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April 2010


+++ 30.04.2010 Sieben Trümpfe auf der Waage +++


Leon Borgsteede - Garant für Siege Bundesliga-Auftakt für Hertha Walheims Judoka am Samstag in Mönchengladbach. Auf der Mannschaftsliste stehen 29 ausländische Kämpfer.
Von Heribert Förster
Walheim. Nur Masse? Oder auch Klasse? Eine erste Antwort wird es am Samstag geben, wenn ab 16 Uhr in der Jahnhalle in Mönchengladbach zum Auftakt der Judo-Bundesliga der JC Mönchengladbach und der TSV Hertha Walheim ihre Kämpfer auf die Matte schicken.
Masse und Klasse: Gleich 29 ausländische Kämpfer stehen auf der Mannschaftsliste der Walheimer für die neue Saison, 29 Namen, die für mehr Variationsmöglichkeiten sorgen. Denn: Bundesliga-Kämpfe sind längst mehr als nur 14 Duelle in sieben Gewichtsklassen, bei fast jedem einzelnen Kampf wird taktiert. Die Regeln wollen es so: Nur vier der 14 Kämpfe dürfen von ausländischen Athleten bestritten werden, nach dem ersten Durchgang muss zudem jede Mannschaft mindestens drei Kämpfer einsetzen, die im ersten Durchgang noch nicht gekämpft haben. Das heißt: Masse und Klasse sind gefragt, um beim Pokerspiel mit dem Gegner den Trumpf in der Hand zu halten. Oder notfalls den Joker zu ziehen.
Masse und Klasse: Beides hat Walheim am Samstag zu bieten, denn ein sattes 20-köpfiges Aufgebot wird auf die Waage gehen, um den Gastgeber vielleicht zu verwirren. Und dabei ist die Riege der ausländischen Athleten nicht ohne: Damien Bomboir, Leon Borg­steede (beide Klasse bis 60 kg), Fabrice Flamand, Aziz Mesaoudi (beide - 66 kg), die Neuzugänge Alberto Arnal-Megod aus Spanien und Christophe van Dijk (Belgien, beide - 90 kg) sowie Grim Vuijsters (+ 100 kg) stehen Steffen Krüger zur Verfügung. Der Trainer weiß, „das wird ganz, ganz eng. Ein 8:6 für eine der beiden Mannschaften, ein 7:7, ein 6:6 sind jederzeit möglich“, sagt Krüger, der sich mit Walheims Organisationschef Oliver Rychter einig ist. „Das ist mit ein vorentscheidender Kampf, in Mönchengladbach werden die Weichen für den Rest der Saison gestellt.“ Vom Abstiegsgleis will sich die Hertha weit entfernt halten, „Platz 6“, so Rychter, „Platz 6 ist unser Minimalziel“. Von den sieben Konkurrenten sind Braunschweig und die Mönchengladbacher die beiden Teams, die die Herthaner auf jeden Fall hinter sich lassen wollen.
Der Gastgeber stellt eine junge, hungrige Mannschaft, die zwar „nur“ sieben ausländische Judoka auf ihrem Mannschaftsbogen hat, aber dafür sieben starke.
Die Prognose für diese Saison ist nicht gewagt: Walheim braucht in fast jedem Kampf vier Ausländerpunkte, um eine Siegchance zu haben. Und da macht es sich natürlich gut, wenn man sich aus einem 29-köpfigen Pool bedienen kann. Um aus der Masse jeden Kampftag die richtige Klasse zu zaubern. az/an

 


+++ 30.04.2010 Viele Überraschungen vor SU Annen gegen Hamburg +++


WITTEN Erstes Antreten: Am Exerzierplatz in Hamburg starten SU Annens Bundesliga-Judoka am Samstag um 17 Uhr in die Saison 2010 der Gruppe Nord - beim deutschen Vize-Meister Hamburger JT. In der Falkenberghalle wollen die neu formierten Ruhrstädter mit überraschenden Angriffen ebensolche Beute machen.
Und verblüffen müssen die Schützlinge von Andreas Reeh. Mit Benjamin Behrla, Marcello Greco und Jonas Focke fehlen neben den starken Abgängen wie den Lambert-Brüdern drei Hochkaräter, die man an der Alster gut gebrauchen könnte.
Tangriev gegen Breitbarth?
Die Gastgeber, die kaum einen Kämpfer aus dem eigenen Klub auf der Meldeliste haben, können ausländische Griff-Spezialisten en masse aufbieten. Nur gut, dass lediglich höchsten vier davon eingesetzt werden können.
Dass jedoch Könner wie Olympia-Silbermedaillen-Gewinner Abdullo Tangriev (wieder gegen André Breitbarth?) auf die Matte gehen werden, ist sicher. Schließlich will sich der überraschende Vorjahres-Finalist dem heimischen Publikum stark präsentieren und die Auftakt-Niederlage 2009 bei der SU Annen vergessen machen.
Gute Erinnerungen
Doch die SUA, die weiter auf junge Judoka wie Christopher Köllner, Nicki Graczyk und Michel Schmitt aus der eigenen Jugend setzt, hat gute Erinnerungen an ihre Auftritte an der Elbe. Meist schaffte man dort die Wende zum Besseren. Und warum soll das nicht gleich zum Start glücken? Auch mit einer stark ersatzgeschwächten Staffel.
Da müssen dann gleich die Neuzugänge, wie der international für Österreich startende 81 kg-Athlet Albert Fercher sowie die deutschen Bundesliga-Judoka Johannes Karsch und Florian Heimlich in die Bresche springen und am besten gleich bei ihrer SUA-Premiere schon Punkte abgreifen.
Finanzielle Probleme
Zudem gibt es auf Annener Seite auch Lichtblicke. Die Langzeitverletzten Robby van Laarhoven, Hendrik Schoeman und Nils Kopke arbeiteten sich in den vergangenen Wochen wieder an die Mannschaft heran. Vielleicht kann der eine oder andere auch schon in Hamburg mit anpacken und für die Überraschung sorgen.
Unerwartet für einen amtierenden Vize-Meister: Das heimische Judo-Team soll finanziell angeschlagen sein. Vielleicht werden die Hanseaten angesichts dessen nicht alle Top-Judoka aufbieten können bzw. wollen. Da bleibt nur eins: sich überraschen lassen. ruhr nachrichten witten

 


+++ 29.04.2010 Trio wird schmerzlich vermisst - Auftakt ohne Behrla, Focke und Greco +++


Von Dietmar Bock
WITTEN Wie die Frauen, so die Männer: SU Annens Judoka starten ebenfalls gegen das Hamburger Judo-Team in die neue Saison. Am Samstag an der Elbe. An neue Gegner braucht man sich nicht zu gewöhnen, umso mehr an neue SUA-Gesichter. Der Wechsel an Kämpfern war diesmal - atypisch für Annen - kräftig.
Schmerzlich ist vor allem der Abgang von Christophe Lambert, der bei seinem Heimatverein Judo in Holle im Wort stand und den Zweitliga-Aufsteiger nun tatkräftig unterstützen wird. "Sein Wechsel tut total weh", sagt Reh. "Er ist ein toller Typ und passte sehr gut zu uns."
Auf die Jugend setzen
Sein und das Fehlen der anderen sechs Abgänge gilt es zu kompensieren. Und da man am Kälberweg finanziell keine großen Sprünge machen kann, baut man weiter auf junge Judoka. Drei kommen aus der eigenen Jugend.
"Christopher Köllner und Nicki Graczyk sind international viel unterwegs und können den Sprung schaffen, wenn sie weiter hart an sich arbeiten", so der erfahrene Trainer, der beide wohl schon am Samstag mitnehmen wird. "Sie sollen sich schnell integrieren." Michel Schmitt komplettiert das Jugend-Trio. Und auch von Mateusz Rycak ist Reeh sehr angetan: "Er ist in 90 kg schon eine Hausnummer", lobt er den 18-Jährigen, der jedoch "international noch für Polen kämpft und so einen Ausländerplatz belegt".
Letzteres hat er mit Albert Fercher gemein. Der 81 kg-Mann aus Linz, der bei seiner Heim-EM früh ausschied, ist für Hamburg gesetzt und soll die Variationsmöglichkeiten in den mittleren Gewichtsklassen erhöhen. Wie häufig er in der Saison zur Verfügung stehen wird, bestimmt sein internationales Abschneiden. Da er zurzeit Österreichs Nummer eins in besagter Kategorie ist, wird er wegen World-Cup- und anderer Turnier-Teilnahmen einige Male fehlen.
Staffel stark aufgestellt
Bei Johannes Karsch aus Braunschweig und Florian Heimlich aus Aachen ist das nicht zu befürchten. Die beiden Deutschen kennen bereits die Bundesliga und sind wichtige Neuzugänge. "Wir haben die, die wir holen wollten, auch bekommen", betont Reeh, der einschränkt: "In 73 kg und 90 kg hätte uns noch ein deutscher Top-Judoka gut getan."
So sieht er seine neu formierte Staffel stark aufgestellt, "wenn nichts weiter passiert" wäre. Doch mit Benjamin Behrla, Marcello Greco und Jonas Focke ist die Verletztenliste schon namhaft besetzt. Sie werden in Hamburg schmerzlich vermisst.  ruhr nachrichten witten

