihr Knie, sie dreht mich, ich liege wieder auf der Matte, sie über mir. Und dann kriege ich keine Luft mehr. Wie war das noch? Zwei Mal klopfen. Schnell. Sofort lässt der Druck nach. Ganz überzeugt sind die drei Kinder nicht von meiner Leistung. „Du müsstest in der Kindergruppe anfangen", stellt Niklas trocken fest. Das muss ich mir wohl noch überlegen - schließlich legen auch die Kleinen mich problemlos übers Knie.

Infos unter http://www.kodokan.de/ , http://www.tv-brilon.de/ oder direkt bei Ulrike Frigger unter 02961/51689. westfalen post

+++ 05.08.08 Dabeisein ist alles? Benjamin Behrla will mehr +++

Eine rote Doppelhaushälfte im münsterländischen Greven. Ein Wohngebiet wie viele andere. An einem Haus aber wehen olympische Ringe. Denn bei Olympia startet einer, der hier aufgewachsen ist: Benjamin Behrla - der Mann, der mit 15 Jahren erstmals für eine deutsche Junioren-Nationalmannschaft auf der Matte stand. Heute ist er 22 und ist im Team des Bundesligisten SU Annen einer der wichtigsten Bausteine.

Benjamin Behrla von der SU Annen steht in Peking auf der Matte.

Seine Vorbereitung: Behrla war zuletzt in mehreren Trainingslagern und fliegt am Samstag (2. August) nach Peking. Er macht den Einmarsch der Nationen mit und konzentriert sich dann auf seine Wettkämpfe. Klar ist für ihn: Es soll nicht ausschließlich beim Judo bleiben. Er will sich auch andere Sportarten anschauen, vor allem die Turnwettbewerbe.

Seine Stärken: Als Dritter der deutschen Rangliste in seiner Gewichtsklasse bis 100 Kilogramm (Halbschwergewicht) ging er in die entscheidende Phase der Qualifikation und sagte sich: "Wer die Nerven behält, kommt mit." Behrla hatte die Nerven - das zeichnet ihn aus. Er holte sich den einzigen Startplatz in seiner Gewichtsklasse. "Das zu schaffen ist hartes Brot", sagt Behrla. Er hat es geschafft.

Seine Schwächen: Es ist schwer, welche auszumachen. Aber: Die Konkurrenz in seiner Gewichtsklasse ist unglaublich stark.

Seine Chancen: Als Tourist geht Benjamin Behrla nicht in die Wettkämpfe - so selbstbewusst ist er. Zwar sagt er sich: Dabeisein ist alles. Doch er sieht großen Spielraum - zwischen Vorrunden-Aus und Goldmedaille.

Das Team Behrla drückt die Daumen.

Seine Begleitung: Die Familie lebt in Greven. Sie zieht mit wie eh und je. "Team Behrla" nennt sie sich. "Der Bundestrainer Frank Wienecke sagt immer, da kommt ja deine ganze Sippe", sagt Behrla. Für ihn ist das sehr angenehm: "Es bringt mir eine gewisse Ruhe, ich fühle mich lockerer." Mutter Sabine kümmerte sich schon im Vorfeld um den Papierkram, sie fliegt mit ihrem Ehemann am 7. August. ruhrnachrichten

 

+++ 02.08.08 Unser Trio für Peking: Die Vorfreude steigt +++ 

Was einen Olympioniken so alles beschäftigt, wurde bei der offiziellen Veraschiedung im Möbelhaus Ostermann deutlich. „Ich bin froh, dass sich die Lufthansa geeinigt hat und wir Sonntag fliegen können“, witzelte Benjamin Behrla beim letzten Termin in der Heimat der drei Wittener Olympia-Teilnehmer.

WITTEN. Sportlich haben der Ringer Mirko Englich, der Triathlet Christian Prochnow und der Judoka Benjamin Behrla alles getan, um gut vorbereitet in die olympischen Wettkämpfe zu gehen.

Die Stadt Witten, der StadtSportVerband und zahlreiche Sponsoren wünschten den drei Athleten nun im Rahmen einer offiziellen Verabschiedung alles Gute. Die Strapazen der letzten trainingsreichen Wochen sah man vor allem Benjamin Behrla an, der auch offen zugab, „dass ich körperlich total im Keller bin“.