 


+++ 26.04.2010 Hochklassiges Judo präsentiert +++


Von gdohnau
Bottrop. Zum achten Mal wurde die Judo-Abteilung der DJK Adler 07 Bottrop vom Nordrhein-Westfälischen Judo Verband mit der Ausrichtung des Internationalen Garvida-Cup der weiblichen Jugend U15 betraut.
Das Turnier ist von Deutschen Judo-Bund als Sichtungsturnier eingestuft und dem entsprechend war die Beteiligung wieder sehr hoch.
Es lagen dem Veranstalter 234 Meldungen vor, von denen 220 Judoka den Wettkampf aufnahmen, was genau dem Starterfeld des vergangenen Jahres entsprach.
Bis auf den saarländischen Verband nahmen alle anderen 15 Landesverbände mit ihren Kaderathletinnen, sowie Ländermannschaften aus Belgien, Niederlande und Slowenien teil. Aus NRW und den angrenzenden Bundesländern hatten Einzelstarterinnen aus mehr als 70 Vereine gemeldet. Es wurde in 10 Gewichtsklassen gekämpft, in den drei mittleren Gewichtsklassen waren mehr als 30 der 13- und 14-jährigen Judoka am Start. Die großen Starterfelder wurden dank der perfekten Organisation durch die Mannschaft um Uli Griesdorn und den neuen elektronischen Anzeigetafeln zügig durchgeführt und konnte nach nur sechseinhalb Stunden beendet werden.
Die Erwartungen der Judo-Fans wurden ausnahmslos erfüllt, zeigten die jungen Mädchen im Stand und auch im Bodenkampf ein hochklassiges Judo. Die Starterinnen der Adler-Judoka konnten sich nicht platzieren, aus Bottroper Sicht konnte allein Darleen Sturm vom JC 66 mit einem zweiten Platz in der Gewichtsklasse bis 40 kg das Siegertreppchen erreiche.
Die Mannschaftswertung gewann Württemberg mit 43 Punkten vor Nordrhein-Westfalen mit 35 und Berlin mit 34 Punkten. waz bottrop

 


+++25.04.2010 Sieg gegen den Angstgegner +++


Von Dennis Kohl
(WAZ) Bottrop Der JC 66 Bottrop bleibt in der Erfolgsspur der 2. Judo-Bundesliga. . Nach dem 10:4 beim JC Eberswalde gelang am vergangenen Samstag mit dem 7:4 gegen den SV Georg Knorr der zweite Sieg.

Allerdings bogen die Bottroper erst dank einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang auf die Siegerstraße ein. Mit Elio Verde, Dex Elmont, Antonio Ciano und Lorenzo Bagnoli (alle bei der EM in Wien) fehlten gleich vier arrivierte Kräfte gegen den Angstgegner von der Spree.
„Ich bin sehr erleichtert darüber, dass wir mit 7:4 gewonnen haben. Vor allem der zweite Durchgang hat mir gefallen“, sagte Co-Trainer Dominik Assmann, der für den bei einem Jugendturnier in Teplice (tschechische Republik) weilenden Frank Urban eingesprungen war. Doch das, was er und die nur etwa 150 Zuschauer in der Sporthalle an der Loewenfeldstraße in Durchgang eins zu sehen bekamen, ließ zunächst nichts Gutes erahnen. Die Gäste aus Berlin präsentierten sich nicht nur auf der Matte, sondern auch daneben sehr aggressiv. Ein ums andere Mal versuchten sie, die Kampfrichter durch energische Zwischenrufe zu beeinflussen. „Berlin hat eine sehr emotionale Mannschaft. Aber wir halten unsere Kämpfer an, nicht reinzurufen“, so Bottrops Team Manager Volker Tapper.

Die Berliner präsentierten sich stark und lagen zwischenzeitlich mit 2:1 und 3:2 in Führung. Auf Seiten des JC 66 Bottrop enttäuschte vor allem der deutsche Meister Kalala Ngoy bei seinem ersten Auftritt, so dass sich die Bottroper, für die Danny Meeuwsen, Oliver Gussenberg und Yassin Grothaus punkten konnten, mit einem 3:3 nach dem ersten Durchgang begnügen mussten. „In der Pause gab es dann sehr deutliche Worte. Die Einstellung war von nun an wesentlich besser und das Team war wacher“, bemerkte Tapper. Auch Ngoy fand in Durchgang zwei zu seiner gewohnten Form und bezwang seinen Berliner Kontrahenten Anders Immerscheid nach gerade einmal 23 Sekunden. Alexander Jauk, Danny Meeuwsen und Daniel Möller fuhren die übrigen Zähler ein, und die Bottroper konnten sich somit am Ende über einen verdienten 7:4-Erfolg freuen. Lediglich Marcel Gosens musste Berlins Peter Kreuter den Vortritt lassen, was aber am Ende nicht mehr ins Gewicht fiel. Volker Tapper sprach im Anschluss an den Sieg einigen Kämpfern ein Sonderlob aus: „Yassin Grothaus war im ersten Durchgang sehr gut , Oliver Gussenberg hat stark gekämpft. Und Ngoys Sieg gab dem Team einen Schub.“ waz bottrop

 


+++ 25.04.2010 Starker Benjamin Behrla packt Bronze +++


Von Dietmar Bock
(RN) WITTEN Samstag war NRW-Medaillen-Tag bei der Judo-Europameisterschaft in Wien. SU Annens Benjamin Behrla und sein NRW-Kollege Andreas Tölzer packten Bronze. "NRW war damit stark in der Medaillen-Wertung vertreten", so Landestrainer Andreas Reeh (SU Annen). Doch für Behrla gab es einen Wermutstropfen.


Judo-EM - Bronze für Behrla


Berhla, aktueller Top-Judoka des Bundesligisten SUA griff am letzten Wettkampftag die erste deutsche Medaille ab, der Ex-Annener Tölzer wenig später mit der zweiten auch schon die letzte für den Deutschen Judo-Bund.
Annens Bundesliga-Judoka Jeroen Mooren (60 kg, Niederlande) hatte bereits am ersten EM-Tag ebenfalls Bronze geholt . SUA- Neuzugang Albert Fercher (81 kg, Österreich) scheiterte indes in der zweiten Runde, Marvin de la Croes (90 kg, NL) schon in der ersten, wie auch der dritte NRW-Athlet Aaron Hildebrand (90 kg, PSV Duisburg).


Selbstbewusster Behrla kommt bis ins Halbfinale


Benjamin Behrla hatte sich viel vorgenommen und das auch jeden wissen lassen. Entsprechend selbstbewusst trat der 24-Jährige auf und hätte sein Ziel, den Titel, beinahe erreicht. Erst der starke Niederländer Henk Grol stoppte ihn im Halbfinale. Zuvor hatte der gebürtige Emsdettener den Pool D bestens im Griff.
Den Vorjahres-EM-Dritten Daniel Brata (Rumänien) warf der Annener mit zwei Waza-Ari (große Wertungen) ebenso klar raus wie den Franzosen Cyril Maret und den Tschechen Lukas Krpalek, beide mit Ippon. Dann unterlag der deutsche Weltranglisten-20. dem Achten der Welt äußerst knapp.


"Er hat ein Wahnsinnsturnier gekämpft"


Der spätere Silbermedaillen-Gewinner Henk Grol, der das Finale gegen den neuen Europameister Elco van der Geest (Belgien) verlor, konterte eine Aktion des Polizeimeisters und brachte diese Yuko-Führung (normale Wertung) über die Zeit. Diese Niederlage verdaute Behrla gut, was auch nötig war. Denn das Duell um Rang drei war keins für schwache Nerven. Der Weißrusse Jauhen Biadulin und der ehemalige U20-WM-Dritte lieferten sich einen packenden Schlagabtausch mit gleich fünf Wertungen.
Beide Judoka griffen je einen Waza-Ari und Yuko ab, ehe Behrlas zweiter Yuko Bronze brachte. "Er hat ein Wahnsinnsturnier gekämpft", lobte der zufriedene Landes- und SUA-Vereinstrainer Andreas Reeh in Wien, bevor er einen Wehrmutstropfen vergoss: "Benny hat sich am Knie verletzt, die beiden letzten Minuten nur mit Mühe überstanden." Eine genaue Diagnose steht noch aus.


Dritte internationale Bronzemedaille für Behrla


Behrla wiederholte damit seinen Erfolg von 2008, als er in Lissabon gleichfalls EM-Bronze geholt hatte. Es ist sein dritter Bronzerang auf internationalen Matten.
SUA-Neuzugang Albert Fercher schied in seiner Heimat früh aus. Dem Sieg gegen den Slowaken Matus Milichovski folgte die Niederlage gegen den Moldawier Sergiu Toma und damit ebenso das vorzeitige Aus wie für Marvin de la Croes, der gleich dem Russen Dmitry Gerasimenko unterlag und raus war. ruhr nachrichten witten


+++ 23.04.2010 JC 66 Bottrop in Bestbesetzung vor heimischem Publikum +++

Nach dem starken Auftritt in Eberswalde möchte der JC 66 auch vor dem eigenen Publikum punkten.

„Der Auftakt ist gelungen, wir haben trotz schlechter Rahmenbedingungen einen deutlichen Sieg gegen Eberswalde eingefahren und sind sogar direkt Tabellenführer.“ zeigte sich der bottroper Chef-Coach Frank Urban zufrieden mit dem Start seines Teams in die neue Bundesligasaison.

Nun geht es gegen das Hauptstadtteam SV Georg Knorr (Berlin). Vor einem Jahr genau siegten die Bottroper zwar gegen die Berliner, erkämpften dort aber das schlechteste Saisonergebnis mit einem knappen 8:6. „Die Bedingungen vor einem Jahr waren vollkommen anders als heute. Es fehlten gleich mehrere wichtige Stammkämpfer. Bis auf Micha Egger aus der Schweiz, standen uns keine ausländischen Kämpfer zur Verfügung. Heute werden wir dagegen in Bestbesetzung kämpfen.“ so Urban weiter.

Die Bottroper hatten sich bekanntlich bereits zur Relegation nochmals kräftig verstärkt. Trotz des Nichtaufstiegs sind alle Neuverpflichtungen geblieben. Mit Ruben Houkes, Daniel Jacko und Tobias Theimann verließen lediglich drei Kämpfer das Team, weil sie ihre Judokarriere beendeten. Urban: „Wir haben schon in Eberswalde gesehen, dass wir immer in der Lage sind, jeden Kämpfer zu ersetzen, ohne uns spürbar zu verschlechtern. Obwohl mit Kalala Ngoy der amtierende Deutsche Meister in Eberswalde nur auf der Ersatzbank saß, Alex Bannikow verletzungsbedingt ebenfalls keinen Einsatz bekam und Oliver Gussenberg völlig zu unrecht disqualifiziert wurde, gewinnt die Mannschaft deutlich, weil andere ebenfalls punkten können. Das ist die Stärke des Teams in der neuen Saison.“

Die Berliner erwischten keinen guten Start. Vor heimischem Publikum verloren sie ihren Auftaktkampf gegen das Potsdamer Vorortteam SV Motor Babelsberg mit 5:7. „Knorr hat einige sehr starke deutsche Kämpfer in seinen Reihen. Bei den ausländischen Kämpfern hat das Team in den letzten Jahren Federn lassen müssen. Der einzige internationale Topmann ist Milos Mijalkovic aus Serbien. Er wird heute mit Sicherheit nicht an den Start gehen, da er zur Zeit in Österreich bei der Eutropameisterschaft ist.“ Schätzt Urban das Berliner Team als stark aber auch schlagbar ein, warnt aber zugleich zur Vorsicht. „Wenn wir heute das zeigen, wozu wir in der Lage sind, bin ich optimistisch für die Begegnung. Wir dürfen allerdings keine Fehler machen!“.

Frank Urban kann sein Team heute an der Matte nicht unterstützen. Er ist als Trainer zu einem internationalen Turnier nach Tschechien aufgebrochen um dort seine Nachwuchsschützlinge zu betreuen. Sein Amt hat er für heute auf den erfahrenen Dominik Assmann übertragen, der ihn schon mehrfach erfolgreich vertreten hat. „Dominik kennt die Mannschaft in- und auswändig. Ihm vertraut das Team, was ungemein wichtig ist. Außerdem kennt Dominik die anderen Teams ebenfalls sehr gut. Ich weiß, dass ich mich auf Dominik immer zu 100 % verlassen kann. Es ist gut, dass wir auch auf der Trainerposition mehrfach gut besetzt sind“ sagt Urban.

Um 17:00 Uhr geht es los. Wie bereits berichtet, findet die Begegnung diesmal in Kirchhellen statt. Austragungsort ist die Sporthalle der Bezirkssportanlage Kirchhellen in der Loewenfeldstr. jc 66 bottrop


+++ 21.04.2010  Maike Heinz will doch nur kämpfen +++


(RN) WITTEN Sie kämpft im dritten Jahr bei der SU Annen in der Judo-Bundesliga, ist amtierende Dritte der Deutschen Meisterschaft und nennt die Olympischen Spiele als ihr Hauptziel: Maike Heinz. Ein Porträt.

"Ich bin beurlaubte Studentin", hat sich die 25-Jährige derzeit voll und ganz dem Judo verschrieben. Die Arbeit an ihrer beruflichen Karriere als Lehrerin für Mathematik und - natürlich - Sport liegt vorübergehend auf Eis. Sie hat sich halt beurlaubt.
Maike Heinz ist momentan vor allem eins: heiß auf internationale Wettbewerbe. "Bei der Europameisterschaft am Wochenende starte ich leider nicht, doch nächstes Jahr will ich auf jeden Fall dabei sein, zumal Deutschland dann zwei Plätze zustehen", hat die 78 kg-Kämpferin klare Vorstellungen von ihrem nächsten Top-Event.

2012 ist mit 27 Jahren ist Schluss

Doch dabei soll es nicht bleiben. Nach der EM will sie weiter angreifen. Die Weltmeisterschafts-Teilnahme und eine Medaille beim World Cup strebt die gebürtige Hildesheimerin ebenfalls an. So will sie sich für das Hauptziel, die Olympischen Spiele 2012 in London, qualifizieren. "Das wäre dann die Krönung", sagt die sympathische Sportlerin, und ergänzt: "2012 werde ich dann auch mit dem Leistungssport aufhören und mein Studium beenden. Mit 27 Jahren ist Schluss!" Vom Judo leben kann keiner. Nach dem Leistungssport will sie ihr Wissen an einem Gymnasium an die Schüler weitergeben.
Ihr Zeitplan für die sportliche und berufliche Karriere steht, jetzt geht es intensiv an die Realisierung dieser Ziele. Damit die Rechnung aufgeht, bedarf es jeder Menge Disziplin. "Morgens geht es im Landes-Stützpunkt in Hannover zum Training, danach steht mein 400-Euro-Job am Stützpunkt an und nachmittags folgt dann die zweite oder auch mal die dritte Trainingseinheit", gewährt die Bundesliga-Judoka einen Einblick in ihren "geregelten Tagesablauf".

Für Hobbys bleibt keine Zeit

In der Früh steht mindestens eine Stunde Technik in der kleinen Gruppe von nur sechs Judoka auf dem Stundenplan, am Nachmittag folgen bis zu drei Stunden Krafttraining oder Randori (eine Art des Übungskampfs, bei dem die erlernten Techniken gut und korrekt umgesetzt werden sollen). "Danach bin ich geschafft", braucht sie sich für die Abende nicht mehr viel vorzunehmen.
Maike Heinz will in den nächsten zwei Jahren im deutschen National-Judogi kräftig zupacken und die Olympia-Qualifikation schaffen.
Da sich ihr Leben derzeit vornehmlich in der niedersächsischen Landeshauptstadt abspielt, wohnt die bei ihrem Heimatverein "Judo in Holle" lediglich sporadisch anwesende Athletin die Woche über an der Leine und fährt nur am Wochenende heim - wenn nicht gerade Turniere, Trainingslager oder ein Bundesliga-Kampf der SUA ihren Einsatz erfordern.
"An einem freien Wochenende steht dann nur lockeres Laufen an", gibt es keinen Tag in der Woche, an dem sie ganz ausruhen kann. Doch gerade das mag sie, wie das "Ausgehen und zu Hause bei den Eltern sein. Für andere Hobbys bleibt keine Zeit", sagt die Weltcup-Fünfte von Birmingham und Zweite der stark besetzten Belgish Open und klingt dabei beinahe entschuldigend.

Keine Zeit zu zweit

Die Schwarzhaarige ist deshalb auch noch nicht in festen Händen. Ihr Judo-Stundenplan gibt für eine Partnerschaft keine Freistunde her. Doch das kann und wird sich in absehbarer Zeit ändern. Zwei Jahre will die Judoka noch kräftig zupacken, die eine oder andere Medaille abgreifen und natürlich den großen Wurf, die Teilnahme an den Olympischen Spielen in London, tätigen.
Und nach dem denkbaren Ereignis im Zeichen der fünf Ringe hätte Maike Heinz dann auch Zeit, sich um die Sache mit dem einen Ring zu kümmern. ruhrnachrichten witten


+++18.04.2010 JC 66 Damen übernehmen die Tabellenführung+++

 

Mit zwei Siegen starteten die Frauen des JC 66 am vergangenen Wochenende in die Saison 2010. Der Aufsteiger präsentierte sich hervorragend und siegte gegen den Osnabrücker TB mit 5:2 und den Bramfelder SV mit 7:0. damit setzten sich der JC 66 direkt an die Tabellenspitze.