Harte Trainingstage

Vom 18. bis 26. Juli bereitete er sich mit den drei anderen nominierten Männern Andreas Tölzer, Ole Bischof und Michael Pinske im Bundesleistungszentrum in Kienbaum bei Berlin vor. Drei Tage unter Höchstbelastung haben Spuren hinterlassen. „Von Tag zu Tag wurde ich müder, jetzt ist zum Glück wieder Regeneration angesagt.“ Lockere Trainingseinheiten stehen nun auf dem Programm. Es geht darum, die Form zu halten.

Mirko Englich war nach anstrengenden Vorbereitungen im ukrainischen Aluschta und in Frankfurt froh, „endlich die Familie wieder zu sehen“. Gemeinsam mit Ukrainern und Litauern absolvierte er ein hartes Programm. „Meine Stärken habe ich natürlich noch nicht alle gezeigt“, verriet er. Um sein Ziel zu formulieren reichen zwei Wörter: „Eine Medaille!“ Am 7. August geht es nach Peking. „Wenn ich am 14. abends noch im Turnier bin, wäre das super – da sind nämlich die Endkämpfe.“

„Positiv überraschen“

Christian Prochnow kam etwas zu spät. Bei ihm steht heute der letzte Härtetest auf dem Programm. Beim Nordstern-Triathlon in Gelsenkirchen will er für einen positiven Abschluss der Vorbereitung sorgen. Prochnow: „Ich freue mich vor allem auf das Drumherum. Viel erwartet wird von mir nicht, ich kann nur positiv überraschen.“

In der Samstagsausgabe (2. August) der Wittener Ruhr Nachrichten finden Sie ein Interview mit SUA-Trainer Andreas Reeh. Er erklärt, warum Benjamin Behrla "alle Möglichkeiten offen stehen". Außerdem in der Zeitung: eine große Sonderseite mit allen Infos zu den Wittener Olympioniken. Ihre Stärken, Schwächen, Chancen - und wer sie begleitet ruhrnachrichten

 

+++ 01.08.08 Ulla Loosen gewinnt zwei WM-Titel +++

Lüdenscheid (zub/tom) Zweimal Gold und einmal Silber - das ist die sensationell gute Ausbeute von Ulla Loosen aus Lüdenscheid und ihrem Partner Wolfgang Dax aus Bonn bei der 10. Judo-Weltmeisterschaften der Senioren, die kürzlich in Brüssel stattfand.

 

Insgesamt waren 150 Paare in der belgischen Hauptstadt am Start, die in sieben Kata's um die Medaillen kämpften. Bei dieser Meisterschaft, die wieder mit internationalen Größen der Judoszene gespickt war, wurden Frauen-, Männer- und Mixed-Paare getrennt bewertet.

In Brüssel ging das Kata-Duo aus Lüdenscheid und Bonn-Beuel in drei Kategorien an den Start: Ju-no-Kata, Itsutsu-no-Kata und Koshiki-no-Kata. Bei ihrem ersten gemeinsamen internationalen Auftritt überzeugten Wolfgang Dax und Ulla Loosen durch ihre hohe Präzision in der Technik gepaart mit ausstrahlender Harmonie in der Performance. Bei der Ju-no-Kata liefen sie unter neun Mixed-Paaren von Startplatz eins zum unangefochtenen Sieg - das Silberpaar folgte mit 17 Punkten Rückstand. Aufgewertet wird die Leistung durch die Tatsache, dass das zurzeit weltbeste Frauenpaar aus Japan vor der gleichen Kommission an den Start ging und von Loosen und Dax um zwei Punkte überboten wurde.

 

Hohe Trainingsintensität

Die beiden anderen Katas hatte das Duo Loosen/Dax erst kürzlich ins Programm aufgenommen, durch eine hohe Trainingsintensität erreichten sie aber in kurzer Zeit ein hohes Niveau. Die Vorführung der sehr symbolträchtigen Itsutsu-no-Kata - hier werden fünf Naturgesetze dargestellt - brachte Platz eins ein mit großem Abstand zu den folgenen Paaren.

Sehr eng beieinander lagen die Spitzenpaare in der Koshiki-no-Kata. Bei der Form der antiken Selbstverteidigung mussten Loosen/Dax einem weiteren deutschen Paar den Vortritt lassen - um nur sieben Zehntel Punkte. westfälische rundschau

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