Im ersten Duell standen die Bottroper mit dem Team aus Osnabrück dem Zweitplatzierten der vergangenen Saison gegenüber. „Es ist schon eine erste Standortbestimmung,“ hatte Teamleiterin Nicole Koppenborg schon im Vorfeld gesagt.Der Kampf begann für die erfolgsverwöhnten JC-Damen sehr ungewohnt. Linda Kloßak (-78) gab den Kampf direkt aufgrund einer Fussverletzung direkt auf. Gerdien Kupers (+78 kg) musste sich bei ihrem ersten Einsatz nach überstandener Schulterverletzung der starken Imke Schumann  durch Haltegriff geschlagen geben (0:2). Hannah Karrasch sorgte mit ihrem Blitzsieg gegen Petra Landmann für den Anschlusspunkt. In der Klasse bis 63 kg sorgte Katharina Gutmann mit einer souveränen Vorstellung für das 2:2. Julia Rotthoff (-48 kg) siegte nach einer knappen Minute mit einer Fusstechnik vorzeitig und brachte den JC erstmals in Führung. Sina Felske (-57 kg) ließ Svenja Rohde keine Chance und sorgte mit ihrem  vorzeitigen Sieg für das 4:2. Szaundra Diedrich dominierte bei ihrem ersten Einsatz für den JC 66 ihre Gegnerin. Schon in Führung liegend sorgte sie per Würgetechnik für den 5:2 Endstand.


Gegen das Team aus Bramfelde stellte der JC in einigen Gewichtsklassen um. Katharina Gutmann rutschte in die Klasse bis 78 kg und zeigte einen tollen Kampf gegen Mana Saito den sie nach drei Minuten per Außensichel für sich entscheiden konnte (1:0) Gerdien Kupers (+78 kg) und Hannah Karrasch (-52 kg) erhöhten mit ihren beiden vorzeitigen Siegen auf 3:0. Sina Felske war in die Klasse bis 63 kg aufgerutscht und bot wieder einmal eine Top-Leistung. In einem tollen Kampf behielt die Bottroperin mit zwei mittleren Wertungen die Oberhand und sorgte für das 4:0. Per Schulterwurf erhöhte Leichtgewicht Julia Rotthoff (-48 kg) auf 5:0. Sabine Struve setzte sich nach anfänglichen Problemen per Armhebel gegenKatharina Häcker durch (6:0). Szaundra Diedrich sorgte mit einer schönen Innensichel für den 7:0 Endstand. Mit diesem Ergebnis setzt sich das Team vom JC 66 als Aufsteiger in dieser Liga direkt an die Tabellenspitze. „Wir freuen uns natürlich über den tollen Auftakt, aber es kommen noch einige schwere Aufgaben auf uns zu“, kommentierte JC-Trainer Frank Urban das Ergebnis des ersten Kampftages. jc 66 bottrop



+++ 18.04.2010 SUA fehlen zum Auftakt nur die Punkte +++

Von Dietmar Bock
WITTEN SU Annens Judo-Frauen feierten in der Bundesliga, Gruppe Nord, im eigenen Dojo gegen Vizemeister UJKC Potsdam und Hamburger JT fast einen Saison-Auftakt nach Maß. Einzig die zwei Niederlagen (2:5 und 3:4) trübten den positiven Gesamteindruck.
So stand die SUA um ihre zufriedenen Trainer Hinnerk Gölnitz ("Eine tolle Leistung der Mannschaft") und Karlheinz Stump ("Das war beste Werbung für den Sport und unser Team") nach einer Klasse-Leistung am Ende mit leeren Händen da. Dabei war mehr möglich.
Beim 3:4 gegen Hamburg musste Dani Libosan im holländischen Duell mit Michelle Diemeer ihrer Schulterverletzung Tribut zollen. Nach zwei zweifelhaften Strafen und Yuko-Rückstand kämpfte Libosan volles Risiko und lief so förmlich in den Armhebel ihrer Gegnerin. "Als sie mich gepackt hatte, konnte ich wegen meiner verletzten Schulter nicht voll dagegen halten", klärt sie auf.
Gegen Hamburg gut mitgehalten - Potsdam tat sich schwer
"Dieses Duell war letztlich entscheidend", stellten die SUA-Trainer unisono fest. Bei einem Libosan-Sieg wäre ihre Rechnung voll aufgegangen, hätte Annen die Hanseaten erstmals besiegt. So blieb nur die Erkenntnis, mit einem ganz starken Bundesliga- Team mithalten zu können.
Gegen Potsdam war von vornherein klar, wie der Sieger heißt. Doch dass sich die Gäste ohne zwei ihrer besten Judoka so schwer taten, hatte keiner erwartet. Am wenigsten Olympia-Siegerin Yvonne Bönisch: Bei ihrer Trainer-Premiere war ihr die pure Unzufriedenheit deutlich anzusehen. Das Gesicht wurde lang und länger. Schon gegen Hamburg gab der haushohe Favorit beim 2:5 zwei Zähler ab. Die Punktverluste gegen Annen waren für den UJKC die Höchststrafe, da für den mehrfachen Deutschen Meister nur ein 7:0 zählte. Doch das verhinderten die bei ihrer Bundesliga-Premiere bestens aufgelegte zweifache Punktelieferantin Esther Stam sowie Libosan, die trotz ihrer Schulterprobleme antrat und siegte.
SUA-Judoka beeindrucken mit couragiertem Auftreten
Doch nicht nur die Holländerinnen und die routinierte Maike Heinz boten starke Leistungen. Das gesamte Team präsentierte sich so stark wie etwa Miriam Dunkel, die in der höheren Gewichtsklasse der Weltranglisten-Zweiten Heide Wollert ebenso alles abverlangte wie Katharina Beck der Polin Katarzyna Pulkosnik. Beide SUA-Judoka verloren, beeindruckten aber mit ihrem couragierten Auftreten. Von daher war es Auftakt nach Maß. ruhrnachrichten witten

+++ 18.04.2010 Überraschung verpasst +++


Von Oliver Schinkewitz
Witten. Zum Auftakt der Bundesliga-Saison haben sich die Judo-Damen der Sport-Union Annen am Samstag gut aus der Affäre gezogen. Gegen den deutschen Vizemeister Potsdam gab’s eine achtbare 2:5-Niederlage, gegen Hamburg unterlag der Gastgeber nur knapp mit 3:4.

SU Annen - Hamburger JT 3:4
„Von außen sah es sicher so aus, als wäre da für uns noch mehr drin gewesen“, meinte SUA-Trainer Hinnerk Gölnitz nach dem 3:4 gegen die nur mit sechs Kämpferinnen angetretenen Hanseatinnen, die das Limit bis 48 kg frei ließen.
Der Knackpunkt aus Sicht der Sport-Union war bei einer 1:0-Führung, die Maike Heinz mit einem eindrucksvollen Ippon-Sieg gegen Anna von Berg gesorgt hatte, die Auseinandersetzung zwischen den beiden Niederländerinnen Dani Libosan und Michelle Diemeer. „Gleich bei ihrer ersten Aktion ist Dani unglücklich auf die Schulter gefallen, hat dabei einen Knacks gespürt“, so Gölnitz. In der Folge konnte die SUA-Niederländerin ihren Griff nicht wie gewohnt durchbringen und verlor nach einem Armhebel gegen Diemeer, die sie sonst eigentlich recht sicher im Griff hat.
Es folgten Niederlagen von Melanie Klein (-52 kg) und Kyra Quast (-63 kg) - doch nach dem kampflosen Erfolg von Katharina Beck und Esther Stams Sieg gegen Martina Trajdos (-70 kg) hieß es 3:3. Jetzt schnupperte die SUA am ersten Saisonsieg - doch im finalen Duell war Miriam Dunkel im Schwergewicht (+78 kg) gegen Beatrice Rietz chancenlos, unterlag nach einem Fußstopper schon nach neun Sekunden mit Ippon.

SU Annen - UJKC Potsdam 2:5
In den vergangenen Jahren ging die SUA gegen den Topfavoriten aus Brandenburg mit 0:7 und 1:6 deutlich leer aus. „Wir halten uns an unsere Serie - jetzt heißt es schon 2:5“, flachste Hinnerk Gölnitz, der wohl mit einem Sieg gegen Potsdam in zwei Jahren spekuliert. Allerdings lag sein Team nach den ersten drei Duellen mit 0:3 hinten - Miriam Dunkel musste sich dem Nationalmannschafts-Ass Heide Wollert geschlagen geben, auch Hannah Schorlemmer und Melanie Klein unterlagen.
Doch Annen kämpfte, kam heran auf 2:3 - Dani Libosan wies Lisa Elm mit Waza-ari-Wertung in die Schranken, dann gewann der bärenstarke niederländische Neuzugang Esther Stam mit Ippon in der Schlusssekunde (!) gegen Anne-Kathrin Lisewski.
Trotz engagierter Leistung aber hatte dann Katharina Beck keine Chance gegen die Polin Katarzyna Pulkosnik - und zum Abschluss verlor Maike Heinz unnötig gegen Julia Basler, kam mit der 25-Jährigen rein gar nicht zurecht und ärgerte sich maßlos. der westen witten

+++ 18.04.2010 Souveräner Sieg trotz Schwierigkeiten+++

 

Nach großen Anreiseschwierigkeiten startet der JC 66 Bottrop mit einem starken 10:4 in die neue Bundesligasaison der Männer.

 

Der Kampftag begann für die Männer des JC 66 Bottrop deutlich vor Eberswalde – genauer gesagt, 10 km vor Helmstedt. Durch einen schweren Verkehrsunfall wurde die A2 in Richtung Berlin voll gesperrt. Es ging lange Zeit gar nichts. Als der JC-Tross nach knapp zwei Stunden quälender Fahrt die nächste Abfahrt erreichte und bereits wieder Hoffnung aufkeimte noch rechtzeitig zum Kampftag in Eberswalde anzukommen, gab es den nächsten Stau. Sämtliche Versuche der Fahrer dem Stau irgendwie auszuweichen endeten vergeblich. Überall um Helmstedt gab es Stau. Als der Rückstau auf der Bundesstraße bis zur Autobahnauffahrt dann noch bei über drei km war und sich nichts mehr auf der Straße tat, wurden böseste Erinnerungen an Braunschweig im Jahr 2005 wach. Dort war das Team aus seinem bislang letzten Erstligajahr aufgrund eines ähnlichen Staus abgestiegen.

 

Irgendwie hatte das Team dann aber doch Glück und erreichte die Halle in Eberswalde mit nur fünf minütiger Verspätung. Das Bundesligastatut erlaubt seit 2006 einmal in der Saison max. eine Stunde verspätet anzutreten. So war der Kampftag gerettet. Leider wurde das eindeutig formulierte  Bundesligastatut durch die Kampfrichter vor Ort vollständig ignoriert. Dieses sieht vor, dass die Wiegezeit für die Teams um eine Stunde nach hinten verlegt wird, wenn die Gastmannschaft zu spät kommt. Das Kampfgericht bestand aber auf ein sofortiges Wiegen. Der amtierende Deutsche Meister Kalala Ngoy hatte noch 300 gr. Übergewicht, die er so nicht mehr „abkochen“ konnte und konnte so nicht zum Einsatz kommen.

 

Eine zweite gravierende Fehlentscheidung des Kampfgerichtes sorgte für einen weiteren Punktverlust der Bottroper. Oliver Gussenberg warf seinen Gegner regelkonform nach nur 23 Sekunden auf den Rücken. Anstatt „Ippon“ dafür zu geben, womit der Kampf vorzeitig durch Gussenberg gewonnen worden wäre, entschieden die Kampfrichter inkl. des Kampfrichterbeobachters nach kurzer Diskussion auf Disqualifikation des Bottropers und erklärten den Eberswalder zum Sieger. Da half auch die spätere Entschuldigung des Kampfrichterbeobachters nichts mehr, der Punkt war futsch! Diese Niederlage und die des Superleichtgewichtlers Heselhaus, der für Ngoy in die Bresche gesprungen war, blieben dann aber die einzigen Niederlagen des ersten Durchgangs. Tobias Pahnke, Daniel Möller, Jeffrey und Danny Meeuwsen, sowie der Teamkapitän Markus Wallerich fuhren allesamt ungefährdete Siege ein und sorgten so für den 5:2-Pausenstand.

 

Auch in Durchgang zwei konnte Uli Heselhaus trotz deutlicher Steigerung gegen Zimmermann nicht punkten. In der Klasse – 100 kg verlor nach starkem Kampf Alexander Jauk gegen den polnischen Nationalkaderkämpfer Tomasz Lisowski 30 Sekunden vor Schluss. Bis dahin war der Kampf unentschieden. Doch auch in diesem Durchgang ließen die konzentrierten Bottroper nicht mehr als diese zwei Punkte zu. Diesmal punkteten Danny und Jeffrey Meeuwsen, Markus Wallerich, Dominik Gosens und Yassin Grothaus.

 

„Der Kampftag verlief natürlich nicht so, wie wir uns das gewünscht hätten. Die Vollsperrung der A2  um Helmstedt hat eine ordentliche Vorbereitung komplett zunichte gemacht. Dass Kalli dadurch kein Gewicht hatte, war ebenfalls ein Handycap. Wenn alles normal verlaufen wäre, hätten wir heute sogar 13 Punkte geholt. So sind wir natürlich mit dem 10:4 und der Tabellenführung  zufrieden. Ein dickes Kompliment für das professionelle Auftreten unseres Teams an diesem holprigen Tag.“ zeigte sich Team-Manager Tapper am Ende zufrieden mit dem Ergebnis. Gleich am kommenden Samstag ist der JC 66 Bottrop Gastgeber in der Kirchhellener Sporthalle in der Löwenfeldstr. (Bezirkssportanlage). Dort will sich das Team dann wieder stark präsentieren, wenn es gegen den SV Georg Knorr (Berlin) geht. jc 66 bottrop



+++ 16.04.2010 Zwei JC 66-Teams starten in Liga zwei
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Von gdohnau

Bottrop. Saisonauftakt in der 2. Bundesliga für die Judoteams des JC 66 Bottrop. Während die Männer einen erneuten Anlauf in Richtung erste Bundesliga nehmen, betreten die Damen Neuland.

Das Männerteam muss als Titelverteidiger beim JC Eberswalde in Brandenburg antreten. Der Meister der Jahre 2007, 2008 und 2009 ist gut vorbereitet. „In den letzten beiden Jahren sahen wir recht ordentlich aus gegen die Eberswalder. Im Vorjahr gewannen wir unseren Heimkampf mit 10:4. Wir haben aber auch schon mal verloren und unentschieden gekämpft. Es immer enorm wichtigen einen guten Saisonstart hinzulegen“, gibt sich JC 66-Cheftrainer Frank Urban vorsichtig optimistisch. Die Bottroper reisen in Bestbesetzung an. „Wir haben anders als in unserem Damenteam derzeit keine Verletzten auf der Liste und können so aus dem vollen schöpfen“ zeigt sich auch Teammanager Volker Tapper optimistisch. Die Begegnung in Eberswalde beginnt heute um 18 Uhr. Der JC 66-Tross setzt sich um 9 Uhr ab der Dieter-Renz-Halle in Bewegung. Auch in diesem Jahr bietet der JC 66 seinen Anhänger ein Online-Tippspiel an. Informationen unter der Vereinshompage www.jc 66.de.


Für die Damen hat es der Auftakt heute beim Bramfelder SV in Hamburg in sich. Neben dem Gastgeber Bramfelder SV, Vorletzter der vergangenen Saison., kämpfen die Bottroperinnen gegen den Osnabrücker TV, dem Vizemeister der vergangenen Saison. „Wir gehen selbstbewusst in die neue Saison, wir haben bislang vier bärenstarke Jahre zusammen gekämpft und dar keinen einzigen Punkt verloren. Natürlich ist die 2. Bundesliga ganz etwas anderes als die Regionalliga“. so Trainer frank Urban. Bis auf Kathrin Reißberg, die sich beim DJB-Ranglistenturnier, Meniskus und Kreuzband gerissen hat sowie Kim Polling aus Holland sind alle anderen fit. Die Männer werden in Eberswalde von Präsident Roland Assmann und Manager Volker Tapper betreut. Frank Urban wird sich heute ab 15.30 Uhr in Hamburg um die Damen des JC 66 kümmern.der westen bottrop



+++ 16.04.2010 SU Annens Frauen empfangen am Samstag Potsdam und Hamburg +++

Von Dietmar Bock

WITTEN Unter dem Motto "Jugend forscht" startet SU Annens neu zusammengesetzte Judo-Frauen-Mannschaft in ihre dritte Bundesliga-Saison. Zum Auftakt kommen am Samstag um 15 Uhr mit Vizemeister UJKC Potsdam und dem Hamburger Judo-Team zwei starke Gegner an den Kälberweg.

Absteigen kann man nicht, aber hinter 1. JC Mönchengladbach Zweiter in NRW werden. Und genau das wollen Trainer Hinnerk Gölnitz und Karlheinz Stump 2010 erreichen. Es gilt die auf Augenhöhe zu erwartenden Rivalen TSV Bayer 04 Leverkusen und Aufsteiger Brander TV zu schultern. Das traut man sich zu. Ebenso auch einen Zähler bei der schweren Saison-Premiere.
Der Gastgeber, der in dieser Kampfzeit vor allem auf den eigenen Nachwuchs und Esther Stam (63 kg) setzt, wird auch gegen den nicht in Bestbesetzung antretenden UJKC sicher chancenlos sein. Doch gegen die gut verstärkten Hanseaten könnte es etwas Zählbares geben, wenn "unsere Trümpfe stechen", wie Karlheinz Stump hofft.

Hamburg nicht komplett - EX-SUA-Judoka Martens fehlt

Hamburgs Judoka werden gleichfalls nicht komplett antreten. Die von der SUA aus beruflichen Gründen zum HJT gewechselte Solveig Martens (+78 kg) kämpft ebenso nicht wie bei Potsdam die international schon erfolgreichen Claudia Ahrens (63 kg) und Franziska Konitz (+78 kg). Beide erhalten im Hinblick auf die Europameisterschaft in zwei Wochen von Bundestrainer

Michael Bazynski keine Freigabe für die Bundesliga.


Die Brandenburgerinnen, bei denen immerhin noch Deutschlands einzige Olympiasiegerin Yvonne Bönisch auf die Matte gehen könnte, sind darüber wenig erbaut: "Die Vereine, die Bundeskader haben, werden letztlich dafür bestraft", sagt Cheftrainer Axel Kirchner. Und die jetzt als Frauen-Coach tätige Bönisch ergänzt: "Es ist traurig, dass die Mädels nun nicht kämpfen dürfen."

Fligg, Zwirner und Tarko fehlen - Von Winssen und Eberhardt fehlen

Für Annen ändert sich dadurch an der Ausgangslage indes nichts: "Selbst die in der Regionalliga kämpfende UJKC-Reserve würde Hamburg und uns schlagen", sind sich Göllnitz und Stump einig. Sie selbst müssen gleichfalls Kämpferinnen ersetzen.
Fehlen werden die verletzten Neuzugänge Tamara Fligg sowie SUA-Eigengewächs und U17-Vize-Europameisterin Alexandra Zwirner und Jasmina Tarko. Fraglich sind außerdem Fatma van Winssen und Christin Eberhardt. ruhr nachrichten witten

+++ 15.04.2010 Die Asse müssen stechen +++

Von Oliver Schinkewitz
Witten. Viel schwerer hätte es zum Auftakt der neuen Bundesliga-Saison für die Judo-Amazonen der Sport-Union Annen kaum kommen können. Denn mit dem deutschen Vizemeister UJKC Potsdam sowie dem Hamburger JT stellen sich am Samstag (ab 15 Uhr, Kälberweg) gleich zwei starke Gegner in Witten vor.
„Vor allem die Potsdamerinnen sind für mich auch in diesem Jahr wieder ein Titelkandidat - gegen die zu punkten, das wird wohl kaum klappen“, meint SUA-Trainer Karl-Heinz Stump, der sein Team gemeinsam mit Hinnerk Gölnitz auf die neue Saison vorbereitet hat. Positiv dabei: Auch in diesem Jahr kann keine Mannschaft absteigen - acht Teams sind im Norden der Liga aufgelistet, im Süden gar nur deren sieben.
„Wir hoffen, dass wir gegen Hamburg was machen können“, so Karl-Heinz Stump. Dann allerdings, betont der SUA-Trainer, „müssen alle unsere Asse stechen.“ Und davon haben die Judo-Damen der Sport-Union immer noch einige - auch wenn der Verlust von Solveig Martens (zog aus beruflichen Gründen nach Hamburg) nicht aufzufangen war. „Wir haben alles versucht, aber eine ähnlich starke Schwergewichtlerin war nicht zu bekommen“, sagt Stump. Martens steht mittlerweile auf der Liste vom ersten Gegner Hamburger JT, wird am Samstag aber noch nicht für die Hanseaten auf die Matte gehen.
Neu im Team der SUA ist indes die Niederländerin Esther Stam - die 23-Jährige hat schon diverse Spitzenplatzierungen bei größeren Turnieren vorzuweisen und ist in der 63-kg-Klasse gesetzt. Neben ihrer Landsfrau Dani Libosan (-57 kg) ist sie das zweite niederländische Trumpf-Ass im Ärmel des Annener Trainerduos. Darüber hinaus hoffen die Wittener auch heuer wieder auf erfolgreiche Auftritte von Maike Heinz (-78 kg), die im Vorjahr beste Punktesammlerin war. Und auch Eigengewächs Miriam Dunkel ist in der 70-kg-Klasse von großer Bedeutung für die Annenerinnen.
„Miriam steckt allerdings derzeit in der Schule im Prüfungsstress - wir müssen abwarten, ob sie auch mit dem Gewicht bis Samstag zurecht kommt“, betont Stump. Die neuralgischen Gewichtsklassen hat die SUA einmal mehr „unten“, in den leichten Kategorien (bis 48 bzw. bis 52 kg). Während in der leichtesten Klasse Nadine Herbertz wohl alle Kämpfe für die SUA bestreiten kann (ihr Heimatverein DSC Wanne-Eickel/Regionalliga hat keine Terminüberschneidungen mit den Wittenern), sind in der 52-kg-Klasse Neuzugang Melanie Klein (Kamen) und die erst 17jährige Ayse Sahin vorgesehen. Letztere aber hat nur einen türkischen Pass, wird daher pausieren müssen, wenn das niederländische Duo im Einsatz ist.
Neu im Team vom Kälberweg sind ferner auch Kyra Quast (-63 kg) und Tamara Fligg (beide Siegen Lindenberg) - Letztere wird im Schwergewicht als Martens-Nachfolgerin ihr Glück versuchen. Eigengewächs Christin Eberhardt (ehemalige deutsche U17-Meisterin) ist noch nicht wieder fit. Außerdem nicht einsatzfähig ist Jasmina Tarko, die kürzlich eine Leisten-OP über sich hat ergehen lassen müssen.
„Unser Ziel muss der sechste Platz sein - wir wollen Brand und Leverkusen hinter uns lassen“, betont Stump. Vielleicht gelingt es der SUA sogar, an Neumünster oder Hamburg vorbeizukommen - dazu allerdings muss an den vier Kampftagen wirklich alles passen. der westen witten


+++ 13.04.2010 SU Annens Frauen-Kader hat sich stark verändert +++


Von Dietmar Bock
WITTEN Vor allem der eigene Nachwuchs und eine neue Stam(m)-Kraft sollen es in der 1. Frauen-Bundesliga, Gruppe Nord, für die mittlerweile in der Eliteklasse etablierte SU Annen in der dritten Saison richten.
Die Trainer Hinnerk Gölnitz und Karlheinz Stump setzen insbesondere auf Esther Stam (63 kg), die als neue Stammkraft fest eingeplant ist. Sie machte schon international mit dem dritten Platz beim Grand Prix auf sich aufmerksam.
Neben Dani Libosan (57 kg) ist die 22-Jährige nunmehr Annens zweite Holländerin. Tecla Tobina Grol gehört indes nicht mehr zum Kader. Noch jünger und auch schon äußerst erfolgreich sind die Annener Eigengewächse U17-Vize-Europameisterin Alexandra Zwirner und die deutsche U17-Meisterin Christin Eberhardt. Beide sollen von den Trainern ebenso langsam an die 1. Bundesliga herangeführt werden wie die drei anderen SUA-Youngster.

Westdeutsche Meisterin Tamara Flick neu im Kader

Und auch die beiden weiteren jungen Neuen sollen sich an die raue Luft gewöhnen. Die 19-jährige Tamara Flick (+78 kg, Judofreunde Siegen-Lichtenberg) kommt als Westdeutsche Meisterin zum Bundesligisten, während Melanie Klein (TuS Eichengrün 05 Kamen) die Lücke in der 52 kg-Klasse schließen soll.
Ferner kann Nadine Herbertz in 48 kg wohl alle Erstliga-Duelle bestreiten; sie wird auch weiterhin in der Regionalliga für ihren Heimatklub DSC Wanne-Eickel kämpfen, Überschneidungen beider Ligen gibt es in diesem Jahr aber offensichtlich nicht. Zudem hofft man im SUA-Lager auf die schnelle Genesung von Jasmina Tarko, die noch an den Folgen eines Leistenbruchs laboriert: "Der Kampf am Samstag kommt für sie noch entschieden zu früh", traut Karlheinz Stump ihr noch keinen Einsatz zu.
Fehlen werden auch Fatma van Winssen und die Neuzugänge Fligg und Zwirner. Christin Eberhardt soll zudem noch geschont werden.

Solveig Martens wird vermisst

Schmerzlich sind für die Annener zudem die Abgänge von Corinna Durchfeld (zum Aufsteiger Brander TV), Solveig Martens -die nun für den samstäglichen Gegner Hamburger JT startet, in Annen aber noch nicht kämpfen wird - und Kerstin Kutsche, die ihre Laufbahn beendet hat. Somit haben die Saisonauftakt-Gastgeberinnen gerade in den schweren Gewichtsklassen große Probleme. "Das wird Samstag kein Zuckerschlecken", weiß man auf Annener Trainerseite.
Eine Vorschau auf den ersten Bundesligakampftag am Samstag und der Kader der SUA-Bundesliga-Frauen im Überblick finden Sie in der Mittwochsaugabe (14. April) der Wittener Ruhr Nachrichten.

+++ 08.04.2010 Zum Tode von Ferdinand Bazynski +++


Mit Ferdinand Bazynski aus Bochum verstarb am Dienstag ein verdienter Judoka der ersten Stunde nach langer und schwerer Krankheit im Alter von 73 Jahren. Der Träger des 7. Dan-Grades im Judo hatte Anfang der 50er-Jahre bei Anton Greven in Dortmund mit dem Judosport begonnen. Bereits mit 18 Jahren wurde er Deutscher Meister in der Braungurtklasse. 1956 gründete er die Judoabteilung der Polizei-Sportvereinigung Bochum. 1960 erwarb er den 1. Dan-Grad. 1964 kmpfte Ferdi Bazynski als Mitglied der Nationalmannschaft um die Olympia-Qualifikation für Tokio. Als aktiver Kämpfer startete er viele Jahre für den 1. JJJC Dortmund und den PSV Bochum. Mitte der 70er-Jahre stand er mit drei weiteren Familienmitgliedern in der Bochumer Mannschaft, die den Aufstieg in die Judo-Bundesliga schaffte. 21 Jahre war er als Kampfrichter bis auf Bundesebene tätig. Von 1960 bis 1980 hatte er das Amt des Kreiskampfrichterreferenten im Kreis Bochum/Ennepe inne. 27 Jahre arbeitete er als Kreis-Dan-Vorsitzender. Als Trainer hat er über mehrere Jahrzehnte sein Wissen erfolgreich weitergegeben und als Dan-Prüfer steht er bei vielen Judokas im Judopass. Sein Sohn Michael arbeitet heute als Bundestrainer der Frauen. 1987 erhielt Ferdi Bazynski für seine Verdienste um den Judosport die Goldene Ehrennadel des Nordrhein-Westflischen Judo-Verbandes. 2002 verlieh ihm der Ehrenrat des Deutschen Judo-Bundes den 7. Dan-Grad.

Die Trauerfeier findet am Montag, 12. April 2010 um 12 Uhr in der Trauerhalle des Bestattungshauses Wellers, Josef-Baumann-Str. 4-6, in Bochum statt.

Die Beisetzung wird anonym in aller Stille vorgenommen.

Als Dank für die fürsorgliche Begleitung bittet die Familie statt Blumen und Kränzen um eine Spende an das Lukas Hospiz in Herne.

Sparkasse Herne; Kto.Nr. 13011978; BLZ 43250030; Stichwort: Ferdi Bazynski

Quelle: NWJV

+++ 08.04.2010 Lünen hat sein erstes Damenteam +++

(WR) Lünen. Erstmals in der Geschichte des Lüner Judo-Sports wird nach den Sommerferien eine Damen-Mannschaft im Liga-Betrieb an den Start gehen.
Das Team setzt sich in erster Linie aus Kämpferinnen des 1. JJJC Lünen sowie des Lüner SV zusammen und wird durch Kämpferinnen vom SV Derne und JC Pelkum verstärkt. Das Team der Kampfgemeinschaft Lünen wird von September bis November in der Landesliga Westfalen auf die Matten gehen.
Start in der Landesliga
In der Landesliga kämpfen 13 Mannschaften an fünf Kampftagen um den Aufstieg in die Oberliga. Das realistische Ziel für die junge Lüner Mannschaft ist jedoch eher ein Platz im Mittelfeld der Tabelle.
Der Heimkampf dieser Wettkampfrunde wird am Sonntag, 3. Oktober, in der Turnhalle der Ludwig-Uhland-Realschule stattfinden.
Zur Vorbereitung nahm die Mannschaft bereits an einem Mannschaftsturnier in Bielefeld teil. Allerdings war das Niveau dort höher, als es in der Landesliga zu erwarten ist. Die übrigen teilnehmenden Teams gehen ansonsten in der Ober- oder Regionalliga auf Punktejagd.
Die Konkurrenz in Bielefeld war zu gut
Umso erfreulicher, dass sich die Lüner Damen trauten, hier überhaupt an den Start zu gehen. In der ersten Begegnung standen die Lüner Judo-Amazonen der Oberliga-Mannschaft des gastgebenden Vereins TSVE Bielefeld gegenüber.
Lediglich Annika Denninghoff konnte per Armhebel einen Siegpunkt erkämpfen. Alle anderen Lüner Kämpferinnen (Ramona Sudhoff, Meike Euler, Svenja Ostwald, Julia Hilgers, Lena Langenkämper und Rebecca Wagner) waren, wenn auch zum Teil nur knapp, unterlegen. Aber allein der Mut der Damen verdiente schon Respekt. Das Endresultat dieses Vergleichs war somit 1:6.
Noch heftiger kam es gegen den Nord-Regionalligisten JC Godshorn. Hier gingen alle Einzelkämpfe vorzeitig an die Kämpferinnen aus Niedersachsen. Ramona Sudhoff, Annika Denninghoff, Meike Euler, Svenja Ostwald, Angelique Ostwald, Svenja Hoffmann und Aileen Gössing verloren ihre Kämpfe mit Ippon zum bitteren Endergebnis von 0:7.
Auftakt ist am 3. Oktober
Im letzten Vorrundenkampf ging es gegen die Damen des DSC Wanne-Eickel aus der Regionalliga). Ramona Sudhoff gewann kampflos, Angelique Ostwald holte den zweiten Punkt beim 2:5.
Aber wie gesagt: Das Team muss noch Erfahrungen sammeln, fleißig trainieren und wird dann eine Chance haben, in der Landesliga den ein oder anderen Kampf zu gewinnen. westfälische rundschau lünen


+++ 08.04.2010 Viel Lob für das Anfänger-Randori +++

Von Michael Schwarz
(WE) Haldern. Erneut Lob und Anerkennung erntete der Judo-Club Haldern für die Ausrichtung und Organisation des Anfänger-Randoris.
Schon in den vergangenen Jahren deutete sich durch die großen Teilnehmerzahlen an, dass sich das Anfänger-Randori in Haldern großer Beliebtheit erfreut. Doch in diesem Jahr lagen zum Meldeschluss mit rund 150 Anmeldungen weit mehr als erwartet vor. Mit vereinten Kräften und mit tatkräftiger Unterstützung zahlreicher Eltern stellte sich der Judo-Club dieser Herausforderung.
Viele der jungen Kampfsportler standen zum ersten Mal vor so einer Kulisse auf der Matte und konnten die im Training geübten Würfe sowie Haltegriffe nun unter Wettkampfbedingungen testen. Und genau darum ging es bei diesem Anfänger-Randori. Lohn für die Anstrengungen: Jeder Teilnehmer erhielt eine Urkunde und eine Medaille. Die Halderner Nachwuchsjudoka zeigten gute Leistungen und konnten sich wie folgt platzieren: Julian Breuckmann (2.), Maike Dahmann (2.), Ronja Friederichs (2.), Jana Gottschling (2.), Florian Großkopf (1.), Lukas Günnewig (2.), Felix Hartmann (1.), Sophie Hellgrewe (3.), Robin Hochstraß (3.), Sammi Jagowski (3.), Dana Keulertz (2.), Marvin Keulertz (3.), Kristina Klett (2.), Jakob Klett (3.), Matthias Michels (3.), Benjamin Neumann (2.), Simon Pacz-kowski (1.), Julia Prasch (2.), Paula Ragert (3.), Maurice Schaffeld (3.), Jule Stamm (1.), Ulrike Tenhonsel (3.), Isabell Wehofen (2.), Niklas Wehofen (2.) und Kevin Peters (1.).
Der Kalender der Halderner Judoka ist aber schon seit Wochen mit vielen Terminen gespickt. Bei den 6. Rheinland Open der Altersklasse U 14 in Mönchengladbach präsentierten sich die Lindendörfler in bestechender Form. Mit Eva Ehringfeld (-44 kg) und Vivien Niesel (-48 kg) erreichten zwei Judoka das kleine Finale und belegten am Ende Rang fünf. Beim Bezirkswanderpokal in Oberhausen erzielte Eva Ehringfeld (-44 kg) mit drei Siegen und einer Niederlage einen ausgezeichneten zweiten Platz. Vivien Niesel (-48 kg) steckte die Niederlage gleich zu Beginn des Wettkampfes problemlos weg und holte sich mit drei Siegen in der Trostrunde Bronze. Tristan Lankes erkämpfte sich in der Klasse bis 60 kg verdient die Silbermedaille. In der U 17 holte Tanja Ehringfeld (- 48 kg) eine weitere Silbermedaille für den JC Haldern.
Auch Nachwuchs des TV Rees war aktiv
Zudem zeigten Tanja Ehringfeld, Vivien Niesel und Stefan Wolbring ihr Können bei der Kreisprüfung zum Erlangen des 2. Kyu (Blaugurt) in Friedrichsfeld. Vor dem Kreis-Dan-Vorsitzenden Manuel Minkwitz legten die drei Halderner erfolgreich ihre Prüfung ab und dürfen nun den blauen Gürtel tragen.
Aktiv waren auch die Judoka des TV Rees. Beim Anfänger-Randori in Haldern siegten Noelle Fabienne Theis (- 29 kg) und David Lankes (-22 kg). Über Platz zwei freuten sich Florian Hommen (-34 kg) und Jannis Knäpper (- 37 kg).
Beim Crococup in Osnabrück erkämpfte sich Pascal Heinz (-33,4 kg) Platz drei, Florian Hommen (- 34,9 kg) Rang fünf. Jacqueline Heinz (- 40 kg) wurde in der U14 Fünfte beim Bezirkswanderpokalturnier und beim Rheinlandcup in Mönchengladbach. der westen rees


+++ 07.04.2010 Novum: JC 66 mit zwei Bundesligateams +++

 

Der JC 66 Bottrop startet in dieser Saison sowohl mit den Männern als auch mit den Damen in der 2. Judo-Bundesliga.

 

Die Männer des JC 66 Bottrop scheiterten im letzten Jahr als Meister der 2. Bundesliga in der Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga. Die Damen gewannen dagegen die Regionalliga souverän und stiegen direkt in die 2. Bundesliga auf.

 

Am 17. April öffnet die 2. Bundesliga ihre Pforten und mit dabei sind dann die beiden JC 66 – Teams. „Wir freuen uns riesig auf die neue Saison, haben aber auch ein „Luxusproblem“ zu lösen. Die Bundesligatermine der Männer und Frauen liegen parallel, sodass unser Trainer Frank Urban von Kampftag zu Kampftag neu entscheiden muss, welches Team er an der Matte unterstützen kann.“ sagte Präsident Roland Assmann.

 

Ein Luxusproblem, das der JC 66 Bottrop gerne hat. „Wir haben bereits eine Lösung dieses Problems ab Juli dieses Jahres gefunden. Bis dahin wird Frank Urban beide Teams nach der jeweiligen Situation betreuen.“ so der Team-Manager der Männer, Volker Tapper,  weiter.

 

Der lange bundesligafreie Winter wurde im Management des JC 66 Bottrop genutzt. Es gab einige Verstärkungen, vor allem bei den Frauen. „Wir mussten unser Team auf einigen Positionen international verstärken und haben mit Lucia Tangorre, Elena Moretti und Assunta Galeone drei starke Kämpferinnen aus Italien holen können.“ verrät Nicole Koppenborg, Team-Managerin der JC-Damen.

 

Mit Lucia Tangorre (+78 kg) und Elena Moretti (-48 kg) stehen zwei amtierende U23-Europameisterinnen im Team. Tangorre ist Weltranglisten 23., Moretti wird auf Platz 34 geführt. Assunta Galeone steht derzeit wie Tangorre auf Rang 23 der Weltrangliste.

 

„Mit Szaundra Diedrich gab es eine weitere deutsche Kämpferin, die unser Team verstärkt. Insgesamt gehen wir selbstbewusst in die neue Saison. Das Ziel ist der Klassenerhalt, vielleicht geht aber auch mehr.“ steckt Team-Managerin Koppenborg das Ziel für die neue Saison ab.

 

Bei den Männern gab es bereits zur Relegation im Oktober erhebliche Neuverpflichtungen. Mit dem Ex-Weltmeister im Schwergewicht Dennis van der Geest, den Italienern Elio Verde (3. der Weltmeisterschaft 2009) und Lorenzo Bagnoli, Platz 10 der Weltrangliste, gab es bereits internationale Verstärkungen. Tobias Pahnke (Schwergewicht), Yassin Grothaus (-81 kg) und Alexander Jauk (-100 kg) sind deutsche Topkämpfer, die das Team verstärken.

 

„Kalala Ngoy wurde Deutscher Meister im Superleichtgewicht. So schön das ist, bringt es auch Probleme für das Team. Kalli wird nun internationale  Einsätze erhalten und deshalb immer mal wieder in der Bundesliga fehlen.“ Um die dadurch eventuell entstehende Lücke zu schließen, hat das Team-Management noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und Mikos Salminen einen finischstämmigen Holländer aus Haarlem verpflichtet. „Mikos ist ein sehr interessanter Mann. In Holland ist er zur Zeit nur die Nummer drei, allerdings hinter den beiden internationalen Hochkarätern Jeroen Mooren und Leon Borgsteede. Mikos kämpft daher nur selten international, dann aber ebenfalls sehr erfolgreich.“ ist Tapper von der Qualität der Neuverpflichtung überzeugt.

 

Am 17. April starten die Damen in einen Doppelkampftag in Hamburg gegen den Bramfelder SV (Hamburg) und den TB Osnabrück. Die Männer müssen zum Dauerrivalen der letzten Jahre JC Eberswalde nach Brandenburg. Die Männer haben am 24. April gegen den SV Georg Knorr (Berlin) den ersten Heimauftritt, die Damen sind zum ersten Mal am 12. Juni in Bottrop zu sehen. jc 66 bottrop

 

Die weiteren Termine:

 

Männer

 

JC Eberswalde – JC 66 Bottrop (17. April)

JC 66 Bottrop – SV Georg Knorr / Berlin (24. April)

KSC ASAHI Spremberg – JC 66 Bottrop (08. Mai)

JC 66 Bottrop – SV Motor Babelsberg (12. Juni)

JC 66 Bottrop – Budokan Lübeck (26. Juni)

Judo in Holle – JC 66 Bottrop (11. September)

JC 66 Bottrop – TSV Bayer 04 Leverkusen (18. September)

 

Frauen

 

TB Osnabrück – JC 66 Bottrop

Bramfelder SV – JC 66 Bottrop (17. April, beide Begegnungen in Hamburg)

 

Budokan Lübeck – JC 66 Bottrop

VFL Stade – JC 66 Bottrop (08. Mai, beide Begegnungen in Hamburg)

 

Olympia Berlin – JC 66 Bottrop

DJK Adler 07 Bottrop – JC 66 Bottrop (12. Juni, beide Begegnungen in Bottrop)

 

JC 66 Bottrop – TuS Hermannsburg

JC 66 Bottrop – Randori Berlin (11. September, beide Begegnungen in Bottrop)



+++ 01.04.2010 Oldenburg bärenstark - Oldenburg gewinnt Ranglisten-Turnier +++


(WAZ) Bottrop/Witten. Schon früh in der Saison sind die Judoka der Sport-Union Annen in vortrefflicher Form. Sowohl für Stefan Oldenburg als auch für Schwergewichtler André Breitbarth gab es einen Sieg beim DJB-Ranglistenturnier in Bottrop.

Stefan Oldenburg startete in der 81-kg-Klasse mit einem schnellen Sieg (per Uchi-mata) gegen Daniel Binder aus München. Im zweiten Duell gegen Stefan Urselmann aus Bottrop konnte er sich am Boden per Armhebel durchsetzen. Auch gegen Felix Mocker (Leipzig) siegte Stefan vorzeitig mit O-soto-gari und zog ins Halbfinale ein. Dort bezwang er Steffen Schima (Frankfurt/Oder), weil er vier Sekunden vor Schluss mit einem sehenswerten Uchi-mata voll punktete. Im Finale gegen Marc Natho (ebenfalls Frankfurt/Oder) zeigte Oldenburg eine taktische Meisterleistung und bezwang seinen Gegner mit drei Bestrafungen und kleiner Wertung.

Im Schwergewicht setzte sich der fürs SUA-Bundesliga-Team startende Niedersachse André Breitbarth gegen die gesamte Konkurrenz durch. Im Finale siegte der Mann vom Braunschweiger SFV Europa gegen den Berliner Jeffrey Schulz.

Auch Christoph Najdecki (bis 66 kg) ging in Bottrop auf die Matte. Seinen ersten Kampf gewann er gegen einen Niedersachsen dank einer taktischen Top-Leistung im „Golden Score“. Gegen Kevin Gierschmann und Martin Ludwig folgten zwei souveräne Ippon-Siege. Im Halbfinale gegen Jan Hapke (JC Crocodiles Osnabrück) musste Najdecki erneut in die Verlängerung - letztlich setzte er sich in dem ausgeglichenen Duell dank des Kampfrichterentscheids durch.
Erst im Finale musste sich der SUA-Kämpfer aus Wanne-Eickel dann geschlagen geben. Kontrahent Dominik Falk ließ Najdecki zwar in Führung gehen, holte sich dann aber doch noch den Turniersieg. osi waz witten

 

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